Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Asymetrie?

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Anja82
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Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Asymetrie?

Beitrag von Anja82 »

Hallo,

ich trage meinen Sprößling ja schon seit Geburt immer wieder (aber nicht ausschließlich und nicht über Stunden) und wir waren heute das erste Mal bei der Krankengymnastik, da er Probleme mit der Nackenmuskulatur, sprich eine Blockade durch Geburt und Beckenlage hat. Er ist jetzt bissle über 3 Monate alt.

Nun sagte mir die Frau heute, als ich meinte, dass ich gerne im Tragetuch trage, ob ich denn wüsste dass man assymetrische Kinder, die in sich nicht gerade sind und mein Kleiner halt auch starke Verformungen am Kopf hat, nicht tragen sollte. Ihr Argument war, dass die Vertikale halt für diese Kinder nicht geeignet ist, da das meiste Gewicht wohl auf dem Hintern liegt, auch wenn man es noch so gut festzieht. ?!?!??!?

Was meint ihr? Darf ich ihn jetzt gar nicht mehr tragen oder ist immer wieder in kurzen Abständen okay? Hab halt Angst, dass ich es dadurch verschlimmere wegen der Wirbelsäule. Aber ich will halt, dass sich mein Rücken trotzdem langsam an das Gewicht gewöhnt, denn später will ich auf jeden Fall weitertragen, wenn sich das mit den Blockaden gelegt hat.

Wäre toll, wenn ihr mir mal eure Expertenmeinung sagen würdet.

Liebe Grüße, Anja
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baum
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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von baum »

ich bin leider überhaupt keine FAchfrau-kann Dir zum Rücken gar nichts sagen-leider...
hoffe es schreibt Dir hier noch ein Profi!
und wünsche euch, das die Blokaden bald gelöst sind!

Mein Gedanke ist nur, wenn der KOpf dochschon verformt ist, ists doch besser viel zu tragen,anstatt im BEtt liegen zu lassen, wo es nur noch schlimmer wird... bevor das Kind später einen EHelm braucht.
Ich denke sowas spricht eindeutig für das Tragen.
Anja82
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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von Anja82 »

baum hat geschrieben:ich bin leider überhaupt keine FAchfrau-kann Dir zum Rücken gar nichts sagen-leider...
hoffe es schreibt Dir hier noch ein Profi!
und wünsche euch, das die Blokaden bald gelöst sind!

Mein Gedanke ist nur, wenn der KOpf dochschon verformt ist, ists doch besser viel zu tragen,anstatt im BEtt liegen zu lassen, wo es nur noch schlimmer wird... bevor das Kind später einen EHelm braucht.
Ich denke sowas spricht eindeutig für das Tragen.
Jein...morgen haben wir Sono vom Kopf. Es ist noch nicht gesagt, dass die Verformung des Kopfs vom Liegen kommt, da er schon nach der Geburt stark verformt war. (er lag von 7 Uhr morgens bis 18.24 Uhr abends auf dem Muttermund und ich musste rumlaufen damit die Wehen kommen. Er hat somit da schon einen starken Druck auf den Kopf gehabt. ... aber morgen weiß ich mehr was den Kopf angeht und hoffe nicht auf den Helm.
Liebe Grüße von Anja
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greenie bird
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Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von greenie bird »

Was heißt denn "starke" Assymmetrie? Meine Tochter hatte auch eine recht ausgeprägte...es ging aber auch recht fix mit Cranio Sacral Therapie weg. Mir wurde nicht gesagt, dass ich sie nicht tragen soll, sondern eher, dass es gut sei :?:
Was ist denn das Problem wenn das Gewicht auf dem Po/ bzw. eher auf der LWS liegt? Ob man es nun verkrümmt in einen Wagen legt und Stößen aussetzt oder trägt und eine optimale Federung erreicht, mit oder ohne Verpsannungen, ist für mich der Vorteil beim Tragen. Ich sollte nur versuchen ihren Kopf wärend des Schlafens im Tuch versuchen auch mal auf die "nicht- Schokoladenseite" zu drehen.
Kein Expertenrat, nur ein Erfahrungsbericht. Ich hoffe es kommt bei Euch Schell in Ordnung.


