in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Marissa04
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Marissa04 »

Dann würde ich ihr ganz sachlich erklären das du nur noch xx Minuten, z.b solange wie ein Lied, stillen möchtest und dann darf sie natürlich kuscheln. Aber nicht mehr stillen.
Nachts das gleiche, du möchtest es nicht mehr. Sie kann alternativ Wasser trinken und wenn sie Hunger hat, steht einer mit ihr auf.
Hunger hatten beide meine Kinder nachts mal. Da gab's dann was zu essen und dann wieder schlafen. Das kam nur während Wachstums Schüben vor. Und sie waren jünger.
Natürlich finden sie es erstmal blöd. Völlig klar. Aber das wird immer wieder sein.
Ich persönlich habe meine Grenze @ nachts stillen mit 1,5 erreicht. Dann möchte ich nicht mehr.
Und plötzlich konnten beide Kinder schlafen.
Ich habe es beim kleinen auch vorher angekündigt, dass wir ab heute nachts nicht mehr stillen.
Bei der großen das gleiche. Nur noch im Wohnzimmer. Nicht mehr im Bett.
Und ab da war sie quasi abgestillt. Weil sie es danach immer häufiger vergessen hat tagsüber. Und zum einschlafen haben wir gekuschelt.

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Joanna79
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Joanna79 »

So wie ich das lese, ist doch die naheliegendste Lösung, dass Dein Mann die Nächte komplett übernimmt, und das für mindestens ein paar Wochen. Du hast das immerhin zwei Jahre lang durchgehalten, das wird er auch überleben.
Vielleicht wird es ein paar Nächte lang anstrengend für ihn, aber da muss er halt durch. Erst recht, wenn er zuhause ist und Du arbeitest!!! Das würde ich mir nicht bieten lassen!
Ich habe mich damals zum Nachts-Abstillen ins Gästezimmer zurückgezogen - das liegt im Keller und dadurch war ich erstens nicht greifbar und ich bin auch selbst nicht jedes Mal mit aufgewacht (ich hatte zusätzlich noch Kopfhörer mit Weißem Rauschen auf - ich war echt fertig.)...
So optimal könnt Ihr es vielleicht nicht einrichten, aber getrennte Schlafstätten und ein Vater-Tochter-Bett ist sicher möglich.
Zur Insbettbringsituation kann ich nicht so viel beitragen - hier ließ sich die Große von etwa 1,5 bis letzte Woche nur von mir ins Bett bringen (vorausgesetzt ich war zuhause).
Vielleicht kannst Du um den Dreh jeden Abend Spazierengehen/Laufen gehen/zum Sport/jemanden besuchen, bis es sich eingepegelt hat?
(Das hatte ich immer vor und war immer zu träge.)
Das abendliche Stillen würde ich auch auf die Couch verlegen, ich habe grundsätzlich nicht mehr im Obergeschoss gestillt.


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Joanna79
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Joanna79 »

Cryptomon hat geschrieben:Heut wollen wir das nochmal versuchen... aber viel hoffnung hab ich nicht, zumal mein mann ja eben auch keine geduld hat...
Mach Deinem Mann deutlich, dass dieser Prozess jetzt in seiner Verantwortung liegt und Du seine Hilfe brauchst. (Kannst ja mit Hotel drohen [emoji6])
Du hast zwei Jahre lang Deine Nächte und Geduld geopfert, jetzt ist er dran.


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Cryptomon
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Cryptomon »

ja *hust* ins fitnessstudio wollt ich auch seit der geburt. das ist nur 10 gehminuten entfernt, aber irgendwie war ich bisher nur 5 oder 6 mal da... -.-

ich mach es in den letzten wochen auch eh schon so, dass ich etwa alle 1-2 wochen mal abends nicht da bin... meistens geht dann das initiale zubettbringen auch super, aber wenn ich nach hause komme, sitzt mein mann auf dem sofa und ck1 schläft bei ihm auf dem bauch, weil sie aufgewacht ist und dann nur so wieder einschläft. als wir das mittagsschlafzubettbringen vor tagesmutterstart (da war er mit ihr allein zu hause und ich arbeiten) geübt hatten, hab ich mich immer kurz vor der zubettgehzeit verabschiedet, bin in den hausflur gegangen. dann sind die beiden wickeln gegangen und ich hab mich in der zeit in die küche geschlichen und da versteckt, bis die beiden im schlafzimmer waren. aber das ändert ja an der eigentlichen problematik -- WENN ich da bin -- ja nichts, oder?

das mit dem nachts/frühmorgens nach essen verlangt, ist das mMn nur, weil ich auf ihr "stillen!" nicht reagier und sie dann zu "aufstehn! essen! wickeln!" übergeht... aber ich will und kann ja auch nicht jeden morgen um 3 oder 4 aufstehen, zumal sie ja eigentlich noch müde ist. und mal abgesehen davon, dass der papa da auch vollkommen abgemeldet ist -- er ist müde teilweise unberechenbar und ich will dann auch das kind schützen...
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Carlotta »

Ich habe ja auch gerade abgestillt nachts. Hier half vor allem ganz klar sein: Gordon oder so klappt hier gar nicht, seit ich nur noch zum einschlafen stille und gar nicht mehr sonst klappt es viel besser. Da weiß er woran er ist.
Zu deinem Mann fehlen mir die Worte. Warum läßt du dir das gefallen? Unfassbar! !!!!
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Cryptomon
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Cryptomon »

