Kinderliteratur für starke Mädchen

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Jadzia
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von Jadzia »

Elena hat geschrieben:
09.11.2019, 07:08
Nevermoor klingt interessant, aber ich glaube, für meine Große ist das zu "gruselig". Ich glaube, bei Harry Potter bringt dieser Internatskontext viel Normalität in die Bücher, Nevermoor klingt etwas mehr nach "richtig Fantasy"?

Mir sind noch gerade die Bücher von Joan Aiken eingefallen! Besonders "Wölfe ums Schloss" und "Verschwörung auf Schloss Battersea", wobei die Heldinnen in "Wölfe ums Schloss" beide weiblich sind und in "Verschwörung auf Schloss Battersea" ein Junge zusätzlich im Mittelpunkt steht. Die Reihe wird fortgesetzt durch die Geschichten um das Mädchen Dido Twite, die in "Verschwörung auf Schloss Battersea" zum ersten Mal auftaucht - "Anschlag auf Nantucket" finde ich noch okay für Kinder, die folgenden Bücher sind ziemlich krass (u.a. geht es da um frei erfundene fremde Kulturen, die Menschenopfer praktizieren, in "The stolen Lake" z.B.). Ich habe diese Fortsetzungen erst als Erwachsene gelesen, "Wölfe ums Schloss" und "Verschwörung auf Schloss Battersea" aber als Kind sehr geliebt und würde sie etwa ab Grundschulalter empfehlen, ruhig auch noch später.
Joan Aiken ist toll. Anschlag auf Nantucket auch noch
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TrioMom
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von TrioMom »

Jadzia hat geschrieben:
09.11.2019, 16:10
Elena hat geschrieben:
09.11.2019, 07:08
Nevermoor klingt interessant, aber ich glaube, für meine Große ist das zu "gruselig". Ich glaube, bei Harry Potter bringt dieser Internatskontext viel Normalität in die Bücher, Nevermoor klingt etwas mehr nach "richtig Fantasy
Ich glaub da hast du Recht,mir ist beim Lesen gerade wieder eingefallen wie ich früher oft die Seiten durchgeguckt habe wann da wieder die Normalität in Hogwarts beschrieben wird,wenn es mir zu spannend wurde.
Und ich fand die ersten Bücher sehr viel schöner als die letzten Bände,weil immer weniger davon beschrieben wurde wie es in der Zaubererwelt zugeht und die spannende Handlung so gnadenlos vorangetrieben wurde später.
Oh,Entschuldigung,schon wieder nicht beim Thema geblieben :oops:
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schlangengurke
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von schlangengurke »

Jadzia hat geschrieben:
09.11.2019, 16:10
Elena hat geschrieben:
09.11.2019, 07:08
[...]
Mir sind noch gerade die Bücher von Joan Aiken eingefallen! Besonders "Wölfe ums Schloss" und "Verschwörung auf Schloss Battersea", wobei die Heldinnen in "Wölfe ums Schloss" beide weiblich sind und in "Verschwörung auf Schloss Battersea" ein Junge zusätzlich im Mittelpunkt steht. Die Reihe wird fortgesetzt durch die Geschichten um das Mädchen Dido Twite, die in "Verschwörung auf Schloss Battersea" zum ersten Mal auftaucht - "Anschlag auf Nantucket" finde ich noch okay für Kinder, die folgenden Bücher sind ziemlich krass (u.a. geht es da um frei erfundene fremde Kulturen, die Menschenopfer praktizieren, in "The stolen Lake" z.B.). Ich habe diese Fortsetzungen erst als Erwachsene gelesen, "Wölfe ums Schloss" und "Verschwörung auf Schloss Battersea" aber als Kind sehr geliebt und würde sie etwa ab Grundschulalter empfehlen, ruhig auch noch später.
Joan Aiken ist toll. Anschlag auf Nantucket auch noch
Wie geil, das hab ich ja als Kind gelesen!!
schlangengurke, die ihr gerne ins Bett schicken dürft, wenn sie nach 22.00 noch im SuT unterwegs ist.
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Elena
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von Elena »

Ich auch, aber ich habe erst als Erwachsene entdeckt, dass die drei, die ich kannte, nur der Anfang einer ganzen Reihe waren!
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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thuri
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von thuri »

