Was ermöglicht ihr euren Kindern?
- Schneekugel
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Die Grosse ist zwei Mal im Karate und einmal im Kunstrad. Ich finde es an der Grenze sie ist so happy. Der Mittlere will ins Handball sobald er alt genug ist und vermutlich dann ein Instrument, er mag Musik. beim Mini sehen wirs später . Sonst geht es eigentlich wöchentlich mal schwimmen.
Und wir haben oft fast täglich die Bude voll anderen Kindern.. Der Mittlere spielt noch sehr gerne und übt mit uns unter anderem Schach. Wir versuchen einfach die Fragen und Interessen die sie haben zu unterstützen.
Und wir haben oft fast täglich die Bude voll anderen Kindern.. Der Mittlere spielt noch sehr gerne und übt mit uns unter anderem Schach. Wir versuchen einfach die Fragen und Interessen die sie haben zu unterstützen.
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!
N 06/2009
, N 03/2013
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N 06/2009
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Alles was möglich ist.
Also auf Deutsch gesagt: wir reißen uns den Arsch auf für die Kinder.
Sie bekommen das "Rundumsorglos Paket"
Wie soll ich das beschreiben?
Es sind Eltern da, die sich kümmern. Die die Kinder nicht im Stich lassen und sie beim großwerden unterstützen und begleiten.
Nicht nur in geldlichen Dingen sondern in allen.
Wir ertragen ihre Launen, ihren Mist und sind weiter bedingungslos für sie da. Wir sind auch noch da, falls sie mal richtig fiese Dinge machen sollten. Ich möchte gerne der Pfeiler für die Kinder sein, der das gebaute Haus trägt.
Träume. Hoffnungen. Wünsche werden nach Möglichkeit erfüllt.
Ich schmeisse meine Freizeittermine um, weil ein Kind da etwas will. Ich gebe meinen freien Samstag auf, weil Kind etwas will.
Ich bin die böse und mache Termine für das Kind die MIR wichtig sind. Und das Kind muß da durch. Wie z.B die Zahnspange.
Und das schlimmste ist: ICH quäle mich morgen für morgen mit den Kindern aus dem Bett. Weil ich möchte, daß sie Frühstück bekommen und den Bus erwischen.
Ohne Kinder würde ich Mittags anfangen zu arbeiten und alles wäre bestens!
Kind 4 ist z.B von Matheolympiade in der Schule weitergekommen. Kreisrunde war auf einem Samstag. Samstag müssen Termine außerhalb vom Rugby mit dem Fahrrad oder Bus erledigt werden. Da kein Auto zur Verfügung steht.
Nun ist das Kind auch noch bei der Kreisrunde weitergekommen und darf Mitte März zur Landesrunde. Diese ist in Lübeck. Also heißt es auch da: Taxi spielen.
Bis vor kurzem hat der Papa sich für so einen Tag Urlaub genommen, damit einer das Kind begleitet und der andere auf die anderen Kinder aufpasst.
Also auch die Urlaubstage der Erwchsenen geht für die Belange der Kinder drauf.
Die Große geht 3 mal die Woche zum Sport nach Hamburg. Manschaftsstport inkl. Spiel/ Tunier am Wochenende. Auch Österreich zu den United Woldgames ist mit dabei. Sie möchte zusätzlich noch mit Krafttraining anfangen. Darf sie, das wird dann aber ein Fintessstudio bei uns in der Nähe.
Noch zusätzlich 2-3 mal die Woche Hamburg mache ich nicht mit.
Jetzt holen wir das Kind Abends nur noch vom Zug ab, ich möchte nicht, daß sie am Bahnhof für 25 Minuten rumlungert. Als sie noch kleiner war, und mit Fahrten alleine nach HH anfing, wurde sie eng begleitet. Ab Hauptbahnhof abgeholt. Papa kam mit zum Trainingsplatz, und fuhr mit ihr mit dem Zug wieder nach Hause. Das ist zum Glück jetzt nicht mehr nötig. Die Kinder werden glücklicherweise selbstständig.
