Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Milch?!
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
natsumisi
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 5
- Registriert: 14.09.2012, 12:47
Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Milch?!
Hallo,
ich habe leider viele Stillprobleme und weiss grad nicht mehr recht weiter...
Aber von Anfang an:
Ich habe recht grosse Brüste und dazu auf der einen Seite eine Hohlwarz (kommt auch beim Pumpen kaum raus) und der anderen eine Flachwarze (richtet sich iwann auf beim pumpen). Habe dann auf Rat der Hebamme auch gleich mit Brusthütchen stillen sollen.
Mein erstes Kind konnte ich aber dann letztlich gar nicht stillen. Hatte eine schöne Geburt, habe gleich angelegt, aber es kam nie ein Milcheinschuss. Warum auch immer (zu wenig angelegt? Schilddrüsenunterfunktion damals noch umbehandelt). Haben alles probiert von abpumpen mit der Pumpe aus der Apo (kamen ab u zu mal so 5ml insgesamt) über BES (mit dem kamen wir gar nicht klar). Habe dann schon am dritten Tag mit einem Fläschchen Pre zugefüttert, weil das Kleine nur geschrien hat vor Hunger.
Habe ab dann zwar noch eine zeitlang weiter versucht anzulegen und zu pumpen, aber bis auf 2-5 ml Kolostrum kam nie was und auch den Milcheinschuss hatte ich nie ...und hab dann nach drei Wochen Pumpen, schweren Herzens aufgegeben und nur noch die Flasche mit Pre gegeben.
DIe Problematik jetzt:
Die Schwangerschaft mit dem Zweiten war komplikationslos, bis auf die Schilddrüsenunterfunktion, die festgestellt und dann mit Tabletten eingestellt wurde. Ich wollte diesmal wieder veruschen zu stillen.
Jetzt beim zweiten habe ich mich also vorher viel informiert und wollte alles besser machen.
Habe wieder eine sehr schöne und schnelle Geburt (jetzt am 1.7. mit einigen Tagen übertragen) gehabt und den Kleinen auch gleich angeleg, im WochenBETT geblieben ohne Trubel und mit viel Ruhe zum Stillen. Habe auch die Brusthütchen weggelassen und nach Bedarf gestillt.
An Tag vier erst kam der Milcheinschuss nachts (ohne schmerzende oder geschwollene Brüste), so dass einfach nur alles ganz nass war und die Brust lief auch immer mal aus. Soweit also so gut, denn das war schon mal mehr als bei Kind1 war.
Also weiter nach Bedarf gestillt dh alles 2 std angelget. Das ging die ersten 5 Tage gut, dann waren meine Brustwarzen so wund, dass meine Hebamme wieder meinte, ohne Brusthütchen würde es eh nix werden. Im Nachhineine habe ich wohl einfach falsch angelegt, aber meine Hebi ist nicht so die Stillexpertin und hat mir das nie gezeigt nur draufgeschaut und meinte wäre ok so.
Also fing es an mit Hütchen,...aber besser wurde es nicht, denn bei der großen Brust war das hantieren mit den Hütchen zusätzlich schwierig und ich hätte gut sechs Hände gebraucht. Ich muss schon immer die große Brust anheben und halten, dann iwie die Hütchen zum halten kreigen und die Warze und das Baby zu sammenbekommen. Konnte auch nur mit auf dem Kissen abgelegten Kind stillen, weil ich beide Hände für die Brust brauchte.
Zudem habe ich die Hütchen falsch benutzt, das Baby nahm nur die Spitze der Hütchen in den Mund, so dass auch mit ihnen die Bw sehr wund und blutig wurden... Recht schnell dann habe ich aber gemerkt, dass ich nicht so viel Milch habe, weil der Kleine immer an der Brust saugt, aber nur drei vier mal Schluckgeräusche macht und dann nur noch nuckelt. Wenn dann aber doch mal der MSR mit mehr Milch kommt, verschluckt er sich (grade mit den Hütchen) und hustet und will nicht mehr weiter trinken.
Noch dazu war er von Beginn sehr schläfrig die ersten Wochen. Auch Nachts hat er schon sechs bis acht Stunden durchgeschlafen. Ich hab ihn dann immer zum Stillen gewckt, aber ich hab ihn letztlich mit keinem Trick richtig wach bekommen bzw ist er an der Brust sofort wieder dann eingeschlafen beim nuckeln (kam ja auch nach den ersten drei Schluck nichts mehr).
Die Pumpe aus der Apo hatte ich im Vorfeld auch schon hier und weil er so schläfrig war, auch nachts also die erste Woche alle 2 Stunden abgepumpt.
Erst wurde es gefühlt immer mehr Milch. Beim Abpumpen hatte ich schon mal 50ml nach einem mal von beiden Seiten...habe aber nach dem Anlegen zu jeder Mahlzeit noch mal ne Flasche Pre angeboten (ich war zu traumatisiert vom Hungern und Schreien des ersten Kindes, als dass ich es ertragen hätte, dass der Kleine nun auch hungert, weil er von der Brust nicht satt wird). Die Flasche nach dem Anlegen hat er dann auch immer leer getrunken - also erst die 90 bzw 120 ml und dann jetzt mittlerweile die 150ml. Allerdings ist er auch ein Spuckkind und viel kommt hinterher gleich wieder raus.
