Re: Fühl mich langsam wie ein Stillalien
Verfasst: 10.09.2011, 21:45
Da ich direkt nach dem Mutterschutz wieder berufstätig war, hatte ich keine Zeit für "Babykontakte". Vielleicht war's Glück, denn so hatte ich keine Ahnung, wie lange andere Leute hier bei uns in der Gegend stillen oder auch nicht.
Eine Kollegin hat 10 Monate voll gestillt wegen Allergierisiko, eine andere hat nach wenigen Wochen abgestillt, weil nach einem Stillstreik mit der Pumpe nix mehr kam (ich weiß nicht, ob ich den Mund jetzt zu voll nehme, aber eine gute Hebi oder Stillberaterin hätte da vermutlich noch was retten können), bei meiner einzigen Rückbildungsbekannten, zu der ich danach noch Kontakt hatte, hat sich die Tochter nach fünf Monaten "selbst abgestillt" (wie auch immer das tatsächlich ausgesehen haben mag), meine andere Kollegin hat 6 Monate voll gestillt und stillt jetzt nach 9 Monaten noch weiter, und eine weitere Kollegin ist überzeugte Langzeitstillerin und praktiziert das jetzt schon beim 4. Kind. Irgendwie scheint bei meinen wenigen Leuten mit Baby, mit denen ich zu tun habe, alles mögliche dabei zu sein. Aber auch wenn niemand etwas gesagt hat: Ich glaube, meine 14 Monate fanden einige schon etwas seltsam.
Ich habe dann abgestillt, weil's mir dann in der Schwangerschaft sehr unangenehm wurde. Ich hoffe aber, dass ich in Kürze wieder ein Stillkind habe, wo wir noch länger stillen können.
Meine Mutter hat öfters geäußert, dass sie auf die Zeit wartet, wo mein Stillkind keines mehr ist. Der Grund war aber nicht, dass sie Flaschennahrung besser findet, sondern der ganz egoistische von ihrer Seite: Sie hat so mehr vom Enkelkind, weil's zumindest nahrungstechnisch nicht mehr von mir abhängt.
Das mit der Schichtzugehörigkeit und dem Stillen ist ein Vorurteil, das sich in meinen Augen auch immer wieder bestätigt (oder vielleicht ist es auch eine sich selbst erfüllende Prophezeihung
). Meine mit Freude stillenden Kolleginnen sind alles Akademikerinnen. Diejenigen, die ich im Drogeriemarkt Milchpulver kaufen sehe, sind's dagegen garantiert nicht. Das Gesamtbild (Kombination aus ihrem Aufzug, Verhalten und Äußerungen) spricht für mich absolut dagegen.
Eine Kollegin hat 10 Monate voll gestillt wegen Allergierisiko, eine andere hat nach wenigen Wochen abgestillt, weil nach einem Stillstreik mit der Pumpe nix mehr kam (ich weiß nicht, ob ich den Mund jetzt zu voll nehme, aber eine gute Hebi oder Stillberaterin hätte da vermutlich noch was retten können), bei meiner einzigen Rückbildungsbekannten, zu der ich danach noch Kontakt hatte, hat sich die Tochter nach fünf Monaten "selbst abgestillt" (wie auch immer das tatsächlich ausgesehen haben mag), meine andere Kollegin hat 6 Monate voll gestillt und stillt jetzt nach 9 Monaten noch weiter, und eine weitere Kollegin ist überzeugte Langzeitstillerin und praktiziert das jetzt schon beim 4. Kind. Irgendwie scheint bei meinen wenigen Leuten mit Baby, mit denen ich zu tun habe, alles mögliche dabei zu sein. Aber auch wenn niemand etwas gesagt hat: Ich glaube, meine 14 Monate fanden einige schon etwas seltsam.
Ich habe dann abgestillt, weil's mir dann in der Schwangerschaft sehr unangenehm wurde. Ich hoffe aber, dass ich in Kürze wieder ein Stillkind habe, wo wir noch länger stillen können.
Meine Mutter hat öfters geäußert, dass sie auf die Zeit wartet, wo mein Stillkind keines mehr ist. Der Grund war aber nicht, dass sie Flaschennahrung besser findet, sondern der ganz egoistische von ihrer Seite: Sie hat so mehr vom Enkelkind, weil's zumindest nahrungstechnisch nicht mehr von mir abhängt.
Das mit der Schichtzugehörigkeit und dem Stillen ist ein Vorurteil, das sich in meinen Augen auch immer wieder bestätigt (oder vielleicht ist es auch eine sich selbst erfüllende Prophezeihung