Spielbuch

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Mamalinchen
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Spielbuch

Beitrag von Mamalinchen »

Es gibt auch so ein Buch aus der Reihe "Erst ich ein Stück - dann du". Irgendwas mit Vampiren. (Und mein kleiner Schisser fand es nicht gruselig :wink: )
Mamalinchen mit Sonnenschein (06/2011) und Schneeflocke (01/2014)

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Sandtiger
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Re: Spielbuch

Beitrag von Sandtiger »

Oh wow, da sind ja schon ganz viele tolle Tipps gekommen. Ob und wie sie für Junior umsetzbar sind, muss ich mal schauen. Auf jeden Fall schonmal ganz lieben Dank für den riesigen Input 8)

Ein Enid Blyton-Buch war der Versuch meines Mannes und ist gnadenlos gescheitert. Auch ???-Fragezeichen haben wir eins, das ist ebenfalls noch zu früh für ihn. Vampire sind ihm zu gruselig, egal welche Handlung. Wir haben ein Hörbuch, da kommt ein Vampir vor, da hat er Angst, obwohl es eigentlich harmlos ist wie ich finde. Aber auch Gespenster sind ihm unheimlich, selbst "das kleine Gespenst" was sie als Theaterstück angeschaut hatten.

Lustige Taschenbücher schau ich mal danach, wobei er selbst die Asterix-Comics nicht selbst lesen mag. Aber ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

@Alanna
Super, vielen Dank für die richtige Bezeichnung. Damit kann ich dann mal suchen.
Aus meiner Erfahrung als Mitarbeiterin einer Bibliothek hilft anbieten. In der Bücherei stöbern lassen, alles mögliche mit nach Hause nehmen, zwanglos anbieten. Es gibt Kinder die lesen von Anfang an, es gibt Kinder bei denen irgendwann der Knoten platzt, aber es gibt auch Kinder die nicht lesen - mal abgesehen von Comics, Zeitschriften oder mal nem Sachbuch. Die Freude am lesen wirst du nicht „erzwingen“ können. Die kommt oder nicht. Bei uns in der Bibliothek sind viele Kinder (Jungs wie Mädchen) im Grundschulalter keine guten Leser, lesen ist noch anstrengend und deswegen die Texte so einfach dass sie einfach keine. Spaß machen. Die Bücher die Spaß machen sind aber noch zu schwierig... früher oder später platzt der Knoten - oder manchmal eben auch nicht.
Genau in diesem Dilemma hängen wir gerade fest mit dem anspruchsvoll aber anstrengend. Ich erwarte ja gar nicht, dass er eine Leseratte wird, wie ich als Kind war und auch heute verschlinge ich noch Bücher ohne Ende. Ich sehe aber, wie schwer er sich damit tut und er braucht Übung. Zum einen wird es auch von der Schule gefordert, zumindest während der Schulzeit (jetzt in den Ferien wurde nichts gefordert, sondern blieb den Kindern selbst überlassen, ob sie was machen) sollen sie 10 Minuten täglich lesen. Und wenn es dann keinen Spaß macht, weil die Bücher nicht passen, ist es halt umso frustrierender für ihn.

Ich habe total Angst, dass ihm dadurch, dass er oft Wörter rät weil er zu unaufmerksam weiterliest (sieht er z.B. ein Wort das drei Buchstaben hat und mit "de" anfängt, wird geraten ob es "dem", "der", "des" ist), den Satz nicht versteht weil am Satzende einfach weitergelesen wird und der Punkt übersehen wird etc., in den nun folgenden Klassenstufen Probleme bekommt. Lesen ist ja die Grundvoraussetzung für viele andere Fächer und das Tempo wird auch nicht weiter so gemächlich weitergehen. Im Vergleich mit seinen Klassenkameraden ist er was das Lesen anbelangt, mittlerweile recht weit hinten.
Aber gerne (!) lesen muss man deswegen nicht.
Das erwarte ich auch gar nicht von ihm. Aber es ist weniger als "neutral" bei ihm. Seiner Aussage nach "hasst" er lesen und betont es immer wieder. Als wir ihm erklärt haben, dass er in höheren Klassen und Fächern das braucht, hat er gemeint "egal, dann schmeiss ich einfach alle (Schul-)Bücher zum Fenster raus, ich hasse lesen".

Und "ja", ich versuche es immer wieder mit Anbieten, erzwingen kann ich eh nix. In eine Bibliothek bekomme ich ihn nicht rein, weil "was soll ich denn da, ich will nicht lesen und daher brauch ich da nicht hin, ich fahr lieber Fahrrad" :roll: Auch Bücher, die ich ihm gekauft habe, weil er sie sich auf dem Bücherflohmarkt der Schule selbst ausgesucht hat, mag er nicht anfangen zu lesen. Oder welche, die er sich in der Schulbibliothek selbst ausgesucht und ausgeliehen hat, gehen unangeschaut wieder zurück.

