Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
- Totoro
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Re: AW: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Wenn wir miteinander leben müssten wäre ich ein Fall für die Klapse ... oder den Knast. 
Unsere krasse Herde




- lillemie
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Bei uns ist es so, dass meine Eltern 45 Minuten und meine Schwiegermutter 90 Minuten von uns entfernt wohnen. Das finde ich (vor allem bei meinen Eltern) ziemlich schade, denn ich fände es sehr schön, wenn die Kinder mehr Zeit mit meinen Eltern verbringen könnten.
Das erste Mal alleine war der Große mit meinen Eltern, als er ungefähr 18 Monate alt war und ich einen dringenden Zahnarzttermin hatte. Die Kleine war zum ersten Mal mit 5 Wochen alleine mit meiner Mama, während ich einen wichtigen Arzttermin wahrnehmen musste (sie hat im Wartezimmer mit ihr gewartet).
Mit meiner Schwiegermutter ist das Verhältnis leider sehr angespannt. Sie geht zwar sehr (fast schon zu) liebevoll mit den Kindern um, aber wir vertrauen ihr einfach nicht genug, als dass wir die Kinder über längere Zeit alleine mit ihr lassen würden. Es ist okay, wenn sie mit dem Großen auf den Spielplatz oder spazieren geht, aber Übernachten oder Urlaub kommt überhaupt nicht in Frage. Sie drängt sehr darauf und möchte auch immer am liebsten alleine etwas mit ihm unternehmen, was die ganze Angelegenheit ziemlich kompliziert macht und hin und wieder leider auch zu Ärger führt. Aber es ist, wie es ist, und es hilft mir überhaupt nichts, wenn ich meine Kinder nicht in sicheren, verantwortungsbewussten Händen weiß.
Übernachtet hat der Große das erste Mal mit 3,5 bei meinen Eltern, als ich wegen einer OP im Krankenhaus war und der Mann ebenfalls mit dort bleiben musste, weil ich direkt nacht der OP zu schwach war, um die Kleine zu versorgen
dem Großen hat es aber gut gefallen und er fragt oft, wann er denn mal wieder bei O+O übernachten darf
Wir haben einmal die Woche O+O Tag - da kommen meine Eltern und betreuen ihn, während ich mit der Kleinen ins Pekip gehe. Die Kleine gebe ich sicher nicht so bald ab.
Ich habe aber ehrlich gesagt gar kein Bedürfnis, die Kinder dauernd abzugeben
Das erste Mal alleine war der Große mit meinen Eltern, als er ungefähr 18 Monate alt war und ich einen dringenden Zahnarzttermin hatte. Die Kleine war zum ersten Mal mit 5 Wochen alleine mit meiner Mama, während ich einen wichtigen Arzttermin wahrnehmen musste (sie hat im Wartezimmer mit ihr gewartet).
Mit meiner Schwiegermutter ist das Verhältnis leider sehr angespannt. Sie geht zwar sehr (fast schon zu) liebevoll mit den Kindern um, aber wir vertrauen ihr einfach nicht genug, als dass wir die Kinder über längere Zeit alleine mit ihr lassen würden. Es ist okay, wenn sie mit dem Großen auf den Spielplatz oder spazieren geht, aber Übernachten oder Urlaub kommt überhaupt nicht in Frage. Sie drängt sehr darauf und möchte auch immer am liebsten alleine etwas mit ihm unternehmen, was die ganze Angelegenheit ziemlich kompliziert macht und hin und wieder leider auch zu Ärger führt. Aber es ist, wie es ist, und es hilft mir überhaupt nichts, wenn ich meine Kinder nicht in sicheren, verantwortungsbewussten Händen weiß.
Übernachtet hat der Große das erste Mal mit 3,5 bei meinen Eltern, als ich wegen einer OP im Krankenhaus war und der Mann ebenfalls mit dort bleiben musste, weil ich direkt nacht der OP zu schwach war, um die Kleine zu versorgen
Wir haben einmal die Woche O+O Tag - da kommen meine Eltern und betreuen ihn, während ich mit der Kleinen ins Pekip gehe. Die Kleine gebe ich sicher nicht so bald ab.
