Also wenn die Hebamme das tatsächlich SO gesagt hat, dann ist das komplett übergriffig und nicht akzeptabel. Das hat absolut nichts mit fachlicher Beratung zu tun, sondern trägt im Gegenteil zum Problem bei. Sehr unerfreulich.gestern hat mir die hebamme wieder erzählt, dass es vieö zu anstrengend für mich wäre, zu stillen, oder voll zu stillen, und gesagt, dass ich ja eigentlich nicht für das kind sondern für mich (quasi völlig egoistisch) stille. und meine anderen kinder leiden darunter, vor allem die zweijährige.
Keine Mutter muss sich rechtfertigen, ihr Baby stillen zu wollen. Stillen ist von der Natur so vorgesehen und von Mutter und Kind entsprechend das biologisch erwartete Verhalten. Und ebenso liegt es in der Natur des Menschen, dass jüngere Geschwister folgen und SELBSTVERSTÄNDLICH einen Großteil der Mutter beanspruchen (egal ob diese stillt oder nicht!). Zweijährige werden damit klarkommen, ohne jeden Zweifel.
Du handelst 100% im Interesse Deines Kindes, wenn Du ums Stillen kämpfst.
Diese "Anweisung" entbehrt den Grundlagen. Unnötiges häufiges Zufüttern kann sich negativ auf die kindliche Gesundheit auswirken, und da die Gewichtszunahme Deines Babys in der letzten Woche in der Größenordnung 140 g lag (akzeptabel für das Alter), ist eine Notwendigkeit derzeit nicht gegeben.sie hat "angewiesen" das ich nach jeder stillmahlzeit noch fläschen hinterher fütter.
Es tut mir echt leid, dass Du es daheim momentan so schwer hast. Lass uns wissen, wie wir Dich unterstützen können.
LG
Julia