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Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 05.12.2010, 16:41
von Himbeere78
Hallo,
wir haben auch das Gitterbettchen an unserem Bett dran, wie ein Beistellbett, ohne Gitter zur Ehebettseite) Nachdem unser Kleiner (9 Monate) letztens zwei Mal

in einer Woche, dabei einmal in Papas halbschlafenem Beisein aus unserem Bett gefallen ist, obwohl wir es wie ein Hochsicherheitstrakt umzäunt und abgepolstert hatten.
Nachdem mein Mann sich von dem Schock seines Lebens erholt hatte, beschloss er kurzerhand, das Bett auseinanderzubauen, legte das Lattenrost (wichtig gegen Schimmel) auf den Boden und ist ebenso mit dem Kinderbett verfahren. Die 10 cm, die unser Sohn noch rausfallen kann, sind mit Kissen und Decken geschütz. Nun macht ihm das Rauskullern richtig Spaß

und wir schlafen alle herrlich entspannt auf unserer Schlummerwiese. Hinzu kommt, dass man nun hopsen und toben kann und nix knatscht mehr.
Dieses Konzept ist günstig und ausbaufähig bei weiterem erhofftem Nachwuchs...
Kann ich also nur empfehlen!
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 14.12.2010, 22:37
von Isabella
Ich kann mir beim Besten willen nicht vorstellen, wie mein Kleiner lernen soll, aus dem Bett zu steigen (also jetzt, irgendwann wird er das hoffentlich bestimmt). Aber das mal zu üben ist mal ein guter Tip, darauf wäre ich nicht gekommen. Ihc mache mir nämlich auch langsam Gedanken wegen der Sicherheit...

Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 10.01.2011, 10:30
von Geysir
Wie hoch sind Eure Betten?
Unser Bett ist (Oberkannte Matratze) 55 cm hoch. Auch wenn ich es schaffe auf den Boden rundherum ein 10 cm hohes Polster rumzulegen sind mir
45 cm für einen 9 mon. alten Knirps noch zu viel!
Bettfüße abmachen geht nicht und absägen will ich nicht (unser Bett ist ca 1 Jahr alt)
Auch glaube ich nicht dass mein Sohn der sich im Moment "irgendwie" rückwärts durch die Wohnung schiebt (robbt) dann weiß wo das Bett zuende ist.
Ich werde ihn jetzt auch tagsüber zum Schlafen in den Schlafsack packen. Ich gehe davon aus dass ihn der Schlafsack zumindest kurzfristig behindert und er deswegen anfängt zu brabbeln/quäken. Ich habe nämlich Angst dass er nach dem Aufwachen anfängt lautlos davon zu robben. Dadurch erhoffe ich mir die Chance schnell/rechtzeitig im Schlafzimmer zu sein noch bevor er an einer der beiden Bettkanten angelangt ist.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit meiner Schlafsack-Theorie?
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 10.01.2011, 16:47
von blauelagune
Das Rückwärtsaussteigen üben und ansonsten, wenn ihr nicht dabei seid, Eure Decken auf den Boden legen, damit es im Fall der Fälle weich fällt. Oder einfach nur Matrazen auf den Boden, wenn das für Euch eine Option ist.
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 10.01.2011, 23:22
von Isabella
Rückwärts ist mein Kleiner nur ein paar Tage gerobbt, dann ging es langsam vorwärts los

. Inwzischen (nach gut 2-3 Wochen Praxis) ist ein Schlafsack überhaupt kein Hindernis mehr *seufz*. Noch robbt er nicht los, wenn er aufwacht, sondern meldet sich. Ich hoffe, das bleibt auch so.
Mehr Sorgen macht mir ehrlich gesagt sein Schlafverhalten nachts, ich suche ständig das Kind, das irgendwo hin kullert. Ich habe Angst, dass er irgendwann an meinen Beinen vorbei nach draußen kullert

... wirkliche Lösung haben wir hier auch noch nicht.
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 11.01.2011, 13:00
von waldelfe
hallöchen
wir praktizieren auch familienbett - mit den genannten schwierigkeiten

auch unser bett ist auf 53cm höhe, also ziemlich hoch... seit die maus mal herausgefallen ist (stillkissen überrobbt, und im schlaf auf dem boden aufgeknallt) sichern wir die seiten mit vollen taschen und rucksäcken...
sind wir da, üben wir immer das sicher runtergehen, füsse zuerst und rückwärts. aber eben - im schlaf robbt sie zwischen gg und mir immer abwärts.
wir werden sie bald in die mitte in die zewidecke packen (probieren)... mal sehen, ob das klappt.
homm......es ist nur eine phase....hoommmmmmmm
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 11.01.2011, 16:40
von Geysir
@waldelfe:
was ist eine zewidecke?!?!
@isabella
Rückwärts ist mein Kleiner nur ein paar Tage gerobbt, dann ging es langsam vorwärts los
na dann hab ich aber Glück. Rückwärts bewegt sich mein Sohn schon seit mind. 4 Wochen und ich glaube den Vorwärtsgang hat er noch nicht entdeckt.
Mehr Sorgen macht mir ehrlich gesagt sein Schlafverhalten nachts, ich suche ständig das Kind, das irgendwo hin kullert
boah... Sohnemann bewegt sich im Schlaf (bisher!!) so gut wie gar nicht, also max. ein paar cm.
Oder einfach nur Matrazen auf den Boden
ich hab mir heute eine Klappmatratze bestellt (79 cm breit). Dorthin werden wir (sobald sie da ist) den Tagschlaf hinverlegen.
Für die Nacht hoffe ich vorerst dass er noch so brav neben mir liegen bleibt wie bisher.
Also ich muss jetzt zum rückwärts ausm Bett nochmal was schreiben:
Ich bin mir sicher dass es die beste Lösung ist und ich werde auch anfangen daran zu arbeiten. Aber dass er es zuverlässig macht, das kann ich mir nicht vorstellen. Und für ein unzuverlässiges rückwärts-aus-dem-Bett-robben ists mir noch zu hoch.
Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 12.01.2011, 10:13
von Nanna
Geysir hat geschrieben:
Hat jemand von Euch Erfahrung mit meiner Schlafsack-Theorie?
Der Schlafsack hält meinen Sohn nicht vom Robben ab. Bisher staffiere ich das Bett noch mit (Still-)kissen aus.
Ich überlege aber auch, ob ich ihm schon früh zeige, wie er rückwärts aus dem Bett klettern kann. Konnten eure Kinder das tatsächlich schon mit 7 Monaten?

Re: Wie Familienbett sicher machen?
Verfasst: 12.01.2011, 12:14
von Himbeere78
Ich überlege aber auch, ob ich ihm schon früh zeige, wie er rückwärts aus dem Bett klettern kann. Konnten eure Kinder das tatsächlich schon mit 7 Monaten?
Nöö, mein Sohn kullert auch mit 10 Monaten noch ungebremst überall runter. Auch von der Matratze auf dem Boden.
