Austausch zu Kinder im Haushalt
- Springerle
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Doro31, das klingt gut bei euch finde ich.
Ich denke es hängt auch stark davon ab ob die Eltern beide berufstätig sind und den Haushalt in der wenigen Freizeit machen müssen. Oder ob eh jemand zuhause ist und den Alltag macht.
Ich denke es hängt auch stark davon ab ob die Eltern beide berufstätig sind und den Haushalt in der wenigen Freizeit machen müssen. Oder ob eh jemand zuhause ist und den Alltag macht.
mit F (04/18) und E (05/21)
- Nane85
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ich wasche alles auf links und finde es total blöd, wenn die Kinder sich "ordentlich" ausziehen. 
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
- Käthe
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Über das Aufräumen sprechen wir nochmal, wenn dein Kind größer ist (den Satz hast du bestimmt schon sooo oft gehört). Meinen Kindern ist ihr Chaos egal. Oft macht der kleine beim großen im Zimmer Chaos. ICH will da aber einmal die Woche mit dem Staubsauger durch. Es ist also so, dass wir Aufräumen, die Kinder machen meistens mit aber nicht immer.officinale hat geschrieben: 20.12.2019, 09:22 Zum Name des Threads: Also wir haben ein Kind im Haushalt (:lol:, ich konnts mir nicht verkneifen).
Seit ich mich erinnern kann, musste ich zuhause auch mithelfen. Ab wann genau, weiß ich leider nicht mehr. Ich habe einen Bruder. Immer wöchentlich wechselnd war jemand mit Spülmaschine ausräumen beauftragt. Außerdem gabs bei uns fest samstagsvormittags unsere Familienputzrunde. Mein Bruder musste Staubsaugen, ich habe die Küche gemacht und die Eltern sind sowieso räumend/ putzend rumgewuselt. Wenn ich mal auswärts übernachtet habe oder Samstag früh weg musste, musste das vor- bzw. nachgearbeitet werden. Da hats echt geholfen, dass das unsere feste Putzzeit in der Familie war.
Auch Sockensortieren war meine Aufgabe
Klar, es hat genervt. Andererseits finde ich es selbstverständlich, dass Kinder - in angemessenen Maße - mit anpacken müssen. Ich werde es bei meinen Kindern genau so halten.
PS: Ich staune immer, wenn Eltern den Kindern ihre Zimmer aufräumen. Dass sie mithelfen - ja selbstverständlich - aber bei uns wäre das undenkbar gewesen, dass die Eltern das alleine machen. Da bin ich immer schockiert bei Freunden, wenn die Eltern das gemacht habenKäme bei mir nicht in die Tüte.
Ansonsten binde ich sie ein, aber es gibt bisher lediglich die feste Aufgabe, ihre Klamotten selbst in die Wäsche zu räumen und ihr Geschirr in die Küche zu bringen. Ach und den Ranzen leeren nachmittags beim Großen. Sie machen dennoch viel mehr, räumen mal die Waschmaschine aus, saugen. Ich bin auch der Meinung, Beteiligung gehört dazu.
Feste Aufgaben haben auch mein Mann und ich kaum, mal sehen ob sich das in der Zukunft als sinnvoll erweist.
3 Knilche: 10/12, 10/16 und 05/19
- kroschka
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Unsere Kinder müssen auch nicht viel machen. Ich denke mir auch, dass so ein Haushalt keine Zauberei ist und man das auch später noch lernen kann. Viel mehr versuchen wir Respekt vor der Arbeit anderer, Aufgabenverteilung und Hilfsbereitschaft vorzuleben.
Viele klassische Kinderaufgaben können bei uns auch gar nicht von den Kindern erledigt werden. Die Mülltonnen stehen zum Beispiel in einem abgeschlossen Müllraum und sind so groß, dass die Kinder sie noch gar nicht selbst öffnen können. Einen Bäcker haben wir nicht in Laufweite.
Sie decken aber regelmäßig den Tisch, dafür haben wir das Geschirr auch extra umgeräumt, damit sie an alles drankommen. Die Große geht für kleinere Einkäufe in den Supermarkt oder den Bioladen und das finde ich enorm hilfreich. Und gerade der Kleine hilft extrem gern beim Putzen. Vieles ist hinterher immer noch nicht richtig sauber, aber ich schätze die Motivation sehr.
Ich musste früher extrem viel machen. Mittlerweile sehe ich, dass es zu viel war. Das möchte ich für meine Kinder nicht.
Viele klassische Kinderaufgaben können bei uns auch gar nicht von den Kindern erledigt werden. Die Mülltonnen stehen zum Beispiel in einem abgeschlossen Müllraum und sind so groß, dass die Kinder sie noch gar nicht selbst öffnen können. Einen Bäcker haben wir nicht in Laufweite.
Sie decken aber regelmäßig den Tisch, dafür haben wir das Geschirr auch extra umgeräumt, damit sie an alles drankommen. Die Große geht für kleinere Einkäufe in den Supermarkt oder den Bioladen und das finde ich enorm hilfreich. Und gerade der Kleine hilft extrem gern beim Putzen. Vieles ist hinterher immer noch nicht richtig sauber, aber ich schätze die Motivation sehr.
