Zu wenig Milch? Stimmt das so?

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davisalo
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von davisalo »

Zu Deiner ursprünglichen Frage: Ja, ich kenne das: Habe auch zwei Kinder, die ständig stillen woll(t)en!! Aber nicht, weil sie nicht satt wurden/werden, sondern weil ich meinen Kindern bewusst keinen Schnuller gebe und sie so eben gleichzeitig die Brust - wie von der Natur vorgesehen - auch zum Beruhigen nutzen! Hat mich nie genervt. Bislang zumindest nicht. Ich hatte so schon bei der Großen ein total ausgeglichenes Kind - auch wenn ich mir vor ihrer Geburt niemals hätte vorstellen können, dass ich so oft und überall meine Brust (natürlich dezent - und damals noch mit Still-T-shirts, die jetzt bei Nr. 2 leider nicht mehr passen - snieff!) auspacken würde!

Also, lass Dich überraschen! Sei gewiss, dass Deine Milch reicht! Und wie Du das Weitere dann handlest, wird Dir Dein Kind schon zeigen :D ! Alles Gute Dir!!!
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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Teazer
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Teazer »

Iris hat geschrieben:Dabei ist echte Hypoglykämie (so heißt das auf Wissenschaftlich) total selten (1-5 % - verursacht entweder durch zu wenig Brustgewebe oder durch Krankheiten).
Nein, das bedeutet Unterzuckerung. :wink: Müsste das nicht Hypolaktation sein?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Iris
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Iris »

Sorry - ich muss echt mehr schlafen. Es heißt natürlich Hypogalaktie. :oops: :oops: :oops:
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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Teazer
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Teazer »

Iris hat geschrieben:Hypogalaktie
Ham wa widda was gelernt. :mrgreen:
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Birdy28 »

klimaforscherin hat geschrieben:Ohhh ja, was da für tolle "Ratschläge" kommen.
Man müsste mal ein "Best of" machen...

Was hast du dir denn vorgenommen?
flosculus hat geschrieben:
Birdy28 hat geschrieben:[
Gar nicht so einfach, wenn man in gewissen Sachen, die man sich vornimmt, von anderen verunsichert wird - vor allem, wenn Kommentare von Freunden und von Familie kommen...
LG
Anette
Laß Dich bloss nicht von Anderen kirre machen. Stillen ist das natürlichste auf der Welt, viel normaler als Flasche geben. Immer schön auf den Bauch hören und die anderen reden lassen. MIr hat das Stilluch von H. Lothrop (schreibt man die so?) gut geholfen und eine Freundin, die ihren Kleinen (fast 3) heute noch stillt. Meine Mutter UND meine Schwiegermutter haben nicht gestillt, die durften sich nie negativ äußern 8)

Alles, alles Gute für Dich und den Bauchzwerg!
Ja, echt schön, wenn man hier aufgebaut wird! Danke!
Das Stillbuch bin ich auch grad am Lesen! :) Ist echt gut. Hab da nun auch nachgelesen, in welchen Fällen man "zu wenig Milch" hat bzw. den Eindruck hat zu wenig zu haben. Klingt nachvollziehbar. Eine Bekannte möchte mir übrigens auch noch ein Buch von der La Lèche Ligue ausleihen, das auch topp sein soll.

Was ich mir so vorgenommen hab: Auf jeden Fall mit einer positiven Einstellung in die Mamarolle gehen, damit angefreundet, dass das Baby mich braucht und ich ihm alles ohne Murren geben möchte. Das heißt, wenn ich es oft anlegen muss, dann ist das so und ich werde es aus Liebe tun.
Ich nehme mir vor nicht gleich aufzugeben, wenn ich das Gefühl hab, irgendwas klappt nicht oder wenn ich wunde Brustwarzen krieg. Ich glaub da muss man eben Willensstärke entwickeln. Alles fürs Baby!
Sollte mir Jemand sagen, ich würde unsern Schatz verwöhnen, weil ich gleich hingehe, wenns weint oder weil ich es oft im Tragetuch/bei mir hab, dann lass ich mich nicht verunsichern. Ich weiß nämlich, dass man einen Baby nicht genug Nähe geben kann!
:)
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klimaforscherin
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von klimaforscherin »

Ach zum "Verwöhnen" hab ich hier im Forum auch mal was Nettes gelesen:
"Verwöhnen" ist nicht dasselbe wie "Verziehen"
Ich "verwöhne", indem ich viel Liebe, Nähe und Wärme gebe, "verziehen" ist die Gabe von "Liebesersatz" (zuviel Geld, zuviel Spielzeug, etc.)

Insofern verwöhne ich gerne mein Kind!

Und: lass dir helfen, wenn es nicht klappt!
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Julinka
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Julinka »

Ich kann gar nicht nachvollziehen, daß sich die Leute sich wundern, daß ein Baby dauernd an die Brust will...
NATÜRLICH will es das! Erstmal hat es ja nur einen MInimagen, die Milch ist leicht verdaulich, es braucht ganz viel Nähe (die es ja die 9 Monate zuvor auch hatte), es will Mama fühlen und riechen, es will nicht alleine sein, das wirkt bedrohlich, ist total geschockt von der lauten, ungewohnten Welt hier draußen,...

Ich denke, bei den meisten mit "zu wenig Milch" :roll: ist es die Unlust zu Stillen, mangelnde Info oder das Praktische, weil das Füttern dann auch jemand anders übernehmen kann.

Das alles kann Dir ja nicht passieren... :D
Birdy28 hat geschrieben:Eine Bekannte möchte mir übrigens auch noch ein Buch von der La Lèche Ligue ausleihen, das auch topp sein soll.
Von der LLL kann ich Dir empfehlen "In Liebe wachsen" von Carlos Gonzalez und "Schlafen uns Wachen" von William Sears.

Zum Thema "verwöhnen" fällt mir auch noch was ein: Verwöhnen ist, wenn ich jemandem etwas abnehme, was er eigentlich auch selbst könnte, z.B. wenn ich meinem Mann das Früstück ans BEtt bringe. Aber Dein Baby kann sich sein Essen nicht selbst nehmen, es kann nur weinen und hoffen, daß Du es erhörst und richtig deutest. Insofern kann von "verwöhnen" bei Babys oder kleinen Kindern sowieso keine Rede sein.
Wieso haben so viele Leute Angst ihr Baby zu verwöhnen??? Hat schon mal jemand den Ratschlag bekommen:"Bring Deinem Mann bloß keinen Kaffee ans BEtt, sonst verwöhnst Du ihn noch..." ? :wink:

LG
Julinka mit Sohn '09 und Sohn '13
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