Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
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September13
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- Registriert: 28.11.2015, 20:34
Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Hallo,
erst vor Kurzem bin ich auf eure tolle Seite gestoßen und staune über die fachkundige Beratung hier!
Ich habe schon zwei Einzelfragen zu meinem Problem eingestellt und wurde darauf hingewiesen, dass ich ja mal ausführlich berichten könnte, so dass hier besser beraten werden kann. Das mache ich jetzt:
2013 wurde meine Tochter geboren. Auch bei ihr hatte ihr massive Stillprobleme, die bereits im Kreißsaal anfingen, denn da hatte ich nach den ersten Anlegeversuchen schon überall Hämatome. Die Brustwarzen waren innerhalb kürzester Zeit blutig.
Die Kurzfassung:
Die Brustwarzen heilten nicht. Alle Hilfsmittel (Wollfett, MultiMam-Kompressen, Luft,...) halfen nicht. Meine Tochter hatte inzwischen schwarzen Stuhlgang, weil sie Blut schluckte. Hebamme, Frauenärztin und eine Stillberaterin des IBCLC vor Ort konnten den Anlegefehler nicht finden.
Ich bekam eine elektrische Milchpumpe, weil ich die Schmerzen nicht mehr ertragen habe.
2 Monate habe ich abgepumpt, um mir das Stillen später offen zu halten, wenn alles verheilt war. Ernähren konnte ich meine Tochter damit nicht. Pro Pumpssitzung kam ich nur auf etwa 15 ml, sie bekam also Pre in der Flasche (von alternativen Füttermethoden hatte ich damals noch nie etwas gehört.)
Ich glaube im vierten Monat konnte ich meine Tochter 2x am Tag stillen, ohne erneut wund zu werden. Mehr haben wir danach nie gestillt.
Im Oktober diesen Jahres kam mein Sohn auf die Welt. (Jetzt 8 Wochen alt.)
Schon in der Schwangerschaft waren die Brustwarzen extrem emfindlich, z.B. ein Handtuch nach dem Duschen war sehr unangenehm.
Lange habe ich mir überlegt, was ich schon im Kreißsaal anders machen könnte und habe mich dann für folgendes entschieden: Ich legte meinen Sohn sehr häufig an, ließ ihn aber nie sehr lange trinken. Sobald ich es unangenehm fand, dockte ich ihn ab und gab ihm noch etwas Pre im Fläschchen (würde ich heute wohl mit dem Becher machen.) Außerdem benutzte ich Zinnhütchen um die Brustwarzen zu schonen. So kam es auch zu einem ordentlichen Milcheinschuss. Nach drei Tagen habe ich das Zufüttern gelassen und ausschließlich gestillt. (ich stille auch immer nur eine Seite pro Mahlzeit)
3 Wochen lang haben wir problemlos gestillt. Nur das Andocken war recht schmerzhaft. Ich war so glücklich, dass es diesmal anders lief.
In der vierten Woche bekam ich auf einmal fürchterlich wunde Brustwarzen und wirklich schlimme Schmerzen beim Stillen und auch danach. Meine Hebamme vermutete eine Soor-Infektion. Meine Frauenärztin verschrieb mir (ohne Abstrich) ein Medikament für mich und meinen Sohn. Erst am zweiten Tag nach Behandlungsanfang bekam ich einen weißen Belag auf der Brustwarze, vorher war nichts zu sehen. Mein Sohn zeigte gar keine Symptome. Ich bekam eine Milchpumpe und pumpte einige Tage ab und fütterte per Flasche.
Nach einer Woche waren die Brustwarzen verheilt und die Schmerzen beim Stillen deutlich besser. Insgesamt habe ich die Salbe 16 Tage verwendet. Bei meinem Sohn nur 7 Tage, dann hatten wir die U3 und die Kinderärztin sah in den Mund und meinte, wir könnten aufhören. (Würde ich heute auch nicht mehr machen!)
Die Schmerzen in der Brust blieben aber und waren vorallem zwischen dem Stillen da. Beim googlen stieß ich auf den Begriff Vasospasmus und sah Bilder. Genau so weiß sahen meine Brustwarzen nach dem Stillen aus, oder wenn ich den BH auszog! Für mich war fast klar, dass ich Vasospasmen habe. Die beschriebenen Symptome passten einfach. Eine Beraterin der LaLecheLiga mit der ich per Mail Kontakt aufgenommen hatte, vermutete das auch.