Ziel ist bei ihr die Nationalmanschaft. Wenn das ihr Ziel ist, soll sie es versuchen. Die nötige Unterstützung von uns bekommt die.
Bei den anderen Kindern ist es ähnlich. Auch sie bekommen die Unterstützung der Eltern.
Egal ob es schulisch ist, emotional oder fahrtechnisch.
Ohne Unterstützung können sie nicht das erreichen was sie wollen.
Der Sohn hatte letztes Jahr seinen Angelschein gemacht. Sein Wunsch Angelverein kann er alleine nicht erreichen. Hin und her überlegt wie wir das fahrtechnisch umsetzen können. Es klappt. Aber auch das ist mit Aufwand verbunden.
Dafür werde ich mich durchsetzen, daß die Kinder ihren Führerschein machen. Haha, dann können sie Taxi für sich selbst und ihre Geschwister spielen
Also auf Deutsch gesagt: wir reißen uns den Arsch auf für die Kinder.
Sie bekommen das "Rundumsorglos Paket"
Wie soll ich das beschreiben?
Es sind Eltern da, die sich kümmern. Die die Kinder nicht im Stich lassen und sie beim großwerden unterstützen und begleiten.
Nicht nur in geldlichen Dingen sondern in allen.
Wir ertragen ihre Launen, ihren Mist und sind weiter bedingungslos für sie da. Wir sind auch noch da, falls sie mal richtig fiese Dinge machen sollten. Ich möchte gerne der Pfeiler für die Kinder sein, der das gebaute Haus trägt.
Träume. Hoffnungen. Wünsche werden nach Möglichkeit erfüllt.
Ich schmeisse meine Freizeittermine um, weil ein Kind da etwas will. Ich gebe meinen freien Samstag auf, weil Kind etwas will.
Ich bin die böse und mache Termine für das Kind die MIR wichtig sind. Und das Kind muß da durch. Wie z.B die Zahnspange.
Und das schlimmste ist: ICH quäle mich morgen für morgen mit den Kindern aus dem Bett. Weil ich möchte, daß sie Frühstück bekommen und den Bus erwischen.
Ohne Kinder würde ich Mittags anfangen zu arbeiten und alles wäre bestens!
Kind 4 ist z.B von Matheolympiade in der Schule weitergekommen. Kreisrunde war auf einem Samstag. Samstag müssen Termine außerhalb vom Rugby mit dem Fahrrad oder Bus erledigt werden. Da kein Auto zur Verfügung steht.
Nun ist das Kind auch noch bei der Kreisrunde weitergekommen und darf Mitte März zur Landesrunde. Diese ist in Lübeck. Also heißt es auch da: Taxi spielen.
Bis vor kurzem hat der Papa sich für so einen Tag Urlaub genommen, damit einer das Kind begleitet und der andere auf die anderen Kinder aufpasst.
Also auch die Urlaubstage der Erwchsenen geht für die Belange der Kinder drauf.
Die Große geht 3 mal die Woche zum Sport nach Hamburg. Manschaftsstport inkl. Spiel/ Tunier am Wochenende. Auch Österreich zu den United Woldgames ist mit dabei. Sie möchte zusätzlich noch mit Krafttraining anfangen. Darf sie, das wird dann aber ein Fintessstudio bei uns in der Nähe.
Noch zusätzlich 2-3 mal die Woche Hamburg mache ich nicht mit.
Jetzt holen wir das Kind Abends nur noch vom Zug ab, ich möchte nicht, daß sie am Bahnhof für 25 Minuten rumlungert. Als sie noch kleiner war, und mit Fahrten alleine nach HH anfing, wurde sie eng begleitet. Ab Hauptbahnhof abgeholt. Papa kam mit zum Trainingsplatz, und fuhr mit ihr mit dem Zug wieder nach Hause. Das ist zum Glück jetzt nicht mehr nötig. Die Kinder werden glücklicherweise selbstständig.
