Ich begleite ihn ja gern in den Schlaf, eigentlich. Denn manchmal braucht er auch über eine Stunde! Mein Mann sitzt derweil auf dem Sofa und wenn er Glück hat und ich nicht selber mit einschlafe, haben wir nochmal ne Stunde für uns. Ich bin wahrscheinlich von meinem Großen auch verwöhnt. Der hat ziemlich schnell allein geschlafen. Wobei die Ausgangssituation auch eine ganz andere war (eigenes Zimmer, ungestillt).
Ich versuch es mal mit über den Tag richtig auspowern und werd ihm einfach noch ein bisschen Zeit geben....
alleine einschlafen
Moderator: Giraeffchen
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sjahnlea
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Re: alleine einschlafen
Siena mit Schnucki (7/2005), Hase (1/2009) und Motte (9/2014)
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Re: alleine einschlafen
@ sjahnlea: Unsere Kleinen sind ja gleich alt und unsere Großen haben die selbe Ausgangssituation (ungestillt und eigenes Zimmer, unserer aber erst ab dem 1. Geburtstag). Mein Sohn hat recht früh durchgeschlafen und ab einem Jahr ca. alleine geschlafen. Er war immer ein guter Schläfer und auch heute noch macht er in der Regel kaum Probleme beim bzw mit dem schlafen.
Meine Tochter ist das ganz anders. Sie hat sich von Beginn an schwer getan in den Schlaf zu finden und das ist bei ihr jetzt noch so. Wir stillen, dann dockt sie ab und dann wird noch je nachdem zwischen 20 Minuten (das sind SEHR gute Tage) und 1,5 Stunden geturnt, geplappert oder was auch immer. Ich bin hin und wieder auch sehr genervt von der Situation, denn dazu kommt, dass sie vor 20.30 sowieso nie schläft, meist ist es derzeit eher noch später, also eher Richtung 21-22 Uhr. Wir gehen dann gegen 23 Uhr ins Bett. Wir haben auch nicht wirklich viel voneinander.
Aber mittlerweile bin ich soweit, dass ich sagen kann: diese Zeit geht vorbei und ist doch wirklich im Verhältnis zu der restlichen Zeit die wir unsere Kinder begleiten dürfen, sehr kurz.
Wenn es gar nicht geht, dann stehen wir auch wieder auf. Weil ich dann völlig genervt bin von ihrem Geturne und das tut uns beiden nicht gut. Allerdings hat sie grade eine Phase, da will sie einfach nicht mehr aufstehen...
Meine Tochter ist das ganz anders. Sie hat sich von Beginn an schwer getan in den Schlaf zu finden und das ist bei ihr jetzt noch so. Wir stillen, dann dockt sie ab und dann wird noch je nachdem zwischen 20 Minuten (das sind SEHR gute Tage) und 1,5 Stunden geturnt, geplappert oder was auch immer. Ich bin hin und wieder auch sehr genervt von der Situation, denn dazu kommt, dass sie vor 20.30 sowieso nie schläft, meist ist es derzeit eher noch später, also eher Richtung 21-22 Uhr. Wir gehen dann gegen 23 Uhr ins Bett. Wir haben auch nicht wirklich viel voneinander.
Aber mittlerweile bin ich soweit, dass ich sagen kann: diese Zeit geht vorbei und ist doch wirklich im Verhältnis zu der restlichen Zeit die wir unsere Kinder begleiten dürfen, sehr kurz.
Wenn es gar nicht geht, dann stehen wir auch wieder auf. Weil ich dann völlig genervt bin von ihrem Geturne und das tut uns beiden nicht gut. Allerdings hat sie grade eine Phase, da will sie einfach nicht mehr aufstehen...
