Re: Schreien beim/gleich nach dem Stillen!?
Verfasst: 15.07.2010, 10:03
Hallo Steffi,
exakt mit 8 Wochen hat mein bis dahin vollkommen ruhiger und zufriedener Sohn auch mit diesem Verhalten angefangen - und es bis heute (19 Wochen) mehr oder weniger beibehalten. Mehr oder weniger heißt: Wir haben gute und schlechte Stillphasen. In den guten ist klar, wann er Hunger hat und er ist nach dem Stillen einiermaßen zufrieden. Wenn es sehr gut läuft, nuckelt er dann noch ein bisschen an der Brust und schläft manchmal sogar ein. Das ist aber die absolute Ausnahme.
In schlechten Phasen trinkt er extrem unruhig, schreit zwischendurch manhcmal und am Ende auf jeden Fall, scheint wieder an die Brust zu wollen, will dann aber doch nicht, dreht den Kopf weg und wieder hin, schreit an der Brust, schreit, wenn ich ihn hochnehme etc. Ich habe dann auch nicht die geringste Ahnung, ob er nun Hunger hat oder nicht, und meine Intuition versagt völlig. Ich kann da nur auf Austrocknungsanzeichen, Gewichtszunahme etc.achten, um einigermaßen sicher zu sein, dass er genug bekommt. Wobei auch das schonmal aus dem Ruder gelaufen ist, weil Söhnchen "von Natur aus" sehr leicht ist und ich mich habe verrückt machen lassen, dass er nicht genug zunimmt, dann Mega-STress hatte usw. usf. Hatte ich hier gepostet und vel Untersützung bekommen.
Meine Tochter hatte dasselbe sogar noch extremer: von Geburt an 6 Monate lang hat sie sich beim Stillen so verhalten, wie Du's beschreibst. Nur nachts nicht, da war's okay. Soll heißen: Ich kann sooooooo gut verstehen, wie's Dir geht!
Auch ich arbeite daran, mehr Ruhe zu bekommen, mich nicht stressen zu lassen und dadurch das Problem noch zu evrschlimmern. Ich habe jetzt mal eine Sitzung Erste Emotionelle Hilfe gemacht, das war ganz hilfreich. Ansonten versuche ich es mit Aussitzen (hat damals bei meienr Tochter nach Monaten ja auch gewirkt), zwar für ihn da zu sein, aber das Problem nicht allzu nah an mich heranzulassen, Hm, das klingt jetzt missverständlich. Also, ich gehe mit der Haltung ran: "Es ist objektiv gesehen alles in Ordnung (!), aber dir geht's gerade schlecht. Daran kann ich leider nichts ändern, aber ich kann für dich da sein und dir helfen, das durchzustehen." Ganz wichtig ist für mich, mir klarzumachen: Ich bin nicht die Ursache und ich bin nicht schuld! Das kriege ich mal mehr, mal weniger gut hin, im Moment zum Glück ganz gut.
In der Situtaion heißt das konkret: Wenn er an der Brust schreit, nehme ich ihn hoch und teste, ob er ein Bäuerchen machen muss. Wenn nicht und wenn er dann noch mehr schreit, biete ich ihm noch einmal die Brust an. Wenn er sie dann nicht möchte, beende ich das Stillen, gebe ihm den Schnuller und trage ihn rum, bis er sich beruhigt hat. Später dann neuer Versuch, neues Glück
Und wie gesagt: Ich achte bei dieser Hitze natürlich sehr darauf, dass er keine Austrocknungsanzeichen hat. WIr haben auch 30 Grad in der Wohnung, und es geht uns allen ziemlich mies damit. Übrigens denke ich, dass diese Belastung sich auch negativ aufs Stillen auswirkt., Die Hietz ist einfach Stress, und mein Söhnchchen schläft auch sehr schlecht dadruch, ist entsprechend schlecht drauf, schwankt zwischen Hunger und Müdigkeit etc.
Puh, das ist jetzt ein Roman geworden. Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen.
Liebe Grüße!
lysa
exakt mit 8 Wochen hat mein bis dahin vollkommen ruhiger und zufriedener Sohn auch mit diesem Verhalten angefangen - und es bis heute (19 Wochen) mehr oder weniger beibehalten. Mehr oder weniger heißt: Wir haben gute und schlechte Stillphasen. In den guten ist klar, wann er Hunger hat und er ist nach dem Stillen einiermaßen zufrieden. Wenn es sehr gut läuft, nuckelt er dann noch ein bisschen an der Brust und schläft manchmal sogar ein. Das ist aber die absolute Ausnahme.
In schlechten Phasen trinkt er extrem unruhig, schreit zwischendurch manhcmal und am Ende auf jeden Fall, scheint wieder an die Brust zu wollen, will dann aber doch nicht, dreht den Kopf weg und wieder hin, schreit an der Brust, schreit, wenn ich ihn hochnehme etc. Ich habe dann auch nicht die geringste Ahnung, ob er nun Hunger hat oder nicht, und meine Intuition versagt völlig. Ich kann da nur auf Austrocknungsanzeichen, Gewichtszunahme etc.achten, um einigermaßen sicher zu sein, dass er genug bekommt. Wobei auch das schonmal aus dem Ruder gelaufen ist, weil Söhnchen "von Natur aus" sehr leicht ist und ich mich habe verrückt machen lassen, dass er nicht genug zunimmt, dann Mega-STress hatte usw. usf. Hatte ich hier gepostet und vel Untersützung bekommen.
Meine Tochter hatte dasselbe sogar noch extremer: von Geburt an 6 Monate lang hat sie sich beim Stillen so verhalten, wie Du's beschreibst. Nur nachts nicht, da war's okay. Soll heißen: Ich kann sooooooo gut verstehen, wie's Dir geht!
Auch ich arbeite daran, mehr Ruhe zu bekommen, mich nicht stressen zu lassen und dadurch das Problem noch zu evrschlimmern. Ich habe jetzt mal eine Sitzung Erste Emotionelle Hilfe gemacht, das war ganz hilfreich. Ansonten versuche ich es mit Aussitzen (hat damals bei meienr Tochter nach Monaten ja auch gewirkt), zwar für ihn da zu sein, aber das Problem nicht allzu nah an mich heranzulassen, Hm, das klingt jetzt missverständlich. Also, ich gehe mit der Haltung ran: "Es ist objektiv gesehen alles in Ordnung (!), aber dir geht's gerade schlecht. Daran kann ich leider nichts ändern, aber ich kann für dich da sein und dir helfen, das durchzustehen." Ganz wichtig ist für mich, mir klarzumachen: Ich bin nicht die Ursache und ich bin nicht schuld! Das kriege ich mal mehr, mal weniger gut hin, im Moment zum Glück ganz gut.
In der Situtaion heißt das konkret: Wenn er an der Brust schreit, nehme ich ihn hoch und teste, ob er ein Bäuerchen machen muss. Wenn nicht und wenn er dann noch mehr schreit, biete ich ihm noch einmal die Brust an. Wenn er sie dann nicht möchte, beende ich das Stillen, gebe ihm den Schnuller und trage ihn rum, bis er sich beruhigt hat. Später dann neuer Versuch, neues Glück
Puh, das ist jetzt ein Roman geworden. Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen.
Liebe Grüße!
lysa