KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
- Talgaro
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Hier gibt es das Berliner Modell. Eingewöhnt werden eigentlich alle kleinen Kinder, die ich so kenne.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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Haselnuss
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Bei uns geht die Eingewöhnung ab 05.09. nachdem Berliner Modell los...bin gespannt wie es wird.
Liebe Grüße Melanie mit kleiner Maus 08/2010, kleinem Frosch 06/2012, kleinem Bär 08/2014 und kleiner Schnecke 08/2016
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Gaby
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Hier geht es auch nach dem Berliner Modell, zumindest bei den unter Dreijährigen.
Es hängt aber oft auch vieles von den Eltern ab. Bei uns im Kiga wünschen sich die Erzieherinnen manchmal mehr Geduld der Eltern und mehr Bereitschaft, dem Kind Zeit zu geben und beim Kind zu bleiben. Oft haben die Eltern nämlich einen bestimmten Plan im Kopf, wie schnell das Kind möglichst bis zum Ende allein im Kiga bleiben muss. Wenn es am Anfang gut klappt, ist schnell das Bestreben da, das Ganze zu beschleunigen bzw. einen Schritt zu überspringen, so erlebe ich es zumindest gerade bei uns in der Krippe, in der zurzeit einige Kinder eingewöhnt werden.
Es hängt aber oft auch vieles von den Eltern ab. Bei uns im Kiga wünschen sich die Erzieherinnen manchmal mehr Geduld der Eltern und mehr Bereitschaft, dem Kind Zeit zu geben und beim Kind zu bleiben. Oft haben die Eltern nämlich einen bestimmten Plan im Kopf, wie schnell das Kind möglichst bis zum Ende allein im Kiga bleiben muss. Wenn es am Anfang gut klappt, ist schnell das Bestreben da, das Ganze zu beschleunigen bzw. einen Schritt zu überspringen, so erlebe ich es zumindest gerade bei uns in der Krippe, in der zurzeit einige Kinder eingewöhnt werden.
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08
Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
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Lösche Benutzer 1828
Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Bei uns hanz sanft, navh Bedarf des Kindes.
Die beiden Großen brauchten 2 Tage, der Kleine 6 Wochen. Beides war in Ordnung.
Ich koennte mir nie vorstellen, mein Kind da einfach so "abzuwerfen".
Die beiden Großen brauchten 2 Tage, der Kleine 6 Wochen. Beides war in Ordnung.
Ich koennte mir nie vorstellen, mein Kind da einfach so "abzuwerfen".
- Jessi R.
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
L. geht seit dem 15.8. in den Kiga und ich habe mir viel Zeit für die Eingewöhnung eingeplant. Brauchte ich aber gar nicht!
L. kannte den Kiga bereits durch vorherig stattfindene Spielkreise. 8x jeweils 1,5 Std. in Anwesenheit der Eltern. In der Zeit hatten die Kinder die Möglichkeit, den Kiga und die eine Betreuerin kennenzulernen.
Als ich mit L. am 15. dort ankam, war ich relativ schnell abgeschrieben und sie spielte mit ihrer Freundin, die in ihrer Gruppe ist. Ich ging dann in die Halle und trank dort Kaffee. Natürlich habe ich L. vorher gefragt, ob es ok. ist und das war es. Zwischendurch kam sie mal und war auch schnell wieder verschwunden. Am 1. Tag waren wir 2 Stunden da, dann täglich etwas länger. Mittlerweile bleibe ich morgens noch, bis es für sie ok ist, dass ich gehe und hole sie dann um 12Uhr wieder ab. Manchmal werde ich, bevor ich endgültig gehen darf, noch einen Kaffee trinken geschickt
Ich denke, solange man auf die Signale seines Kindes achtet, kann man von der Dauer der Eingewöhnung nicht unbedingt die Qualität ableiten!
Ich halte allerdings auch nichts davon, ein Kind in eine völlig fremde Umgebung zu schicken und es dort gleich einen langen Zeitraum alleine zu lassen. Das käme für mich nicht in Frage und davon hätte mich auch keiner überzeugen können!
L. kannte den Kiga bereits durch vorherig stattfindene Spielkreise. 8x jeweils 1,5 Std. in Anwesenheit der Eltern. In der Zeit hatten die Kinder die Möglichkeit, den Kiga und die eine Betreuerin kennenzulernen.