Wir machen das "erst ich, dann du"-Prinzip mit normalen Büchern, aber sobald auf ihn mehr als 4 Zeilen zukommen, ist das Geschrei groß.

Auf jeden Fall schaue ich mal nach euren Ideen und Anregungen, befürchte aber, wahrscheinlich sind die alle noch etwas zu früh für Junior, aber er wird ja auch älter :wink:
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Sandtiger
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Re: Spielbuch

Beitrag von Sandtiger »

Das kleine böse Buch klingt übrigens klasse, das merke ich mir auf jeden Fall für später.
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Mamalinchen
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Re: Spielbuch

Beitrag von Mamalinchen »

Sandtiger, dein Kind kommt ja erst in die zweite Klasse, oder? Bei uns war das im letzten Jahr ganz ähnlich mühsam. Vom Vorlesen kannte er halt schon ganz tolle Geschichten, da waren die Erstleser-Bücher einfach total langweilig vom Inhalt. Irgendwie ist dann ein Knoten geplatzt und er liest inzwischen mehrere Bücher pro Woche. Meist ???, aber nur die Kids, die anderen sind zu gruselig.
Ich könnte mit vorstellen, dass es von den "Erst ich - dann du" noch mehr Rätselbücher gibt. Wir fanden das Prinzip nur doof, und hatten nicht weiter danach gesucht.
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Re: Spielbuch

Beitrag von Nat24 »

Mein Kind hat das Lesen erst jetzt so richtig gepackt. Er hat nie ein Buch gelesen und in den letzten 3 Wochen 600 Seiten gelesen...Vorher hatte er auch das ganze Angebot, aber nichts hat ihn angesprochen. Lustige Taschenbücher hat er sehr viel angeschaut, aber nicht wirklich gelesen.
Was gut geklappt hat, sind Hörbücher. Da beispielweise die 3 ??? . Aber nur die Kids-Reihe, die normalen waren zu gruselig.
Würde dir zu Geduld raten!
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Sabina
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Re: Spielbuch

Beitrag von Sabina »

Ach so, Geduld ist sowieso immer gut! 😊 Mein Grosser konnte mit 5 lesen. Bis er aber eingesehen hat wie toll und praktisch das ist, musste er fast 9 werden. Er hat erst im vergangenen Frühjahr sein erstes ‚richtiges‘ Buch gekesen. Dafür dann gleich Harry Potter 4. Vorher nur so Erstlesezeugs mit möglichst viiiiielen Bildern. Wenn dein Sohn ein Lesekind ist, wird er es irgendwann entdecken. Wenn nicht, dann halt nicht...😆 Soll ja auch Menschen geben, die dem Lesen nichts abgewinnen können. Unverständlicherweise. 😂
Sabina mit Lieblingssohn (*Mai 2010), Lieblingstochter (*Januar 2013) und Lieblingsbaby (*Juli 2017)
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Alanna
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Re: Spielbuch

Beitrag von Alanna »

Ich finde das hört sich für einen Erstklässler alterstypisch an. Bei meinem Kleinen hat es jetzt in den Ferien (kommt jetzt in die 3) Klick gemacht. Bei meiner Großen erst irgendwann in der 4. Klasse.

Vielleicht wäre ein Besuch in der Bücherei trotzdem mal gut, es gibt dort ja weit mehr als Bücher... Brettspiele, Hörbücher, Filme... oder vielleicht hat eure Bücherei ja mal ein tolles Ferienangebot? Bei uns gab es jetzt Wii und PS4 spielen, eine Schatzsuche und diverses anderes....
Grüßle Alanna

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kroschka
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Re: Spielbuch

Beitrag von kroschka »

Danke für diesen Thread! Ich habe solche Bücher als Kind geliebt und immer wieder versucht, welche für die Tochter zu finden ohne Erfolg. Jetzt konnte ich gkeich einige in den Warenkorb packen.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14) und jetzt auch mit Blog

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Nachtblau
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Re: Spielbuch

Beitrag von Nachtblau »

Wor haben zur Einschulung ein Buch bekommen, das auch zum Mitvorlesen ist. Eine Rittergeschichte. Der Erwachsene liest die Geschichte und der Leseandänger immer so zwei, drei Sätze über das, was die Hauptperson sagt oder macht.

"Angriff auf Burg Falkenstein" von Sarah Grimm. In der Reihe gibt es noch mehr. Sind zwar wirklich kurze Lesestücke, aber vielleicht hilft es ja. ;)
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Nachtblau
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Re: Spielbuch

Beitrag von Nachtblau »

Uh, ich blind. Habe irgendwie die zweite Seite des Threads verpasst. Sorry.

Der Sprotterich ist übrigens gerade total verrückt nach Büchern über Lego Nexo Knights. Sind auch aus der Bücherei. Da werden die ganzen Figuren und was sie können und so vorgestellt. Immer ganz kleine Textstücke. Vielleicht findet sich in die Richtung ja was. Ist natürlich keine Geschichte, aber wenn Junior wissen will, was Lance und Co alles Tolles können, muss er halt lesen. :D
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