Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Sisqi
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Bei den Jungs, in KH, wurde der Hörtest gemacht während sie schliefen, die haben nicht mal gezuckt.
Was sie im KH auch gern vergessen ist vor der Fersenblutentnahme den Fuß mit einem Körnerkissen schön anzuwärmen. Meine Hebamme jetzt, hatte auch eine Art Lanzette mit der die oberen Hautschichten großflächiger angeritzt werden, dafür es nicht so in die Tiefe wie die Nadeln, die bei den Jungs verwendet wurden. Es hat auch viel besser geblutet. Beim Großen im KH haben sie die Ferse mehrfach gestochen und dran rum gequetscht, das war bestimmt viel unangenehm als der kleine Ritzer bei K3.
Was sie im KH auch gern vergessen ist vor der Fersenblutentnahme den Fuß mit einem Körnerkissen schön anzuwärmen. Meine Hebamme jetzt, hatte auch eine Art Lanzette mit der die oberen Hautschichten großflächiger angeritzt werden, dafür es nicht so in die Tiefe wie die Nadeln, die bei den Jungs verwendet wurden. Es hat auch viel besser geblutet. Beim Großen im KH haben sie die Ferse mehrfach gestochen und dran rum gequetscht, das war bestimmt viel unangenehm als der kleine Ritzer bei K3.
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Lösche Benutzer 9022
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
delfinstern, das ist so ein bisschen krankenhausabhängig, ob die zulassen, dass die Eltern das Kind festhalten oder ob das eine Schwester macht. Ich hab bei den beiden Großen als sie ein Baby waren darauf bestanden, dass ich mein Kind halte und beruhige und dann ist der Arzt um mich herumgeturnt, und hat Blut abgenommen und Zugang gelegt. Funktioniert halt nicht immer. Manchmal können die Eltern das halt kaum mit ansehen geschweige denn das Kind halten, manchmal sind die Kinder halt einfach kaum zu bändigen und manchmal machen die Krankenhäuse das "Theater" einfach nicht mit.
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Lösche Benutzer 9022
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
achja, und manchmal ist beruhigen beim blutabnehmen kontraproduktiv *seufz* der Kleine hatte sich damals im Krankenhaus in meinem Arm so entspannt... dass sie nochmal pieksen mussten, weil nicht genug kam. Wenn die Kinder sich erstmal aufregen und schreien ist der Kopf besser durchblutet. Also vorher nicht wegen Schmerz oder so.
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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
In dem Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, war es sogar gewünscht, dass die Eltern das Kind halten beim Fersenblutabnehmen und Herzultraschall.
Schnuller wurden nicht vorrätig gehalten/ angeboten und es gab den Hinweis auf mindestens 6 Wochen problemloses Stillen bevor man, wenn gewünscht, den Schnuller anbietet.
Schnuller wurden nicht vorrätig gehalten/ angeboten und es gab den Hinweis auf mindestens 6 Wochen problemloses Stillen bevor man, wenn gewünscht, den Schnuller anbietet.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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bluestar
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Es gibt die Zertifizierung „babyfreundliches Krankenhaus“ von WHO und UNICEF. Krankenhäuser die sich daran halten, verpflichten sich gewisse Standards einzuhalten und bonding zu fördern und das Stillen (wo es Sinn macht) zu unterstützen. Also zB dürfen sie keine Glucose zufüttern wenn keine eindeutige Indikation vorliegt, die Babies werden nicht von der Mutter getrennt, Untersuchungen werden so spät wie möglich vorgenommen damit erstmal bonding stattfinden kann usw.
https://www.who.int/nutrition/bfhi/en/
Ich hab in einem solchen krankenhaus entbunden und fand es sehr angenehm dass das einfach Standards sind und man sich darum nicht kümmern muss. Überlastet waren die natürlich trotzdem, aber dafür können sie ja nichts...
https://www.who.int/nutrition/bfhi/en/
Ich hab in einem solchen krankenhaus entbunden und fand es sehr angenehm dass das einfach Standards sind und man sich darum nicht kümmern muss. Überlastet waren die natürlich trotzdem, aber dafür können sie ja nichts...
+ die Kleine *04/ 2018
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Nikola
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich habe meine kleine immer beim impfen an der Brust.delfinstern hat geschrieben: 22.02.2019, 21:31 ehrliche Frage: Wie soll ein Zugang legen/Blutabnehmen mit Stillen funktionieren? Beim Knirps waren das 2 Leute vom KH und am Knirps ist kein Platz mehr. Mit Glück passte meine Hand noch auf seinen Bauch oder seine Füße. Und Blutabnehmen am Kopf geht praktisch nicht gleichzeitig.
Impfen kann ich mir da schon eher vorstellen, wobei selbst das komplizierter wäre.
Beim blutabnahmen ist es schwieriger , da lag sie immer auf der liege und ich habe sie irgendeo amgefasst und beruhigt.
