So, ich kann jetzt berichten
Heute war ich mit beiden Kinder und meine Tante am Strand in Portugal. Da kommt ein junger Boxer angerannt, und schnuppert am Weltenbummler, der sehr viel Angst hatte (tja, grosser stürmiger Hund rennt auf ihn zu). Ich hatte die Königin vor dem Bauch und habe den Hund verjagt mit "Weg!“ und Körpersprache, drehe mich dann, um das Herrchen - war ein Frauchen - zu identifizieren und in der Zeit, in der ich das tue und sie schon anbrülle ("was fällt Ihnen ein, das Kind weiß nicht, dass der Hund harmlos ist! Rufen Sie ihn sofort--") dreht der Hund um, kommt wieder und überrennt den armen Weltenbummler! Ich habe ihn wieder weggejagt, wieder mit sehr klarer Körpersprache und lautem rufen, und musste mich um das arme Kind kümmern, das natürlich sehr erschrocken war. Die Frau ist schnell in die andere Richtung gegangen (also sie ist mir absichtlich entflohen) um Konfrontation zu vermeiden und meine Tante - ich liebe sie, aber sie geht mir manchmal SO DERMASSEN AUFN KEKS!! - hat mit einem daneben stehenden Mann über die Frau gelästert aber nicht mit der Frau direkt, ich musste sie auch zu Ruhe rufen (eine großartige Hilfe!!)
Ich musste natürlich beim Weltenbummler bleiben, er hätte sich nicht von meiner Tante trösten lassen, und mit Baby am Bauch hätte ich auch nicht so einfach der Frau hinterher rennen konnen; aber ich hätte bezahlt, das tun zu können, um sie da zu Schnecke zu machen, ich war so wütend!! Anzeigedrohungen wären lächerlich, aber sie laut in der Öffentlichkeit anzubrüllen hätte gesessen.
Der Mann da hat dann seinen eigenen Hund mit dem Weltenbummler spielen lassen, um die Angst zu mildern, das war ganz lieb.
Jedenfalls habe ich gemerkt, dass Hundekörpersprache zu verstehen schon sehr hilfreich in so einer Situation ist, sowie die Rassen zu kennen, und ein souveränes Auftreten sehr sehr wichtig ist. Nur bloß... Das kann man nur bedingt trainieren... Aber vielleicht lohnt sich, das zu versuchen, wenn man sich immer wieder in der Situation befindet.