Ich habe aber ehrlich gesagt gar kein Bedürfnis, die Kinder dauernd abzugeben
LG lillemie mit Sohn *03/2009 und Tochter *10/2012
- Patty
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Unsere große Tochter wurde seit sie 6 Wochen alt war immer mal wieder stundenweise von meiner Mama mitbetreut. Die ist dann meist mit Ihr im Bondolino ein paar Stunden spazieren gegangen. Seit sie größer ist, also so ein Jahr betreut meine Mama sie an 2-3 Nachmittagen die Woche, holt sie vom Kinderladen ab und so. Geschlafen hat meine Tochter dort das erste Mal als sie 3 war. Uns war es in dem Alter dann wichtig, dass sie sich selbst das zutraut. Hätten wir eine Betreuung vorher gewollt/gebraucht, hätte ich es aber ab 1 glaube ich mir auch schon vorstellen können. Ich glaube, das hätte auch funktioniert. Wichtig ist halt echt das Verhältnis vom Kind und einem selbst zu den Großeltern. Man sollte einfach ein gutes Gefühl haben. Wir haben halt auch einfach viel zusammen gemacht, so dass meine Tochter das ganz natürlich fand.
Viele Grüße,
Patty mit Zauberfee 08/08 & Minimaus 04/13
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- Masu
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Angora hat geschrieben:Ich finde das sehr krass und sehr traurig zu lesen, dass hier so viele zu ihren Großeltern so ein schlechtes bzw kein Verhältnis haben![]()
meine Schwiegermutter, die ja nicht mal die echte Oma meines Großen ist, nimmt ihn ja sogar stundenweise mit, zum Karneval waren sie zB allein weg, oder zum Entenfüttern, auf den spielplatz etc. Und mein Großer freut sich immer aufs übernachten bei meiner Mama (da schläft er auch bei ihr im Bett. Schon immer.) sagt sogar, später, wenn er groß ist, wird er zur Oma ins Haus ziehen und mich dann am WE besuchen![]()
wie ist das denn mit euch als Eltern, habt ihr denn da auch schon ein schlechtes Verhältnis zu euren Müttern u Vätern, dass das so schwierig ist mit den Großeltern-Enkeln?? Wie gesagt, ich finds sehr traurig. Da war doch früher, wo Großfamilien an der Tagesordnung waren u mehrere Generationen ein Haus bewohnten, alles besser?!
(ich komm aber selber auch aus so einem mehrgenerationenhaus. Hatte sogar ne Zeitlang meine eigene Wohnung im Haus meiner Oma, meine Mama wohnt zwei Häuser weiter, die Tante ebenfalls...)
Es ist eigentlich auch traurig und ich hätte es mir auch anders gewünscht
Die Schwiegereltern haben sich so ein Enkelkind gewünscht, weil sie ihr einziges Kind immer an die Oma abgegeben haben und einiges nachholen wollten. Außerdem waren sie die letzten Oma Und Opa im Freundeskreis
Aber wie gesagt, ich finde Oma&Opa wichtig für ein Kind und sie soll auch unbedingt ein Verhältnis zu ihnen aufbauen. Nur alles zu seiner Zeit
- Rogue
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern und mein Großer wird auch oft von ihnen betreut. Anfangs war das so nicht möglich, weil wir 2 Stunden entfernt wohnten. Vor 2 Jahren sind wir in die Nähe gezogen und jetzt geht das alles. Wir sind u.a. umgezogen, weil ich es gerne so wollte, dass mein Kind einen guten Umgang mit den Großeltern pflegt. Ich fand es als Kind selber immer super bei Oma und Opa zu sein. Die Eltern meines Mannes wohnen in einem anderen Land und sind daher nicht so greifbar, daher wollten wir wenigstens meine Eltern in der Nähe haben. Ich finde den Ansatz sehr spannend, dass ein Kind innerhalb einer ganzen Familie groß wird. Da schließe ich Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel etc. mit ein.