Ich begann hochdosiert Magnesium Verla und Calzium zu nehmen (Was überhaupt keine Veränderung gebracht hat - nehme ich aber bis heute.) und achtete darauf, mich warm zu halten.
Die Schmerzen wurden immer stärker (wie innere Verbrennungen) und ich hatte immer wieder wunde Brustwarzen, was das Stillen wirklich unerträglich machte und ich tageweise immer wieder abpumpen musste. Nachts konnte ich ohne Schmerzmittel nicht schlafen. Die Dame der laLecheLiga vermutete auch, dass wir einen Anlegefehler haben und bat mich, mit einer Stillberaterin vor Ort Kontakt aufzunehmen. Das gibt es hier leider nicht, aber ich fand in der weiteren Umgebung eine Beraterin des IBCLC und nahm ersteinmal per eMail Kontakt auf.
Diese Stillberaterin bestätigte den Verdacht zu den Vasospasmen, meinte aber dass es auch zusätzlich eine Soorinfektion der Milchgänge sein könnte. Bestätigt wurde ihr Verdacht, als ich ihr erzählte, dass ich an diesem Tag eine weiße Stelle im Mund meines Sohnes gefunden hatte, die sich nicht abwischen ließ. Sie empfahl mir, mir Fluconazol verschreiben zu lassen.
Das habe ich gemacht. Angefangen habe ich mit 1x 400mg und nun täglich 1x 200mg für die nächsten zwei Wochen. (+ Salbe für die Brustwarzen und Tinktur für das Baby)
Begonnen habe ich am Montag Abend. Gestern (Mittwoch) waren die Schmerzen fast weg. Heute (Donnerstag) sind sie wieder da, aber nicht ganz so heftig. Bisher habe ich keine Schmerzmittel mehr gebraucht. (Das betrifft die Schmerzen IN der Brust, die NACH dem Stillen auftreten.)
Das andere sind die Schmerzen WÄHREND dem Stillen in den Brustwarzen:
Meine Brustwarzen sind immer wieder wund und auch sonst extrem empfindlich. Es gibt Tage, an denen wir schmerzfrei stillen und Tage, wo ich ihn vorzeitig abdocke, weil ich es nicht mehr aushalte. Einen Anlegefehler konnte ich bisher einfach nicht ausmachen. Ich hab hier sämtliche Tipps eigentlich durch und ich habe wirklich viel dazu gelesen.
Immer wieder versuche ich, die Zinnhütchen wegzulassen (sie tragen einfach doof auf und sind wohl bei Vasospasmen wegen der Durchblutung eher kontraproduktiv). Mit Stilleinlagen (oder nur BH) sind die Brustwarzen innerhalb kürzester Zeit wund. Seideneinlagen habe ich wegen der Soorinfektion nicht genommen.
So, ich hoffe, ich habe nun alles wichtige aufgeschrieben...
Was ich mache, wenn das Fluconazol nicht hilft, weiß ich wirklich nicht...
Liebe Grüße!
erst vor Kurzem bin ich auf eure tolle Seite gestoßen und staune über die fachkundige Beratung hier!
Ich habe schon zwei Einzelfragen zu meinem Problem eingestellt und wurde darauf hingewiesen, dass ich ja mal ausführlich berichten könnte, so dass hier besser beraten werden kann. Das mache ich jetzt:
2013 wurde meine Tochter geboren. Auch bei ihr hatte ihr massive Stillprobleme, die bereits im Kreißsaal anfingen, denn da hatte ich nach den ersten Anlegeversuchen schon überall Hämatome. Die Brustwarzen waren innerhalb kürzester Zeit blutig.
Die Kurzfassung:
Die Brustwarzen heilten nicht. Alle Hilfsmittel (Wollfett, MultiMam-Kompressen, Luft,...) halfen nicht. Meine Tochter hatte inzwischen schwarzen Stuhlgang, weil sie Blut schluckte. Hebamme, Frauenärztin und eine Stillberaterin des IBCLC vor Ort konnten den Anlegefehler nicht finden.
Ich bekam eine elektrische Milchpumpe, weil ich die Schmerzen nicht mehr ertragen habe.
