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Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 09:27
von Maja
Noch eine Stimme für Infusionen. Habe ich schon mehrmals bekommen und nie Probleme gehabt, bis auf einmal blaue Flecken weil der Arzt danebengestochen hat... aber ganz ehrlich, das war weit weniger schlimm als Magenschmerzen und Verstopfung von den doofen Tabletten. Und: der Eisenmangel ist damit in wenigen Wochen behoben.
Ich sehe bei Infusionen nur einen einzigen Nachteil: man muss deswegen regelmäßig zum Arzt und verliert jedesmal 20-30 Minuten Zeit - das kann nerven, wenn Zeit der limitierendste Faktor ist.
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 10:05
von Prinzenmutti
Naja solange man sich die zeit selber aussuchen darf.. würd halt immer dann zum arzt fahren wenn männe nicht arbeitet. Er hat früh und spät. Einerseits brauche ich ein auto; anderseits würd ich die kleine nicht mitnehmen müssen.
Welche nebenwirkung haben tabletten und spritzen bei euchverursacht oder welche kennt ihr?
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 10:07
von Sibi
Hast Du denn schon mal Eisenpräparate genommen? Es gibt ja durchaus Menschen, die das gut vertragen, daher würde ich damit erst mal anfangen. Wenn Du die nicht verträgst (Verstopfung, Magenschmerzen), kannst Du immer noch über Infusionen nachdenken.
Wenn der Eisenmangel schon so ausgeprägt ist, dass Du schlapp und müde bist, würde ich nicht mehr (nur) über Ernährung ausgleichen, sondern medikamentös.
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 10:09
von lunchen78
Ich kann nur von den Tabletten sprechen. Die machen bei mir ziemlich üble Verstopfung. Ich sollte eigentlich 2 am Tag nehmen, allerdings hat der Arzt gleich gesagt, wenn ich das nicht vertrage, soll ich nur eine nehmen. Eine Woche hab ich durchgehalten, dann hab ich reduziert. Und morgens auf nüchternen MAgen geht auch nicht, da wird mir schlecht.
Per Infusion hab ich das nur einmal bekommen, direkt nach der Geburt meines Sohnes, aber da ging es mir eh gar nicht gut, daher kann ich da über Nebenwirkungen nix sagen
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 10:13
von Prinzenmutti
Sibi hat geschrieben:Hast Du denn schon mal Eisenpräparate genommen? Es gibt ja durchaus Menschen, die das gut vertragen, daher würde ich damit erst mal anfangen. Wenn Du die nicht verträgst (Verstopfung, Magenschmerzen), kannst Du immer noch über Infusionen nachdenken.
Wenn der Eisenmangel schon so ausgeprägt ist, dass Du schlapp und müde bist, würde ich nicht mehr (nur) über Ernährung ausgleichen, sondern medikamentös.
Ja in der Schwangerschaft. Da hab ich kräuterblut genommen und eisentabletten. allerdings hab ich es auch von allein abgesetzt ohne meine werte überprüfen zu lassen. Diesen Sommer haben wir bei meinen eltern gewohnt und meine Mutter sagte mir immer: mit dir stimmt was nicht. Lass dich untersuchen.
Hab deshalb bei der hausärztin vor ort mein Blut untersuchen lassen. aber ich werde demnächst zu meinen eigenen hausazrt gehen.
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 20:13
von Selina79
Infusionen gehen direkt in die Blutbahn und die Spritze nur unter die Haut oder? Da muß ich mich dann auch mal informieren

Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 20:18
von Claudi
So auf ganz natürlichem Weg hat unsere Hebamme ihren Frauen Hufeisennägel gegeben. Die werden dann über Nacht in den Apfel gesteckt und dann ohne Hufnagel gegessen
Ich habe gestaunt
Soll wohl helfen

Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 20:38
von Seerose
Selina79 hat geschrieben:Infusionen gehen direkt in die Blutbahn und die Spritze nur unter die Haut oder? Da muß ich mich dann auch mal informieren