Bei meiner Schwiegerfamilie in Spanien läuft das so und ich finde es toll. Jeder passt auf jeden auf, alle vertrauen sich und verbringen viel Zeit zusammen. Ist doch wunderschön!
Ich finde es auch gut, wenn es noch weitere Bezugspersonen im Leben meines Kindes gibt. So gibt es in der Regel keine Probleme, wenn wir mal nicht können (bei Krankheit, Terminen etc.) und er bei den Großeltern bleiben muss.
Und sicher ist das weit hergeholt, aber es kann ja auch mal etwas mit uns passieren und dann wäre es mir lieber, wenn mein Kind bei Großeltern aufwachsen kann, die es kennt, denen es vertraut und die es liebt.
Erstmalig geschlafen hat mein Großer bei Oma und Opa als er 1,5 Jahre alt war. Das war gar nicht beabsichtigt, sondern passierte während des Umzuges, da das Unternehmen sich verkalkuliert hatte und wir um 23 Uhr immer noch damit beschäftigt waren, die Wohnung einzuräumen und Möbel aufzubauen. Da haben wir ihn spontan da gelassen und es hat super geklappt. Seitdem schläft er regelmäßig da, fragt auch oft, wann er mal wieder hin kann.
Auf die Kleine haben sie noch nicht aufgepasst und das wird auch noch etwas dauern, da wir noch sehr oft stillen und ich daher unabkömmlich bin.
Bei meiner Schwiegerfamilie in Spanien läuft das so und ich finde es toll. Jeder passt auf jeden auf, alle vertrauen sich und verbringen viel Zeit zusammen. Ist doch wunderschön!
Ich finde es auch gut, wenn es noch weitere Bezugspersonen im Leben meines Kindes gibt. So gibt es in der Regel keine Probleme, wenn wir mal nicht können (bei Krankheit, Terminen etc.) und er bei den Großeltern bleiben muss.
Und sicher ist das weit hergeholt, aber es kann ja auch mal etwas mit uns passieren und dann wäre es mir lieber, wenn mein Kind bei Großeltern aufwachsen kann, die es kennt, denen es vertraut und die es liebt.
Erstmalig geschlafen hat mein Großer bei Oma und Opa als er 1,5 Jahre alt war. Das war gar nicht beabsichtigt, sondern passierte während des Umzuges, da das Unternehmen sich verkalkuliert hatte und wir um 23 Uhr immer noch damit beschäftigt waren, die Wohnung einzuräumen und Möbel aufzubauen. Da haben wir ihn spontan da gelassen und es hat super geklappt. Seitdem schläft er regelmäßig da, fragt auch oft, wann er mal wieder hin kann.
Auf die Kleine haben sie noch nicht aufgepasst und das wird auch noch etwas dauern, da wir noch sehr oft stillen und ich daher unabkömmlich bin.
Viele Grüße!
Rogue
mit Räuber 08/09 und Mottchen 11/12
Rogue
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08u11
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
J. gerade: Warum kommen die Oma + Opa nicht? Ich vermisse die Oma und Opa.
Bis Donnerstag muss er sich leider noch gedulden - unsere Großeltern wohnen relativ weit weg. Aber zumindest die Schwiegis kommen sehr regelmäßig für einige Tage zu Besuch.
Als sie erfahren haben, dass ich wieder schwanger bin (mit J.), hat meine Schwiegermutter beschlossen in Rente zu gehen, um mehr Zeit für die Enkel zu haben. Gott sei Dank!
Anfangs haben die Großeltern (bei uns aus verschiedenen Gründen vor allem die Schwiegis) das Kleine halt mal für ein paar Minuten gehalten. Während der Vollstillzeit war Ihnen auch alles andere zu unsicher. So ab ca. 4-5 Monaten auch mal für 1-2h. Meist war ich da allerdings noch im Nebenzimmer oder die Großeltern sind nur um den Block spaziert. Mit größerer Unabhängigkeit vom Stillen dann immer länger. Allein dort übernachtet hat aber noch kein Kind und wird auch nicht so schnell - liegt aber daran, dass sie zu weit weg wohnen. In der Nacht als J. geboren wurde, war A. aber mit den Schwiegereltern allein hier bei uns zu Hause. Ansonsten war aber wenigstens über Nacht immer einer von uns da - aber vor allem deshalb, weil es den Großeltern zu viel ist.
