Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jackie-brown
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von jackie-brown »

danke für die blumen :mrgreen: , aber alleine war ich nicht. ich hatte sehr viel unterstützung von meinem männe :knutsch und eine supertolleklasse hebamme :bravo .
glg jackie
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Totoro
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von Totoro »

Vielen Dank für eure Berichte!
Es ist echt der Hammer, was ihr hinter euch habt!

Und ich bin froh, daß ihr mich versteht. Gesagt hat noch niemand was, aber ich seh schon die Fragezeichen in den Gesichtern von Freunde und Familie warum ich mir das antu. Eine Freundin (eine angehende Heilpraktikerin :!:) versucht grad mich per Mail davon zu überzeugen, daß irgendein Fertigzeug aus der Apotheke praktisch genauso gut ist wie MuMi. Und sie versteht nicht, wie ich meinem Kind MuMi von Fremden füttern kann (hab ein paar kleine Portionen von einer Freundin geschenkt bekommen).

Hoffentlich klappt es dann auch bei uns, daß der Kleine später trotz Flasche noch die Brust nimmt! Dann kann ich ja unterwegs erst Stillen dann Flasche machen und zu Hause dann das BES nehmen ...
nwsurgeon hat geschrieben: ich hab schon verstanden, dass Du ihn nicht hinhälst, aber vielleicht passen Eure Rhythmen nicht zusammen? Legst Du immer an wenn er schmatzt, ein Löwenmäulchen macht und mit dem Gesicht hin und her wischt?
Babys in dem Alter schlafen ja eigentlich dauernd wenn sie nicht gerade Milch trinken. Versuch in mal nicht nach Plan zu wecken, sondern immer wenn Du merkst, dass er unruhig wird, dann kriegst Du ihn vielleicht leichter wach.
Dummerweise wird er nicht leichter wach nur weil er unruhig ist und eigentlich Hunger hat. Wir haben das schon einige Male versucht, und inspiriert durch dich hab ich es heute früh versucht. Der Kerl liegt neben mir auf der Couch, schmatzt, wedelt zwischendurch mit den Armen und wischt im Gesicht rum, und ist nicht wachzukriegen obwohl ich ihn zwischendurch anfasse und ihm die warme Decke geklaut hab. Das geht jetzt schon seit 35 Minuten so. Freiwillig wacht der nicht auf.
Daher ist auf sein Hungergefühl kein Verlaß. Nachts kommt er oft ca 4 Stunden nach der Abendmahlzeit (bei nasser Windel), manchmal schläft er aber auch durch (da ist er dann morgens oft trocken). Wir haben mal ein paar Tage nach seinem Rhytmus gefüttert ohne ihn zu wecken, und das ist in die Hose gegangen, er hat in der Zeit so gut wie nichts zugenommen.

Milch abpumpen funktioniert für mich leider nicht wirklich, ich krieg da fast nichts raus. Trotz Medela Symphony und diverser Abpumpstrategien (vor dem Stillen, nach dem Stillen, eine Seite, beide Seiten, etc pp). Und bei einem 3h Rhytmus kann ich nicht noch zusätzlich pumpen.

Ich nehme an, daß mein Söhnchen über den Tag ca 300ml von mir kriegt, da wir aktuell ca 350ml zufüttern und er ja einen Bedarf von um die 700ml haben sollte.

Meint ihr denn, daß er einfach zu schwach ist? Er kann ja auch ordentlich trinken, ausdauernd und mit Kraft, nur oft tut er das nicht oder eben nicht lang genug. Er ist zwischen den Mahlzeiten oft auch mal komplett wach bis zur nächsten Runde. Ein paar Tage lang hatte er Bauchweh, da konnte er auch stundenlang brüllen. Er hat eine gute Körperspannung wenn er wach ist und bewegt sich viel und unterhält sich mit der Wanddeko. :wink:
Nur wenn er mal schläft ist er nicht wachzubekommen.