Es geht hier weniger darum WOHIN gestochen wird sondern darum wie lange sich dafür Zeit genommen wird. Zu dem tatsächlichen Risiko einer "schnellen" Spritze sollte vielleicht hier mal ein Arzt etwas sagen, ich mag als Laie nicht mit irgendwelchen Sachen kommen, die ich mal gehört habe.
Bei der Infusion ist tatsächlich die Tropfgeschwindigkeit zu beachten... möglichst langsam.
Irgendjemand schrieb nochmal was von Eisenpräparaten wie Säften und so. Diese helfen definitiv nicht bei hochgradigem Eisenmangel.
Auch kann man nicht von der "Regel" ausgehen "je müder und schlapper man sei, desto höher der Eisenmangel". Nach meinem nicht mehr meßbarem Eisenwert müßte ich im Dauerschlaf liegen, tu's aber nicht sondern bin sogar noch erstaunlich fit.
Ich vertrage die Infusionen bestens, aber auch diese Verträglichkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich merke absolut nichts nach einer Infusion.
Ein Irrtum ist auch daß der Eisenmangel nach wenigen Infusionen behoben ist, auch dies ist nicht immer der Fall.
In meiner Ferrlecitpackung sind immer 6 Ampullen drin, das ist ein überschaubarer Zeitraum.

Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 21:06
von Maja
Seerose hat geschrieben:Selina79 hat geschrieben:Infusionen gehen direkt in die Blutbahn und die Spritze nur unter die Haut oder? Da muß ich mich dann auch mal informieren

Es geht hier weniger darum WOHIN gestochen wird sondern darum wie lange sich dafür Zeit genommen wird. Zu dem tatsächlichen Risiko einer "schnellen" Spritze sollte vielleicht hier mal ein Arzt etwas sagen, ich mag als Laie nicht mit irgendwelchen Sachen kommen, die ich mal gehört habe.
Bei der Infusion ist tatsächlich die Tropfgeschwindigkeit zu beachten... möglichst langsam.
Doch, es geht um das "wohin", das muss nämlich tatsächlich intravenös gegegeben werden und seeeeeehr langsam. Wenn das - aus Versehen - unter die Haut kommt hat man nämlich eine ganze Weile unschöne Flecken (naja gut, das ist nicht schlimm, aber es ist dann eben auch nicht richtig wirksam).
Deswegen bevorzugt man auch Infusionen, da kann das in Ruhe durchlaufen, statt dass der Arzt im Zeitlupentempo die Spritze gibt.
Re: Eisenmangel
Verfasst: 18.01.2012, 21:11
von Seerose
Maja hat geschrieben:Seerose hat geschrieben:Selina79 hat geschrieben:Infusionen gehen direkt in die Blutbahn und die Spritze nur unter die Haut oder? Da muß ich mich dann auch mal informieren

Es geht hier weniger darum WOHIN gestochen wird sondern darum wie lange sich dafür Zeit genommen wird. Zu dem tatsächlichen Risiko einer "schnellen" Spritze sollte vielleicht hier mal ein Arzt etwas sagen, ich mag als Laie nicht mit irgendwelchen Sachen kommen, die ich mal gehört habe.
Bei der Infusion ist tatsächlich die Tropfgeschwindigkeit zu beachten... möglichst langsam.
Doch, es geht um das "wohin", das muss nämlich tatsächlich intravenös gegegeben werden und seeeeeehr langsam. Wenn das - aus Versehen - unter die Haut kommt hat man nämlich eine ganze Weile unschöne Flecken (naja gut, das ist nicht schlimm, aber es ist dann eben auch nicht richtig wirksam).
Deswegen bevorzugt man auch Infusionen, da kann das in Ruhe durchlaufen, statt dass der Arzt im Zeitlupentempo die Spritze gibt.
Ich glaub, wir meinen das gleiche.
Ich meinte bei der Risikoabwägung geht es nicht um das wohin, sondern es geht in der Tat um die Zeit, die man sich dafür nimmt. Ich höre nur immer wieder von der Gefährlichkeit der Spritzen, würde das aber gerne mal von einem Arzt hier bestätigt bekommen. Wer von einem tatsächlichem Risiko bei Infusionen weiß, immer her damit. Aus ganz egoistischen Gründen.