2 Monate habe ich abgepumpt, um mir das Stillen später offen zu halten, wenn alles verheilt war. Ernähren konnte ich meine Tochter damit nicht. Pro Pumpssitzung kam ich nur auf etwa 15 ml, sie bekam also Pre in der Flasche (von alternativen Füttermethoden hatte ich damals noch nie etwas gehört.)
Ich glaube im vierten Monat konnte ich meine Tochter 2x am Tag stillen, ohne erneut wund zu werden. Mehr haben wir danach nie gestillt.
Im Oktober diesen Jahres kam mein Sohn auf die Welt. (Jetzt 8 Wochen alt.)
Schon in der Schwangerschaft waren die Brustwarzen extrem emfindlich, z.B. ein Handtuch nach dem Duschen war sehr unangenehm.
Lange habe ich mir überlegt, was ich schon im Kreißsaal anders machen könnte und habe mich dann für folgendes entschieden: Ich legte meinen Sohn sehr häufig an, ließ ihn aber nie sehr lange trinken. Sobald ich es unangenehm fand, dockte ich ihn ab und gab ihm noch etwas Pre im Fläschchen (würde ich heute wohl mit dem Becher machen.) Außerdem benutzte ich Zinnhütchen um die Brustwarzen zu schonen. So kam es auch zu einem ordentlichen Milcheinschuss. Nach drei Tagen habe ich das Zufüttern gelassen und ausschließlich gestillt. (ich stille auch immer nur eine Seite pro Mahlzeit)
3 Wochen lang haben wir problemlos gestillt. Nur das Andocken war recht schmerzhaft. Ich war so glücklich, dass es diesmal anders lief.
In der vierten Woche bekam ich auf einmal fürchterlich wunde Brustwarzen und wirklich schlimme Schmerzen beim Stillen und auch danach. Meine Hebamme vermutete eine Soor-Infektion. Meine Frauenärztin verschrieb mir (ohne Abstrich) ein Medikament für mich und meinen Sohn. Erst am zweiten Tag nach Behandlungsanfang bekam ich einen weißen Belag auf der Brustwarze, vorher war nichts zu sehen. Mein Sohn zeigte gar keine Symptome. Ich bekam eine Milchpumpe und pumpte einige Tage ab und fütterte per Flasche.
Nach einer Woche waren die Brustwarzen verheilt und die Schmerzen beim Stillen deutlich besser. Insgesamt habe ich die Salbe 16 Tage verwendet. Bei meinem Sohn nur 7 Tage, dann hatten wir die U3 und die Kinderärztin sah in den Mund und meinte, wir könnten aufhören. (Würde ich heute auch nicht mehr machen!)
Die Schmerzen in der Brust blieben aber und waren vorallem zwischen dem Stillen da. Beim googlen stieß ich auf den Begriff Vasospasmus und sah Bilder. Genau so weiß sahen meine Brustwarzen nach dem Stillen aus, oder wenn ich den BH auszog! Für mich war fast klar, dass ich Vasospasmen habe. Die beschriebenen Symptome passten einfach. Eine Beraterin der LaLecheLiga mit der ich per Mail Kontakt aufgenommen hatte, vermutete das auch.
Ich begann hochdosiert Magnesium Verla und Calzium zu nehmen (Was überhaupt keine Veränderung gebracht hat - nehme ich aber bis heute.) und achtete darauf, mich warm zu halten.
Die Schmerzen wurden immer stärker (wie innere Verbrennungen) und ich hatte immer wieder wunde Brustwarzen, was das Stillen wirklich unerträglich machte und ich tageweise immer wieder abpumpen musste. Nachts konnte ich ohne Schmerzmittel nicht schlafen. Die Dame der laLecheLiga vermutete auch, dass wir einen Anlegefehler haben und bat mich, mit einer Stillberaterin vor Ort Kontakt aufzunehmen. Das gibt es hier leider nicht, aber ich fand in der weiteren Umgebung eine Beraterin des IBCLC und nahm ersteinmal per eMail Kontakt auf.
Diese Stillberaterin bestätigte den Verdacht zu den Vasospasmen, meinte aber dass es auch zusätzlich eine Soorinfektion der Milchgänge sein könnte. Bestätigt wurde ihr Verdacht, als ich ihr erzählte, dass ich an diesem Tag eine weiße Stelle im Mund meines Sohnes gefunden hatte, die sich nicht abwischen ließ. Sie empfahl mir, mir Fluconazol verschreiben zu lassen.