Ziel ist bei ihr die Nationalmanschaft. Wenn das ihr Ziel ist, soll sie es versuchen. Die nötige Unterstützung von uns bekommt die.
Bei den anderen Kindern ist es ähnlich. Auch sie bekommen die Unterstützung der Eltern.
Egal ob es schulisch ist, emotional oder fahrtechnisch.
Ohne Unterstützung können sie nicht das erreichen was sie wollen.
Der Sohn hatte letztes Jahr seinen Angelschein gemacht. Sein Wunsch Angelverein kann er alleine nicht erreichen. Hin und her überlegt wie wir das fahrtechnisch umsetzen können. Es klappt. Aber auch das ist mit Aufwand verbunden.
Dafür werde ich mich durchsetzen, daß die Kinder ihren Führerschein machen. Haha, dann können sie Taxi für sich selbst und ihre Geschwister spielen
mit den 4 Mäusekindern (15, 14, 13, und 11 )
- chennai
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Im Prinzip schon das, was sie gerne wollen, allerdings haben sie bislang keine super offensichtlichen außergewöhnlichen Begabungen und sind auch noch ein bisschen auf der Suche, was sie wollen, was ihnen gut tut und Spaß macht. Da die Schule hier bis 15:30 / 16.00 geht, ist rein organisatorisch auch nicht alles möglich, aber wir 'opfern' schon auch mal unser Wochenende. Konkret hatten wir bis letztes Jahr fast alle Fixtermine am WE: Samstag: Reitstunde für die Große, Sonntag Kinderturnen für die Kleine, Schach für die Große, nachmittags Kindergruppe (ähnlich wie Pfadfinder). Die Große hat dann Reiten aufgehört, mal kurz Fußball gespielt, wegen Mangel an Talent und großen Ansprüchen des Vereins wieder aufgehört. Theater macht sie seit letztem Jahr, das ist so am eindeutigsten IHR Ding. Die Kleine macht seit letztem Jahr noch Ballett, seit diesem Jahr Schwimmen, die Große seit diesem Jahr Jazz Dance, dafür hat sie Schach ebenfalls aufgehört, weil sie nicht gerne verliert.
Musik haben beide in der Kigazeit 1-2 Jahre musikalische Früherziehung gemacht. Ich hatte gehofft, dass sie da Feuer fangen und ein Instrument spielen wollen, aber so richtig ist das noch nicht passiert. Mal wollen sie Cello lernen, weil sie das im Hanni und Nanni Film gesehen haben, aber es ist nie so, dass es wirklich ein Herzenswunsch ist für sie. Dazu kommt, dass Musik hier sehr elitär gehandhabt wird: Erst muss man die Theorie lernen, dann erst Instrument. Bzw. mittlerweile darf man auch parallel, das sind dann 3 Termine pro Woche. Überhaupt sind viele Hobbys hier sehr auf Leistung getrimmt (s. Fußball, da war sie mit 8 Jahren als Anfängerin eigentlich schon zu alt, zumindest dafür, dass sie kein Naturtalent war).
Mir ist wichtig, dass irgendein Sport bei den Hobbys vertreten ist, da sich besonders die Große abgesehen vom Schulweg mit dem Rad ansonsten nicht so viel bewegen würde. Ich bin also total froh, dass sie endlich was gefunden hat und ihr das Tanzen Spaß macht. Finde auch, dass es eine gute Ergänzung zu ihrem Theatertalent ist.
Die Kindergruppe will ich auch gerne fördern, weil mir gefällt, dass dort Kinder aus unterschiedlichen Schulen sind, dass sie verschiedene Aktivitäten machen und ich v.a. auch den großen Vorteil sehe, wenn sie mal älter sind und dort immer noch engagiert sind. Aber je nachdem, welche Aktivität gerade läuft, haben sie mehr oder weniger Lust bzw. wollen auch mal komplett aufhören.
