Ich kann dich gut verstehen, manchmal kommt einfach der Punkt, wo man nicht mehr kann und die "Kosten" für dich einfach zu hoch sind.
Es ist wichtig, dass du hinter deinem Entschluss stehst.
Dann gilt die Devise, nicht anbieten, aber auch nicht ablehnen, aber ruhig schauen, ob du dein Kind vertrösten kannst, ablenken mit Spielsachen etc.
Schauen, ob du das Bedürfnis nach Nähe irgendwie anders abdecken kannst, z. B. Brustkuscheln oder Anfassen ist erlaubt. Ohne "Ersatz" würde es sicherlich schwer werden.
Weiterhin dann klare Regeln vereinbaren wie wir Stillen erst wieder, wenn es drauße hell ist, oder nur zum Einschlafen oder oder oder.
Das ganze wird wahrscheinlich nie ohne Protest abgehen, weil dein Kind einfach noch nicht den Weitblick hat, dass es da ein Problem zwischen den Bedürfnissen deines Sohnes und deinen Bedürfnissen gibt. Also wird er meckern, bis er sich mit den Alternativen anfreunden kann. Wenn du Glück hast, geht das ziemlich schnell
Viel Erfolg!
Liebe Grüße,
Peggy mit Musikus (*06/2004), Erzählbär (*07/2010) und Schelm (*07/2013)
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“
meine grosse tochter habe ich mit 15 monaten abgestillt, wir hatten da noch abends und nachts gestillt, das aber sehr häufig mit ewig nuckeln und nicht wieder einschlafen. es ist mir unendlich schwer gefallen diesen schritt zu gehen, aber ich konnte und wollte einfach nicht mehr und habe es gemacht - und es hat ihr GAR NICHTS ausgemacht. ich habe ihr abends erklärt, dass mama's milch jetzt alle ist und habe ihr eine flasche angeboten. die hat sie genommen und das war es. in den ersten wochen und monaten danach ist sie allerdings jede nacht zu uns ins bett gekommen (wir familienbetten bei bedarf), das war wohl ihr ausgleich .....
ach so, sie war/ist ein sehr anhängliches kind, schüchtern und zurückhaltend, immer bei mama oder papa, musste überall immer dabei sein, hat sich nicht fremdbetreuen lassen. das abstillen hat das nicht verändert, weder im positiven noch im negativen sinne ......
Viele liebe Grüsse und einen schönen Tag!
Biene, Cleo (10/2006), Isa (06/2009) und Felix (08/2014)
ach so das habe ich noch vergessen - sie hat danach wieder angefangen einen schnuller zu nehmen (eigentlich hatte sie den seit dem sie 20 wochen alt war abgelehnt), den habe ich ihr dann auch gelassen, schlechtes gewissen beruhigend
Viele liebe Grüsse und einen schönen Tag!
Biene, Cleo (10/2006), Isa (06/2009) und Felix (08/2014)
Ohje, ich kann dich verstehen. Mich hat vor allem das nächtliche stillen angekotzt. Ja nicht nur genervt, es hat mich angekotzt!
(Tagsüber still ich aber eh nicht mehr, das ging von ganz allein. )
Ich war bereit es einzuschränken,(ganz abstillen mochte ich auch nicht) und da hab ich einfach nicht mehr gestillt. Ich hab ihm gesagt, das ich nicht möchte, es gab auch ordentlich Tränen, aber nach etwa einer Woche war es dann okay. Zum einschlafen still ich noch, (einschlafen tut er aber dadurch nicht) und einmal am morgen. Mittags schläft er mit auch stillen ein.
Das war's dann. Mehr still ich nicht und wir kommen damit gut klar.
Es hat sich nichts gebessert durch das "abstillen", also er schläft nachts fast nie durch, aber das war auch nicht mein Ziel. Ich hab nachts meine Ruhe und bin glücklicher dadurch.
Zieh es einfach durch. Es wird hart, aber da du weiterhin immer für ihn da bist, wird er auch das überstehen. Stillen soll doch beiden Spaß machen.
Ich hoffe es kommen noch gute Tipps für dich.
Ich schick dir ein paar meiner spärlichen nerven.
Schliess ab, mit dem, was war, sei glücklich über das, was ist und offen für das, was kommt!
Das Leben ist schön! ...von "einfach" war nie die Rede.
Miriam mit Junior(05/09), Madame(01/13) und Sir(07/14)
Ich persönlich würde zuerst wohl feste Stillzeiten einführen, also zum Beispiel abends vor dem Ins-Bett-gehen oder morgens nach dem Aufstehen oder so. Und auch wirklich nur dann stillen und immer auf diese Zeiten vertrösten. Vielleicht nimmt das von dir erstmal einiges an Druck und du fühlst dich wohler. Und dann kann man solche Stillzeiten halt immer mal "vergessen" und schleicht das Stillen so langsam aus.
Liebe Grüße
Anika mit Lisa (03/95), Livie (07/06), Nottie (03/08 ) und
Hallo, du hast ja schon ein paar gute Tipps zum Abstillen bekommen, da kann ich nicht so richtig was praktisches beitragen.
