seit ich meinen Sohn nicht mehr nach Bedarf stille (2 nach Bedarf schaffe ich einfach nicht), kaut und lutscht er dauernd auf seinen Klamotten rum. tagsüber. er hat ganz sicher noch ein ausgeprägtes saugbedürfnis. sein cousin wurde mit etwa einem jahr komplett abgestillt, hatte nie fläschchen oder schnuller und hat nie auf irgendetwas rumgelutscht. da war das bedürfnis wohl recht früh weg.. (man könnte auch sagen: er hat es sich nie angewöhnt. kompromissvorschlag: ein bisschen von beidem
Saugbedürfniss oder Gewohnheit
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Solenne
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
ich bin überzeugt davon, dass das Saugbedürfnis bei Kindern unterschiedlich ausgeprägt und unterschiedlich lang vorhanden ist. man kann da sicher keine allgemeingültigen aussagen treffen, sondern muss sich das betreffende Kind ansehen..
seit ich meinen Sohn nicht mehr nach Bedarf stille (2 nach Bedarf schaffe ich einfach nicht), kaut und lutscht er dauernd auf seinen Klamotten rum. tagsüber. er hat ganz sicher noch ein ausgeprägtes saugbedürfnis. sein cousin wurde mit etwa einem jahr komplett abgestillt, hatte nie fläschchen oder schnuller und hat nie auf irgendetwas rumgelutscht. da war das bedürfnis wohl recht früh weg.. (man könnte auch sagen: er hat es sich nie angewöhnt. kompromissvorschlag: ein bisschen von beidem
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seit ich meinen Sohn nicht mehr nach Bedarf stille (2 nach Bedarf schaffe ich einfach nicht), kaut und lutscht er dauernd auf seinen Klamotten rum. tagsüber. er hat ganz sicher noch ein ausgeprägtes saugbedürfnis. sein cousin wurde mit etwa einem jahr komplett abgestillt, hatte nie fläschchen oder schnuller und hat nie auf irgendetwas rumgelutscht. da war das bedürfnis wohl recht früh weg.. (man könnte auch sagen: er hat es sich nie angewöhnt. kompromissvorschlag: ein bisschen von beidem
Mama vom Großen [12/08], der Mittleren [07/11] und der Kleinen [04/14]..
- gartenbritta
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Das interessiert mich auch!
Mein dritter hat als erster auch tagsüber einen Schnuller, ansonsten ißt er gerne was (Essen im Mund) oder putzt Zähne (Zahnbürste im Mund) oder steckt die Finger rein (eher nur wenn er traurig ist). Er ist zwei Jahre alt und stillt seit 9 Monaten nicht mehr.
Vielleicht habe ich ihm den Schnuller tagsüber "angewöhnt", weil ich ein schlechtes Gewissen habe, einen langen Stillstreik als Abstillen verstanden zu haben ODER er hat wirklich ein stärkeres Saugbedürfnis (der Große hatte nie einen Schnuler und stillte 11 Monate, der Mittlere stillte 18 Monate und liebte seinen Schnulli im Bett)??
Diese frage stelle ich mir nun öfter und sie paßt zu der Threadüberschrift. Was meint ihr?
Grüße von gartenbritta
P.S. Bisher fand ich größere Kinder mit Schnuller im Mund auch eher komisch
Mein dritter hat als erster auch tagsüber einen Schnuller, ansonsten ißt er gerne was (Essen im Mund) oder putzt Zähne (Zahnbürste im Mund) oder steckt die Finger rein (eher nur wenn er traurig ist). Er ist zwei Jahre alt und stillt seit 9 Monaten nicht mehr.
Vielleicht habe ich ihm den Schnuller tagsüber "angewöhnt", weil ich ein schlechtes Gewissen habe, einen langen Stillstreik als Abstillen verstanden zu haben ODER er hat wirklich ein stärkeres Saugbedürfnis (der Große hatte nie einen Schnuler und stillte 11 Monate, der Mittlere stillte 18 Monate und liebte seinen Schnulli im Bett)??