Ziemlich schnell wollte er ohne Hütchen gar nicht trinken. Und mittlerweile ist es so, dass er auch mit Hütchen nicht an die Brust will, sondern die Brust regelrecht anschreit und den Kopf wegdreht, bzw die Brust ausspuckt. Also versuche ich nun zu pumpen und ihm wenigstens so noch Mumi zu geben. Aber beim Pumpen nach 20 min kommt jetzt nur noch 30 ml auf beiden Seiten zusammen. Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und über eine Woche alle zwei Stunden abgepumpt jeweil 20-25 min. Aber die Milch wurde nicht mehr.
Komisch ist, dass beim Abpumpen relativ sofort die Milch kommt, aber nur so wenig und dann für so 3 Minuten und danach nicht mehr, egal wie lange ich pumpe. Kann es sein, dass das nur die gesammelte Vormilch ist? Wenn ich die jetzt je über Tag sammele und zusammenkippe, bekommt mein Kleiner nur eine kalorienarme Vormilchmalhzeit daraus? Lohnt sich das dann überhaupt noch?
Gibt es noch einen Weg das Ruder wieder rumzureissen und zum Vollstillen zu kommen, oder wäre der Stress es nicht wert? Würde ungern jetzt abstillen, aber sehe so keinen Sinn mehr, vor allem weil neben dem Baby ja das große Kind auch Betreuung braucht und ich nicht immer nur an der Milchpumpe hängen kann..
Ist es überhaupt möglich bei mir das Baby wieder an die Brust zu bekommen und die Milchmenge zu steigern? Meine Hebamme meinte nämlich ich hätte wohl ein ungleiches fett-drüsen verhältnis der Brust oder verstopfte/wenig Drüsen und es wäre eben so, dass ich nie Vollstillen könnte.
Achja ich habe mich um Hilfe durch div Stillberaterinnen bemüht und ca 15 verschiedenen kontaktiert, von denen haben sich aber nur vier zurückgemeldet. zwei sind selber in Elternzeit, eine ist sehr weit weg und hat erst in Wochen einen Termin eine andere wollte sehr viel Geld für den Hausbesuch und dazu noch Anfahrtskosten(kann ich grade leider nicht bezahlen)...
Was sollte ich nächstes mal anders/besser machen, falls wir noch ein drittes Kind bekommen sollten? Oder sollte ich uns den Stress ein drittes Mal nicht mehr antun, weil es einfach Frauen gibt, die nicht Vollstillen können (warum auch immer)..?!
...Sorry, wenn das alle jetzt etwas wirr war...Aber über Eure Meinung zu meinem "Fall" und eine Antwort würde ich mich freuen.
Danke schon mal!
ich habe leider viele Stillprobleme und weiss grad nicht mehr recht weiter...
Aber von Anfang an:
Ich habe recht grosse Brüste und dazu auf der einen Seite eine Hohlwarz (kommt auch beim Pumpen kaum raus) und der anderen eine Flachwarze (richtet sich iwann auf beim pumpen). Habe dann auf Rat der Hebamme auch gleich mit Brusthütchen stillen sollen.
Mein erstes Kind konnte ich aber dann letztlich gar nicht stillen. Hatte eine schöne Geburt, habe gleich angelegt, aber es kam nie ein Milcheinschuss. Warum auch immer (zu wenig angelegt? Schilddrüsenunterfunktion damals noch umbehandelt). Haben alles probiert von abpumpen mit der Pumpe aus der Apo (kamen ab u zu mal so 5ml insgesamt) über BES (mit dem kamen wir gar nicht klar). Habe dann schon am dritten Tag mit einem Fläschchen Pre zugefüttert, weil das Kleine nur geschrien hat vor Hunger.
Habe ab dann zwar noch eine zeitlang weiter versucht anzulegen und zu pumpen, aber bis auf 2-5 ml Kolostrum kam nie was und auch den Milcheinschuss hatte ich nie ...und hab dann nach drei Wochen Pumpen, schweren Herzens aufgegeben und nur noch die Flasche mit Pre gegeben.
DIe Problematik jetzt:
Die Schwangerschaft mit dem Zweiten war komplikationslos, bis auf die Schilddrüsenunterfunktion, die festgestellt und dann mit Tabletten eingestellt wurde. Ich wollte diesmal wieder veruschen zu stillen.
Jetzt beim zweiten habe ich mich also vorher viel informiert und wollte alles besser machen.
Habe wieder eine sehr schöne und schnelle Geburt (jetzt am 1.7. mit einigen Tagen übertragen) gehabt und den Kleinen auch gleich angeleg, im WochenBETT geblieben ohne Trubel und mit viel Ruhe zum Stillen. Habe auch die Brusthütchen weggelassen und nach Bedarf gestillt.
An Tag vier erst kam der Milcheinschuss nachts (ohne schmerzende oder geschwollene Brüste), so dass einfach nur alles ganz nass war und die Brust lief auch immer mal aus. Soweit also so gut, denn das war schon mal mehr als bei Kind1 war.
Also weiter nach Bedarf gestillt dh alles 2 std angelget. Das ging die ersten 5 Tage gut, dann waren meine Brustwarzen so wund, dass meine Hebamme wieder meinte, ohne Brusthütchen würde es eh nix werden. Im Nachhineine habe ich wohl einfach falsch angelegt, aber meine Hebi ist nicht so die Stillexpertin und hat mir das nie gezeigt nur draufgeschaut und meinte wäre ok so.
Also fing es an mit Hütchen,...aber besser wurde es nicht, denn bei der großen Brust war das hantieren mit den Hütchen zusätzlich schwierig und ich hätte gut sechs Hände gebraucht. Ich muss schon immer die große Brust anheben und halten, dann iwie die Hütchen zum halten kreigen und die Warze und das Baby zu sammenbekommen. Konnte auch nur mit auf dem Kissen abgelegten Kind stillen, weil ich beide Hände für die Brust brauchte.
