Hallo talismama,
dass in anstrengenden Zeiten der MSR ab und zu mal etwas auf sich warten lassen kann, ist nicht so ungewöhnlich. Meist sind dies nur Phasen, die auch wieder vorübergehen. Die Tipps, die Du hier schon bekommen hast, finde ich sehr gut. Außerdem förderlich für den MSR (egal ob beim Stillen in stressigen Zeiten, oder auch beim Milch Gewinnen per Hand oder Pumpe):
* Wärme. Mehr Wärme = mehr Durchblutung = leichtere Hormonausschüttung. Dies können feucht-warme Auflagen auf der Brust sein, eine Wärmflasche unterm Pulli, Wärme im Rücken/im Nacken, oder auch: sich zum Stillen ins Bad vor den Heizlüfter verkrümeln, oder auch unter die Bettdecke. Jedenfalls da stillen, wo man ÜBERHAUPT NICHT friert.
* Rückenmassage. Manchmal kann der MSR durch Stresshormone blockieren. Eine wohltuende Massage kann die Ausschüttung von Stresshormonen in kurzer Zeit effektiv stoppen, so dass Stillhormone wieder problemlos ausgeschüttet werden können. Sehr wirkungsvoll (vorausgesetzt natürlich, man MAG das!..) sind "Wechsel-Massagen", bei denen sich intensives Bearbeiten der Muskeln mit zarten, streiche(l)nden Passagen abwechseln. Da kann also der Partner mal ran

, die beste Freundin oder Physiotherapeutin/Masseurin natürlich auch.
* Autogenes Training/Traumreisen/Kurz-Yoga u.ä.. Klingt vielleicht seltsam, aber v.a. wenn man damit Routine hat, kann man mit solchen Techniken sehr schnell Entspannung finden.
* Ablenkung. Wenn man während des Stillens seine "Milch-Sorgen" plötzlich bei einem spannenden Buch, der Lieblingsfernsehserie oder in einem interessanten Gespräch mit jemandem, den man mag, VERGISST, fließt die Milch plötzlich wieder.
* Wissen. Das Wissen, dass dies ganz bestimmt wieder vorbei geht und das Baby bis dahin nicht verhungern wird, macht gelassener.
Alles, was beim Abbau von Anspannung - im körperlichen wie im seelischen Sinne - hilft, ist für das Einsetzen des MSR ganz sicher förderlich.
LG;
Julia