Das habe ich gemacht. Angefangen habe ich mit 1x 400mg und nun täglich 1x 200mg für die nächsten zwei Wochen. (+ Salbe für die Brustwarzen und Tinktur für das Baby)
Begonnen habe ich am Montag Abend. Gestern (Mittwoch) waren die Schmerzen fast weg. Heute (Donnerstag) sind sie wieder da, aber nicht ganz so heftig. Bisher habe ich keine Schmerzmittel mehr gebraucht. (Das betrifft die Schmerzen IN der Brust, die NACH dem Stillen auftreten.)
Das andere sind die Schmerzen WÄHREND dem Stillen in den Brustwarzen:
Meine Brustwarzen sind immer wieder wund und auch sonst extrem empfindlich. Es gibt Tage, an denen wir schmerzfrei stillen und Tage, wo ich ihn vorzeitig abdocke, weil ich es nicht mehr aushalte. Einen Anlegefehler konnte ich bisher einfach nicht ausmachen. Ich hab hier sämtliche Tipps eigentlich durch und ich habe wirklich viel dazu gelesen.
Immer wieder versuche ich, die Zinnhütchen wegzulassen (sie tragen einfach doof auf und sind wohl bei Vasospasmen wegen der Durchblutung eher kontraproduktiv). Mit Stilleinlagen (oder nur BH) sind die Brustwarzen innerhalb kürzester Zeit wund. Seideneinlagen habe ich wegen der Soorinfektion nicht genommen.
So, ich hoffe, ich habe nun alles wichtige aufgeschrieben...
Was ich mache, wenn das Fluconazol nicht hilft, weiß ich wirklich nicht...
Liebe Grüße!
- AllerLiebst
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3402
- Registriert: 24.12.2013, 22:47
- Wohnort: Nordwesten
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Das klingt wirklich schlimm. Ich kenne die Schmerzen durch Vasospasmen und wunde Brustwarzen gut aus der Zeit als meine Tochter klein war. Auch die Sache mit dem Soor-Verdacht haben wir durch ...
Ich habe gerade nicht so viel Zeit und es melden sich bestimmt auch noch die Expertinnen zu Wort. Zwei Dinge mag ich aber eben dalasssen:
a) Ich meine mich zu erinnern, dass es einen Zusammenhang zwischen Vasospasmen und der Neigung zu wunden Brustwarzen gibt. Oft ist es wohl so, dass das Wundsein sich gibt, wenn man die Vasospasmen in den Griff bekommen.
b) Such mal hier im Forum nach "Brustdonuts". Das könnte eine gute Alternative zu den Zinnhütchen bzw. Stilleinlagen für dich sein.
Gute Besserung!
Ich habe gerade nicht so viel Zeit und es melden sich bestimmt auch noch die Expertinnen zu Wort. Zwei Dinge mag ich aber eben dalasssen:
a) Ich meine mich zu erinnern, dass es einen Zusammenhang zwischen Vasospasmen und der Neigung zu wunden Brustwarzen gibt. Oft ist es wohl so, dass das Wundsein sich gibt, wenn man die Vasospasmen in den Griff bekommen.
b) Such mal hier im Forum nach "Brustdonuts". Das könnte eine gute Alternative zu den Zinnhütchen bzw. Stilleinlagen für dich sein.
Gute Besserung!
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
-
Sturmkind
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 113
- Registriert: 21.11.2015, 18:28
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Hallo,
Nur ganz kurz. Es gibt waschbare Stilleinlagen aus Baumwolle, Microfaser etc. die bei höheren Temperaturen (Kochwäsche) in die Maschine dürfen. Die Auswahl an weichen Materialien ist groß und sie sind vielleicht angenehmer für Dich wie Einmaleinlagen.
Vor ein paar Tagen gab es hier gerade einen Thread dazu, dort gibt einige Vorschläge.
Ich wünsche Dir eine schnelle Besserung!
Vg
Nur ganz kurz. Es gibt waschbare Stilleinlagen aus Baumwolle, Microfaser etc. die bei höheren Temperaturen (Kochwäsche) in die Maschine dürfen. Die Auswahl an weichen Materialien ist groß und sie sind vielleicht angenehmer für Dich wie Einmaleinlagen.
Vor ein paar Tagen gab es hier gerade einen Thread dazu, dort gibt einige Vorschläge.