So ich geh den jetzt mal wecken. Hartnäckiges Ärgern ist nun angesagt, sonst schläft der noch ne Stunde. Es tut mir manchmal echt weh daß ich ihn immer piesacken muß, aber was soll man machen ...
Unsere krasse Herde
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mimi84
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von mimi84 »

So,nun habe ich auch mal Zeit zu schreiben, ist halt ein etwas längere Geschichte...

Wir haben im Geburtshaus entbunden, aber wir mussten (leider) zum Wochenbett in der angeschlossenen Klinik bleiben, weil wir zu Hause kein fliessendes Wasser hatten (hat der Vermieter/Arbeitgeber meines Mannes verweigert, einzubauaen, als er hörte, dass wir kündigen... :evil: ).
Diese Klinik ist sehr klein und wir lagen dort auf der sogenannten Familienstation. Es waren aber keine Familien da, auch fast keine Wöchnerinnen, nur lauter Omas (die bringen immer Geld, gell *traurig*?).
Die ganzen Hebammen, die auf den Station dort arbeiten, waren natürlich wesentlich mehr an uns (ich nach 2 Tagen die einzige Wöchnerin da) als an den Omas interessiert. Ich war leider auch mit allem sehr unsicher...
Sie sagten mir, ich solle klingeln, wenn ich anlegen möchte. Das tat ich dann auch brav jedes Mal, denn mit jedem Mal wurde das Desaster größer:
Nachdem sie soviel mit mir, meinen Brüsten und meiner Tochter herungefummelt hatten (teilweise mit übelst nach Desinfektionmitteln stinkenden Händen :evil: ), dass ich völlig verkrampft war und die Kleine schon keinen Bock mehr hatte, sagten die eine mir, ich solle es doch mal mit Stillhütchen probieren, ich hätte ja offensichtlich Schmerzen. Ausserdem würde sie ja an der einen Brust (Schlupfwarze) nicht trinken...
Gesagt, getan...
Am nächsten Tag kam der Arzt und sagte, dass die Kleine nicht satt wird, weil ich ja keine Milch haben würde (2.Tag :x ). Deshalb hat sie dann Zuckerlösung bekommen. Ich musste mit ansehen, wie sie mein kleines, unschuldiges Kind per Pipette damit fütterten, denn ich war ja angeblich dafür noch zu schwach :heul . Die wog aber bei der Geburt schon propere 3780g...
Das ging dann am nächsten Tag so weiter, die Kleine hatte weder Hunger noch bock auf die Brust und bei jedem Versuch wurde nach ca.10 min. gesagt: Sie trinkt nicht, Sie haben keine Milch, die Kleine hat Hunger... :x
Dann bekam ich eine Pumpe, um den Milcheinschuss "endlich"(nach drei Tagen!!!)anzukurbeln. Das Gepumpte bekam sie dann per Flasche...Wie sich mir der Magen umgedreht hat bei dem Anblick, ich könnte jetzt noch anfangen, zu heulen!!!!!!!
So wurden wir dann entlassen, mit Pumpstillen, obwohl ich fast geplatzt bin vor Milch zu dem Zeitpunkt.
Die Hebamme, die mich entbunden hatte, war auch völlig entsetzt, denn das erste Anlegen (kann ich mich nicht mehr dran erinnern :( )hat scheinbar wunderbar geklappt...
Das ging dann 2einhalb Wochen so, mein Mann musste die Kleine füttern, ich konnte das nicht mit ansehen. Ich hatte kein Flaschenkind!!!
Ixh habe dann deswegen eine richtige Wochenbettpsychose bekommen und wir sind alle drei nochmal in eine Klinik (eine andere)für ein paar Tage. Da hab ich dann NIEMAND mehr am das Kind gelassen, meine Hebamme musste extra kommen :wink:
Diese Hebamme ist echt ein Goldstück und hat immer gesagt: Also, ich glaube fest daran, dass das Stillen noch klappen wird, hat es ja schonmal :knutsch
Ja, und nach den 2einhalb Wochen find die Kleine an, an meiner rechten Brust zu trinken!!! Ich hatte sie immer wieder einfach angelegt (sie hat teilweise seeehr lange geschlafen und ich hab sie nicht wach gekriegt, aber ich habe sie IMMER erst angelegt und dann hat mein Mann die Flasche gegeben).
Sie hat ca. 10 Tage nur an dieser einen Brust getrunken und die Warze ist sooo tief eingerissen, weil ich völlig verkrampft war, dass dieses Kind ja keine grund mehr findet, da wegzugehen...EInmal hat sie Blut gespuckt, aber es war ja klar, dass das von der Warze kommt...
Dann hat sie PLÖTZLICH auch die andere Brust genommen!!! Ich hatte die Warze vorher ein paar Mal mit einer Spritze herausgezogen und sie nuckeln lassen, aber dann trank sie plötzlich!!! :slürp*
Wir hatten dann noch ein paar Angstmomente, aber als wir dann umzogen und mein Mann seine neue, wunderbare Arbeit begonnen hatte, entspannten wir uns alle drei. Die vorher gegen jede Behandlung resistente Warze heilte einfach ab und meine Tochter trank!
Jetzt stillen wir natürlich immer noch und trauen uns mittlerweile sogar raus! Es war nämlich auch noch ein Problem, dass wegen meiner enorm großen Brüste die üblichen Stillpositionen einfach nicht gepasst haben. Aber dass musste ich dann alleine rauskriegen und meine Methode finden... :shock:
Ja, nun stillen wir und es schein schon so selbstverständlich... :5: Hach, das macht glücklich...