TrioMom hat geschrieben:
09.11.2019, 16:37
Jadzia hat geschrieben:
09.11.2019, 16:10
Elena hat geschrieben:
09.11.2019, 07:08
Nevermoor klingt interessant, aber ich glaube, für meine Große ist das zu "gruselig". Ich glaube, bei Harry Potter bringt dieser Internatskontext viel Normalität in die Bücher, Nevermoor klingt etwas mehr nach "richtig Fantasy
Ich glaub da hast du Recht,mir ist beim Lesen gerade wieder eingefallen wie ich früher oft die Seiten durchgeguckt habe wann da wieder die Normalität in Hogwarts beschrieben wird,wenn es mir zu spannend wurde.
Und ich fand die ersten Bücher sehr viel schöner als die letzten Bände,weil immer weniger davon beschrieben wurde wie es in der Zaubererwelt zugeht und die spannende Handlung so gnadenlos vorangetrieben wurde später.
Oh,Entschuldigung,schon wieder nicht beim Thema geblieben :oops:
Interessant
Bei Eule habe ich den Eindruck, je weiter weg von der normalen Welt eine Geschichte ist, desto besser kommt er klar. Er schaut mit Begeisterung Filme wie dragons oder Cars 2. Aber pumuckl und die streichholzer darf ich nicht vorlesen.
Hier mit Eule (2/14) und Lerche (9/18)

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thuri
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von thuri »

Jetzt hab ich das zitat auch versaut. 😋
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sternenweib
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von sternenweib »

Ich mag mal noch als Klassiker die Katze mit Hut einwerfen. Ich finde, die macht einfach so durchaus konsequent ihr Ding mit ihren ganz eigenen Wertvorstellungen, dass die wunderbar als weibliches Rolkenvorbild taugt.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”

Jadzia
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von Jadzia »

Katze mit Hut lieben wir zwar, aber ich finde sie ist wirklich randvoll mit Geschlechtsstereotypen.


Die Katze ist pleite und eröffnet ein Waisenhaus ( Mutterfigur)
umm Geld ranzuschaffen strickt !!! sie und liest vor !!!
Berufe und Besitz haben nur Männer ( Seefahrer, Erfinder, Forscher, Vermieter)
Das unruhige Kind ist ein Junge ( Zappergeck)
das angepasste ein Mädchen ( Lama)
das begabte wieder ein Junge

und das Huhn legt Eier - ist also wieder mütterlich versorgend.

Die Katze ist ein wunderbares Rollenvorbild für die Alleinerziehende Mutter, deren Existenz es in dieser Form nur gibt, WEIL wir in patriarchalischen Strukturen leben.
Niemand geht je verloren

Jadzia mit Dax (03/11)

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chennai
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von chennai »

kroschka hat geschrieben:
08.11.2019, 14:03
Apropos Harry Potter, ich habe gerade per Zufall Nevermoor entdeckt. Hab es nicht gelesen, aber die Geschichte hört sich gut an, die Bewertungen sind auch gut und die Hauptfigur ist weiblich.
Meine Große findet Nevermoor super. Sie hat den ersten Band vor einiger Zeit als Hörbuch gehört und jetzt nochmal auf NL gelesen für die Jugendbuchjury. Aber kann schon sein, dass es ein bisschen gruselig ist. Sie ist da im letzten Jahr etwas 'gereift', vorher hat sie sich selbst nicht an Harry Potter getraut.
Weltenexpress war die letzte Entdeckung in dieser Richtung. Auch mit einem Mädchen, aber ich hab es nicht selbst gelesen, kann also nicht viel darüber sagen, außer dass meine Tochter hin und weg war und geheult hat, als sie mit den zwei Bänden durch war, weil sie jetzt noch ca. ein Jahr auf den nächsten Band warten muss. Aber DAS war wohl tatsächlich etwas gruseliger.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/

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Loreen
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Re: Kinderliteratur für starke Mädchen

Beitrag von Loreen »

Kennt jemand „wild, frei und wunderbar“? Geht um 50 Frauen aus D, CH, Ö. Habe bei Geolino gerade Werbung dazu gesehen.
Kleiner Widdermann April 2015 - gestillt, getragen, windelfrei und nachts im Familienbett

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