Ich musste früher extrem viel machen. Mittlerweile sehe ich, dass es zu viel war. Das möchte ich für meine Kinder nicht.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14)
- Schneekugel
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ich persönlich finde fixe Aufgaben doof und bin froh, wenn es mit dem tischen klappt, wenn ich die Hilfe brauche. Oder ich um anderes bitten. Putzen usw müssen sie noch früh genug.
Ich wollte Kinder, somit nahm ich das mehr an Hausarbeit mit in Kauf. Klar nicht alles hinterher tragen.
Ich habe zb eine Kiste vor den Kinderzimmer doch kommt rein was rumliegt und neu sollte diese bis morgens geleert sein. Und am Mittwochmorgen möchte ich saugen können.
Allerdings der grundlegenden Haushalt ist für mich Erwachsenensache, und dies ist mir auch wichtig. Für mich reicht es somit, wenn sie mal helfen wenn wir froh drum sind, und sie ihr Zimmer einigermassen im Griff haben, auch hier helfen wir je nach Kind mehr oder weniger.
Ich wollte Kinder, somit nahm ich das mehr an Hausarbeit mit in Kauf. Klar nicht alles hinterher tragen.
Ich habe zb eine Kiste vor den Kinderzimmer doch kommt rein was rumliegt und neu sollte diese bis morgens geleert sein. Und am Mittwochmorgen möchte ich saugen können.
Allerdings der grundlegenden Haushalt ist für mich Erwachsenensache, und dies ist mir auch wichtig. Für mich reicht es somit, wenn sie mal helfen wenn wir froh drum sind, und sie ihr Zimmer einigermassen im Griff haben, auch hier helfen wir je nach Kind mehr oder weniger.
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Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ich glaube, das mit dem Geschirrspüler fällt mir nur deshalb so auf, weil bei uns aus- und wieder einräumen meist ein Arbeitsgang ist und deshalb natürlich länger als 10 Minuten dauert. Außerdem haben wir glücklicherweise eine Putzhilfe, so dass Saugen, Putzen und Bäder säubern sowieso wegfällt.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
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Lösche Benutzer 1828
Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Mir nimmt das enorm viel ab. Wenn ich dann abends gleich kochen kann.
Und warum sollte ich alleine 4 Personen versorgen? Das meiste tue ja ich, aber als Einzige den Haushalt führen, das sehe ich nicht ein.
Und warum sollte ich alleine 4 Personen versorgen? Das meiste tue ja ich, aber als Einzige den Haushalt führen, das sehe ich nicht ein.
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Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Da bin ich völlig Deiner Meinung.Sandküste hat geschrieben: 23.12.2019, 12:53 Und warum sollte ich alleine 4 Personen versorgen? Das meiste tue ja ich, aber als Einzige den Haushalt führen, das sehe ich nicht ein.
Bei uns wäre einfach der Geschirrspüler nie zum richtigen Zeitpunkt ausgeräumt, deshalb passt das für uns einfach nicht. Wir bleiben dabei, dass wir durchaus Mitarbeit im Haushalt erwarten (und auch bekommen), aber keine festen Aufgaben verteilen. Im übrigen sind unsere Kinder noch ziemlich klein, eigentlich ist nur der Große eine richtige Hilfe.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
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Elena
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Genau das ist mir auch wichtig. Und nach meinem Empfinden ist das weitgehend unabhängig davon, wieviel das Kind nun im Haushalt macht. Mir ist es wichtig, den Kindern zu zeigen, dass man auch unangenehme Aufgaben hinter sich bringen kann, wenn man sie halt einfach anpackt und macht. Dass es schön ist, den anderen zu entlasten, ihm etwas abzunehmen und ihm eine Pause zu gönnen. Und umgekehrt auch zu sagen, wenn man selbst eine Pause möchte, und mal um Hilfe zu bitten. Bei uns gilt "jeder macht nach seinen Kräften". Wer schlecht drauf ist, krank oder müde, hat halt an dem Tag weniger Kraft. Dann packen die anderen mehr an.kroschka hat geschrieben: 23.12.2019, 11:30 Unsere Kinder müssen auch nicht viel machen. Ich denke mir auch, dass so ein Haushalt keine Zauberei ist und man das auch später noch lernen kann. Viel mehr versuchen wir Respekt vor der Arbeit anderer, Aufgabenverteilung und Hilfsbereitschaft vorzuleben.
Ich erlebe aber oft bei Eltern, dass über Aufgaben verhandelt wird - wer ist "dran" mit wickeln? Wer hat gestern Abend die Wäsche aufgehängt und wer muss sie jetzt abnehmen etc.? Wenn Kinder das täglich mitbekommen, ist es kein Wunder, dass sie nicht freudig mit anpacken, sondern auch versuchen, gegebenenfalls fest verteilte Aufgaben wegzuverhandeln. Da ist es mir lieber, wenn es so funktioniert, wie es bei uns (meistens
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Samsoli
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Sandküste, deine Kinder sind DEUTLICH älter als die meisten, von denen hier die Rede ist!! Das ist ja wohl selbstverständlich, dass es da Unterschiede gibt, oder?Sandküste hat geschrieben: 23.12.2019, 12:53 Mir nimmt das enorm viel ab. Wenn ich dann abends gleich kochen kann.
Und warum sollte ich alleine 4 Personen versorgen? Das meiste tue ja ich, aber als Einzige den Haushalt führen, das sehe ich nicht ein.
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