Liebe Grüße Nina mit Grosser Schwester (07/15) und Mini Schwester (03/18)
- RedsMama
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Genau so habe ich es gemacht. Auf der Liege habe ich immer gesungen, das hat geholfen (auch wenn mir manchmal die Stimme versagt hat...)Nikola hat geschrieben: 23.02.2019, 19:47Ich habe meine kleine immer beim impfen an der Brust.delfinstern hat geschrieben: 22.02.2019, 21:31 ehrliche Frage: Wie soll ein Zugang legen/Blutabnehmen mit Stillen funktionieren? Beim Knirps waren das 2 Leute vom KH und am Knirps ist kein Platz mehr. Mit Glück passte meine Hand noch auf seinen Bauch oder seine Füße. Und Blutabnehmen am Kopf geht praktisch nicht gleichzeitig.
Impfen kann ich mir da schon eher vorstellen, wobei selbst das komplizierter wäre.
Beim blutabnahmen ist es schwieriger , da lag sie immer auf der liege und ich habe sie irgendeo amgefasst und beruhigt.
Liebe Grüße
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.
Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.
RL calls, wenig hier. Bitte PN oder zitieren wenn es dringend ist!
R.
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08u11
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Unser großer kam in einer solchen 'babyfreundlichen' Klinik zur Welt. Hm ja: auf der Wochenstation wurde zu stillfreundlichem Zufüttern angeleitet und in der 2. Nacht wurde er mir von der Neo aus zum Stillen rübergebracht. Aber sonst: Nr. 1 hatte nach dem Kaiserschnitt schon die Flasche im Mund als ich noch zugenäht wurdebluestar hat geschrieben: 23.02.2019, 15:16 Es gibt die Zertifizierung „babyfreundliches Krankenhaus“ von WHO und UNICEF. Krankenhäuser die sich daran halten, verpflichten sich gewisse Standards einzuhalten und bonding zu fördern und das Stillen (wo es Sinn macht) zu unterstützen. Also zB dürfen sie keine Glucose zufüttern wenn keine eindeutige Indikation vorliegt, die Babies werden nicht von der Mutter getrennt, Untersuchungen werden so spät wie möglich vorgenommen damit erstmal bonding stattfinden kann usw.
https://www.who.int/nutrition/bfhi/en/
Ich hab in einem solchen krankenhaus entbunden und fand es sehr angenehm dass das einfach Standards sind und man sich darum nicht kümmern muss. Überlastet waren die natürlich trotzdem, aber dafür können sie ja nichts...
Okay: ein bisschen zufüttern war bei unserem Minibaby bis zum Milcheinschuss sicher nötig. Ob mein Diabetes da überhaupt eine Rolle gespielt hat, sei dahingestellt. Aber babyfreundlich hätte ich mir da schon noch ein bisschen anders vorgestellt.
Nr. 2+3 wurden in einem Krankenhaus ohne solche Zertifizierung spontan geboren. Klar: die Ausgangsbedingungen waren hier einfach besser: spontane Geburt, Babys etwas größer, Mama mit Stillerfahrung. Aber das KH hat auch ohne Zertifikat die Rahmenbedingungen geliefert: erst Kuscheln und Stillen, dann erst u1 und Blutzucker messen, ... . Beide wurden gar nicht zugefüttert.
Nr. 4 kam jetzt mit äußerst ungünstigen Geburtsbedingungen in einem weiteren Krankenhaus ohne Zertifikat: Notkaiserschnitt in Vollnarkose. Der wurde tatsächlich zugefüttert. Allerdings deshalb, weil ich ja erst 1h nach der Geburt überhaupt wieder wach und stillfähig war. Und: es hat sich tatsächlich - trotz völlig überlaufenem Kreißsaal - jemand die Mühe gemacht, mein Kolostrum aus der Wochenstation zu holen und das mit Spritze zu verfüttern. Danach war zufüttern - Gott sei Dank - nicht mehr notwendig.
Daher mein Fazit leider: das Zertifikat macht keinen wirklichen Unterschied. Unkomplizierte Stillbeziehungen werden überall unterstützt und sobald es medizinisch irgendwie schwieriger wird, überwiegt überall recht schnell die Krankenhausroutine.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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bluestar
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Was es wohl deutlich schwieriger macht ist dass die Zertifizierung nur für Kreisssaal und Wochenstation gilt - meine Hebamme sagte mir damals falls das Baby auf die Neo oder normale Kinderstation kommt gelten wieder andere Regeln. Das finde ich eindeutig eine Schwachstelle.08u11 hat geschrieben: 24.02.2019, 18:47Unser großer kam in einer solchen 'babyfreundlichen' Klinik zur Welt. Hm ja: auf der Wochenstation wurde zu stillfreundlichem Zufüttern angeleitet und in der 2. Nacht wurde er mir von der Neo aus zum Stillen rübergebracht. Aber sonst: Nr. 1 hatte nach dem Kaiserschnitt schon die Flasche im Mund als ich noch zugenäht wurdebluestar hat geschrieben: 23.02.2019, 15:16 Es gibt die Zertifizierung „babyfreundliches Krankenhaus“ von WHO und UNICEF. Krankenhäuser die sich daran halten, verpflichten sich gewisse Standards einzuhalten und bonding zu fördern und das Stillen (wo es Sinn macht) zu unterstützen. Also zB dürfen sie keine Glucose zufüttern wenn keine eindeutige Indikation vorliegt, die Babies werden nicht von der Mutter getrennt, Untersuchungen werden so spät wie möglich vorgenommen damit erstmal bonding stattfinden kann usw.
