Das sind schon spezielle Tücher, also gerade vom Format her (wobei die Kangatragenden auch Handtücher oder Tischdecke dafür nehmen teilweise).
Nachteile sind, dass oft die Beine mit eingebunden werden, was wir ja mit unseren Bindeweisen nicht machen um Druck auf die Gelenke zu vermeiden. Und ich glaube es ist einfach auch echt ne Übungssache.
Ok, danke für die Antwort, dann lass ich es lieber.
Oh das sollte dich aber jetzt nicht davon abhalten es mal zu probieren! Es ist schon spannend das mal zu binden und ich finde es wirklich praktisch zu wissen wie das geht um es im Notfall eben mal mit irgendeinem Tuch binden zu können.
Danke:D.
Ich bin erst jetzt wieder dazu gekommen mir dazu Gedanken zu machen :-/.
Habe es jetzt mal mit einem viel zu dicken Handtuch auf dem Bett probiert und habe vertrauen darin gewonnen, dass das tatsächlich hält.
Dann behalte ich das mal im Hinterkopf für später. Man sagt ja, suboptimale Bindeweisen sind mit steigendem Alter weniger problematisch...
Reh hat geschrieben: 12.04.2022, 16:51
Es geht nicht über die Schultern. Ich hatte da manchmal etwas Bedenken, ob das bei einer nicht ganz so ausladenden Oberweite evtl runter rutscht.
Bluemä schrieb in ihrem Strang "Fullbuckle/ Halfbuckle gesucht", dass sie die Träger vom didyklick (im Vergleich zur wrapmysol) als hart und ihr Baby darin als recht schwer empfunden hat. Hat den noch jemand in der Hand gehabt und kann mit anderen Wrapcons vergleichen?
AnniO hat geschrieben: 27.04.2022, 15:16
Und gleich noch eine Frage :
Bluemä schrieb in ihrem Strang "Fullbuckle/ Halfbuckle gesucht", dass sie die Träger vom didyklick (im Vergleich zur wrapmysol) als hart und ihr Baby darin als recht schwer empfunden hat. Hat den noch jemand in der Hand gehabt und kann mit anderen Wrapcons vergleichen?
Liebe Grüße,
Anni
Bei den Wrapcons merkt man schon vor allem an den Trägern die Eigenschaften des Tuchstoffes. Es gibt da eben unterschiedlich dicke, verschiedene Webungen etc. Meine Didyklick zB ist aus einem Norwegian Wood, das ist eine Dimantwebung mit 230 gsm Flächengewicht. Das fühlt sich schon anders an, als eine die aus einem 180 gsm Jaquard gewebt ist. Es hängt also nicht unbedingt vom Hersteller ab, wie sie sich anfühlen; sondern vom verwendeten Tuch.
Mod- Team Trageberatung Zertifizierte Trageberaterin der Trageschule Dresden
Vielen Dank für die Aufklärung!
Aufgrund der Aussage von Didymos, das würde keinen Unterschied machen, hatte ich nicht daran gedacht (stand im Srang zum Didyklick).
Aber ich finde das klingt sehr logisch!
Dann behalte ich das fürs Testen von Wrapcons im Hinterkopf bzw. hoffe, dass ich da Glück habe.
Weiß nicht, ob die Frage hier richtig ist. L will neuerdings nicht mehr vom Papa zum Schlafen getragen werden. Schreit sich augenblicklich von null auf hundert in Rage, schwitzt wie verrückt. Ist das ne Phase? Meine Idee wäre jetzt, dass er sie auch mal zum Spazierengehen ins Tuch nimmt? Oder lieber mal eine Weile gar nicht?
Bei mir macht sie praktisch alle Tagesschläfchen im Tuch sowie Erledigungen draußen, wo sie gern guckt, und gelegentlich ein bisschen Hausarbeit.
Mit dem großen Jungen, G *09/2017 und dem kleinen Mädchen L *11/2021.
Lohnt es sich eigentlich noch mit 6,5 Monaten mal ein Tuch auszuprobieren? Ich bin irgendwie so neidisch auf die hübschen Designs, aber mein Mäuschen ist jetzt schon fast acht Kilo. Ich dachte, dass je größer das Kind, desto eher Tragehilfen. Kann man das so sagen?
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
Nö, das kommt sehr auf das Tuch, die Bindeweise, die Tragehilfe und die persönlichen Vorlieben an. Ausprobieren lohnt sich also auf jeden Fall noch. Nur solltest Du bei der Wahl des Tuches ein bisschen genauer nach den Trageeigenschaften schauen oder dich im Kaffeeklatsch beraten lassen.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
Umgedacht hat geschrieben: 12.05.2022, 10:54
Lohnt es sich eigentlich noch mit 6,5 Monaten mal ein Tuch auszuprobieren? Ich bin irgendwie so neidisch auf die hübschen Designs, aber mein Mäuschen ist jetzt schon fast acht Kilo. Ich dachte, dass je größer das Kind, desto eher Tragehilfen. Kann man das so sagen?
Ich trage meinen Kleinen mit 7 Kilo am liebsten im Tuch. Ich finde im Vergleich zur Tragehilfe verteilt sich das Gewicht viel besser, ist nicht so schulterlastig. Ich spür zumindest mit dem Tuch das Gewicht viel weniger.
Umgedacht hat geschrieben: 12.05.2022, 10:54
Lohnt es sich eigentlich noch mit 6,5 Monaten mal ein Tuch auszuprobieren? Ich bin irgendwie so neidisch auf die hübschen Designs, aber mein Mäuschen ist jetzt schon fast acht Kilo. Ich dachte, dass je größer das Kind, desto eher Tragehilfen. Kann man das so sagen?
Ich stimme Allerliebst und Vami da voll zu. Ich habe schwere Kinder und finde gerade mit steigendem Gewicht das Tuch bequemer. Ich kann die Höhe des Sitzes selber bestimmen, kann variieren, mehrlagig binden…das lohnt sich auf jeden Fall. Ich glaube, bei meinem Sohn habe ich damals auch erst ab dem Alter wieder verstärkt Tücher genutzt.
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Linnunrata hat geschrieben: 28.04.2022, 17:25
Weiß nicht, ob die Frage hier richtig ist. L will neuerdings nicht mehr vom Papa zum Schlafen getragen werden. Schreit sich augenblicklich von null auf hundert in Rage, schwitzt wie verrückt. Ist das ne Phase? Meine Idee wäre jetzt, dass er sie auch mal zum Spazierengehen ins Tuch nimmt? Oder lieber mal eine Weile gar nicht?
Bei mir macht sie praktisch alle Tagesschläfchen im Tuch sowie Erledigungen draußen, wo sie gern guckt, und gelegentlich ein bisschen Hausarbeit.
Wie ist es denn inzwischen? Ich würde auf Phase tippen, aber man weiß es ja nie. Hat er irgendwas anders gemacht als sonst?
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