Zudem habe ich die Hütchen falsch benutzt, das Baby nahm nur die Spitze der Hütchen in den Mund, so dass auch mit ihnen die Bw sehr wund und blutig wurden... Recht schnell dann habe ich aber gemerkt, dass ich nicht so viel Milch habe, weil der Kleine immer an der Brust saugt, aber nur drei vier mal Schluckgeräusche macht und dann nur noch nuckelt. Wenn dann aber doch mal der MSR mit mehr Milch kommt, verschluckt er sich (grade mit den Hütchen) und hustet und will nicht mehr weiter trinken.
Noch dazu war er von Beginn sehr schläfrig die ersten Wochen. Auch Nachts hat er schon sechs bis acht Stunden durchgeschlafen. Ich hab ihn dann immer zum Stillen gewckt, aber ich hab ihn letztlich mit keinem Trick richtig wach bekommen bzw ist er an der Brust sofort wieder dann eingeschlafen beim nuckeln (kam ja auch nach den ersten drei Schluck nichts mehr).
Die Pumpe aus der Apo hatte ich im Vorfeld auch schon hier und weil er so schläfrig war, auch nachts also die erste Woche alle 2 Stunden abgepumpt.
Erst wurde es gefühlt immer mehr Milch. Beim Abpumpen hatte ich schon mal 50ml nach einem mal von beiden Seiten...habe aber nach dem Anlegen zu jeder Mahlzeit noch mal ne Flasche Pre angeboten (ich war zu traumatisiert vom Hungern und Schreien des ersten Kindes, als dass ich es ertragen hätte, dass der Kleine nun auch hungert, weil er von der Brust nicht satt wird). Die Flasche nach dem Anlegen hat er dann auch immer leer getrunken - also erst die 90 bzw 120 ml und dann jetzt mittlerweile die 150ml. Allerdings ist er auch ein Spuckkind und viel kommt hinterher gleich wieder raus.
Ziemlich schnell wollte er ohne Hütchen gar nicht trinken. Und mittlerweile ist es so, dass er auch mit Hütchen nicht an die Brust will, sondern die Brust regelrecht anschreit und den Kopf wegdreht, bzw die Brust ausspuckt. Also versuche ich nun zu pumpen und ihm wenigstens so noch Mumi zu geben. Aber beim Pumpen nach 20 min kommt jetzt nur noch 30 ml auf beiden Seiten zusammen. Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und über eine Woche alle zwei Stunden abgepumpt jeweil 20-25 min. Aber die Milch wurde nicht mehr.
Komisch ist, dass beim Abpumpen relativ sofort die Milch kommt, aber nur so wenig und dann für so 3 Minuten und danach nicht mehr, egal wie lange ich pumpe. Kann es sein, dass das nur die gesammelte Vormilch ist? Wenn ich die jetzt je über Tag sammele und zusammenkippe, bekommt mein Kleiner nur eine kalorienarme Vormilchmalhzeit daraus? Lohnt sich das dann überhaupt noch?
Gibt es noch einen Weg das Ruder wieder rumzureissen und zum Vollstillen zu kommen, oder wäre der Stress es nicht wert? Würde ungern jetzt abstillen, aber sehe so keinen Sinn mehr, vor allem weil neben dem Baby ja das große Kind auch Betreuung braucht und ich nicht immer nur an der Milchpumpe hängen kann..
Ist es überhaupt möglich bei mir das Baby wieder an die Brust zu bekommen und die Milchmenge zu steigern? Meine Hebamme meinte nämlich ich hätte wohl ein ungleiches fett-drüsen verhältnis der Brust oder verstopfte/wenig Drüsen und es wäre eben so, dass ich nie Vollstillen könnte.
Achja ich habe mich um Hilfe durch div Stillberaterinnen bemüht und ca 15 verschiedenen kontaktiert, von denen haben sich aber nur vier zurückgemeldet. zwei sind selber in Elternzeit, eine ist sehr weit weg und hat erst in Wochen einen Termin eine andere wollte sehr viel Geld für den Hausbesuch und dazu noch Anfahrtskosten(kann ich grade leider nicht bezahlen)...
Was sollte ich nächstes mal anders/besser machen, falls wir noch ein drittes Kind bekommen sollten? Oder sollte ich uns den Stress ein drittes Mal nicht mehr antun, weil es einfach Frauen gibt, die nicht Vollstillen können (warum auch immer)..?!
...Sorry, wenn das alle jetzt etwas wirr war...Aber über Eure Meinung zu meinem "Fall" und eine Antwort würde ich mich freuen.
Danke schon mal!
-
natsumisi
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 5
- Registriert: 14.09.2012, 12:47
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
So kome jetzt erst dazu also hier noch eben die Antworten zur Vorgabe:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 5. Tage etwas Premlch und abgepumpte Milch mit der Flasche. Menge entsprechend Hebamme/Packung - erst 90ml, dann 120ml und heute 150 ml. Meist trinkt er so ziemllich jede Flasche auch leer (aber spuckt dann viel). Mit Nuk Flasche nach Bedarf dh alle 2-4 Std täglich. Nachts oft mit einer Pause von 3-6 Std.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Am Anfang an der Brust bis zu einer Stunde, aber oft nach ein paar Minuten nur noch Genuckel ohne Schluckgeräusche. Manchmal dann noch mal en paar Schluck und überraschtes Verschlucken, Husten, Weinen. An der Flasche zügiges trinken aber oft Spucken danach. Lange Schlafpausen, selten nur 3 Std meist eher vier, sechs oder acht Stunden Schlafpause nachts.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Unregelmäßig. Nach der Geburt und dem Mekonium erstmal fast 5 Tage gar nichts. Dann regelmäßig meist ein oder zweimal am Tag. Dazu reichlich Pipiwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
s.o. Mitterlweile scheint er wohl eine Saugverwirrung zu haben, öffnet den Mund nicht mehr weit und schreit die Brust (auch mit Hütchen) an.