Das finde ich ohnehin schwierig: Zu unterscheiden, ob sie gerade einfach eine momentane Flaute haben oder ob sie generell die Lust an etwas verloren haben. Im Prinzip sagen wir, dass sie sich für ein Jahr festgelegt haben und dann neu entscheiden dürfen. Beim Reiten waren wir aber - auch aus finanzielen Gründen, weil pro Stunde bezahlt wird - doch flexibel - hat auch keinen Sinn, jemanden aufs Pferd zu zwingen, der Angst hat.
Da ich selbst gerne noch viel mehr Hobbys ausgeübt hätte im Alter meiner Kinder, finde ich es immer etwas schade, wenn sie unser Engagement nicht mehr würdigen bzw. nicht mehr Herzblut von ihnen dahinter ist. Und klar, manchmal muss man sich ein bisschen durchprobieren, was das Richtige ist, aber bei vielen Hobbys kommt irgendwann mal eine Phase, wo man sich auch ein wenig durchbeißen muss, um dann wieder mehr zu können und viel mehr Spaß damit zu haben.
Musik haben beide in der Kigazeit 1-2 Jahre musikalische Früherziehung gemacht. Ich hatte gehofft, dass sie da Feuer fangen und ein Instrument spielen wollen, aber so richtig ist das noch nicht passiert. Mal wollen sie Cello lernen, weil sie das im Hanni und Nanni Film gesehen haben, aber es ist nie so, dass es wirklich ein Herzenswunsch ist für sie. Dazu kommt, dass Musik hier sehr elitär gehandhabt wird: Erst muss man die Theorie lernen, dann erst Instrument. Bzw. mittlerweile darf man auch parallel, das sind dann 3 Termine pro Woche. Überhaupt sind viele Hobbys hier sehr auf Leistung getrimmt (s. Fußball, da war sie mit 8 Jahren als Anfängerin eigentlich schon zu alt, zumindest dafür, dass sie kein Naturtalent war).
Mir ist wichtig, dass irgendein Sport bei den Hobbys vertreten ist, da sich besonders die Große abgesehen vom Schulweg mit dem Rad ansonsten nicht so viel bewegen würde. Ich bin also total froh, dass sie endlich was gefunden hat und ihr das Tanzen Spaß macht. Finde auch, dass es eine gute Ergänzung zu ihrem Theatertalent ist.
Die Kindergruppe will ich auch gerne fördern, weil mir gefällt, dass dort Kinder aus unterschiedlichen Schulen sind, dass sie verschiedene Aktivitäten machen und ich v.a. auch den großen Vorteil sehe, wenn sie mal älter sind und dort immer noch engagiert sind. Aber je nachdem, welche Aktivität gerade läuft, haben sie mehr oder weniger Lust bzw. wollen auch mal komplett aufhören.
Das finde ich ohnehin schwierig: Zu unterscheiden, ob sie gerade einfach eine momentane Flaute haben oder ob sie generell die Lust an etwas verloren haben. Im Prinzip sagen wir, dass sie sich für ein Jahr festgelegt haben und dann neu entscheiden dürfen. Beim Reiten waren wir aber - auch aus finanzielen Gründen, weil pro Stunde bezahlt wird - doch flexibel - hat auch keinen Sinn, jemanden aufs Pferd zu zwingen, der Angst hat.
Da ich selbst gerne noch viel mehr Hobbys ausgeübt hätte im Alter meiner Kinder, finde ich es immer etwas schade, wenn sie unser Engagement nicht mehr würdigen bzw. nicht mehr Herzblut von ihnen dahinter ist. Und klar, manchmal muss man sich ein bisschen durchprobieren, was das Richtige ist, aber bei vielen Hobbys kommt irgendwann mal eine Phase, wo man sich auch ein wenig durchbeißen muss, um dann wieder mehr zu können und viel mehr Spaß damit zu haben.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
*finanzieLLen...
