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Re: Familientisch: das Problem bin ich (lang)

Verfasst: 31.07.2011, 13:31
von Punilein
Na siehst Du,
alles kommt von selbst.

Wenn ich mal dazusenfen darf,
hier meine Gedanken. ;-)

Ich finde, es liest sich "ok".
Natürlich könntest Du den Zucker reduzieren. Gewichtszunahme hat ja nichts mit Zucker zu tun, viel eher würde ich gesundes Fett anbieten. Also gutes Öl in den Brei, Butter aufs Brot, Mandelmus usw.

Bei uns sieht es so aus:
Morgens wird im Bett zum Wachwerden gestillt.
Wenn wir aufgestanden sind, frühstücke ich.
Sie sitzt manchmal dabei und "isst" mit. Sehr kleine Mengen,ein Stück Banane, Brot oder Brötchen.
Mittags gibts Gemüsebrei mit Karfoffeln und Öl,
danach stillt sie.
Nachmittags stillt sie wieder und danach gibts was zu Knabbern.
( Reiswaffel, Dinkelzwieback, ein Stück Karotten, ein Stück hartes Brot wg den Zähnchen aktuell )
Abends stillt sie,
anschließend essen wir am Familientisch zu Abend.
Sie probiert von unserem Essen,
allerdings wirklich nur kleinste Mengen.
Wenn wir zu Abend essen,
gibt es für sie Getreidebrei mit Obst oder Obstbrei pur mit Mandelmus.
Wenn wir ins Bett gehen zusammen,
stillt sie in den Schlaf.

Wieso traust Du dich nicht, die Banane durch anderes Obst zu ersetzen? Saisonales Obst ist doch toll für die Kleine und mit einem Löffel Öl mehr auch gut für's Gewicht und den Stuhlgang. Juli verträgt zB Banane auch nur in kleinen Mengen, sonst stopft es zu sehr.

Soviel erstmal von mir,
viele Grüße

Re: Familientisch: das Problem bin ich (lang)

Verfasst: 31.07.2011, 14:00
von Mica75
Danke für die Anregungen! Das hört sich bei Dir ja auch nicht nach viel mehr Essen an.

Öl ist im Gemüse-Obst-Brei dabei und war bisher auch im Getreide-Obst-Brei, der nachmittags aber nicht mehr gegessen wird. Ich habe auch schon überlegt, nur noch einen Knabberzwieback nachmittags zu servieren und statt dessen Joghurt mit Früchten zu machen. Das wäre auch die hier übliche Variante (allerdings dann noch zusätzlich mit zuckrigen Babykeksen). Von Brot mit Butter träume ich ja, aber das wird leider bisher nicht so gern gegessen. Ich biete es aber morgens immer wieder an und setze mich auch mit einem Brot dazu. Deshalb bin ich ja schon so froh, dass das Knäckebrot geht.

Vielleicht müssen wir aber mit dem Gewicht auch einfach mehr entspannen, er war bloß bei der U6 unter die BMI-5%-Kurve gerutscht und seitdem sind wir etwas nervös. Unser Arzt hingegen ist relativ entspannt, hat Blut getestet und meint nun, es sei wahrscheinlich seine Wachstumskurve...

Mica

Re: Familientisch: das Problem bin ich (lang)

Verfasst: 31.07.2011, 14:07
von Punilein
Ich kann Dir echt nur ans Herz legen,
Dich frei zu machen von dem Druck, Dein Kind müsse zunehmen.

Er ist sicherlich nicht bedenklich untergewichtig, oder ?

Juli kam mit 2.900 g auf die Welt und wiegt heute schätzungsweise 11 Kilo.
Essenstechnisch mache ich mich schon lange nicht mehr nass :)
Anfangs haben wir sie regelmäßig gewogen,
uns damit selbst unter Druck gesetzt.
"Oh Gott, nur 50 g mehr als letztes Mal"...

Lass Deinen Sohn die Welt des Essens entdecken,
ohne Hast.

Viele liebe Grüße ins Ausland,
wo wohnt ihr denn ? :P