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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von kuscheltiger »

Wir hatten hier bei der Großen einen so starken Schiefhals mit ausgeprägter Asymmetrie, dass wir uns sogar für die Helmtherapie entschieden haben.
Ich habe weiter getragen und die Kleine hat davon auch profitiert.
Ach so, ich bin auch ein bisschen Fachfrau, wenn auch keine TB.
Viele Grüße vom kuscheltiger
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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von kuscheltiger »

kuscheltiger hat geschrieben:Wir hatten hier bei der Großen einen so starken Schiefhals mit ausgeprägter Asymmetrie, dass wir uns sogar für die Helmtherapie entschieden haben.
Ich habe weiter getragen und die Kleine hat davon auch profitiert.
Ach so, ich bin auch ein bisschen Fachfrau, wenn auch keine TB.
und noch was, der Grund für die Asymmetrie war intraunterin begründet.
Viele Grüße vom kuscheltiger
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Anja82
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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von Anja82 »

greenie bird hat geschrieben:Was heißt denn "starke" Assymmetrie? Meine Tochter hatte auch eine recht ausgeprägte...es ging aber auch recht fix mit Cranio Sacral Therapie weg. Mir wurde nicht gesagt, dass ich sie nicht tragen soll, sondern eher, dass es gut sei :?:
Was ist denn das Problem wenn das Gewicht auf dem Po/ bzw. eher auf der LWS liegt? Ob man es nun verkrümmt in einen Wagen legt und Stößen aussetzt oder trägt und eine optimale Federung erreicht, mit oder ohne Verpsannungen, ist für mich der Vorteil beim Tragen. Ich sollte nur versuchen ihren Kopf wärend des Schlafens im Tuch versuchen auch mal auf die "nicht- Schokoladenseite" zu drehen.
Kein Expertenrat, nur ein Erfahrungsbericht. Ich hoffe es kommt bei Euch Schell in Ordnung.


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Und genau das ist bei uns ja das Gute, deshalb dachte ich es ist super zu tragen. Denn im Tragetuch benutzt er NICHT seine Schokoladenseite, sondern genau das Gegenteil :)
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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von Keelis »

Unser Sohn hat Kiss, und wir tragen trotzdem....
oder sollte ich schreiben gerade darum :wink:
Der Fachmann ist pro tragen. Ich mag hier keine pauschale Aussage treffen, weil eine Empfehlung sicher auch immer Befundspezifisch aus zu sprechen ist. Ich höre aber oft,das Fachleute sich gegen das tragen aussprechen. Oft vergewissern sie sich aber nicht wie getragen wird und haben nicht so richtig Schimmer. Das muss man abwägen und ggf. auch etwas gezielter nachfragen.
Bei und war es so, daß Jos sich tatsächlich nicht so gerne sehr tief einhocken lassen wollte. Bei uns funktionierte daher WXT sehr gut und Frl. Hübsch MT.
Mitlerweile, nach der Behandlung geht auch das Känguru. Am Anfang war da aber nicht dran zu denken.
Was sagt dir dein Bauchgefühl und was sagt dir vor allem dein Sohn?
Bei uns war es definitiv so, das ich ohne tragen aufgeschmissen wäre. Unser Sohn fühlt sich nur im :sling: richtig wohl, wehe ich will ihn mal so ablegen. Hätte der Arzt sich gegen das Tragen ausgesprochen, hätte ich vermutlich trotzdem weiter getragen.
"Wer glaubt gut genug zu sein, hat aufgehört besser zu werden"

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Anja82
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AW: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von Anja82 »

Ich hab mir das jetzt paar Stunden durch den Kopf gehen lassen und mein Bauchgefühl und vorallem Silas sagt mir, dass er es unheimlich genießt. Wir tragen ja nicht nur ausschließlich und die gute Mischung machts bei uns. Ich werde weiter tragen- so wie es uns gut tut.

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Re: Hilfe von den Profis- Trageverbot bei Assymetrie?

Beitrag von posy »

Liebe Anja82,

ich mag dich in deinem Gefühl bestärken. Die Krankengymnastin hat sicher ihre Gründe für diese Aussage, aber mit dem Tragen hat sie sich wahrscheinlich nicht so sehr beschäftigt. 8)

Wenn du richtig gebunden hast, sitzt das Baby ja eben NICHT, sondern schwingt in einem Tuchbeutel. :wink: Gewicht liegt gar keines auf dem Po, je nach Bindeweise gibt es aber Stellen, auf die mehr Druck ausgeübt wird - worauf manche Kinder mit Blockaden empfindlich reagieren.

Auch für die Verformungen des Kopfes ist es eher positiv zu tragen.

Wie trägst du deinen Kleinen denn?

War Ihr bei einem Osteopathen oder einem anderen Fachmann?
Wisst Ihr schon mehr, ob eine Helmtherapie angezeigt ist?
Liebe Grüße von Nina mit dem großen (05/07), dem mittleren (10/09) und dem kleinen Tragling (2/2013)
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