ABER: Mein Sohn verhält sich mit 19 Monaten fast genauso wie deiner. Keine Ende in Sicht. Wutanfälle von bis zu 1h gibt´s auch....die nur ich aushalten/auflösen KONNTE.
KONNTE deshalb: Es zeichnet sich eine Wendung ab...und die hat mit meinem urplötzlichen, ungewollten Abstillen zu tun.
Ich hab nämlich seit einem halben Jahr starke Probleme mit den Brustwarzen, immer wieder offene, blutende Stellen, vor wenigen Tagen kam eine schlimme Mastitis mit 40° Fieber und eine Grippe dazu, kurzum, ich konnte NIX mehr, nur noch schlapp rumliegen, die Hebamme zur Akkupunktur bitten und schließlich doch Antibiotikum nehmen. Ist alles noch nicht ausgestanden (daher Kurzfassung hier..), aber seit 4 Tagen habe ich nicht mehr gestillt und der Kleine schläft mit Papa ein, wacht max 1x pro Nacht auf (Ok, 2. Nacht hatte er einen 1stündigen Wutanfall, hat Papa aber auch mit Bravour gemeistert, ich schlafe kurzfristig jetzt mal nicht im FB..)und er verlangt jetzt auch mal nach Papa statt mir...
Schwierig auf der einen Seite, gut auf der anderen...
Und: er hat bisher nur einmal den Papa nach "mich?" gefragt, was der aber nicht verstand, und damit war das erledigt.
Am Abend des letzten Stillens (wusste ich da noch nicht ganz sicher..) habe ich ihn nur kurz trinken lassen und dann gesagt, dass er abdocken muss, weil´s zu weh tut (und das war dafinitiv NICHT untertrieben!), da hat er "tüss" zur Brust gewunken, dann gesungen und gelacht, dann wollte er nochmal trinken, da hab ich dann gesagt, dass es zu weh tut, da hat er dann gleich Papa verlangt...und noch ne Stunde gesungen und Papas Hände geknetet, bis er eingeschlaen war.
Was ich mit all dem sagen will (bin etwas wirr, muss mich mal wieder ausruhen, bin noch nicht fit, sorry dafür): Abstillen ist auf jeden Fall auch Ablösen, ob in welcher Form ist nicht vorhersagbar! Ich interpretiere jedoch das Verhalten meines Sohnes (der jetzt auch den ganzen Tag seinem Papa oder seiner Schwesetr statt mir hinterherläuft)schon so, dass er eigentlich bereit war, bloß wir beide keine Initialzündung gefunden haben (und ich hätt ihn SICHER noch lange weiterstillen lassen...die Große habe ich 26 Mona gestillt und erst bei erneuter Schwascha weg Schmerzen aufgehört)...
Ich kann Dich auch verstehen... hab letztens auch darüber nachgedacht, dass es schön wäre nicht mehr zu stillen (ist nur so ein Gefühl, warum weiß ich nicht mal...). Naja... im Moment ist mein Leidensdruch noch nicht so groß und Gabriel stillt auch gar nicht so oft (zumindest hat sein großer Bruder in dem Alter bestimmt doppelt so oft).
Ich glaube auch, dass ich Gabriel nicht ohne große Traurigkeit seinerseits abstillen könnte. Ich hab mal länger darüber nachgedacht, warum das so ist. Bei meiner Freundin z.B., sie hat ohne Probleme mit 15 Monaten abgestillt (sagte sie zumindest). Sie hat allerdings eigentlich NIE in der Öffentlichkeit gestillt, hatte mehr oder weniger feste Stillzeiten und hat am Ende ihrer Tochter klar gesagt, dass sie nicht mehr mag und dann auch nicht gestillt und das, egal wie die Kleine es fand, durchgezogen. Die Punkte sind bei mir alle anders, heißt, ich stille immer in der Öffentlichkeit, egal wo, habe keine festen Stillzeiten gehabt bisher usw.
Was ich also sagen will, ich glaube, feste Stillzeiten wären schonmal ein guter Weg, mit dem Abstillen anzufangen.
Ansonsten hab ich zwar jetzt viel geschrieben, kann zum eigentlich aber nicht viel sagen...
Liebe Grüße von mir mit den Jungs (12/06 und 10/09)
er stillt auch wenn er lust hat das ist sehr sehr unterschiedlich
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“
Nimue1212 hat geschrieben:Ich persönlich würde zuerst wohl feste Stillzeiten einführen, also zum Beispiel abends vor dem Ins-Bett-gehen oder morgens nach dem Aufstehen oder so. Und auch wirklich nur dann stillen und immer auf diese Zeiten vertrösten. Vielleicht nimmt das von dir erstmal einiges an Druck und du fühlst dich wohler. Und dann kann man solche Stillzeiten halt immer mal "vergessen" und schleicht das Stillen so langsam aus.
das probier ich jetzt mal, ich versuche mir mal zu überlegen, wann es ihm wichtig ist und das lasse ich ihm(uns)....und den rest wo es nur so ein "gewusel" ist und dann wieder wegspringen das versuche ich abzulenken(wobei ich da nicht der typ für bin, wahrscheinlich sag ich laut und deutlich , nein ich will jetzt nicht )
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“