Diese frage stelle ich mir nun öfter und sie paßt zu der Threadüberschrift. Was meint ihr?
Grüße von gartenbritta
P.S. Bisher fand ich größere Kinder mit Schnuller im Mund auch eher komisch
LG gartenbritta
mit drei wunderbar wilden Jungs (der Große 02/06, der Mittlere 09/07 und der Kleine 01/10) und der tollsten Tochter (11/12)
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Solenne
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
wie zieht man denn die Grenze zwischen einer liebgewonnenen Gewohnheit und einem "echten" Bedürfnis?
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- greenie bird
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
ich bin ja auch nicht dabei- ich würde es aber genauso beschränken, wie stillen- das geht nämlich nur auf dem Schoß und nicht beim Spielen und ein SChnuller ist schnell mal reingesteckt, womit dann (für mich) eine Angewohnheit draus wird- wie das genau bei Euch ist, weiß ich ja nicht.
Ich weiß eben nur noch wie es bei uns war- ich mochte den Schnuller nicht wirklich, deshalb war ich so froh als er endlich weg war.
Ich würde allerdings auch spätestens ab dem Zeitpunkt versuchen etwas zu ändern, wenn es eben den Zähnen schadet- ob nun mein ZA sagt, dass mein Kind eh eine OP brauchen wird- mit SChnuller wird die Situation sicher nicht verbessert und dass auch die Zungenbeweglichkeit eingeschränkt wird und falsche Muskulaturen angesprochen werden sowie eine ständige Öffnung des Mundes resultieren, was man dann wieder -natürlich wieder ggf. - anders trainieren müsste/ sollte.
Das muss wiederum nicht alles eintreffen und bei jedem ist es wieder anders...
Mein Sohn lutscht auch gern an verschiedensten Dingen...auch einem Waschlappen mit einer nassen Ecke...er kaut/e auch sehr gern auf diesen Lernzahnbürsten rum - also hat/te durchaus gern etwas im Mund. Mein Sohn hat KiSS und die Physiotherapeutin meinte, dass das Nuckeln seine Verspannte Nackenmuskulatur entlastet, er brauchte also das Nuckeln.
Aber wenn ein Kind Eindrücke mit dem Mund sammelt, also auf etwas kaut, dann zähle ich das nicht zum Saugbedürfnis, vielleicht könnte da ja doch noch jemand von Stillteam etwas schreiben.
Ich denke ähnlich wie Solenne- ein bisschen von beidem.
Ich habe einen Neffen, der komischerweise bei mir ohne Schnuller super auskommt, auch ein/schlafen kann er ohne...nur bei sich zu Hause geht das nicht, da soll er wohl ohne 'Nucki' einen ziemlichen Aufstand machen. Es rennt ihm aber auch jeder mit dem Ding hinterher und die Zähne sehen dementsprechend aus. Das kann für mich kein Bedürfnis sein.
Aber natürlich sind Kinder unterschiedlich.
Ich weiß eben nur noch wie es bei uns war- ich mochte den Schnuller nicht wirklich, deshalb war ich so froh als er endlich weg war.
Ich würde allerdings auch spätestens ab dem Zeitpunkt versuchen etwas zu ändern, wenn es eben den Zähnen schadet- ob nun mein ZA sagt, dass mein Kind eh eine OP brauchen wird- mit SChnuller wird die Situation sicher nicht verbessert und dass auch die Zungenbeweglichkeit eingeschränkt wird und falsche Muskulaturen angesprochen werden sowie eine ständige Öffnung des Mundes resultieren, was man dann wieder -natürlich wieder ggf. - anders trainieren müsste/ sollte.
Das muss wiederum nicht alles eintreffen und bei jedem ist es wieder anders...