Mein Mann hatte übrigens lange gar keinen guten Kontakt zu seinen Eltern, aber als Großeltern haben sie sich gemausert. Die Kinder lieben sie und wir sind sehr froh über die Hilfe. Klar, in Einzelfragen gibt's auch mal Differenzen, aber das sind doch eher Kleinigkeiten (muss aber zugeben, dass mir ein bisschen Großzügigkeit da auch manchmsal schwerfällt).
Bei meiner Mutter eher umgekehrt: Die war als Mama sehr engagiert und hat Vieles auch sehr gut gemacht - aber sie kann irgendwie nicht auf Oma-Status umschalten. Wenn sie die Kinder hat, versucht sie immer, mir alles aus der Hand zu nehmen, die Kinder zu erziehen und würde niemals zugeben, dass sie selbst überfordert ist - das kann recht anstrengend werden. Leider fehlt mir da auch der nötige Abstand, um einfach freundlich aber bestimmt zu reagieren. Deshalb bin ich gar nicht so böse, dass es da zur Zeit nicht so viel direkten Kontakt gibt. Aber grundsätzliche Bedenken, gibt's auch da nicht.
Bis Donnerstag muss er sich leider noch gedulden - unsere Großeltern wohnen relativ weit weg. Aber zumindest die Schwiegis kommen sehr regelmäßig für einige Tage zu Besuch.
Als sie erfahren haben, dass ich wieder schwanger bin (mit J.), hat meine Schwiegermutter beschlossen in Rente zu gehen, um mehr Zeit für die Enkel zu haben. Gott sei Dank!
Anfangs haben die Großeltern (bei uns aus verschiedenen Gründen vor allem die Schwiegis) das Kleine halt mal für ein paar Minuten gehalten. Während der Vollstillzeit war Ihnen auch alles andere zu unsicher. So ab ca. 4-5 Monaten auch mal für 1-2h. Meist war ich da allerdings noch im Nebenzimmer oder die Großeltern sind nur um den Block spaziert. Mit größerer Unabhängigkeit vom Stillen dann immer länger. Allein dort übernachtet hat aber noch kein Kind und wird auch nicht so schnell - liegt aber daran, dass sie zu weit weg wohnen. In der Nacht als J. geboren wurde, war A. aber mit den Schwiegereltern allein hier bei uns zu Hause. Ansonsten war aber wenigstens über Nacht immer einer von uns da - aber vor allem deshalb, weil es den Großeltern zu viel ist.
Mein Mann hatte übrigens lange gar keinen guten Kontakt zu seinen Eltern, aber als Großeltern haben sie sich gemausert. Die Kinder lieben sie und wir sind sehr froh über die Hilfe. Klar, in Einzelfragen gibt's auch mal Differenzen, aber das sind doch eher Kleinigkeiten (muss aber zugeben, dass mir ein bisschen Großzügigkeit da auch manchmsal schwerfällt).
Bei meiner Mutter eher umgekehrt: Die war als Mama sehr engagiert und hat Vieles auch sehr gut gemacht - aber sie kann irgendwie nicht auf Oma-Status umschalten. Wenn sie die Kinder hat, versucht sie immer, mir alles aus der Hand zu nehmen, die Kinder zu erziehen und würde niemals zugeben, dass sie selbst überfordert ist - das kann recht anstrengend werden. Leider fehlt mir da auch der nötige Abstand, um einfach freundlich aber bestimmt zu reagieren. Deshalb bin ich gar nicht so böse, dass es da zur Zeit nicht so viel direkten Kontakt gibt. Aber grundsätzliche Bedenken, gibt's auch da nicht.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
- Heidisdottir
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 10.10.2012, 21:49
Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Hallo,
Bei uns wohnen auch jegliche Großeltern weiter weg. Sowohl meine Ma, als auch die Eltern von Zwergos Papa sehen ihren Enkel etwa alle zwei Monate - mal vergeht mehr Zeit, mal weniger.
