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Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 26.07.2010, 17:48
von Jasi
*gg* ich mußte die Tage auch mal darüber nachdenken wie man das macht.....
Aber ganz ehrlich...beim Großen hat ich das damals aber auf jeden Fall nicht so arg, und der hat Nachts wesentlich schlechter geschlafen

(wurde nicht gestillt...jetzt ohne Zusammenhang)
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 26.07.2010, 17:49
von Annabanana
Jetzt hast Du ja auch 2 Kinder und dementsprechend mehr zu tun

, da darf man dann auch zerstreuter sein *find*.

Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 26.07.2010, 18:08
von nwsurgeon
Hallo Ihr Lieben,
da auch mein Mann unter "Stilldemenz" leidet wird wohl Annabanana mit ihrer These
Annabanana hat geschrieben:Die sogenannte "Stilldemenz" ist oft auch die mehrfach unterbrochene Nachtruhe zurückzuführen und abhängig davon, wie häufig und intensiv der Kreislauf nachts umschalten muss von "Schlaf" auf "Wach".
recht haben.
Lieben Gruß
nwsurgeon
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 07:38
von klimaforscherin
nwsurgeon hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,
da auch mein Mann unter "Stilldemenz" leidet wird wohl Annabanana mit ihrer These
Annabanana hat geschrieben:Die sogenannte "Stilldemenz" ist oft auch die mehrfach unterbrochene Nachtruhe zurückzuführen und abhängig davon, wie häufig und intensiv der Kreislauf nachts umschalten muss von "Schlaf" auf "Wach".
recht haben.
Lieben Gruß
nwsurgeon
Nach Mittermeier ist Wickeln das "Stillen des Mannes". Insofern doch "Stilldemenz"
Ne, aber Spass beiseite, das ist natürlich Quatsch. Waren es fehlende Tiefschlafphasen? Hab vergessen, welche!
Es sollen sich also keine nichtstillenden Eltern einreden, dass sie das nicht bekommen.
Ich glaube, man muss sich als stillende Mutter wesentlich besser organisieren.
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 09:17
von Annabanana
klimaforscherin hat geschrieben:
Ich glaube, man muss sich als stillende Mutter wesentlich besser organisieren.
Meinst Du, man muss sich als Mutter besser organisieren oder erfordert das Stillen an sich eine bessere Organisation?
Das sehe ich nämlich klar anders:
Als nichtstillende Mutter muss ich an VIEL mehr wirklich wichtige Dinge, wie die Ernährung meines Babys, denken, die ich als stillende Mutter getrost einfach vergessen kann.
Letztlich hilft der hohe Prolaktinspiegel bei stillenden Müttern auch mit, die häufig unterbrochene Nachtruhe besser zu verkraften, als nicht-stillende Mütter, weil es Mutter entspannt und leichter wieder einschlafen lässt. Die Schlafrythmen von Mutter und Kind synchronisieren sich auch oft, wenn beide gemeinsam schlafen. Das kennen viele stillende Mütter, dass sie bereits kurz vor ihrem Baby aufwachen.
Ich war übrigens dann am konzentriertesten im Job, wenn ich mein Baby bei mir hatte (mit wachsender Mobilität des Kindes nahm meine Konzentration dann proportional zu Anzahl ungesicherter Steckdosen im Raum ab

). Bei mir ging das zum Glück ganz oft.
LG, Silke
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 09:35
von klimaforscherin
Entschuldige, das war anders gemeint! Der Vergleich ist natürlich zwischen Mutter und kinderlose Frau!
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 16:18
von Moehrchen
Ich hatte das nach meiner ersten Entbindung auch ganz schlimm. Einmal musste ich 5 Mal wieder nach Hause gehen weil ich wichtige Sachen vergessen hatte. Ein anderes Mal stand ich vor der Tür und er Schlüssel lag drin mein Sohn auch!

Ich hatte zu allem Übel noch meinen Schlafanzug an. Zum Glück war direkt vor der Tür eine Baustelle. Ich hab einen Bauarbeiter angesprochen und der hat mit einem Spachtel die Tür wieder aufgemacht hinter mein kleiner Schatz herzzereißend geweint hat.
Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und hab meinen Nin*endo fit gemacht und Hirnjog*ing gespielt was das Zeug hielt. Das hat mir echt geholfen. Ich musste erst wieder lernen mich zu konzentrieren. Nach zwei Wochen habe ich schon deutliche Erfolge gespürt. Das soll keine Werbung sein aber mir hat das echt wieder zur alten Form verholfen.
Mit dem Nachtschlaf steht und fällt eigentlich alles was die Leistungsfähigkeit betrifft. Besonders wenn man eh schon immer viel Schlaf brauchte. Vielleicht schafft ihr es ja auf eine Stillsession zu reduzieren.
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 16:43
von LaLeMi
Ich habe mir dann einfach mehr Notizen gemacht und mehr aufgeschrieben, im Job wie privat

Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 22:14
von tiecqa
Klingt, als sollte ich es wirklich mal mit nachts Abstillen versuchen. Als ich mich vor drei Wochen schon mal in die Richtung bewegt hab, hat er auch gleich fester geschlafen und war seltener wach.
So Geschichten wie SChlüssel vergessen oder 5x wieder zurück kenn ich auch, dann passierts mir auch häufiger, dass ich irgendwas in der Hand habe und das dann vergesse, weil ich den Kleinen hochnehmen muss und Mütze, SChlüssel etc schließlich fallen lasse - das hat mir schon echt viele Suchstunden beschert... Das mit dem Aufschreiben kann ich zu Hause zwar machen, ist auf Arbeit nur leider nicht so praktikabel...
Re: Wieder Arbeiten und Stilldemenz
Verfasst: 27.07.2010, 22:20
von Lösche Benutzer 2178
Halt die ersten drei Wochen durch und die Ohren steif - danach ists wie vorher!
Und, nein, ich fürchte, abstillen hilft nicht wirklich... Es dauert laaange, bis die Nächte wirklich ruhig werden und mir zumindest ist das aufstehen nach einer gestillten Nacht deutlich leichter gefallen als das aufstehen nach einer immer-wieder-geweckt-werden-und beruhigen-müssen Nacht ohne Stillen!
Viel Erfolg!
Seit wir es hinbekommen, im Liegen zu stillen (ging anfangs nicht wegen großer Stillprobleme, da hab ich mich immer im Bett hingesetzt), ist es deutlich leichter geworden. Ich krieg eigentlich nur das Andocken mit (dazu ziehe ich sie aus dem Babybalkon zu mir), danach schlaf ich schon wieder und Amelie dann eben weiter neben mir. Irgendwann später, wenn ich es mal merke, lege ich sie zurück. Oder eben auch nicht...