Re: Ständiges Loben der Großeltern - Hilfe!
Verfasst: 21.07.2011, 00:00
Wenn es dir sehr wichtig erscheint, mit ihnen darüber zu sprechen, denn auch das ist ja denkbar - vielleicht ist es einfach auch wirklich unerträgliches Übermaß an Lob, was hier kaum nachvollzogen werden kann, weil ja das Gehabe von Großeltern grundsätzlich auch sehr viel positives birgt - dann finde ich schon, dass du das machen solltest.
Wenn du Angst hast, sie zu verletzen oder das unvorbelastete Verhältnis zu deinem Lütten anzuknacken, dann wäre es vielleicht möglich, dass du mit einer beiläufigen Geschichte zum Nachdenken anregen kannst.
Meine Mutter ist z.b. sehr sensibel und verträgt Kritik nicht gut, sie nimmt alles sehr persönlich. Deshalb habe ich mir eine etwas umständliche Kommunikationsform zurechtgelegt. Ich könnte ihr nicht sagen "du, es stört mich, dass du das machst, ich hätte lieber, dass es so oder so läuft." , weil sie dann in die Verteidigung gehen würde und sich schlecht fühlt und wir nciht weiterkommen ausser dass sie im Umgang mit den Kindern unsicher wird.
Deshalb mache ich es so, dass ich im Gespräch eine Geschichte einstreue, die zu dem Thema passt, also quasi ein Praxisbeispiel, und dann anhand dessen erläutere, was ich "mal dazu gehört/gelesen habe" und dann im Gespräch entwickle, wie ich dazu stünde, wenn das - natürlich ganz theoretisch - jemand so übertreiben würde, wie der jemand in meinem Fallbeispiel. Und es ergibt sich dadurch meist eine theoretische Diskussion, an der wir beide ganz sachlich teilnehmen können, weil es ja nicht um uns sondern um völlig fremde Leute geht. Und auch meine Mutter kann dann ihren Standpunkt dazu entwickeln oder darstellen, ohne dass sie sich angegriffen oder in die Ecke gedrängt fühlen müsste.
Zudem hat das den Vorteil, dass man das eigene Verhalten über Fremdbeispiele besser reflektieren kann.
Gut geeignet sind Spielplatzszenen, die man angeblich beobachtet hat.
Wenn du Angst hast, sie zu verletzen oder das unvorbelastete Verhältnis zu deinem Lütten anzuknacken, dann wäre es vielleicht möglich, dass du mit einer beiläufigen Geschichte zum Nachdenken anregen kannst.
Deshalb mache ich es so, dass ich im Gespräch eine Geschichte einstreue, die zu dem Thema passt, also quasi ein Praxisbeispiel, und dann anhand dessen erläutere, was ich "mal dazu gehört/gelesen habe" und dann im Gespräch entwickle, wie ich dazu stünde, wenn das - natürlich ganz theoretisch - jemand so übertreiben würde, wie der jemand in meinem Fallbeispiel. Und es ergibt sich dadurch meist eine theoretische Diskussion, an der wir beide ganz sachlich teilnehmen können, weil es ja nicht um uns sondern um völlig fremde Leute geht. Und auch meine Mutter kann dann ihren Standpunkt dazu entwickeln oder darstellen, ohne dass sie sich angegriffen oder in die Ecke gedrängt fühlen müsste.
Zudem hat das den Vorteil, dass man das eigene Verhalten über Fremdbeispiele besser reflektieren kann.
Gut geeignet sind Spielplatzszenen, die man angeblich beobachtet hat.