Hat in der ersten Zeit leider auch Schnuller bekommen, weil die Brust zu wund war und die Hebamme meinte, es gibt sowas wie Saugverwirrung gar nicht...:/
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja. Alles drei, siehe oben.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein. Habe mich um Stillberatung bemüht, leider bisher erfolglos.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Schilddrüsenunterfunktion bei mir mit tägl. Tabletteneinnahme. Sowie Übergewicht/große Brust.
01.07. 3600 g Haus-Geburt
08.07. 3500 g U2
08.08. 4300 g U3
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 5. Tage etwas Premlch und abgepumpte Milch mit der Flasche. Menge entsprechend Hebamme/Packung - erst 90ml, dann 120ml und heute 150 ml. Meist trinkt er so ziemllich jede Flasche auch leer (aber spuckt dann viel). Mit Nuk Flasche nach Bedarf dh alle 2-4 Std täglich. Nachts oft mit einer Pause von 3-6 Std.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Am Anfang an der Brust bis zu einer Stunde, aber oft nach ein paar Minuten nur noch Genuckel ohne Schluckgeräusche. Manchmal dann noch mal en paar Schluck und überraschtes Verschlucken, Husten, Weinen. An der Flasche zügiges trinken aber oft Spucken danach. Lange Schlafpausen, selten nur 3 Std meist eher vier, sechs oder acht Stunden Schlafpause nachts.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Unregelmäßig. Nach der Geburt und dem Mekonium erstmal fast 5 Tage gar nichts. Dann regelmäßig meist ein oder zweimal am Tag. Dazu reichlich Pipiwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
s.o. Mitterlweile scheint er wohl eine Saugverwirrung zu haben, öffnet den Mund nicht mehr weit und schreit die Brust (auch mit Hütchen) an.
Hat in der ersten Zeit leider auch Schnuller bekommen, weil die Brust zu wund war und die Hebamme meinte, es gibt sowas wie Saugverwirrung gar nicht...:/
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja. Alles drei, siehe oben.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein. Habe mich um Stillberatung bemüht, leider bisher erfolglos.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Schilddrüsenunterfunktion bei mir mit tägl. Tabletteneinnahme. Sowie Übergewicht/große Brust.
01.07. 3600 g Haus-Geburt
08.07. 3500 g U2
08.08. 4300 g U3
-
delfinstern
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14599
- Registriert: 13.01.2013, 09:20
- Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
Wieviel pre und mumi fütterst du insg am Tag? Die mods werden sich sicher bald melden! Hoffnungslos ist kein Fall! Vermutlich wirst du aber eine babywaage (möglichst geeicht, ggf aus der Apotheke brauchen), wenn du weniger pre füttern willst.
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
KK-Bewertung
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
KK-Bewertung
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
hallo natsumisi,
schoen, dass du dich angemeldet hast. herzlich willkommen im forum


ich gehe gleich noch auf deinen zweiten post ein,
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
schoen, dass du dich angemeldet hast. herzlich willkommen im forum
unbedingt die werte kontrollieren lassen sechs wochen nach geburt. meist problemlos einzustellen und von bedeutung fuer die milchproduktion.natsumisi hat geschrieben:Die Schwangerschaft mit dem Zweiten war komplikationslos, bis auf die Schilddrüsenunterfunktion, die festgestellt und dann mit Tabletten eingestellt wurde.
klingt voellig ok. milcheinschuss muss nicht dramatisch sein. das sagt also erst einmal nichts ueber deine milchmenge aus.An Tag vier erst kam der Milcheinschuss nachts (ohne schmerzende oder geschwollene Brüste), so dass einfach nur alles ganz nass war und die Brust lief auch immer mal aus. Soweit also so gut, denn das war schon mal mehr als bei Kind1 war.
hast du mal versucht, die brust mit einem seidenschal hochzubinden? eignet sich besonders bei grossen bruesten mit nach unten zeigenden flachwarzen. dann hast du zumindest eine hand mehr zum brust zusammendruecken und kind positionieren (kennst du "buttebrot statt apfel"? beschreibt schoen, wie die brust aussehen sollte, wenn das baby andockt, also die brust vorne flach druecken, dann kann das baby besser andocken).Also weiter nach Bedarf gestillt dh alles 2 std angelget. Das ging die ersten 5 Tage gut, dann waren meine Brustwarzen so wund, dass meine Hebamme wieder meinte, ohne Brusthütchen würde es eh nix werden. Im Nachhineine habe ich wohl einfach falsch angelegt, aber meine Hebi ist nicht so die Stillexpertin und hat mir das nie gezeigt nur draufgeschaut und meinte wäre ok so.