https://www.who.int/nutrition/bfhi/en/
Ich hab in einem solchen krankenhaus entbunden und fand es sehr angenehm dass das einfach Standards sind und man sich darum nicht kümmern muss. Überlastet waren die natürlich trotzdem, aber dafür können sie ja nichts...und auf der Neo ganz selbstverständlich auch. Und selbstverständlich war das Baby auch allein auf der Neo, während ich nach SPA heulend auf der Wochenstation festsaß. Stillzeiten auf der Neo nach der Uhr, Stillproben, ... . Am 3. Tag durfte Kind zuück zu mir mit der Ansage: Sie haben 20ml Milch pro Mahlzeit, Kind muss aber 30ml trinken, also 10 zufüttern
. Von wegen: inzwischen war die Milch eingeschossen und ich bin übergelaufen.
Okay: ein bisschen zufüttern war bei unserem Minibaby bis zum Milcheinschuss sicher nötig. Ob mein Diabetes da überhaupt eine Rolle gespielt hat, sei dahingestellt. Aber babyfreundlich hätte ich mir da schon noch ein bisschen anders vorgestellt.
Nr. 2+3 wurden in einem Krankenhaus ohne solche Zertifizierung spontan geboren. Klar: die Ausgangsbedingungen waren hier einfach besser: spontane Geburt, Babys etwas größer, Mama mit Stillerfahrung. Aber das KH hat auch ohne Zertifikat die Rahmenbedingungen geliefert: erst Kuscheln und Stillen, dann erst u1 und Blutzucker messen, ... . Beide wurden gar nicht zugefüttert.
Nr. 4 kam jetzt mit äußerst ungünstigen Geburtsbedingungen in einem weiteren Krankenhaus ohne Zertifikat: Notkaiserschnitt in Vollnarkose. Der wurde tatsächlich zugefüttert. Allerdings deshalb, weil ich ja erst 1h nach der Geburt überhaupt wieder wach und stillfähig war. Und: es hat sich tatsächlich - trotz völlig überlaufenem Kreißsaal - jemand die Mühe gemacht, mein Kolostrum aus der Wochenstation zu holen und das mit Spritze zu verfüttern. Danach war zufüttern - Gott sei Dank - nicht mehr notwendig.
Daher mein Fazit leider: das Zertifikat macht keinen wirklichen Unterschied. Unkomplizierte Stillbeziehungen werden überall unterstützt und sobald es medizinisch irgendwie schwieriger wird, überwiegt überall recht schnell die Krankenhausroutine.
Tut mir jedenfalls leid dass das bei dir so lief.
Aus Public-Health-Perspektive bestätigt die Forschung jedenfalls dass die Initiative weltweit sehr viel positives fürs Stillen und die Mutter-Kind-Bindung bewirkt hat. Das hilft einem natürlich im Einzelfall nicht weiter, zeigt aber schon das die Initiative eine Existenzberechtigung hat.
+ die Kleine *04/ 2018
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bluestar
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Wollte da schon die ganze Zeit drauf antworten, sorry. Juckt es? Ich hab auch schon wieder Erscheinungen auf der Brust/ Brustwarze, bei mir sieht man aber nichts, juckt nur. Oder nur wenig Rötung. Trockene Haut vielleicht auch?Krachbum hat geschrieben: 22.02.2019, 14:19Könnte wirklich ein Pilz sein. Hatte ich auch schon ab und an wie Du es beschreibst. Wenn ich keine Zeit hatte, um zum Doc zu gehen, habe ich das mit der Salbe gegen Scheidenpilz behandelt, die ich noch da hatteIdieNubren hat geschrieben: 22.02.2019, 14:02 Ich hab gestern entdeckt dass meine Brust (vor allem an der Unterseite) rote Flecken hat. Unterschiedlich groß, unregelmäßig geformt, mittig im Fleck irgendwie trocken, rund um beide Brüste, 1 Fleck ist auch am Hals. Zum Haus/Hausarzt kann ich frühestens Montag. Könnte das ein Pilz sein? Ist das ansteckend fürs Baby (stillt 2x tagsüber plus nachts)?
Ich könnte sich Bilder per pn schicken.![]()
Ich glaub ich wenn es ein Pilz ist ist die Salbe schon richtig, nimmt man ja bei Soor auch. Gehst du zum arzt?
Gute Besserung jedenfalls, hoffe es klärt sich!
+ die Kleine *04/ 2018