ok, ich antworte mal der reihe nach.
@happymeli: ja, die idee, dass das für mich einfach ein lernprozess ist, finde ich gut.
zu den spielsachen: er hat schon 2 telefone und eine fernbedienung, aber die sind mittlerweile verschollen und die originale sind immer interessanter...
@sandküste: deine antwort ist ehrlich gesagt genau das, was man in meiner situation nicht braucht
ich weiß schon ganz gut, was meine aufgaben als mutter sind und dass mutter sein in erster linie bedeutet, dass man ganz schön zurückstecken muss. und es ist nicht das zurückstecken, das mich gerade ankotzt, sondern, dass ich zurückstecke, mich bemühe, meines erachtens alles gut und richtig mache und trotzdem den ganzen tag geschrei und geheul in der bude habe! außer, wenn ich ihn herumtrage, aber dann bitte schön mit möglichst viel action.
und zum „keine unterstützung haben“ – es ist schon ein unterschied, ob der vater viel arbeitet – das macht meiner ganz nebenbei auch, bei uns gibt es schichtarbeit und kein wochenende – oder ob man einen mann hat, dem es total mies geht, dem man kaum eine gefühlsregung entlocken kann, der den ganzen tag total erschlagen ist und der sich am liebsten den ganzen tag vor der welt, seiner frau und sich selbst versteckt. in solchen phasen wäre ich mit meinem kind am liebsten allein, damit ich mir das nicht ansehen muss! ich war schon so kurz davor, in in die pension in unserer straße auszuquartieren, damit ich ihn nicht sehen muss, aber ich kann ihn doch nicht rausschmeißen, wenn es ihm schlecht geht!
du hast ganz schön viel in mein post hineininterpretiert, was da nicht ist. das ist mein erstes „ich-finde-alles-zum-kotzen-post“. ich könnte bücher drüber schreiben, was ich an meinem kind liebe, wie er mich immer wieder verzaubert, wie er mich lehrt, wie ich unsere verbindung genieße. bis dato hatte ich auch nie probleme mit ihm, er ist von allen kleinen, die ich kenne, derjenige, der nie auffällt, den man hinsetzt und er spielt, der einfach nur guckt, was andere machen, der an allem interessiert ist. naja, bis jetzt. auf einmal ist nichts mehr interessant. und ich hoffe inständig, dass er das bald wieder hinter sich lässt. denn: JA, ICH BIN GEFRUSTET!!!! ach ja, und *schuld* suche ich ganz bestimmt nicht bei meinem kleinen würstchen!
@iris: danke erst mal für dein verständnis. ja, ich komme idr. gut raus, nur habe ich wenig kontakt zu leuten, die keine kinder haben. ich glaube, ich brauche langsam auch mal wieder etwas abwechslung, fernab von baby-themen. ab april hoffe ich, mein studium wieder aufnehmen zu können, wovor ich einerseits große angst habe, aber ich freu mich auch schon sehr darauf, mir kommt es vor wie urlaub,(hoffentlich ein paar stunden ungestört) über statistiken zu sitzen
zu meinem mann – ja, er ist schon lange in behandlung, wenn auch mit mäßigem erfolg. zur zeit macht er eine besonders schwere phase durch und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass er nach dem winter endlich ein bisschen besser drauf ist. die schichtarbeit killt ihn außerdem förmlich, aber es ist nicht so leicht, einen job zu finden, der genau so sicher ist, genau so gut bezahlt...
etwas nur für mich tun... mmmh... bisher nicht. bisher fand ich jede sekunde mit dem kleinen das größte überhaupt. aber ich liebäugel gerade mit einem yoga-kurs, den ich sogar machen kann, obwohl mein mann unregelmäßige arbeitszeiten hat. er ist nämlich bei uns auch so ziemlich der einzige, der als betreuung infrage kommt – wir haben hier kaum verwandtschaft. daher haben wir auch keine zeit für uns als paar, die wir dringend bräuchten...
@diana: mh, ist schwierig, meinem mann zu sagen, wie ich mich fühle – damit erhöhe ich nur den druck, unter dem er sowieso schon steht (ich habe es ja auch schon probiert
@chrissi – danke, sowas brauchte ich mal. das hast du ziemlich gut auf den punkt gebracht...
so, jetzt hab ich die zeit mal gut nutzen können, in der er schläft
danke erst mal!