Ein tolles Verhältnis hat der Zwerg zu den Eltern seines Vaters aufgebaut. Seinen Opa liebt er richtig. Der beschäftigt sich aber auch sehr intensiv mit ihm und richtet alle Aufmerksamkeit auf ihn. Wunderschön. Die Mama meines Freundes ist auch eine ganz liebe und vergöttert ihren Enkel. Allerdings wesentlich pragmatischer. Nichtsdestotrotz funktioniert es und sie war die Erste, die mit meinem Zwerg mal für zwei Stunden alleine im Kinderwagen spazieren war, als der Zwerg vier Monate alt war. Und wir konnten in Ruhe packen für unseren gemeinsamen Familienurlaub. Die Beiden verbringen schon viel Zeit mit dem Kleinen, wenn wir alle zusammen sind und jetzt - Zwerg ist jetzt 1 Jahr alt - gibt es dadurch Tage, an denen ich zwar die ganze Zeit mit Zwergo verbringe aber sich hauptsächlich die Großeltern um ihn kümmern.
Bei meiner Ma ist das leider anders. Ich glaube schon, dass das auch an meinem Verhältnis zu ihr liegt. Einerseits habe ich einen riesen Respekt davor, dass sie drei Kinder alleine groß gezogen hat, andererseits ist sie sehr verunsichert von meinem "Erziehungsstil". Als ich sie das erste Mal mit dem Zwerg besucht habe, war sie ganz überascht, dass ich ihn nicht weinen lasse und hat das den Nachbarn ganz erstaunt mitgeteilt, als diese meinten, dass man den Zwerg ja gar nicht hört (er also ein "ganz liebes Baby" ist). Dadurch hat sie sich glaube ich sehr zurück gehalten beim ersten Besuch. Sie hat sich gar nicht getraut, den Kleinen zu halten, weil sie damals ihre Kinder immer nur mit Kissen drumherum halten durfte (damit nichts kaputt geht). Und ich war ganz schön überfordert - alleine mit dem dreimonatigen Zwerg in einer fremden Umgebung und meine Ma war mir gar keine Hilfe. Außer beim Kinderwagenschieben während des Spaziergangs. Das waren ihre Wochenhighlights, das hat man ihr richtig angemerkt. Umso enttäuschter war sie die nächsten Male, als wir uns sahen und der Zwerg nur noch im Tragetuch war.
Vor ein paar Wochen war ich mal wieder alleine da für eine Woche. Jetzt ist der Zwerg ja schon sehr mobil und die Wohnung sowie der Garten leider gar nicht kindersicher. Ich habe den ganzen Tag in Habacht-Stellung verbracht. Das war ich gar nicht mehr gewohnt. Hier zu Hause krabbelt der Zwerg halt zwischen meinen Beinen rum, während ich den Haushalt mache. Dort ging das nicht. Und wieder war mir meine Ma leider keine Hilfe. Die beiden haben auch gar keine wirkliche Beziehung. Meine Ma vergöttert den Zwerg zwar auch, aber das irgendwie am liebsten aus der Ferne oder mit den Händen am Kinderwagen oder am Laufstall (meine einzige Chance für fünf Minuten Ruhe zwischendurch).
Ich hoffe sehr, dass die Beziehung besser wird, wenn sich Zwergo mitteilen kann und gleichzeitig auch verständiger ist. Meine Ma hat sich auch immer viel beschwert, dass ihre anderen Enkel nichts von ihr wissen wollen, weil sie nicht so eine Geld-Oma ist. Langsam fange ich an zu befürchten, dass das nicht nur damit zu tun hat, sondern auch mit ihrer Art.
Nach langer Vorrede mein Fazit: Meinen quasi-Schwiegereltern würde ich den Zwerg guten Gewissens auch über mehrere Stunden anvertrauen. Gerne auch über Nacht, wenn ich nicht mehr stille. Meiner Ma würde ich den Zwerg auch gerne mal anvertrauen. Aber sie hat sich bis jetzt noch nicht mal in meinem Beisein sichtlich um ihn gekümmert, außer wenn er im Kinderwagen oder im Buggy lag. Und dann auch gerne mit Kommentaren wie: "Lass ihn ruhig meckern, der meckert sich in den Schlaf." wenn der Zwerg offensichtlich eher vorhat, sich in Rage zu weinen.