Mein Sohn lutscht auch gern an verschiedensten Dingen...auch einem Waschlappen mit einer nassen Ecke...er kaut/e auch sehr gern auf diesen Lernzahnbürsten rum - also hat/te durchaus gern etwas im Mund. Mein Sohn hat KiSS und die Physiotherapeutin meinte, dass das Nuckeln seine Verspannte Nackenmuskulatur entlastet, er brauchte also das Nuckeln.
Aber wenn ein Kind Eindrücke mit dem Mund sammelt, also auf etwas kaut, dann zähle ich das nicht zum Saugbedürfnis, vielleicht könnte da ja doch noch jemand von Stillteam etwas schreiben.
Ich denke ähnlich wie Solenne- ein bisschen von beidem.
Ich habe einen Neffen, der komischerweise bei mir ohne Schnuller super auskommt, auch ein/schlafen kann er ohne...nur bei sich zu Hause geht das nicht, da soll er wohl ohne 'Nucki' einen ziemlichen Aufstand machen. Es rennt ihm aber auch jeder mit dem Ding hinterher und die Zähne sehen dementsprechend aus. Das kann für mich kein Bedürfnis sein.
Aber natürlich sind Kinder unterschiedlich.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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sternchen84
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Ich kann dir nur von uns sagen, dass wir hier mit 1 1/2jahren schon gesagt bekommen haben, dass der Schnuller weg muss....ich bin der Meinung dass der offene Biss nicht nur vom Schnuller kommt, deshalb hab ich sie selbst machen lassen und sie hat mit 3 Jahren und 9 Monaten ihren Schnuller von sich aus abgegeben! Und was ich ganz krass finde, sie schnullet ohne Schnuller immer noch im Schlaf!
Ich wurde ihm den Schnuller lassen, desto mehr wir dieses thema aufgetischt haben, desto mehr hat sie ihn gebraucht!
Der offene Biss kan auch ohne Schnuller bleiben oder sich verschlimmern.
Ich wurde ihm den Schnuller lassen, desto mehr wir dieses thema aufgetischt haben, desto mehr hat sie ihn gebraucht!
Der offene Biss kan auch ohne Schnuller bleiben oder sich verschlimmern.
Rechtschreibfehler dürfen aufs iPad geschoben werden;-)
Liebe Grüße
Jessi mit der Mausi (02/2008), dem Bärchen(10/2011), dem Käferchen (08/2019)an der Hand und unser geliebtes Sternenkind (01/2011) fest im Herzen
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JaJaMilMil
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Hätte mein Sohn einen Schnuller, ich würde ihm den geben wann und solange er will. Kinder wollen nunmal nuckeln. Das ist aber bei allen unterschiedlich ausgeprägt. Meiner hängt dafür ständig an der Brust. Ich finde, das Nuckeln-Aufhören sollte größtmöglich von den kindern aufhören.
Liebe Grüße von JaJa mit MilMil (*03/2010)
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.(Pearl S. Buck)
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Lösche Benutzer 2872
Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Solenne hat geschrieben:wie zieht man denn die Grenze zwischen einer liebgewonnenen Gewohnheit und einem "echten" Bedürfnis?
Ich vermute, dass merkt man beim Versuch es einzuschränken. Meine Tochter war beim Stillen stark einschränken, zB. vier Wochen völlig neben der Spur. Der Schnuller kam erst danach und an dem hielt und hält sie fest. Um den Schnuller wenigstens unterwegs loszuwerden, habe ich mehrere Anläufe gebraucht bis es für sie ok war. Es war eben nicht nur so, dass sie in der Situation wütend oder traurig war, sondern sie war allgemein sehr unausgeglichen auch in anderen Belangen. Das legte sich wieder als wir den Schnuller wieder freigegeben haben.
Ich war nie Schnullerbefürworter. Für mich war das echt schwierig und auch mich bei kritischen Kommentaren und schiefen Blicken zu behaupten.