Als ich mit L. am 15. dort ankam, war ich relativ schnell abgeschrieben und sie spielte mit ihrer Freundin, die in ihrer Gruppe ist. Ich ging dann in die Halle und trank dort Kaffee. Natürlich habe ich L. vorher gefragt, ob es ok. ist und das war es. Zwischendurch kam sie mal und war auch schnell wieder verschwunden. Am 1. Tag waren wir 2 Stunden da, dann täglich etwas länger. Mittlerweile bleibe ich morgens noch, bis es für sie ok ist, dass ich gehe und hole sie dann um 12Uhr wieder ab. Manchmal werde ich, bevor ich endgültig gehen darf, noch einen Kaffee trinken geschickt
Ich denke, solange man auf die Signale seines Kindes achtet, kann man von der Dauer der Eingewöhnung nicht unbedingt die Qualität ableiten!
Ich halte allerdings auch nichts davon, ein Kind in eine völlig fremde Umgebung zu schicken und es dort gleich einen langen Zeitraum alleine zu lassen. Das käme für mich nicht in Frage und davon hätte mich auch keiner überzeugen können!
Liebe Grüße von Jessi mit kleiner Tanzmaus 11/08
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Nanna
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Mein Sohn geht jetzt seit 3 Wochen in die Krippe (Vormittags für 3 Stunden). Es wird in Anlehnung an das Berliner Modell eingwöhnt. Bei uns klappt das super! Ich konnte ihn nach 1 Woche alleine der Bezugserzieherin überlassen (ich bin trotzdem in der Krippe geblieben, allerdings im Besprechungsraum, weil ich mich noch nicht ganz trennen wollte
). Bisher hat er noch nicht ein mal gejammert oder geweint. Im Gegenteil, er freut sich total wenn er die anderen Kinder und die Erzieherinnen sieht. Sobald wir in der Krippe sind bin ich abgeschrieben, was zugeben in mir ein zwiegespaltenes Gefühl auslöst. Naja, zumindest freut er sich riesig, wenn ich ihn abhole
Ansonsten halte ich rein gar nichts davon, das Kind einfach direkt abzugeben. Das könnte ich niemals.
Ansonsten halte ich rein gar nichts davon, das Kind einfach direkt abzugeben. Das könnte ich niemals.
- purplediamond
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Tja, ich hatte mir für die Eingewöhnung 2 Wochen Urlaub genommen, bin 3 Tage mit dabei geblieben, dann bekam ich Fieber und hab ihn das erste Mal für 3h alleine gelassen. In den zwei Wochen war alles problemlos, weil ich so lange dabeigeblieben bin, bis er sich wohl gefühlt hat und dann erst gegangen bin für einige Stunden. Diese Woche musste ich dann wieder arbeiten und er muss jetzt von 8.30h bis 15h in die Kita und hat es jetzt wohl erst so richtig (obwohl schon 1 Jahr Tagesmutter vorher).
Er schreit und weint und kann sich gar nicht von mir trennen. Nachmittags habe ich ihn diese Woche kaum noch wieder erkannt, weil er mehrere Stunden am Stück geweint hat (das kenne ich von meinem Sonnenschein sonst gar nicht).
Finde das ganze extremst anstrengend und frage mich, ob es was gebracht hätte, wenn ich länger komplett mit dabei geblieben wäre (was aber viele Diskussionen mit den Erzieherinnen nach sich gezogen hätte).
Hm.
Aber ist ja schön zu lesen, dass es auch Kinder gibt, die wirklich gerne in den Kindergarten gehen; ich fing gerade an, dies generell in Frage zu stellen *lol*.
Er schreit und weint und kann sich gar nicht von mir trennen. Nachmittags habe ich ihn diese Woche kaum noch wieder erkannt, weil er mehrere Stunden am Stück geweint hat (das kenne ich von meinem Sonnenschein sonst gar nicht).
Finde das ganze extremst anstrengend und frage mich, ob es was gebracht hätte, wenn ich länger komplett mit dabei geblieben wäre (was aber viele Diskussionen mit den Erzieherinnen nach sich gezogen hätte).
Hm.
Aber ist ja schön zu lesen, dass es auch Kinder gibt, die wirklich gerne in den Kindergarten gehen; ich fing gerade an, dies generell in Frage zu stellen *lol*.
