Einen Tipp hab ich leider auch nicht für dich. Meine Sarah war da stellenweise sehr hartnäckig. Selbst abdocken und eine Stillpause einlegen war nicht sehr erfolgreich. In Bücher fand ich immer nur Aussagen wie: "Das hört wieder auf, wenn sie ihrem Kind deutlich zeigen, dass sie das nicht möchten."
Meine Tochter hatte das Buch bestimmt schon vorher gelesen und versuchte mal allen Regeln zum Trotz zu agieren. Und was heisst deutlich zeigen?
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass Sarah auf Umgebungsgeräusche stark reagiert und sich leicht ablenken lässt. Dann konnte sie nicht ruhig trinken. Auch beim Zahnen hat sie gebissen. Aber meistens eigentlich, wenn sie einschlief. Sie klappte die Kiefer aufeinander und dazwischen war eben ich. Nach einiger Zeit fand ich den Zeitpunkt heraus, wann sie das machte und hatte dann immer gleich den Finger dazwischen.
Mein Mann meinte mal: "Wenn ich so oft gebissen würde, hätte ich längst mit dem Stillen aufgehört."
Hm, aber sie hat es ja nicht absichtlich getan. Manchmal hat sie sich so erschrocken, dass sie mitgeweint hat. Ich habe nicht aufgegeben und das Beißen wurde seltener. Es passiert heute nur noch, wenn sie gerade mal wieder einpennt und ich sie nicht rechtzeitig abdocke. Aber jetzt kann ich sagen:" Lass Mama mal los." Dann macht sie im Halbschlaf den Mund auf und pennt weiter.