Mama³

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sjahnlea
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Re: alleine einschlafen
Ichb warte es jetzt einfach mal ab, bastel noch etwas am Abendritual, dass das evt für ihn noch ruhiger abläuft etc. Danke für deine Antwort, jessi79
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Re: alleine einschlafen
Hallo,
mir geht es auch nicht um Zwang, aber ich denke, man kann Entwicklungen auch sanft unterstützen (das habe ich z.B. beim stillen gemacht, und da hat es unsere schlafsituation wesentlich verbessert, ohne dass die Kleine ein Problem damit hatte) - und genau darum geht es mir. Ich finde z.B. den Tip mit dem Erklären sehr gut; eigentlich machen wir das sowieso immer, dass wir viel reden, also wäre das vielleicht auch ein Weg. Ich weiß, dass es im Moment wohl noch nicht klappen würde, aber ich finde es gut, Dinge im Hinterkopf zu haben.
Wie auch andere gesagt haben: normalerweise ist es ok für mich (bzw. meine Mann), aber es gibt tage, da kann man einfach nicht, man muss drinegnd noch Dinge erledigen, oder ist selbst so fertig dass man nicht die Geduld dazu hat (und das sind dann erfahrungsgemäß die Tage, an denen das Einschlafen gar nicht geht - ich bin überzeugt dass die Kinder da ein gutes Gespür haben, wann man so gar nicht die Ruhe für sie hat).
Jul
mir geht es auch nicht um Zwang, aber ich denke, man kann Entwicklungen auch sanft unterstützen (das habe ich z.B. beim stillen gemacht, und da hat es unsere schlafsituation wesentlich verbessert, ohne dass die Kleine ein Problem damit hatte) - und genau darum geht es mir. Ich finde z.B. den Tip mit dem Erklären sehr gut; eigentlich machen wir das sowieso immer, dass wir viel reden, also wäre das vielleicht auch ein Weg. Ich weiß, dass es im Moment wohl noch nicht klappen würde, aber ich finde es gut, Dinge im Hinterkopf zu haben.
Wie auch andere gesagt haben: normalerweise ist es ok für mich (bzw. meine Mann), aber es gibt tage, da kann man einfach nicht, man muss drinegnd noch Dinge erledigen, oder ist selbst so fertig dass man nicht die Geduld dazu hat (und das sind dann erfahrungsgemäß die Tage, an denen das Einschlafen gar nicht geht - ich bin überzeugt dass die Kinder da ein gutes Gespür haben, wann man so gar nicht die Ruhe für sie hat).
Jul
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scully80
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Re: alleine einschlafen
achja, und wir wollen auch nach dem Sommerurlaub ihr eigenes Zimmer herrichten (das ist momentan Arbeitszimmer), damit sie dann in einem eigenen Zimmer schläft (und dort auch die meisten Spielsachen sind - im Moment ist der Flur das Spielzimmer). Daher ist völlig klar, dass erstmal das eigene Zimmer drankommt, und dann kann man mal so langsam ans alleine einschlafen gehen.
Jul
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tigerlily
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Re: alleine einschlafen
hab jetzt nicht alles gelesen... mein erster gedanke war aber, wie hier auch schon erwähnt: rede mit ihr.
sag ihr das so wie es ist, wie du es dir auf dauer wünscht und lass sie vielleicht auch an vorschlägen aktiv mitwirken und gemeinsam ne lösung finden wie es gehen kann...
man kann auch schon mit 2,5jährigen solche gespräche führen... und sie finden es auch in dem alter ganz toll mit einbezogen zu werden... da lässt sich so einiges leichter umsetzen
sag ihr das so wie es ist, wie du es dir auf dauer wünscht und lass sie vielleicht auch an vorschlägen aktiv mitwirken und gemeinsam ne lösung finden wie es gehen kann...
man kann auch schon mit 2,5jährigen solche gespräche führen... und sie finden es auch in dem alter ganz toll mit einbezogen zu werden... da lässt sich so einiges leichter umsetzen
lg,
tigerlily
mit 3 Jungs (*2000, *2003, *2006)
Trageberaterin, Trageschule NRW, Grundkurs
Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
(aus "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier)
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