Beim nächsten Kind werde ich das Wochenbett zu Hause machen und all das aus meinen Erfahrungen gelernte anwenden!
Ausserdenm schnappe ich mir jede Schwangere, die ich kenne, und kläre sie darüber auf, dass Stillen meist nich "Kind dran und fertig" heißt!
Achja, das "Stillbuch" von Hanna Lothrop müssen sie auch lesen vor der Entbindung :wink:

Also, ich wünsche dir nur das Beste und finde es ganz toll, dass du durchhälst!!! :bravo
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jusl
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von jusl »

Meint ihr denn, daß er einfach zu schwach ist? Er kann ja auch ordentlich trinken, ausdauernd und mit Kraft, nur oft tut er das nicht oder eben nicht lang genug.
Hallo Totoro,

herzlichen Glückwunsch zum Söhnchen, und einen dicken Schulterklopfer, dass Du schon fünf Wochen durchhältst.
Zunächst: Ja, Ihr habt auf jeden Fall noch Chancen zun Vollstillen zu kommen. Ich sehe da folgende Ansätze:
1. Milchproduktion hochfahren (hast Du schon mal versucht, WÄHREND des Stillens auf der anderen Seite abzupumpen? Oder ist das mit dem BES zu fummelig/brauchst Du beide Hände für Deinen Sohn?)
2. Deinen Sohn bei einer mit Saugtraining erfahrenen Stillberaterin vorstellen. Es gibt sehr gut ausgebildete IBCLC-Beraterinnen in Krankenhäusern, meist Kinderkrankenschwestern, aber auch Physiotherapeutinnen u.ä., die sehr viel Erfahrung damit haben zu beurteilen, ob Dein Sohn "zu schwach" ist, vielleicht technisch irgendwas falsch macht, ob etwas mit seinem Muskeltonus nicht ganz stimmt, usw. Dies würde ich Dir empfehlen!
3. Damit beginnen, unter Kontrolle seiner Gewichtsentwicklung und Steigerung Deiner Milchmenge, das BES auszuschleichen. D.h. mal mit/mal ohne stillen, bzw.: immer wieder mit BES stillen, aber kurz nach Start den Schlauch abklemmen.

