Johana hat geschrieben:@rhapsody und rubinie: warum seid ihr euch so sicher, dass ihr Kind in einem Jahr nicht mehr auf ihr schlafen möchte? Und was wäre so schlimm daran, wenn es denn nun doch noch auf Mama schlafen mag mit einem oder gar zwei Jaren?
Schlimmes ist da gar nichts dran, und SICHER bin ich natürlich nicht, dass ihr Baby später nicht mehr auf ihr schlafen wird. Bin aber ziemlich sicher, dass das Bedürfnis nach Nähe, besonders wenn es jetzt gestillt wird, irgendwann abnimmt, so dass die Kinder nicht mehr die ganze Nacht ganz ganz nah bei Mama schlafen müssen, um nicht wachzuwerden.
Kann nur berichten, wie es bei uns ist. In den ersten Wochen hat mein Kleiner nur auf meinem Bauch geschlafen. Mittlerweile braucht und möchte er immer noch viel Körperkontakt, aber er schläft nicht mehr die ganze Nacht AUF mir. Will damit sagen, dass der Wunsch nach Körperkontakt bei den Kleinen sicher auch noch länger da ist oder sein kann als 1 Jahr, aber dass man die Kinder dann nach dem Einschlafen durchaus auch mal 'beiseite' legen kann. Was bei einem Mininbaby (zumindest bei meinem) nicht ging. Nebenbei: ich geniesse es auch, wenn das Koboldkind sich an mich kuschelt (zumindest wenn es nicht gerade die absolute Hitzewelle im Hochsommer ist

), zum Einschlafen und Einschlafstillen liegt er in meinem Arm. Ich finde ja, es gibt wenig Schöneres und Innigeres, als so ein kleines schlafendes Wesen im Arm zu halten (und damit meine ich nicht nur ein Baby!!). Oder morgens aufzuwachen und den kleinen Schläfer neben sich zu finden.
Aber die (vorzugsweise kinderlose) Umgebung verunischert eine frischegebackene Mama, die vielleicht auch noch naiverweise erzählt, dass ihr Baby am liebsten auf ihr schläft, sicherlich gerne. Und dann noch 'hilfreiche' Bücher, die einem weissmachen wollen, entgegen aller Mutterinstinkte zu handeln (also zB Baby 'ablegen'- wie ich dieses Wort gehasst habe.....

, schreien lassen, Baby 'muss selbständig' werden, darf keinesfalls verwöhnt werden

). Da ist doch ein Austausch unter gleichgesinnten Müttern, auch von älteren Kindern, die das alles schon durchgemacht haben, immer hilfreich und stützend.