Also fing es an mit Hütchen,...aber besser wurde es nicht, denn bei der großen Brust war das hantieren mit den Hütchen zusätzlich schwierig und ich hätte gut sechs Hände gebraucht. Ich muss schon immer die große Brust anheben und halten, dann iwie die Hütchen zum halten kreigen und die Warze und das Baby zu sammenbekommen. Konnte auch nur mit auf dem Kissen abgelegten Kind stillen, weil ich beide Hände für die Brust brauchte.
es klingt so aus dem stand erst einmal nach einem huetchenproblem und nicht nach einem milchproblem.Zudem habe ich die Hütchen falsch benutzt, das Baby nahm nur die Spitze der Hütchen in den Mund, so dass auch mit ihnen die Bw sehr wund und blutig wurden... Recht schnell dann habe ich aber gemerkt, dass ich nicht so viel Milch habe, weil der Kleine immer an der Brust saugt, aber nur drei vier mal Schluckgeräusche macht und dann nur noch nuckelt. Wenn dann aber doch mal der MSR mit mehr Milch kommt, verschluckt er sich (grade mit den Hütchen) und hustet und will nicht mehr weiter trinken.
schau nochmal hier: wecktipps fuer neugeborene ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr noetigNoch dazu war er von Beginn sehr schläfrig die ersten Wochen. Auch Nachts hat er schon sechs bis acht Stunden durchgeschlafen. Ich hab ihn dann immer zum Stillen gewckt, aber ich hab ihn letztlich mit keinem Trick richtig wach bekommen bzw ist er an der Brust sofort wieder dann eingeschlafen beim nuckeln (kam ja auch nach den ersten drei Schluck nichts mehr).
und: die flasche beruehrt mit dem harten sauger den gaumen (kein vergleich zu deiner weochen brust) und stimuliert den saugreflex. auch kinder ohne hunger nuckeln einfach weiter bis die flasche leer ist. 150ml sind deutlich zu viel fuer eine mahlzeit! die haelfte davon ist schon eine grosse mahlzeit. dass er sie austrinkt heisst nicht, dass er es auch braucht.Die Pumpe aus der Apo hatte ich im Vorfeld auch schon hier und weil er so schläfrig war, auch nachts also die erste Woche alle 2 Stunden abgepumpt.
Erst wurde es gefühlt immer mehr Milch. Beim Abpumpen hatte ich schon mal 50ml nach einem mal von beiden Seiten...habe aber nach dem Anlegen zu jeder Mahlzeit noch mal ne Flasche Pre angeboten (ich war zu traumatisiert vom Hungern und Schreien des ersten Kindes, als dass ich es ertragen hätte, dass der Kleine nun auch hungert, weil er von der Brust nicht satt wird). Die Flasche nach dem Anlegen hat er dann auch immer leer getrunken - also erst die 90 bzw 120 ml und dann jetzt mittlerweile die 150ml. Allerdings ist er auch ein Spuckkind und viel kommt hinterher gleich wieder raus.
das klingt nach saugverwirrung, ausgeloest durch die flaeschchen.Ziemlich schnell wollte er ohne Hütchen gar nicht trinken. Und mittlerweile ist es so, dass er auch mit Hütchen nicht an die Brust will, sondern die Brust regelrecht anschreit und den Kopf wegdreht, bzw die Brust ausspuckt.
die pumpe ist natuerlich nicht so effektiv wie dein kind.Also versuche ich nun zu pumpen und ihm wenigstens so noch Mumi zu geben. Aber beim Pumpen nach 20 min kommt jetzt nur noch 30 ml auf beiden Seiten zusammen. Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und über eine Woche alle zwei Stunden abgepumpt jeweil 20-25 min. Aber die Milch wurde nicht mehr.
muttermilch lohnt sich IMMER. zusammenkippen bitte nur im kuehlschrank (wenn du sie direkt verfuetterst) oder im gefrierer.Komisch ist, dass beim Abpumpen relativ sofort die Milch kommt, aber nur so wenig und dann für so 3 Minuten und danach nicht mehr, egal wie lange ich pumpe. Kann es sein, dass das nur die gesammelte Vormilch ist? Wenn ich die jetzt je über Tag sammele und zusammenkippe, bekommt mein Kleiner nur eine kalorienarme Vormilchmalhzeit daraus? Lohnt sich das dann überhaupt noch?
ob ihr zum vollstillen kommt, weiss ich nicht. aber ihr koennt zum stillen kommen. vielleicht stillen mit einer bestimmten menge an PRE stillfreundlich beigefuettert, aber stillen mit all seinen vorteilen und der freude fuer baby und mutter.Gibt es noch einen Weg das Ruder wieder rumzureissen und zum Vollstillen zu kommen, oder wäre der Stress es nicht wert?
an der milchpumpe haengen ist wirklich keine sehr befriedigende beschaeftigung. lass und gemeinsam versuchen, dass du an deinem baby haengstWürde ungern jetzt abstillen, aber sehe so keinen Sinn mehr, vor allem weil neben dem Baby ja das große Kind auch Betreuung braucht und ich nicht immer nur an der Milchpumpe hängen kann..
moeglich, ja, durchaus. wie dein kind darauf reagiert, dass wir ihn wieder versuchen an die brust zu bringen, kann ich dir natuerlich nicht sagen. stillt er ueberhaupt noch? nachts vielleicht, im halbschlaf?Ist es überhaupt möglich bei mir das Baby wieder an die Brust zu bekommen und die Milchmenge zu steigern?
