So, da bin ich.
Also vorweg - ich selber ernähre mich niht wirklich gesund, nciht ohne Grund bin ich zu dick. Als KInd gab es nur Tütenessen, nur Dosen - oder gar nichts, oft tagelang. Nur weißes Brot, kein Obst, kein Gemüse - wenn, dann aus Dosen. Süßigkeiten hat meine Mutter meist allein gegessen - für uns gab es an Weihnachten, Ostern usw. einen Teller.
Als ich von zu Hause weg war, habe ich mich schon gesünder ernährt - mit frischem Obst, Gemüse - aber auch viel Tiefkühlkost - und vielen Süßigkeiten. Süßes ist für mcih Wohlgefühl, ich denke, ich greife danach, wie andere wohl nach Zigaretten oder anderen Dingen. Ich weiß, dass ich damit andere Dinge kompensiere - aber da raus zu kommen ist halt auch nciht so einfach.
Meinen Kindern möchte ich einen entspannten Umgang mit Lebensmitteln mit auf den Weg geben - sie sollen normalgewichtig sein. Sind sie auch - der Große ist etwas "stämmig", war er immer schon. Bewegt sich aber viel, macht Sport, ist aktiv (wenn auch eher tolpatschig). Nun ja, jeder ist halt auch ein wenig anders.
Sie essen alle mal mehr, mal weniger Obst und Gemüse - es gab und gibt Nudel-Phasen ohne alles, nur helles-Brot-Phasen, Käse-PHasen usw. - immer mal wieder.
Aber im Großen und Ganzen ist es in ORdnung - Obst könnte gerade beim Großen mehr sein, er ißt nur Apfel, Bananen, Erdbeeren Melonen, HImbeeren - vieles halt, was es im Winter nicht gibt. Die anderen sind da offener, essen und probieren mehr.
Beim ersten Kind gab es klassisch selbstgekochtes Gemüse mti 6 Monaten - bald sind wir zum selberessen übergegangen. Beim zweiten und dritten Kind nur Fingerfood. Gerade der Kleine ließ sich nie füttern, aß erst mit gut 10 Monaten überhaupt mal was und stillt auch immer noch sehr viel.
Ich muss allerdings auch sgen, gerade das Stillen hat es mich dann auch locker sehen lassen. Jetzt hat er wg. Krankheit eine WOche lang eigentlich nichts gegessen - er h at heftig nach Erdbeeren verlangt, als es ihm recht schlecht ging. Bekam er, aß ein Pfund in 5 Minuten und fragte nicht mehr danach (ich weiß, Erdbeeren im Januar kaufen ist nicht ökologisch.....). Heute früh hat er zwei Eier, ein halbes Butterbrötchen udn Gurke gegessen - nach einer Woche nur Muttermilch. Er hat -leider- gerade einen Wurstjieper - bekommt er auch pur.
Bei vielen Dingen denke ich, es ist halt auch mein Problem - dann sollte ich es einfach gar niht kaufen, nicht im Schrank haben. Wenn ich nicht will, dass meine Kinder Pudding essen - kaufe ich keinen. Wie soll ich ihnen vermitteln, dass das nicth gut ist, wenn ich den doch aber kaufe? Also bin ich daran selber schuld.
Sie dürfen Süßigkeiten essen- oft auch unbegrenzt. Ich denke aber auch nicht, dass Zucker generell Teufelszeug ist - er ist niht gesund, schadet aber auch nicht, wenn der REst stimmt. So sehe ich das. Gerade hier gibt es ja einige, die das anders sehen.
Trockenobst dürfen sie immer essen - die Mittlere hat ab und an auch Verstopfung, da wirkt das meist recht gut, natürlich nur mit viel Wasser dazu.
Naja, was will ich sagen - wir sehen das recht locker. Die Kinder entscheiden, was und wann und wie sie essen - und das läuft mal gut, mal in unseren Augen weniger gut.
Inspiriert hat mich übrigens auch sehr die unerzogen-Gruppe

- da lese ich ja immer mal viel.
Und auch mit dre Schokolade - die Kinder teilen sich das doch erstaunlich gut ein, ohne Kontrolle von uns. Mal essen sie eine ganze Tafel an einem Tag - aber meist finde ich das Zeug noch Tage später irgendwo, vergessen, ungewollt.