Von einer Verwendung künstlicher Sauger kann ich hier nur ganz klar abraten, insb. da ja SAUGschwierigkeiten bei Deinem Sohn zu vermuten sind. Soll/muss mal ohne BES zugefütter werden, dann saugfrei, z.B. per Becher oder Softcup (der Softcup ist recht "flaschenähnlich" für den, der füttert.)

Rückfragen immer gern,
LG;
Julia
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nwsurgeon
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von nwsurgeon »

Hallo,
Totoro hat geschrieben:Nur wenn er mal schläft ist er nicht wachzubekommen.
das ist bei meiner Großen auch heute noch so. Meine Kleine kann sogar im Halbschlaf noch stillen.
Totoro hat geschrieben:Der Kerl liegt neben mir auf der Couch, schmatzt, wedelt zwischendurch mit den Armen und wischt im Gesicht rum, und ist nicht wachzukriegen obwohl ich ihn zwischendurch anfasse und ihm die warme Decke geklaut hab.
Hast Du schon mal ausprobiert, ihm dann einfach die Brust "in den Mund zu stopfen"?
Totoro hat geschrieben:Nachts kommt er oft ca 4 Stunden nach der Abendmahlzeit (bei nasser Windel), manchmal schläft er aber auch durch (da ist er dann morgens oft trocken).
wegen der Trockenen Windeln nach dem Schlafen mußt Du Dir keine Sorgen machen, da während des Schlafens bei den Kindern keine Ausscheidung stattfindet, dass passiert nur in den Wachphasen. Schläft er also direkt nach dem Wickeln ein, und Du wechselst die Windel kurz nach dem Aufwachen, dann kann die noch trocken sein.
Totoro hat geschrieben:Er hat eine gute Körperspannung wenn er wach ist und bewegt sich viel und unterhält sich mit der Wanddeko.
Das klingt eigentlich nicht nach einem Kind, das zu schwach ist zum Trinken, für meine Hebamme war eigentlich immer der Gesamteindruck des Kindes (Aktivität, Muskeltonus) und die vollen Windeln wichtiger als Gewichtskurven und gemessene Trinkmengen.
Denn wer viel mißt, mißt viel Mist.
Ich wünsch Dir von Herzen, dass Ihr diese schwierige Startphase meistert
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von evengulin »

Hm, das mit dem Aktivitätsniveau und der "gefühlten" Trinkschwäche muss kein Widerspruch sein.
Meine Kleine hat Tage nach der Geburt vllt 12 Stunden am Tag gepennt :roll: war sonst eine hellwache, aktive Maus (auch heute noch), aber sobald sie nen Nippel in der Gusche hatte, fiel sie ins Koma und war platt. Beim anschließenden Feedern trank sie dann aber wie blöde, war also beim Trinken an der Brust nicht sattgeworden. Ohne Feedern wachte sie, einmal von der Brust genommen, auf und weinte vor Hunger.

so war es jedenfalls bei uns, weiß net, on ich da was missinterpretiert hab.
-Jedem Anfang...
2.März 2010... 2735gr, 50cm, Stupsnase und unendliche Geduld mit mir-


...klinge ich so als ob ich für rationale Argumente empfänglich wäre??
nein, du hast schon den grummelmantel umgeworfen...
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von Totoro »

@nwsurgeon
Nur wegen einer Brust im Mund wacht er doch nicht auf ... das kriegt der gar nicht mit.

BES ausschleichen kann ich momentan vergessen, wenn der Milchfluß zu stark abnimmt hört er oft einfach auf. Mehr wie drei mal saugen pro Schluck macht er oft nicht mit, und da bei mir noch nicht so viel ist bräuchte er da mehr Geduld. Er hält dann das Vakuum, wartet 20 Sekunden, schnuckelt mal halbherzig, wartet dann wieder, usw. Im Zweifel läßt er es ganz. Außer in den ersten 5 Minuten wenn er richtig Hunger hat, aber dreht man ihm dann den Hahn ab dockt er ab und schimpft.