hat sie deine brust untersucht (wie? das laesst sich nicht durch abtasten und schon gar nicht durch angucken feststellen) oder hat sie das einfach so in die gegend gesagt? frauen mit grossen bruesten haben natuerlich ein viel groesseren anteil an fett in der brust als frauen mit kleinen bruesten. da ist ja auch sonst nix drin, also in der brust. ich habe sehr grosse brueste, also sehr viel fett in der brust und ich konnte meine kinder problemlos stillen. nicht falsch verstehen: natuerlich kann es sein, dass du nicht ausreichend druesengewebe hast. die beschreibung der stillbeziehung mit deinem zweiten kind beinhaltet aber derart viele stolpersteine von aussen, bedingt durch falsche beratung und verunsicherung (brusthuetchen, zufuettern per falsche, zu viel zufuettern), dass ich erst an denen arbeiten wuerde, ehe ich zu der schlussfolgerung gelange, dass du koerperlich "nur" zum teilstillen in der lage bist (und das bist du eindeutig, milch hast du ja!). vollstillen sollte nicht das ziel sein, stillen ist das ziel.Meine Hebamme meinte nämlich ich hätte wohl ein ungleiches fett-drüsen verhältnis der Brust oder verstopfte/wenig Drüsen und es wäre eben so, dass ich nie Vollstillen könnte.
es gibt tatsaechlich frauen, die nicht vollstillen koennen. hier im forum gibt es einige, die nicht vollstillen konnten, mit BES (brusternaehrungsset) PRE zugefuettert haben, frueh hochkalorische beikost gegeben haben, PRE ausgeschlichen haben und dann noch anderthalb jahre (und laenger..) gluecklich und zufrieden gestillt haben.Was sollte ich nächstes mal anders/besser machen, falls wir noch ein drittes Kind bekommen sollten? Oder sollte ich uns den Stress ein drittes Mal nicht mehr antun, weil es einfach Frauen gibt, die nicht Vollstillen können (warum auch immer)..?!
gar nicht wirr!...Sorry, wenn das alle jetzt etwas wirr war...
du kannst versuchen, deinen sohn wieder an die brust zu bekommen, dann die milchmenge zu erhoehen (hauptsaechlich wuerde das dein sohn dann machen) und dann zu schauen, was die fuer passende zufuettermenge ist. dafuer ist es unabdingbar, dass du stillfreundlich zufuetterst (klick), in eurem fall ist das BES - auch fuer die rueckgewoehnung an die brust - sinnvoll. zudem hiesse es, dass noch fuer mehrere wochen das stillen, die ernaehung deines sohnes im vordergrund steht. das ist insgesamt zeitaufwaendig, aber auch mit grossem kind moeglich. wie steht denn dein partner zum stillen?Aber über Eure Meinung zu meinem "Fall" und eine Antwort würde ich mich freuen.
ich gehe gleich noch auf deinen zweiten post ein,
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
tania mit sohn *09 und sohn *12
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
solltest du dich dazu entschliessen, hier mit mir zu versuchen, dein kind wieder an die brust zu bekommen, dann brauche ich die genaue zufuettermenge in 24h. dazu das gewicht (dafuer braeuchtest du eine auf 10g genaue, geeichte, digitale babywaage, kann man sich auch in der apotheke leihen) und die menge der windeln (blosses zaehlen).natsumisi hat geschrieben:* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 5. Tage etwas Premlch und abgepumpte Milch mit der Flasche. Menge entsprechend Hebamme/Packung - erst 90ml, dann 120ml und heute 150 ml. Meist trinkt er so ziemllich jede Flasche auch leer (aber spuckt dann viel). Mit Nuk Flasche nach Bedarf dh alle 2-4 Std täglich. Nachts oft mit einer Pause von 3-6 Std.
01.07. 3600 g Haus-Geburt
08.07. 3500 g U2
08.08. 4300 g U3
was meinte der/die kinderarzt/aerztin denn zur gewichtsentwicklung?
liebe gruesse, tania
tania mit sohn *09 und sohn *12
-
natsumisi
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 5
- Registriert: 14.09.2012, 12:47
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
Liebe tania,
ersteinmal vielen Dank für deine Zeit und die Antwort auf meinen Beitrag!
Ich versuch mal auf alles der Reihe nach zu antworten...Also:
- Derzeit stillt mein Baby gar nicht mehr an der Brust. Er schreit, sobald er an die Brust soll und beruhigt sich gar nicht..erst wenn er die Flasche bekommt. :/ Nachts ist es zudem am schlimmsten, da ist er immer ganz ausgehungert und gierig. Da geht er also schon mal gar nicht an die Brust.
Dh ich pumpe derzeit immer wieder ab, um dann wenigstens noch ein wenig Mumi mit der Flasche zu geben.
-Die Hebamme hat die Brust nicht direkt untersucht. Sie kennt mich schon vom ersten Kind und hat das nur so vermutet.
-Kann es tatsächlich sein, dass meine Schilddrüsenunterfunktion Einfluss auf die Milchbildung hat?
Meine Hebi meinte, dass hätte nur Auswirkung auf die Fruchtbarkeit an sich aber nicht auch die Milchbildung und Stillfähigkeit?!
- Interessant, die Unterscheidung von Vollstillen zu stillen. Für mich war das immer eins bzw Teilstillen "sinnlos", weil das Kind ja doch noch die fiese Pre (finde ja die stinkt iwie) bekommt...!? Aber so gesehen...
-Mit dem BES hab ich es beim ersten Kind auch versucht. Es liegt also schon hier. Aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Der Schlauch hat nicht richtig gehaletn und mit den großen Brüsten hätte ich noch drei Hände mehr gebraucht, um alles zu machen mit Schlauch und Kind usw. :/ Hab es also da wieder aufgegeben. Mein Partner hat mich bisher immer in allem unterstütz auch beim Stillen viel den Rücken freigehalten und oft zb jetzt den großen genommen, damit ich ruhe zum stillen/abpumpen hatte.