Ich wünsche Dir eine schnelle Besserung!
Vg
Großer Krümel 02/14 & Kleiner Krümel 11/15
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koalina
- SuT-Legende
- Beiträge: 8860
- Registriert: 17.11.2014, 16:00
- Wohnort: im schönen Norden
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
oben schon erwähnt... Bastel dir doch evtl einen Brust Donut. Sieht doof aus half mir aber bei empfindlichen Bw.
Du brauchst dazu nur Einmalstilleinlagen und Schlauchverband oder anderen Mull (ist nur etwas friemeliger damit).
Wegen Wärme: bei Kälte trage ich draußen immer Wolle Seide Stilleinlagen. Die kann man auskochen! Man muss es nur so machen: in kaltem Wasser in den Topf auf dem Herd. Erwärmen bis zum Kochen und dann langsam allein auskühlen lassen. In dieser Zeit nicht wringen/ kneten etc. Erst wenn sie wieder abgekühlt sind wringen und dann auf der Leine Trocknen (nicht auf der Heizung).
Gute Besserung!
koalina
Du brauchst dazu nur Einmalstilleinlagen und Schlauchverband oder anderen Mull (ist nur etwas friemeliger damit).
Wegen Wärme: bei Kälte trage ich draußen immer Wolle Seide Stilleinlagen. Die kann man auskochen! Man muss es nur so machen: in kaltem Wasser in den Topf auf dem Herd. Erwärmen bis zum Kochen und dann langsam allein auskühlen lassen. In dieser Zeit nicht wringen/ kneten etc. Erst wenn sie wieder abgekühlt sind wringen und dann auf der Leine Trocknen (nicht auf der Heizung).
Gute Besserung!
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
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Siduri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2171
- Registriert: 12.09.2014, 21:50
- Wohnort: Wien
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Das klingt schlimm
Und so bekannt. Ich erkenne mich in deinem Bericht ganz stark wieder.
Bei mir hat es unt Fluconazol laaange gedauert, ich hatte zwei Rückfälle und dann Dauertherapie für einige Monate, aber schließlich war alles gut (solange ich auf Zucker und weißes Mehl verzichtete) und ich konnte stillen, bis mein Sohn vor einem Monat beschloss, dass es jetzt genug ist.
Was mir aufgefallen ist: Bekommt dein Sohn jetzt Soortherapie? Sonst spielt ihr nämlich PingPong.
Alles Gute!
Und so bekannt. Ich erkenne mich in deinem Bericht ganz stark wieder.
Bei mir hat es unt Fluconazol laaange gedauert, ich hatte zwei Rückfälle und dann Dauertherapie für einige Monate, aber schließlich war alles gut (solange ich auf Zucker und weißes Mehl verzichtete) und ich konnte stillen, bis mein Sohn vor einem Monat beschloss, dass es jetzt genug ist.
Was mir aufgefallen ist: Bekommt dein Sohn jetzt Soortherapie? Sonst spielt ihr nämlich PingPong.
Alles Gute!
Elbenkind (geb. 17.11.2013)
Hobbitkind (geb. 02.12.2016)
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- AllerLiebst
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3402
- Registriert: 24.12.2013, 22:47
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Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Kennst du bereits die ultimative Liste? Bei mir spielt z. B. tatsächlich der Schokoladen-Konsum eine wesentliche Rolle.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
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oktober16
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
So, Brustdonuts sind gebastelt und kommen heute Nacht das erste Mal zum Einsatz.
(Kurze Frage noch dazu: Ich benutze immer Wollfett, damit die BW nicht zu trocken werden. Damit werden die Brustdonuts ja ganz schnell schmierig. Wie oft bastelt ihr euch denn neue? Ich habe über 2 Euro für den Schlauchverband bezahlt, der gerade mal für ein Pärchen gereicht hat. Da wird man ja arm...!?)
Ich beantworte mal eure weiteren Fragen:
- Ja, Baby bekommt auch ein Antimykotikum.
- Ja, die ultimative Liste habe ich hier schon entdeckt. Das meiste habe/nehme ich bereits.
- Das mit der Schokolade finde ich ziemlich doof
Es ist Weihnachten! Gibt es da eine Erklärung dafür?