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Elena
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
So gehts mir auch!Sibi hat geschrieben: 12.02.2018, 22:09
Ich finde wichtig, dass die Kinder bis zum Beginn der Pubertät etwas finden, das sie glücklich macht und das sie beschäftigt/ausfüllt, egal ob das Musik, Sport oder ein anderes Hobby ist.
Unsere Kinder haben relativ viele Termine - die beiden Großen Chor, Schwimmen, Reiten, die Mittlere zusätzlich noch ein Musikinstrument. Die Kleine bisher nur Schwimmen, bald aber auch ein Musikinstrument. Für den Schwimmkurs fahren wir relativ weit (30-40 min ein Weg), aber ich wollte unbedingt diesen Kurs, weil er Welten besser ist als alles, was im Schwimmbad um die Ecke angeboten wird. Genauso der Musikunterricht - da haben wir auch nicht den Lehrer um die Ecke gewählt, sondern einen, bei dem alles passte. Dafür fahren wir auch mindestens 20 min ein Weg und die Aussicht, dass die Kinder das in absehbarer Zeit alleine mit dem Bus machen, besteht nicht.
Der Hauptteil des "Ermöglichen" liegt aber bei uns darin, dass wir beide Teilzeit arbeiten und den Kindern ermöglichen, nach der Schule nach hause zu kommen. Damit ist wieder so viel Zeit fürs freie Spiel gewonnen, dass die relativ vielen Termine kein Problem sind. Auch da erhoffe ich mir, dass ich in den nächsten Jahren wieder etwas mehr arbeiten kann. Aber im Moment zahle ich den Preis gerne.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
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- Sabsi
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Ich hatte mir unter dem Eingangspost was anderes vorgestellt als Hobby und Sport...
Wir ermöglichen unseren Kindern, viel zu sehen und kennenzulernen. Viel Zeit mit Mama und Papa (durch Schichtarbeit kann er viel am Kinderalltag teilhaben). Wir reisen viel, sind häufig mit unserem campingbus unterwegs und dabei ermöglichen wir den Kindern, neue Leute kennenzulernen oder einander genug zu sein.
Wir ermöglichen Ihnen, auch jetzt noch im Familienbett zu schlafen und geben Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen.
Wir ermöglichen Ihnen, in der ganzen Horde nachmittags durch den Ort zu ziehen, auf den Spielplatz oder zum kletterplatz. Freiheit ohne ständige Aufsicht, Eigenverantwortung...
An Hobbies haben wir hier nicht so viel Programm.
Lange waren sie im Turnverein, inzwischen wollten sie aber nicht mehr. Beide dürfen reiten (mein Pferd), wenn sie das wollen. Chor hat beiden Spaß gemacht, wurde aufgelöst und in einen anderen wollten sie nicht. Beide sind in der Feuerwehr, mit der Gruppe dürfen sie jedes Jahr ins Zeltlager fahren.
Instrumente wollen beide bisher nicht lernen, bzw hat der kleine jetzt Interesse an keyboard Unterricht signalisiert, dem wir Rechnung tragen. Bisher klimpert er vor sich hin und ich zeige ihm das ein oder andere, die Tochter klimpert ein bisschen am Klavier, der Sohn nimmt auch ab und an mal die Gitarre, mag nicht lernen zu spielen, beide wissen aber, dass sie dürften, wenn sie wollten...
Wir ermöglichen unseren Kindern, viel zu sehen und kennenzulernen. Viel Zeit mit Mama und Papa (durch Schichtarbeit kann er viel am Kinderalltag teilhaben). Wir reisen viel, sind häufig mit unserem campingbus unterwegs und dabei ermöglichen wir den Kindern, neue Leute kennenzulernen oder einander genug zu sein.
Wir ermöglichen Ihnen, auch jetzt noch im Familienbett zu schlafen und geben Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen.