Zufriedene Mama mit quirligem Sohn (9/2008), der mich mit seinen Ideen, seinem Humor und seiner Sicht auf die Welt jeden Tag begeistert... *strahl*
- Talgaro
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Ich kann mir schon vorstellen, dass es an der ungewollt plötzlich beendeten Eingewöhnung liegt. Auch wenn er vorher bei der Tagesmutter war, ist der KIndergarten ja erstmal noch fremd und keine wirkliche Beziehung zu den Erziehern dort vorhanden. Wenn er sich jetzt so sträubt, ist es natürlich für alle sehr schwer
.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
- purplediamond
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Ich habe gestern mal versucht, mit ihm darüber zu sprechen und meine rausbekommen zu haben, dass er eigentlich gerne in die KiTa geht, aber noch viel lieber hätte, dass ich mit dabei bin. Er sagt, die anderen Kinder wären nett zu ihm und die Erzieherinnen auch (nur ein Junge schubst ihn immer mal wieder). Das ist wohl meine größte Sorge, dass er sich GAR NICHT wohl fühlt. Ich habe nicht das Vertrauen in die Erzieherinnen, das wahrzunehmen. 1.) kennen sie mein Kind bisher nicht gut und 2.) reden sie jeden Schmerz klein - wie soll er da ankommen? Wenn ich gehe und er weint und um sich schlägt, fällt ihnen nichts besseres ein, als zu sagen, dass ich ja gleich wiederkomme und dass es so schlimm nicht wäre.
(((
Da könnte ich platzen; so wird er sich dort nie angenommen und verstanden fühlen.
Aber das ist dann die übliche Diskussion darüber, dass viele Leute glauben, dass Empathie den Konflikt noch verstärke.
Bei der Tagesmutter hat er auch jeden Morgen geweint, aber da wusste ich ganz sicher, dass er sie liebt und sich dort wohlfühlt, denn sobald wir von ihr wegwaren, wollte er immer wieder hin und sie hat soo viele Videos gemacht, wo ich sehe, wie glücklich er war - das hat mir geholfen, das auszuhalten (obwohl natürlich trotzdem hart), aber jetzt fehlt mir dieses Vertrauen...
Mal sehen, wie es weitergeht... Werde ihn morgen mal für alle Fälle im Nachbarkindergarten anmelden; wenn ich dann in einem halben Jahr oder so einen Platz bekomme, kann ich mir immer noch überlegen, ob ich ihm einen Wechsel zumuten möchte oder ob er sich doch mittlerweile eingelebt hat und wie mein Gefühl zu der KiTa ist...
Da könnte ich platzen; so wird er sich dort nie angenommen und verstanden fühlen.
Aber das ist dann die übliche Diskussion darüber, dass viele Leute glauben, dass Empathie den Konflikt noch verstärke.
Bei der Tagesmutter hat er auch jeden Morgen geweint, aber da wusste ich ganz sicher, dass er sie liebt und sich dort wohlfühlt, denn sobald wir von ihr wegwaren, wollte er immer wieder hin und sie hat soo viele Videos gemacht, wo ich sehe, wie glücklich er war - das hat mir geholfen, das auszuhalten (obwohl natürlich trotzdem hart), aber jetzt fehlt mir dieses Vertrauen...
Mal sehen, wie es weitergeht... Werde ihn morgen mal für alle Fälle im Nachbarkindergarten anmelden; wenn ich dann in einem halben Jahr oder so einen Platz bekomme, kann ich mir immer noch überlegen, ob ich ihm einen Wechsel zumuten möchte oder ob er sich doch mittlerweile eingelebt hat und wie mein Gefühl zu der KiTa ist...
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- ~Anna~
- Profi-SuTler
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Re: KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Heute ist der erste Kindergartentag des Großen. Er spazierte in die Gruppe, begrüßte beiläufig die Erzieherin und suchte sich etwas zum Spielen. Er hatte nicht mal Zeit noch einmal mit in die Garderobe zu kommen um seinen Platz anzuschauen. Ich saß dann etwas verloren in der Gruppe (
) und weil er sich so gar nicht für mich interessierte hab ich mich halt verabschiedet und bin gegangen. Bald darf ich ihn aber wieder abholen, ich freu mich schon. 
ClauWi-Trageberaterin (AK)