Habe nur Dein Ausgangspost gelesen...
Hier war es genauso. Der "Große" hat eigentlich nachts nur einmal gestillt, bevor der Kleine kam. Das wäre für mich auch kein Problem gewesen - aber dann kam es anders. Nachdem der Kleine da war, wachte der Große IMMER mit auf und wenn er nicht SOFORT dran durfte (und das ging eben nicht), dann schrie er los und weckte damit bei uns auch jedesmal den Kleinen. Ich hab auch alles versucht, erklären, beruhigen (so gut das eben geht mit anderem Kind an der Brust), Papa hat ihn genommen etc. Nichts half, er hat geschrien, der Kleine war wach und wir haben die nächsten Stunden damit zugebracht, den Kleinen wieder zum Schlafen zu bringen.
Das ging lange so, teilweise irgendwann stündlich. Da habe ich dann beschlossen, den Großen nachts abzustillen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Ich wollte es eigentlich nicht, aber DAS war kein Zustand mehr. Es hat mehr oder minder gut geklappt. Eigentlich gab es dann etliche Rückfälle, aber immerhin war es nachts deutlich ruhiger. Unruhe hatten wir dann eher morgens ab 4-5 Uhr, aber das war deutlich erträglicher als das Theater vorher.
Richtig "gut" wurde es dann aber tatsächlich erst, als ich nach vielem Hin und Her den Großen dann ganz abstillte. Es hat mir sehr weh getan und es fiel mir sehr schwer, aber es war insgesamt ein schlimmer Zustand, da er auch tagsüber in einer Vehemenz stillte, die mich nur noch aggressiv machte (teilweise ungelogen alle 10 Minuten).
Gleichzeitig haben wir ihm sein Bett aufgebaut, in das er dann sogar von selbst wollte - wir haben ihn nicht gezwungen oder überredet. Er schlief deutlich ruhiger (vorher wurde er auch noch oft durch den Kleinen wach), obwohl er in Hörweite schläft, offene Tür, 3m entfernt.
Inzwischen haben wir zwei Familienbetten. eins im Kinderzimmer und eins bei uns - eigentlich also fast nebeneinander, nur durch eine Wand getrennt. In dem einen liegt der Große, der sein riesen Bett cool findet und der Kleine ist bei uns. Wenn der Große unruhig ist, dann schläft einer von uns bei ihm, heute Nacht hab ich dreimal die Betten gewechselt...

Aber immerhin ist es jetzt bequem und wir mussten das Familienbett als solches nicht ganz aufgeben...
So, viel von uns erzählt, aber ich hoffe, ich kann Dir damit helfen!