Wir ermöglichen Ihnen, in der ganzen Horde nachmittags durch den Ort zu ziehen, auf den Spielplatz oder zum kletterplatz. Freiheit ohne ständige Aufsicht, Eigenverantwortung...
An Hobbies haben wir hier nicht so viel Programm.
Lange waren sie im Turnverein, inzwischen wollten sie aber nicht mehr. Beide dürfen reiten (mein Pferd), wenn sie das wollen. Chor hat beiden Spaß gemacht, wurde aufgelöst und in einen anderen wollten sie nicht. Beide sind in der Feuerwehr, mit der Gruppe dürfen sie jedes Jahr ins Zeltlager fahren.
Instrumente wollen beide bisher nicht lernen, bzw hat der kleine jetzt Interesse an keyboard Unterricht signalisiert, dem wir Rechnung tragen. Bisher klimpert er vor sich hin und ich zeige ihm das ein oder andere, die Tochter klimpert ein bisschen am Klavier, der Sohn nimmt auch ab und an mal die Gitarre, mag nicht lernen zu spielen, beide wissen aber, dass sie dürften, wenn sie wollten...
... das Leben geht weiter weil es muss ... es hält nicht an ... nur weil Du stehen bleibst ...
Tochter 3/07 und Sohn 4/10
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Tja, meine haben keine festen Hobbies. Ich forciere das nicht.
Tochter hat lange Klavier gespielt - als sie nicht mehr ging, habe ich sie aber nach "Androhnung" abgemeldet.
K1 hat lange Handball gespielt, aber irgendwann aufgehört.
K3 kann sich nicht entscheiden.
Ich biete keine Fahrdienste - schaffe ich nicht, will ich nicht. Und ich will mich auch nicht "aufopfern" oder "mir den Arsch aufreißen" - ich bin da sehr egoistisch geworden.
Reisen ist auch nicht drin - Alleinerziehend ist das Geld immer knapp.
"Heile Familie" auch nicht.
Ich gebe ihnen Liebe, Halt, einen sicheren Hafen. Und Freiheit - sie dürfen im Gegensatz zu gleichaltrigen sehr viel selbst entscheiden - und müssen zum Teil auch sehr selbständig sein. Ich vertraue Ihnen. Ich ermögliche Ihnen, sich in sicherer Umgebung zu entfalten, erwachsen zu werden.
Und dadurch, dass ich mich um mich kümmere, eine deutlich zufriedenere Mutter, die besser für sie da sein kann.
Ich muss mit meinen Kräften haushalten - und das tue ich auch. Jetzt, wo sie größer sind.
Tochter hat lange Klavier gespielt - als sie nicht mehr ging, habe ich sie aber nach "Androhnung" abgemeldet.
K1 hat lange Handball gespielt, aber irgendwann aufgehört.
K3 kann sich nicht entscheiden.
Ich biete keine Fahrdienste - schaffe ich nicht, will ich nicht. Und ich will mich auch nicht "aufopfern" oder "mir den Arsch aufreißen" - ich bin da sehr egoistisch geworden.
Reisen ist auch nicht drin - Alleinerziehend ist das Geld immer knapp.
"Heile Familie" auch nicht.
Ich gebe ihnen Liebe, Halt, einen sicheren Hafen. Und Freiheit - sie dürfen im Gegensatz zu gleichaltrigen sehr viel selbst entscheiden - und müssen zum Teil auch sehr selbständig sein. Ich vertraue Ihnen. Ich ermögliche Ihnen, sich in sicherer Umgebung zu entfalten, erwachsen zu werden.
Und dadurch, dass ich mich um mich kümmere, eine deutlich zufriedenere Mutter, die besser für sie da sein kann.
Ich muss mit meinen Kräften haushalten - und das tue ich auch. Jetzt, wo sie größer sind.