@siduri: Da hattest du wohl eine Ärztin, die dich gut unterstützt hat? Meine Ärztin glaubt gar nicht, dass es Milchgangsoor überhaupt gibt. Wenn das bei mir jetzt nicht anschlägt, wird sie mir nichts weiter verschreiben, vermute ich.
September13 (die sich beim Antworten immer wundert, warum sie ihren Benutzername nicht eingeben kann. Er gilt immer als bereits vergeben...deshalb Oktober16.)
(Kurze Frage noch dazu: Ich benutze immer Wollfett, damit die BW nicht zu trocken werden. Damit werden die Brustdonuts ja ganz schnell schmierig. Wie oft bastelt ihr euch denn neue? Ich habe über 2 Euro für den Schlauchverband bezahlt, der gerade mal für ein Pärchen gereicht hat. Da wird man ja arm...!?)
Ich beantworte mal eure weiteren Fragen:
- Ja, Baby bekommt auch ein Antimykotikum.
- Ja, die ultimative Liste habe ich hier schon entdeckt. Das meiste habe/nehme ich bereits.
- Das mit der Schokolade finde ich ziemlich doof
@siduri: Da hattest du wohl eine Ärztin, die dich gut unterstützt hat? Meine Ärztin glaubt gar nicht, dass es Milchgangsoor überhaupt gibt. Wenn das bei mir jetzt nicht anschlägt, wird sie mir nichts weiter verschreiben, vermute ich.
September13 (die sich beim Antworten immer wundert, warum sie ihren Benutzername nicht eingeben kann. Er gilt immer als bereits vergeben...deshalb Oktober16.)
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lilltjej
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 404
- Registriert: 24.01.2012, 11:50
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Ich hab die Brustdonuts schon aus den einsamen Socken gebastelt, die schon so lange auf ihr Gegenstück warten, dass man davon ausgehen kann das es nicht mehr auftaucht.
Nur die Spitze aufgeschnitten und aufgerollt. Wenn man die Socken dann noch kochen kann sollte das doch auch bei Soor kein Problem sein?
Nur die Spitze aufgeschnitten und aufgerollt. Wenn man die Socken dann noch kochen kann sollte das doch auch bei Soor kein Problem sein?
Viele Grüße
A mit N 11/11 und K 5/15
A mit N 11/11 und K 5/15
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Auch beim zweiten Kind nur Schmerzen beim Stillen
Hallo September13,
jetzt hat mein Smartphone meine Antwort gefressen
, deswegen jetzt nurnochmal kurz.
Auf jeden Fall scheint Soor eine Rolle zu spielen, da das Fluconazol Wirkung zeigt und ein Teil der Schmerzen verschwindet.
Werden deine Brustwarzen nach dem Stillen oder bei Kontakt mit kalter Luft noch weiß? Nimmst du noch Magnesium und Calcium? Wenn ja, in welcher Dosis?
Wurde bei deinem Baby das Zungenbändchen kontrolliert?
Bekommt dein Baby Schnuller oder die Flasche?
Achtest du beim Anlegen auf folgende Punkte:
- Bauch an Bauch, d.h. dein Baby liegt ganz dicht an dir dran
- Kopf und Schulter deines Babys sind nicht verdreht,
- der Mund ist weit offen,
- die Zunge liegt über der unteren Kauleiste.
Kennst du die asymmetrischr Anlegetechnik?
Wir finden bestimmt eine Lösung für deine Beschwerden.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
jetzt hat mein Smartphone meine Antwort gefressen
Auf jeden Fall scheint Soor eine Rolle zu spielen, da das Fluconazol Wirkung zeigt und ein Teil der Schmerzen verschwindet.
Werden deine Brustwarzen nach dem Stillen oder bei Kontakt mit kalter Luft noch weiß? Nimmst du noch Magnesium und Calcium? Wenn ja, in welcher Dosis?
Wurde bei deinem Baby das Zungenbändchen kontrolliert?
Bekommt dein Baby Schnuller oder die Flasche?
Achtest du beim Anlegen auf folgende Punkte:
- Bauch an Bauch, d.h. dein Baby liegt ganz dicht an dir dran
- Kopf und Schulter deines Babys sind nicht verdreht,
- der Mund ist weit offen,
- die Zunge liegt über der unteren Kauleiste.
Kennst du die asymmetrischr Anlegetechnik?
Wir finden bestimmt eine Lösung für deine Beschwerden.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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