Hallo Mayra,
Ich lese da ganz viel "Vor"angst zwischen Deinen Worten. Das kenne ich nur zu gut. Da hilft meistens nur, den eigenen Druck raus zu nehmen.
mayra hat geschrieben:Wegen der WBD schaut meine Hebamme nach mir, sie kommt immer noch alle 2 Tage
Das ist klasse und gar nichts zum rot Werden.

Dafür ist sie doch (auch) da.
mayra hat geschrieben:Ich habe halt Probleme damit, dann ALLEIN zu sein... dabei bin ich es so gesehen gar nicht...
Das
Wissen ändert aber nichts an Deinen
Gefühlen. Nimm sie ernst und
versuche sie nicht überhand nehmen zu lassen.
mayra hat geschrieben:Hilfe "daheim" habe ich: meine Schwiegers wohnen obendrüber, mein Großer ist da eigentlich jeden Morgen bis zum Mittagsschlaf... wär also super, zum Haushaltmachen. Aber im TT schaff ich das noch nicht.
Warum machst Du Dir denn soviel Druck? Du bist Wöchnerin. Du musst den Haushalt nicht schaffen!!!
mayra hat geschrieben:Am meisten Angst macht mir das Thema "Tandem"stillen (...) und wie kommt der Große mittags ins Bett??
Dein Großer ist doch "schon" 2 Jahre alt. Kannst Du ihm evtl. erklären, dass das momentan nicht so einfach ist, Du ihn aber begleiten willst. Vielleicht können Deine Schwiegereltern den Kleinen ja für diese Zeit nehmen, wenn Du ihn gestillt hast. Dann hättest Du den Kopf frei für den Großen und er kann einschlafen, hat Mama mal für sich alleine.
mayra hat geschrieben:Zum FA werd ich nächste Woche eh müssen (Termin am Freitag), mal schauen, ob ich ihn nach einer HH frage. Ich hatte erst die letzten 10 Wochen der Sws eine, vielleicht hab ich deswegen auch soviel Schiss vor dem Alltag (den ich mit all seinen Arbeiten ja nicht mehr gewöhnt bin

)... ??
Es ist doch klar, dass Du Dich an die neue Situation mit zwei kleinen Kindern erst gewöhnen musst. Da haben sicherlich viele Bammel vor. Aber wenn Du nicht selbst den Ergeiz hast, dass alles locker zu schaffen, dann werden sich Abläufe entwickeln und Du wirst sehen, dass das alles irgendwann wieder laufen wird. Du wirst fitter, kannst Deinen Wonneproppen länger tragen und alles kann sich entzerren.
Ich wünsche Dir ...
... die Kraft, die Dinge zu verändern, die Du ändern kannst.
... die Gelassenheit, die Dinge zu ertragen, die Du nicht ändern kannst.
... und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Alles Gute!