Die Vorstellung einer Großfamilie finde ich eigentlich auch sehr "romantisch" und schön. Nur glaube ich, dass das instinktive Wissen um das Gute fürs Kind schon lange nicht mehr in den meisten westeuropäischen Familien weitergegeben wird, sondern da eher viel Unfug verzapft wurde. Ein enges Verhältnis zu den Familienmitgliedern, welches es möglich macht, ein Baby mit der Familie gemeinsam großzuziehen ist wohl das tollste, was man sich vorstellen kann.
Grüße,
Heidisdottir
Bei uns wohnen auch jegliche Großeltern weiter weg. Sowohl meine Ma, als auch die Eltern von Zwergos Papa sehen ihren Enkel etwa alle zwei Monate - mal vergeht mehr Zeit, mal weniger.
Ein tolles Verhältnis hat der Zwerg zu den Eltern seines Vaters aufgebaut. Seinen Opa liebt er richtig. Der beschäftigt sich aber auch sehr intensiv mit ihm und richtet alle Aufmerksamkeit auf ihn. Wunderschön. Die Mama meines Freundes ist auch eine ganz liebe und vergöttert ihren Enkel. Allerdings wesentlich pragmatischer. Nichtsdestotrotz funktioniert es und sie war die Erste, die mit meinem Zwerg mal für zwei Stunden alleine im Kinderwagen spazieren war, als der Zwerg vier Monate alt war. Und wir konnten in Ruhe packen für unseren gemeinsamen Familienurlaub. Die Beiden verbringen schon viel Zeit mit dem Kleinen, wenn wir alle zusammen sind und jetzt - Zwerg ist jetzt 1 Jahr alt - gibt es dadurch Tage, an denen ich zwar die ganze Zeit mit Zwergo verbringe aber sich hauptsächlich die Großeltern um ihn kümmern.
Bei meiner Ma ist das leider anders. Ich glaube schon, dass das auch an meinem Verhältnis zu ihr liegt. Einerseits habe ich einen riesen Respekt davor, dass sie drei Kinder alleine groß gezogen hat, andererseits ist sie sehr verunsichert von meinem "Erziehungsstil". Als ich sie das erste Mal mit dem Zwerg besucht habe, war sie ganz überascht, dass ich ihn nicht weinen lasse und hat das den Nachbarn ganz erstaunt mitgeteilt, als diese meinten, dass man den Zwerg ja gar nicht hört (er also ein "ganz liebes Baby" ist). Dadurch hat sie sich glaube ich sehr zurück gehalten beim ersten Besuch. Sie hat sich gar nicht getraut, den Kleinen zu halten, weil sie damals ihre Kinder immer nur mit Kissen drumherum halten durfte (damit nichts kaputt geht). Und ich war ganz schön überfordert - alleine mit dem dreimonatigen Zwerg in einer fremden Umgebung und meine Ma war mir gar keine Hilfe. Außer beim Kinderwagenschieben während des Spaziergangs. Das waren ihre Wochenhighlights, das hat man ihr richtig angemerkt. Umso enttäuschter war sie die nächsten Male, als wir uns sahen und der Zwerg nur noch im Tragetuch war.
Vor ein paar Wochen war ich mal wieder alleine da für eine Woche. Jetzt ist der Zwerg ja schon sehr mobil und die Wohnung sowie der Garten leider gar nicht kindersicher. Ich habe den ganzen Tag in Habacht-Stellung verbracht. Das war ich gar nicht mehr gewohnt. Hier zu Hause krabbelt der Zwerg halt zwischen meinen Beinen rum, während ich den Haushalt mache. Dort ging das nicht. Und wieder war mir meine Ma leider keine Hilfe. Die beiden haben auch gar keine wirkliche Beziehung. Meine Ma vergöttert den Zwerg zwar auch, aber das irgendwie am liebsten aus der Ferne oder mit den Händen am Kinderwagen oder am Laufstall (meine einzige Chance für fünf Minuten Ruhe zwischendurch).