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Elena
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Ich finde aber, das kann durchaus mit Hobby und Sport zusammenhängen. Denn ein Hobby ist doch nicht unbedingt ein reiner Zeitvertreib, es erweitert den Horizont, man lernt neue Menschen kennen, hat neue Herausforderungen, vielleicht Erlebnisse im Team, kämpft sich durch schlechte Phasen und und und.Sabsi hat geschrieben: 13.02.2018, 10:46 Ich hatte mir unter dem Eingangspost was anderes vorgestellt als Hobby und Sport...
Wir ermöglichen unseren Kindern, viel zu sehen und kennenzulernen. Viel Zeit mit Mama und Papa (durch Schichtarbeit kann er viel am Kinderalltag teilhaben).
Bei uns das Beispiel Schwimmen: Es ist nicht einfach nur ein Schwimmkurs, bei dem Mama hinter der Glasscheibe Kaffee trinkt, sondern ich und/oder mein Mann und/oder meine Mutter sind mit im Wasser - mittlerweile nicht mehr während des Kurses selbst, aber hinterher und vorher, üben mit den Kindern, worauf sie Lust haben, spielen, haben Spaß im Wasser. Wir waren zeitweise für drei Schwimmkurse hintereinander, also insgesamt zweieinhalb Stunden im Schwimmbad, mit zwei Erwachsenen als Begleitung. Das war immer ein wöchentliches Riesenevent. Jetzt sind es nur noch zwei Schwimmkurse und ein Erwachsener, aber es ist immer noch viel Zeit, die wir miteinander verbringen und die wir Eltern eben "ermöglichen".
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Aber um das zu ermöglichen brauchst du Geld.Sabsi hat geschrieben: 13.02.2018, 10:46 Ich hatte mir unter dem Eingangspost was anderes vorgestellt als Hobby und Sport...
Wir ermöglichen unseren Kindern, viel zu sehen und kennenzulernen. Viel Zeit mit Mama und Papa (durch Schichtarbeit kann er viel am Kinderalltag teilhaben). Wir reisen viel, sind häufig mit unserem campingbus unterwegs und dabei ermöglichen wir den Kindern, neue Leute kennenzulernen oder einander genug zu sein.
Wir ermöglichen Ihnen, auch jetzt noch im Familienbett zu schlafen und geben Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen.
Wir ermöglichen Ihnen, in der ganzen Horde nachmittags durch den Ort zu ziehen, auf den Spielplatz oder zum kletterplatz. Freiheit ohne ständige Aufsicht, Eigenverantwortung...
Kinder Kinder hat gesagt:
Ich denke in erster Linie an nicht materielle Dinge.
Und darunter verstehe ich auch "keine geldlichen" Dinge.
Zum Reisen braucht man Geld. Der Campingbus ist eine materielle Sache.
Ich habe z.B gerade eine Gesundheitswoche für uns 6 im Sommer gebucht. Weil mir das wichtig ist, daß wir (Erwachsene und Kinder) mehr auf uns achten. Da geht es um Haltung, Bewegung und Motorik. Hätte ich nicht buchen können, wenn wir nicht materielle Dinge (sprich Geld) einsetzen würden.
Mein Mann hatte eine scheiß Kindheit. u.a. deswegen wird hier versucht möglich zu machen was möglich zu machen geht. Dinge durchzusetzen die einem wichtig sind.
Zählt für die Kinder genauso wie für uns Erwachsene.
Dazu gehört auch, daß alle auch manchmal Kompromisse eingehen.
Wir liefern halt die Umgebung dafür.
Und ja, daß heißt für mich: "den Arsch aufreißen".
Also setze ich mich auch um 21:30 Uhr mit dem Kind noch an Schuldinge ran, obwohl ich auch keine Lust mehr habe.
Wir haben gerade vom Sport mitbekommen, wie das ist, wenn den Kindern nichts ermöglicht wird.
Ein Junge ist jetzt in einer Pflegefamilie. Weil die Eltern sich nämlich nicht gekümmert haben.