Ich hab die letzten zwei Tage den Hahn vom BES mal weiter aufgedreht, daß er nicht so ackern muß (1xSaugen, 1xSchlucken), und mehr reingetan in die Flasche (von 50 auf 60 auf 70 gesteigert). Mit offenem Hahn trinkt er natürlich auch mehr hat nur selten Reste gelassen), weil er einfach schneller in einem Zug wegschlürft was da ist. Er ist trotz der Mengensteigerung nicht noch verpennter geworden, das ist schon mal gut. Also werd ich morgen wieder erhöhen. Versuchen wir ihn mal zu päppeln.

Vielleicht klappt das dann ja alles besser wenn er mehr auf den Rippen hat. Ich hab nämlich so ne Tabelle von der WHO gefunden, demnach wären bei 56cm 4,8 Kilo normal statt seiner grad mal 4 Kilo. Interessant - ich vermute nämlich ganz stark, daß er immer noch in einem Energiesparmodus ist.

@jusl
Pumpen beim Stillen ist mir zu fummelig. Inspiriert durch dich werd ich jetzt wieder versuchen zwischendurch mal nach dem Stillen zu pumpen. Krieg da in Summe nicht mal 10 ml zusammen. Aber vielleicht hilfts ja.

Ich trink auch Weizen alkfrei, Caro Kaffee, Stilltee, etc pp und co ...

PS
Danke noch mal für eure Berichte. Das macht echt Mut!
Bin gespannt ob noch mehr Berichte kommen, ich find das total interessant! :)
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von BEcKa »

Es gibt eine gute Broschüre zum BES-stillen in der rau Guoth-Gumberge das ausschleichen beschreibt. Vielleicht "bewaffnest" Du DIch damit mal und machst es dann spätzer Schritt für Schritt damit.
Liebe Grüße
Becka
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und ein Bild- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...



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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von Totoro »

BEcKa hat geschrieben:rau Guoth-Gumberge
ähm, was für ein Ding?! :?: :oops: :lol:
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nwsurgeon
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Re: Erzählt mal ... euer langer Weg zum Vollstillen

Beitrag von nwsurgeon »

Hallo Totoro
Totoro hat geschrieben:@nwsurgeon
Nur wegen einer Brust im Mund wacht er doch nicht auf ... das kriegt der gar nicht mit.
na ja manche Künstler trinken halt im Schlaf, schade, war halt mal ne Idee.
Totoro hat geschrieben:Ich hab nämlich so ne Tabelle von der WHO gefunden, demnach wären bei 56cm 4,8 Kilo normal statt seiner grad mal 4 Kilo. Interessant - ich vermute nämlich ganz stark, daß er immer noch in einem Energiesparmodus ist.
Ich hab mal im Somatogramm (Körpergröße/Körpergewicht) vom U-Heft (Stand 2002, ist im neuen so nicht mehr drin) nachgeschaut, da wäre er mit 56cm und 4000g genau auf der 3% Perzentile, also sehr zierlich aber nicht außerhalb des "Meßbereiches". Meine "Große" hat mit 3080g bei 50cm gestartet und war bei der U3 mit 4240g bei 55cm dabei. Wir haben die ersten 6/7 Monate voll gestillt und nur bei den U-Untersuchungen gewogen. Und Meßfehler sind ja oft dabei: Miß mal 5 mal die Körperlänge Deines Kindes und Du wirst 5 verschiedene Ergebnisse kriegen.
Totoro hat geschrieben:Witzigerweise wird er momentan nur nachts von selbst hellwach, und hat dann großen Hunger, und bleibt bis zum Mahlzeitende wach (ich um die Uhrzeit muß aufpassen nicht einzupennen). Es ist zum Mäusemelken.
Stillst Du dann eigentlich mit oder ohne BES?
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
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