Ich hoffe sehr, dass die Beziehung besser wird, wenn sich Zwergo mitteilen kann und gleichzeitig auch verständiger ist. Meine Ma hat sich auch immer viel beschwert, dass ihre anderen Enkel nichts von ihr wissen wollen, weil sie nicht so eine Geld-Oma ist. Langsam fange ich an zu befürchten, dass das nicht nur damit zu tun hat, sondern auch mit ihrer Art.
Nach langer Vorrede mein Fazit: Meinen quasi-Schwiegereltern würde ich den Zwerg guten Gewissens auch über mehrere Stunden anvertrauen. Gerne auch über Nacht, wenn ich nicht mehr stille. Meiner Ma würde ich den Zwerg auch gerne mal anvertrauen. Aber sie hat sich bis jetzt noch nicht mal in meinem Beisein sichtlich um ihn gekümmert, außer wenn er im Kinderwagen oder im Buggy lag. Und dann auch gerne mit Kommentaren wie: "Lass ihn ruhig meckern, der meckert sich in den Schlaf." wenn der Zwerg offensichtlich eher vorhat, sich in Rage zu weinen.
Die Vorstellung einer Großfamilie finde ich eigentlich auch sehr "romantisch" und schön. Nur glaube ich, dass das instinktive Wissen um das Gute fürs Kind schon lange nicht mehr in den meisten westeuropäischen Familien weitergegeben wird, sondern da eher viel Unfug verzapft wurde. Ein enges Verhältnis zu den Familienmitgliedern, welches es möglich macht, ein Baby mit der Familie gemeinsam großzuziehen ist wohl das tollste, was man sich vorstellen kann.
Grüße,
Heidisdottir
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
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LottesMama
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Meine Mutter wohnt auf der einen Seite neben uns, mein Vater auf der anderen (meine Eltern leben getrennt), daher. War der Kontakt von Anfang an da. Meine Mutter ist am Anfang jeden Tag vorbeigekommen, und wenn es nur 5 oder 10 Minuten waren. So war sie von Anfang an Bezugsperson für die Maus.
Alleine hatte sie sie das erste mal, als sie vier Monate alt war. Da bin ich für drei Wochen ein bissel arbeiten gewesen, und Mausi war zweimal die Woche für ein paar Stunden bei meiner Ma, bzw sie war bei uns und hat Lotti hier betreut.
Seit sie sechs Monate alt ist arbeite ich wieder regelmäßig und sie wird einmal in der Woche für 7 Stunden von meiner Mutter betreut. Das klappt ziemlich gut, witzigerweise war bei meiner Mutter auch der KiWa immer ok, bei mir hat Lotte lautstark protestiert, wenn ich sie nicht getragen habe.
Mein Vater fängt jetzt erst an, sich für sie zu interessieren, bei ihm würde ich sie auch nicht lassen.
Geschlafen hat sie noch nirgendwo, einmal waren wir länger weg, da ist meine Mutter zu uns gekommen.
Die Eltern meiner Mannes leben nicht mehr.
Liebe Grüße,
Rike
Alleine hatte sie sie das erste mal, als sie vier Monate alt war. Da bin ich für drei Wochen ein bissel arbeiten gewesen, und Mausi war zweimal die Woche für ein paar Stunden bei meiner Ma, bzw sie war bei uns und hat Lotti hier betreut.
Seit sie sechs Monate alt ist arbeite ich wieder regelmäßig und sie wird einmal in der Woche für 7 Stunden von meiner Mutter betreut. Das klappt ziemlich gut, witzigerweise war bei meiner Mutter auch der KiWa immer ok, bei mir hat Lotte lautstark protestiert, wenn ich sie nicht getragen habe.
Mein Vater fängt jetzt erst an, sich für sie zu interessieren, bei ihm würde ich sie auch nicht lassen.
Geschlafen hat sie noch nirgendwo, einmal waren wir länger weg, da ist meine Mutter zu uns gekommen.
Die Eltern meiner Mannes leben nicht mehr.