- greenie bird
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Ja, das ist wirklich keine einfache Sache...ich hoffe ich bekomme jetzt alle Ideen geordnet zusammen und das einigermaßen verständlich
Mein Sohn 'hing' mir daher auch viel an der Brust. Hin und wieder ändern sich die Bedürfnisse der Kinder ja während ihrer Entwicklung und die Übergänge von brauchen, gebrauchen, gewöhnen sind fließend. Wenn mein Kind quengelt, dann kann das verschiedene Ursachen haben- ein Schnuller hilft darüber hinweg- wenn mein Kind aber müde ist, dann sollte es pausieren oder schlafen und nicht mit Schnuller im Mund weiter spielen- dann ist nämlich nicht das Saugbedürfnis der Grund der Unzufriedenheit, trotzdem bereitet der Schnuller behagen. Wenn meinem Kind langweilig ist, müssen wir das anders Bewältigen- auch ein Schnuller 'hilft' dabei. Wer eben ein Kind ohne Schnuller hatte, der weiß, was ich meine. Ich habe auch den Vergleich. Mein Sohn musste mehr getragen werden, war quengeliger, schlief/schläft eben nur beim stillen ein.
Wenn ich dann also den Schnuller anbiete, dann wird daraus eine Gewohnheit. Jeder Mensch hat auch eine angeborene Vorliebe für Süßes, da kann ich auch nicht sagen, ich gebe meinem Kind wann und wo es will- da sehe ich mich als Mutter genauso in der Rolle das zu begrenzen.
Aber das sind natürlich nur so Ideen meinerseits.
Dabei finde ich allerdings das Alter und den Umgang mit diesem Hilfsmittel sehr wichtig.JaJaMilMil hat geschrieben:Hätte mein Sohn einen Schnuller, ich würde ihm den geben wann und solange er will. Kinder wollen nunmal nuckeln. Das ist aber bei allen unterschiedlich ausgeprägt. Meiner hängt dafür ständig an der Brust. Ich finde, das Nuckeln-Aufhören sollte größtmöglich von den kindern aufhören.
Mein Sohn 'hing' mir daher auch viel an der Brust. Hin und wieder ändern sich die Bedürfnisse der Kinder ja während ihrer Entwicklung und die Übergänge von brauchen, gebrauchen, gewöhnen sind fließend. Wenn mein Kind quengelt, dann kann das verschiedene Ursachen haben- ein Schnuller hilft darüber hinweg- wenn mein Kind aber müde ist, dann sollte es pausieren oder schlafen und nicht mit Schnuller im Mund weiter spielen- dann ist nämlich nicht das Saugbedürfnis der Grund der Unzufriedenheit, trotzdem bereitet der Schnuller behagen. Wenn meinem Kind langweilig ist, müssen wir das anders Bewältigen- auch ein Schnuller 'hilft' dabei. Wer eben ein Kind ohne Schnuller hatte, der weiß, was ich meine. Ich habe auch den Vergleich. Mein Sohn musste mehr getragen werden, war quengeliger, schlief/schläft eben nur beim stillen ein.
Wenn ich dann also den Schnuller anbiete, dann wird daraus eine Gewohnheit. Jeder Mensch hat auch eine angeborene Vorliebe für Süßes, da kann ich auch nicht sagen, ich gebe meinem Kind wann und wo es will- da sehe ich mich als Mutter genauso in der Rolle das zu begrenzen.
Aber das sind natürlich nur so Ideen meinerseits.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
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- gartenbritta
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
Das hast Du wirklich schön zusammengefasst, greenie bird. Und ich werde es beherzigen und nocheinmal mehr hinterfragen, warum mein Kleiner jetzt schnullern will - Danke.
LG gartenbritta
mit drei wunderbar wilden Jungs (der Große 02/06, der Mittlere 09/07 und der Kleine 01/10) und der tollsten Tochter (11/12)
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Re: Saugbedürfniss oder Gewohnheit
danke 
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