24-std-Baby mit einem Jahr in die Krippe -Erfahrungen?

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dantje
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Re: 24-std-Baby mit einem Jahr in die Krippe -Erfahrungen?

Beitrag von dantje »

SteffiJ hat geschrieben: Und die Eingewöhnung in der Krabbelstube hat auch entsprechend lang (3 Monate) gedauert in denen wir auch immer wieder Rückschritte hatten. Ich muss dazusagen, dass ich sowohl Einrichtung als auch Gruppe von meiner Großen her kannte und es dort wirklich wie in einer erweiterten Familie für uns war, ich weiß nicht ob ich sonst so lange durchgehalten hätte. Und schwupps - auf einmal ist er nicht nur problemlos dageblieben, sondern hat sich auch jeden Tag gefreut und wollte gar nicht mehr heim. )
Das war ja vom Rahmen ganz toll von Euch organisiert, SteffiJ! So lange Eingewöhnung wirds bei uns nicht geben können. Aber Dein Beispiel beschwingt mich auf jeden Fall schon sehr!
Denn dass das grundsätzlich für sie klappen kann und ihr dann sogar dann sehr gefällt, kann ich mir immer mehr vorstellen.
Aber der Zeitpunkt erscheint mir knapp. Muss jetzt einfach weiter mit meinem Bauch darüber sprechen, der ist meist sehr weise....
Dantje mit der kleinen Eichhörnchen-Prinzessin (02/2011)
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Amber
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Re: 24-std-Baby mit einem Jahr in die Krippe -Erfahrungen?

Beitrag von Amber »

MelCel hat geschrieben:Also ich hatte zwar kein richtiges 24h-Baby aber auch einen ziemlich anstrengenden Kandidaten. Im Nachhinein denke ich, dass es ihm mit mir allein vielleicht auch einfach zu "langweilig" war (obwohl ich das einen komischen Gedanken finde für ein Baby). In der Krabbelgruppe und ähnlichen Aktivitäten war er immer ausgeglichen und interessiert, zu Hause konnte ich ihn kaum 2 Minuten weglegen.
Dementsprechend hat es bei der Tagesmutter SUPER geklappt. Er hat zwar am Anfang viel allein gespielt (wir haben mit 8 Monaten mit der Eingewöhnung angefangen und ab 11 Monaten ist er regelmäßig alleine dageblieben), aber alleine dass da andere Kinder um ihn rum gespielt haben hat ihn irgendwie beruhigt/ausgelastet/zufrieden gemacht. Er hat sich ganz schnell dem Rhythmus der anderen Kinder angeglichen (obwohl weder wir noch die TaMu das forcieren wollten), ist die ersten Monate bei ihr auf dem Arm eingeschlafen, hat begeistert mit den anderen gegessen (wo es vorher noch Flaschenmahlzeiten gab).
Das heißt natürlich nicht dass das bei euch auch so sein muss, aber in unserem Fall hieß "bedürfnisstark" nicht, dass unbedingt eine 1:1 Situation gegeben sein musste, eher im Gegenteil.
So ähnlich wars bei uns auch. Mein Großer hat mich extrem gefordert, Kochen und Hausarbeit ging nur mit Kind im Tragetuch. Kinderwagen wurde lautstark verweigert, und schlafen konnte er (tagsüber) auch nur im Tuch, am besten nach ausgiebigen Stillen. Mit 10 Monaten kam er in die Krippe, da ich ab seinem 1. Geburtstag wieder arbeiten wollte. Und es hat gut funktioniert! Die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell hat allerdings verhältnismäßig lange gedauert. Nach vier Wochen konnte er Vormittags alleine bleiben, nach insgesamt sechs Wochen blieb er bis Nachmittags. Und bis heute geht er gerne hin.

Wichtig ist eine ans Tempo vom Kind angepasste Eingewöhnung und eine gute Personalausstattung der Krippe. Dann klappts auch bei 24h-Babys.
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SteffiJ
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Re: 24-std-Baby mit einem Jahr in die Krippe -Erfahrungen?

Beitrag von SteffiJ »

dantje hat geschrieben:
SteffiJ hat geschrieben: Und die Eingewöhnung in der Krabbelstube hat auch entsprechend lang (3 Monate) gedauert in denen wir auch immer wieder Rückschritte hatten. Ich muss dazusagen, dass ich sowohl Einrichtung als auch Gruppe von meiner Großen her kannte und es dort wirklich wie in einer erweiterten Familie für uns war, ich weiß nicht ob ich sonst so lange durchgehalten hätte. Und schwupps - auf einmal ist er nicht nur problemlos dageblieben, sondern hat sich auch jeden Tag gefreut und wollte gar nicht mehr heim. )
Das war ja vom Rahmen ganz toll von Euch organisiert, SteffiJ! So lange Eingewöhnung wirds bei uns nicht geben können. Aber Dein Beispiel beschwingt mich auf jeden Fall schon sehr!
Denn dass das grundsätzlich für sie klappen kann und ihr dann sogar dann sehr gefällt, kann ich mir immer mehr vorstellen.
Aber der Zeitpunkt erscheint mir knapp. Muss jetzt einfach weiter mit meinem Bauch darüber sprechen, der ist meist sehr weise....
Oh, naja, der Rahmen musste in diesem Fall einfach für Philipp passend gemacht werden :oops: - eigentlich hätte ich nach sechs Wochen mein Studium wieder anfangen müssen, das hat dann eben ein Semester länger gedauert... und auch in der Krabbelstube hat das natürlich schon allgemein zu Verzögerungen im Zeitplan geführt - aber anders wäre es wohl nicht gegangen ;-)
Liebe Grüße,
Steffi mit großer S.(09/04), mittlerem P.(08/08) und kleiner I.(02/12) und ganz kleiner E. (07/14)

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anne-gretel
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Re: 24-std-Baby mit einem Jahr in die Krippe -Erfahrungen?

Beitrag von anne-gretel »

@purplediamond:
Vielen Dank für Deinen Ratschlag. Ich konnte lange in der Kita bleiben und mir alles anschauen. In der Krippe sind 2,5 Erzieherinnen auf 13 Kinder. Das finde ich einen guten Schnitt. Eine Erzieherin ist die Leiterin selbst. An dem Tag waren aber auch nur sieben Kinder da, da war es nicht allzu turbulent. Jedes Kind hat sein eigenes Bett, dessen Position auch nicht wechselt; ich habe in einer Kita gesehen, dass die Kinder einfach irgendwo auf Matten schlafen, weil kein Platz ist. Es hat mir keinen schlechten Eindruck gemacht, aber ich will trotzdem noch schauen, ob ich eine sympathische nicht zu sehr ausgelastete TaMu finde.
Anne mit Winterzwerg 01/2011 und Herbstmäuschen 10/13
geduldig geführt, lz-gestillt und familiengebettet

Die Arme einer Mutter sind aus Zärtlichkeit gemacht und Kinder schlafen sicher in ihnen.
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