Liebe Grüße,
Rike
Große Schwester, 22.07.12
Kleiner Bruder, 12.10.14
Kleiner Bruder, 12.10.14
- Talgaro
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Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Mit jedem Kind ein bißchen später
. Was auch ganz stark von den Großeltern ausging. Waren sie beim ersten Kind noch sehr ungeduldig, verflüchtigte sich das bei jedem weiteren.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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MarySun
- möchten wir nicht mehr missen
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- Wohnort: nördlich vom Äquator :)
Re: Ab wann kamen bei Euch die Großeltern ins Spiel?
Also, bei uns ist das auch recht durchwachsen, meine Eltern wohnen 200km weit weg und wenn denn sollen wir doch zu ihnen kommen, nicht sie zu uns. Ironischer weise würde ich meinem Stiefvater die Kleine durchaus auch mal mehrere Stunden anvertrauen, meiner Mutter nicht unbedingt. Liegt aber einfach daran, dass die Ulknudel sich bei ihm einfach deutlich wohler zu fühlen scheint. Und faktisch soll ich die Kleine seit sie 6 Wochen alt ist länger, dh gerne über Nacht, dort lassen.
Meine Schwiegereltern haben noch nicht so richtig danach gefragt, aber sie sind eh irgendwie komisch im Umgang mit den Kindern, also, die Kinder sollen sich (altersentsprechend) hervorragend benehmen und sie fragen auch regelmäßig den Stand der Entwicklung/Leistung ab, wollen sich aber nicht wirklich mit den Kindern befassen. Also, ich habe den Eindruck, sie betrachten die Kinder als dressierbare Prestigeobjekte. Weiß auch nicht. Dazu wohnen sie auch eine Autostunde weit weg und wir sollen nur hin kommen und naja..
Mein Freund würde die Kinder übrigens weder seinen noch meinen Eltern über Nacht anvertrauen, sodass das eh flach fällt.
Ich habe hier vor Ort eine Freundin, mit der wir gerade anfangen, dass sie auf die Kleine mal stundenweise aufpasst, die Kleineliebt sie aber auch.
Darüber hinaus habe ich noch einen älteren Bruder, wo ich denke, dass er in ein Paar Jahren die kleine nehmen wird. Wobei ich vermute, dass ich sie dann völlig überzuckert und mit Fast food vollgestopft wieder kriegen würde, aber für ein glückliches fröhliches Wochenende für die beiden wäre das ok. Dafür ist er ja schließlich der Onkel. (Einer muss den Kindern ja den groben Unfug beibringen.. und mein Freund wäre mit dieser "Personalie" auch einverstanden. )
Meine Schwiegereltern haben noch nicht so richtig danach gefragt, aber sie sind eh irgendwie komisch im Umgang mit den Kindern, also, die Kinder sollen sich (altersentsprechend) hervorragend benehmen und sie fragen auch regelmäßig den Stand der Entwicklung/Leistung ab, wollen sich aber nicht wirklich mit den Kindern befassen. Also, ich habe den Eindruck, sie betrachten die Kinder als dressierbare Prestigeobjekte. Weiß auch nicht. Dazu wohnen sie auch eine Autostunde weit weg und wir sollen nur hin kommen und naja..
Mein Freund würde die Kinder übrigens weder seinen noch meinen Eltern über Nacht anvertrauen, sodass das eh flach fällt.
Ich habe hier vor Ort eine Freundin, mit der wir gerade anfangen, dass sie auf die Kleine mal stundenweise aufpasst, die Kleineliebt sie aber auch.
Darüber hinaus habe ich noch einen älteren Bruder, wo ich denke, dass er in ein Paar Jahren die kleine nehmen wird. Wobei ich vermute, dass ich sie dann völlig überzuckert und mit Fast food vollgestopft wieder kriegen würde, aber für ein glückliches fröhliches Wochenende für die beiden wäre das ok. Dafür ist er ja schließlich der Onkel. (Einer muss den Kindern ja den groben Unfug beibringen.. und mein Freund wäre mit dieser "Personalie" auch einverstanden. )
mit Klein (10/12) und Groß (07/08).