-Braucht man für so eine Babywaage aus der Apotheke ein Rezept? Und was kostet das Ausleihen etwa?
-Was genau ist hochkalorische Beikost und ab wann gibt man die?
-Die Zufüttermenge mit Premilch ist derzeit 1020ml in 24h. Er trinkt grad nur Pre aus der Flasche, weil er die Brust nur anschreit und gar nicht dran will. Eine Flasche davon am Tag, also ca 150 ml, sind abgepumpte Mumi der letzten 24std, zusammengesammelt dh immer direkt nach dem abpumpen im Kühlschrank aufbewahrt.
-Kia und Hebamme sind zufireden mit der Gewichtsentwicklung. DIe Hebamme hat auch nur bei der Geburt und dann einmal in der Woche von der U2 gewogen. Aber da ich da ja schon Pre zugefüttert hatte, war die Gewichtsentwicklung gut. Laut Kia lag er bei der U3 zuletzt genau in der Mitte der Kurve, also Durchscnitt.
(-Noch ein Frage zum Abpumpen:
Wenn cih pumpe kommt immer schnell Milch, aber eben nicht so viel und nach drei Minuten ist schluss. bis dahin hab ich dann beim doppelpumpset zusammen ca 40ml nur. Egal wie lange ich danach noch pumpe, kommt kein msr mehr Kann das auf zu wenig Mumi hindeuten? Wie löse ich den msr an der pumpe aus? Baby angucken und sich entspannen haben nicht geholfen... kann es sein, dass diese mumi, die da schnell am Anfang kommt einfah nur aus den Seen angesammelte ist und auch dafür eigtl kein msr ausgelöst wurde- dh dass es nur Vormlich ist, die grad noch in der Brustwarze/Milchsseen war?)
-Wie sollten wir nun weiter vorgehe, um das Baby wieder an die Brust zu bringen?
Wie mache ich das ganze nun mit dem BES?
Welche Daten sind noch notwendig?
Danke schon mal für die Mühe und Zeit und die Beantwortung meiner (sicher etwas doofen) Fragen
und das "anhören" meiner Sorgen und Gedanken....
ersteinmal vielen Dank für deine Zeit und die Antwort auf meinen Beitrag!
Ich versuch mal auf alles der Reihe nach zu antworten...Also:
- Derzeit stillt mein Baby gar nicht mehr an der Brust. Er schreit, sobald er an die Brust soll und beruhigt sich gar nicht..erst wenn er die Flasche bekommt. :/ Nachts ist es zudem am schlimmsten, da ist er immer ganz ausgehungert und gierig. Da geht er also schon mal gar nicht an die Brust.
Dh ich pumpe derzeit immer wieder ab, um dann wenigstens noch ein wenig Mumi mit der Flasche zu geben.
-Die Hebamme hat die Brust nicht direkt untersucht. Sie kennt mich schon vom ersten Kind und hat das nur so vermutet.
-Kann es tatsächlich sein, dass meine Schilddrüsenunterfunktion Einfluss auf die Milchbildung hat?
Meine Hebi meinte, dass hätte nur Auswirkung auf die Fruchtbarkeit an sich aber nicht auch die Milchbildung und Stillfähigkeit?!
- Interessant, die Unterscheidung von Vollstillen zu stillen. Für mich war das immer eins bzw Teilstillen "sinnlos", weil das Kind ja doch noch die fiese Pre (finde ja die stinkt iwie) bekommt...!? Aber so gesehen...
-Mit dem BES hab ich es beim ersten Kind auch versucht. Es liegt also schon hier. Aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Der Schlauch hat nicht richtig gehaletn und mit den großen Brüsten hätte ich noch drei Hände mehr gebraucht, um alles zu machen mit Schlauch und Kind usw. :/ Hab es also da wieder aufgegeben. Mein Partner hat mich bisher immer in allem unterstütz auch beim Stillen viel den Rücken freigehalten und oft zb jetzt den großen genommen, damit ich ruhe zum stillen/abpumpen hatte.
-Braucht man für so eine Babywaage aus der Apotheke ein Rezept? Und was kostet das Ausleihen etwa?
-Was genau ist hochkalorische Beikost und ab wann gibt man die?
-Die Zufüttermenge mit Premilch ist derzeit 1020ml in 24h. Er trinkt grad nur Pre aus der Flasche, weil er die Brust nur anschreit und gar nicht dran will. Eine Flasche davon am Tag, also ca 150 ml, sind abgepumpte Mumi der letzten 24std, zusammengesammelt dh immer direkt nach dem abpumpen im Kühlschrank aufbewahrt.
-Kia und Hebamme sind zufireden mit der Gewichtsentwicklung. DIe Hebamme hat auch nur bei der Geburt und dann einmal in der Woche von der U2 gewogen. Aber da ich da ja schon Pre zugefüttert hatte, war die Gewichtsentwicklung gut. Laut Kia lag er bei der U3 zuletzt genau in der Mitte der Kurve, also Durchscnitt.