Carlotta hat geschrieben:
Zu deinem Mann fehlen mir die Worte. Warum läßt du dir das gefallen? Unfassbar! !!!!
das frag ich mich auch manchmal. aber zu seiner verteidigung: es ist ja nicht so, dass er gar nichts macht. er schmeißt dafür den kompletten haushalt und kocht jeden tag. und während ich sie ins bett bringe, macht er die küche etc.
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Joanna79 »

Cryptomon hat geschrieben:ja *hust* ins fitnessstudio wollt ich auch seit der geburt. das ist nur 10 gehminuten entfernt, aber irgendwie war ich bisher nur 5 oder 6 mal da... -.-

ich mach es in den letzten wochen auch eh schon so, dass ich etwa alle 1-2 wochen mal abends nicht da bin... meistens geht dann das initiale zubettbringen auch super, aber wenn ich nach hause komme, sitzt mein mann auf dem sofa und ck1 schläft bei ihm auf dem bauch, weil sie aufgewacht ist und dann nur so wieder einschläft. als wir das mittagsschlafzubettbringen vor tagesmutterstart (da war er mit ihr allein zu hause und ich arbeiten) geübt hatten, hab ich mich immer kurz vor der zubettgehzeit verabschiedet, bin in den hausflur gegangen. dann sind die beiden wickeln gegangen und ich hab mich in der zeit in die küche geschlichen und da versteckt, bis die beiden im schlafzimmer waren. aber das ändert ja an der eigentlichen problematik -- WENN ich da bin -- ja nichts, oder?
Vielleicht bringt es nichts. Vielleicht doch. So neue Routinen müssen ja auch eingeübt werden.
Aber vielleicht kannst Du nach ein paar Wochen Dein Kind dann auch ohne Stillen ins Bett bringen, wenn Du ein paar Wochen in Bettnähe nicht mehr gestillt hast?
(Macht Dein Kind einen Mittagschlaf? Hier dauerte die Einschlafbegleitung ab ca. 2 Jahre EWIG. Nach Abschaffung des Mittagschlaf ging es wieder.)
Ich bin auch nach Wochen? Monaten? wieder ins FB eingezogen. (Hab dann allerdings auch relativ bald ganz abgestillt. Und meine Große war noch keine 2, sondern 20 Monate und noch nicht so willensstark.)


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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Cryptomon »

sie hält mittagsschlaf (etwa eine stunde) und braucht den auch. bei ihr merkt man die müdigkeit in erster linie an der laune. wie gesagt, ganz der vater... sie schläft normalerweise so von 12-13 uhr und geht abends zwischen 18 und 20 uhr (je nach müdigkeit) ins bett. unter der woche klingelt der wecker um viertel vor 6
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von suttine »

Cryptomon hat geschrieben:ja *hust* ins fitnessstudio wollt ich auch seit der geburt. das ist nur 10 gehminuten entfernt, aber irgendwie war ich bisher nur 5 oder 6 mal da... -.-
Das wäre doch jetzt ein guter Zeitpunkt für eine neue Abendroutine - Mama geht dreimal die Woche ins Fitti und Papa bringt das Kind ins Bett.
Cryptomon hat geschrieben:das mit dem nachts/frühmorgens nach essen verlangt, ist das mMn nur, weil ich auf ihr "stillen!" nicht reagier und sie dann zu "aufstehn! essen! wickeln!" übergeht... aber ich will und kann ja auch nicht jeden morgen um 3 oder 4 aufstehen, zumal sie ja eigentlich noch müde ist.
Könnt ihr da was Praktisches ans Bett stellen, was sie im Bett essen darf und dann weiterschläft?

[/quote]und mal abgesehen davon, dass der papa da auch vollkommen abgemeldet ist -- er ist müde teilweise unberechenbar und ich will dann auch das kind schützen...[/quote]
Ersteres ist ein Argument, zweiteres...
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Re: in-den-schlaf-stillen abgewöhnen mit > 2 Jahren

Beitrag von Carlotta »

Wenn der Papa (wie bei uns nachts) abgemeldet ist, würde ich folgendes machen. Wacht sie auf und will aufstehen, hat sie die Wahl mir ihm aufzustehen und zu essen oder mit dir liegen bleiben denn DU schläfst. Das wird zu Protest führe, aber gerade wenn es drei oder vier ist wird sie irgendwann wieder schlafen (ich gehe einfach mal davon aus dass sie mit Papa nicht aufsteht).
So mache ich es wenn Mini zur unpassenden Zeit aufstehen will. Er blieb immer mit liegen. Heikel ist eher so ab fünf, da kann es mal sein et schafft es wirklich nicht mehr. Und hier habe ich eine große Tochter nich, die nicht aufwachen soll.
Dein Mann soll sich (verdammt nochmal) zusammen reisen und dann entweder früher ins Bett oder dann mal Tags ein nickerchen machen.
(Und ganz ehrlich, es ist doch selbstverständlich dass er kocht und Haushalt macht wenn du arbeitest und er allein zu Hause ist. Klar sollte man das wertschätzen, aber gibt ihm definitiv keine ausrede sich ansonsten so aufzuführen).
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