Dann unterstütze ich mein Kind lieber weiter, und ermöglich ihnen den besten Start ins "Erwachsenwerden" wie ich es bieten kann.
mit den 4 Mäusekindern (15, 14, 13, und 11 )
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Samsoli
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Re: Was ermöglicht ihr euren Kindern?
Das tut mir gerade sehr gut zu lesenPistazie hat geschrieben: 13.02.2018, 07:40Damit ermöglichst du ihnen was tolles und inzwischen seltenes! Meine Jungs genießen es momentan auch sehr, obwohl alle erwarten, dass sie "irgendwas" machen, keine Nachmittagstermine zu haben. Sie gammeln gern daheim rum und beschäftigen sich mit sich selbst und einander. Der Riese zeichnet, der Professor liest und pubertiert, der Knirps hört Hörspiele, wir sitzen und reden.. ich wollte ihnen ja auch ermöglichen, was mir verwehrt geblieben ist,habe sie zu Sportvereinen und zum Instrumentenunterricht geschickt, zum Sprachlernkurs, aber sie sind am zufriedensten wenn sie die Zeit für sich haben.Dickkopf-Mama hat geschrieben: 13.02.2018, 05:01 Ich versuche bei meinen Kindern rauszufinden was sie gerne machen möchten. Allerdings ergebnislos. Schwimmverein hat der Große aufgehört als seine beiden Freunde gegangen sind. Alle neuen Vorschläge sind doof.
Der Mittlere will nur zuhause sein und beim Kleinen weiß ich auch nicht..
Total doof!
Für mich ist das tatsächlich ein Opfer, weil ich finde, dass ihnen Sport und das Vereinsleben gut täte und weil es mich zeitlich entlasten würde.
Gerald Hüther und Manfred Spitzer, die beiden Hirnentwicklungs- und Lernforscher sind sich übrigens sicher, dass Kinder durch Muße und unverplante Freizeit auch sehr profitieren. Also mach dir keinen Kopf.
Mein Großer will nicht mal "freizeitmäßig" ins Schwimmbad oder an den See. Selbst Ausflüge in den Tierpark oder ähnliches findet er oft zu anstrengend. Bücherei findet er meistens toll, das ist immer mein Lockmittel, wenn ich ihn aus dem Haus bekommen muss wegen Einkaufen oder so.
Aber ich ermögliche meinen Kindern viel Matsch, Dreck, Wasser, Steine, Stöcke, etc. zur freien Verfügung. Ich ermögliche es ihnen, dass sie mitten im Garten vor dem Gartentürchen eine Baustelle eröffnen, Löcher in der Wiese graben, die einen halben Meter tief sind. Sie dürfen alleine in den Garten raus, sie dürfen dreckig werden, ein paar Schuhe nach dem anderen durchnässen, drei Garnituren Klamotten täglich einsauen.
Ich stelle ihnen Gartenscheren und Gebüsch zur Verfügung, das sie abschneiden dürfen - auch wenn sie dabei auf eine Leiter steigen müssen, sie dürfen beim Laubrechen helfen, sie dürfen Tomaten ernten und essen soviel sie wollen, sie dürfen miterleben, wie unsere Hühner brüten und Küken durch die Wiese führen. (sie müssen dadurch allerdings auch damit klarkommen, dass die Gockel nicht alle bleiben dürfen). Ich bzw. in erster Linie der Papa ermöglichen dem Großen, seine aktuelle LegoT*echnic und Puzzle Leidenschaft auszuleben. Dem Kleinen ermögliche ich immer noch viel Zeit zum Stillen und generell viel Zeit mit mir. Wir ermöglichen beiden das Familienbett und Kuschelzeit.
Wenn ich es so beschreibe (und ich würde wohl noch einiges mehr schreiben können), denke ich, dass das ein ganz schönes Kinderleben ist. Aber wenn ich im Alltag mitbekomme, was Kinder alles machen (Fußball, Musikgarten, Kinderturnen, Babyschwimmen, -massage, PEKIP.....) komme ich manchmal ins Zweifeln und denke, wir machen zu wenig
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