lisi13 hat geschrieben:ach noch was...
der Gewichtsverlauf ist übrigens nicht immer zur selben Zeit und unter den selben Bedingungen aufgenommen worden. Das sind div. Daten hauptsächlich auf der selben Waage aber nicht mal das immer... also es können diverse Unterschiede festgehalten worden sein. Nur so damit du das auch weisst. Mal hat die Hebamme auf ihrer Waage gewogen mal wars beim KIA usw... und eben auch zu div. Tageszeiten.
Danke für diesen Hinweis. Bei einer derart hohen Gewichtszunahme ist das aber egal

- da spielt es keine Rolle, ob's irgendwo irgendwann mal 50 g mehr oder weniger waren.
Mit der höhe des Fläschchens habe ich auch schon ein wenig rum probiert. Da kommt mir das Teil halt immer in den weg beim stillen. Je tiefer desto mehr im Weg ist es uns (bin ziemlich klein

). Aber ich versuche es
Das Fläschchen lässt sich ja nur schwer zusammendrücken. Du kannst es ruhig tief hängen und Dein Baby dagegen"lehnen", das sollte nicht schlimm sein. Sehr empfehlenswert ist hier natürlich die "Football-Haltung" (="Rückengriff"), da gehen die Babyfüßchen ja seitlich an Dir vorbei nach hinten. Da hättest Du gar nichts vorm Bauch und könntest das Fläschchen wirklich ungestört hinhängen, wo Du willst
Nun aber nochmals zu der Häufigkeit der "Haupt"-Mahlzeiten... Da komme ich jetzt, mit dem nächtlichen Durchschlafen nur auf 4

ist also schon wenig oder?
Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, zwischen "Haupt-" und "Nebenmahlzeiten" zu unterscheiden... Wichtig ist, dass Ihr Euch ingesamt an einer Stillhäufigkeit orientiert, die im durchschnittlichen Bereich liegt (also 8-12 mal in 24 Stunden). Mit 4 mal stillen insgesamt ist eine Steigerung der Milchmenge wohl nur sehr schwer möglich, das ist einfach zu selten.
Aber ich versuche es. Mir ist auch aufgefallen dass, sobald es mühsamer ist zu saugen, der kleine eher einschläft. Geht es leicht, so trinkt er munter weiter. Glaube er ist ein wenig faul geworden. Werde nun versuchen in kleinen Schritten die Höhe des Fläschchens zu ändern und auch mit der Milch werde ich versuchen zu reduzieren. Obwohl er die letzte Zeit eher selten alles getrunken hat. Er trinkt übrigens auch eher den Schoppen leer als das Fläschchen vom BES.
Naja, klar, er ist das leicht-fließende Trinken und das Mundgefühl des Schoppensaugers ja auch gewöhnt. Aber er wird es sicherlich schaffen, sich da auch wieder umzugewöhnen - dabei kannst DU ihn UNTERSTÜTZEN, in dem Du Schoppen ab jetzt WEGLÄSST. Stillen mit BES (mehrmals täglich), und ruhig auch öfter mal stillen ohne BES - das wäre eine gute Möglichkeit. Einschlafen beim Stillen ist "an sich" ja nun keinesfalls schlimm; die Frage ist ja lediglich: bekommt er dabei genug Milch? Und genau DAFÜR ist die regelmäßige Gewichtskontrolle wichtig. Ein Baby, welches ausreichend zunimmt, darf herzlich gerne jedes Mal beim Stillen einschlafen

- das wäre kein Problem.
Finde es sehr schwierig rauszufinden ob er nun genug hat oder nicht.
Das geht sicher mancher Mutter so, auch denen ohne Stillprobleme... Du könntest nach dem Stillen, wenn das Interesse seinerseits offensichtlich nachlässt, ihn hochnehmen, schaukeln, schwungvoll herumtragen... (also ein klein wenig "action" bieten, dabei beruhigen sich bekanntlich viele Kinder gut) - vielleicht hast Du eine gute Tragehilfe, die Du gerne benutzt? Die könnte hier gut zum Einsatz kommen.
Weisst du einen "Trick" was ich generell gegen das auslaufen der Milch machen kann? Es ist echt mühsam.
Nicht wirklich. Zarte Kompression (enges Top z.B., oder mit den Handballen draufdrücken, wenn man merkt, dass es gleich fließt) kann helfen, aber meist wird es nach ein paar Monaten
von alleine besser.
Ich drück Dir die Daumen, dass das Motilium gut anschlägt! Berücksichtige, dass die Zufüttermenge dabei nicht wirklich "von allein weniger wird", Du wirst sie aktiv in langsamem Tempo reduzieren müssen um zu schauen, ob Du den dadurch höheren Bedarf decken kannst.
LG,
Julia