(-Noch ein Frage zum Abpumpen:
Wenn cih pumpe kommt immer schnell Milch, aber eben nicht so viel und nach drei Minuten ist schluss. bis dahin hab ich dann beim doppelpumpset zusammen ca 40ml nur. Egal wie lange ich danach noch pumpe, kommt kein msr mehr Kann das auf zu wenig Mumi hindeuten? Wie löse ich den msr an der pumpe aus? Baby angucken und sich entspannen haben nicht geholfen... kann es sein, dass diese mumi, die da schnell am Anfang kommt einfah nur aus den Seen angesammelte ist und auch dafür eigtl kein msr ausgelöst wurde- dh dass es nur Vormlich ist, die grad noch in der Brustwarze/Milchsseen war?)
-Wie sollten wir nun weiter vorgehe, um das Baby wieder an die Brust zu bringen?
Wie mache ich das ganze nun mit dem BES?
Welche Daten sind noch notwendig?
Danke schon mal für die Mühe und Zeit und die Beantwortung meiner (sicher etwas doofen) Fragen
und das "anhören" meiner Sorgen und Gedanken....
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Viele Stillprobleme: Flachwarzen, große Brust, wenig Mil
seit wann? also seit wann stillt er nicht mehr?natsumisi hat geschrieben:- Derzeit stillt mein Baby gar nicht mehr an der Brust.
so vermutungen finde ich hoechst unguenstig, weil verunsichernd. vielleicht hakst du es einfach als vermutung ab?-Die Hebamme hat die Brust nicht direkt untersucht. Sie kennt mich schon vom ersten Kind und hat das nur so vermutet.
ja, das kann sein. deswegen sollte es kontrolliert werden (aber natuerlich auch unabhaengig davon!).-Kann es tatsächlich sein, dass meine Schilddrüsenunterfunktion Einfluss auf die Milchbildung hat?
Meine Hebi meinte, dass hätte nur Auswirkung auf die Fruchtbarkeit an sich aber nicht auch die Milchbildung und Stillfähigkeit?!
ja, PRE riecht etwas ungewohnt, komisch und vor allem die babykacke riecht sehr anders als reiner mumi-stuhl. aber muttermilch wirkt auch mit pre zusammen wunder! die antikoerper, die positive wirkung auf den darm, die perfekte zusammensetzung an leicht verdaulichen proteinen, all die spurenstoffe usw - all das hat deine muttermilch auch, wenn du zusaetzlich noch PRE fuetterst.- Interessant, die Unterscheidung von Vollstillen zu stillen. Für mich war das immer eins bzw Teilstillen "sinnlos", weil das Kind ja doch noch die fiese Pre (finde ja die stinkt iwie) bekommt...!? Aber so gesehen...
mit leukoplast festkleben?-Mit dem BES hab ich es beim ersten Kind auch versucht. Es liegt also schon hier. Aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Der Schlauch hat nicht richtig gehaletn
brueste auf hohem kissen parken und alle drei (;-)) haende frei haben fuer BES und baby?und mit den großen Brüsten hätte ich noch drei Hände mehr gebraucht,
das koennen wir uns gerne zusammen noch einmal vornehmen. es gibt sehr gute informationen zum BES und hier im forum eine menge frauen mit erfahrung mit dem BES.um alles zu machen mit Schlauch und Kind usw. :/ Hab es also da wieder aufgegeben.
nein, braucht kein rezept. ich weiss nicht, was es kostet.-Braucht man für so eine Babywaage aus der Apotheke ein Rezept? Und was kostet das Ausleihen etwa?
mit der kann man - vorausgesetzt das baby ist bereit - nach vier monaten beginnen. hochkalorische beikost heisst, dass man nicht - wie normal - ein moehrchen oder moehrchenbrei gibt (viel weniger kalorien als mumi), sondern sachen wie avocado, mandelmus, banane, alles mit extra oel. darueber koennen wir dann sprechen, wenn es so weit ist.-Was genau ist hochkalorische Beikost und ab wann gibt man die?
das ist sehr viel! die durchschnittliche trinkmenge fuer ein baby von fast zwei monaten liegt zwischen 590 und 930ml.-Die Zufüttermenge mit Premilch ist derzeit 1020ml in 24h.
kommen die auf die 1020ml noch obendrauf oder sind die in den 1020ml schon drin?Er trinkt grad nur Pre aus der Flasche, weil er die Brust nur anschreit und gar nicht dran will. Eine Flasche davon am Tag, also ca 150 ml, sind abgepumpte Mumi der letzten 24std, zusammengesammelt dh immer direkt nach dem abpumpen im Kühlschrank aufbewahrt.
ich verlink dir die abpump-tipps klick, ansonsten kommen wir da nochmal drauf zurueck, wenn noetig.Wie löse ich den msr an der pumpe aus? Baby angucken und sich entspannen haben nicht geholfen...
daten: taeglich gewicht, anzahl mahlzeiten, zufuettermenge, anzahl windeln.-Wie sollten wir nun weiter vorgehe, um das Baby wieder an die Brust zu bringen?
Wie mache ich das ganze nun mit dem BES?
Welche Daten sind noch notwendig?
vielleicht liest du dir ein paar sachen hier im forum durch und ueberlegst dir, was du willst, wie viel aufwand und aufmerksamkeit du da gerade reinstecken kannst.
relaktation bei zwei monate altem baby
saugverwirrung
was tun bei saugverwirrung
nein, gar nicht doof. worueber wir hier reden, ist keine leichte sache von ein paar tagen, sondern ein gutes stueck arbeit. scheu dich nicht, welche fragen auch immer zu stellen.Danke schon mal für die Mühe und Zeit und die Beantwortung meiner (sicher etwas doofen) Fragen
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung
tania mit sohn *09 und sohn *12