Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

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Serafin
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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von Serafin » 18.02.2018, 22:18

Jetzt möglichst schnell sein. Die Vergabe ist jetzt. Alle Krippen und Tagesmütter in Uninähe abklappern. Auf dein Bauchgefühl hören und nicht die eierlegende Wollmilchsau wollen. Selbstgekochtes Biowissenschaften, in den Schlaf treffen, super Betreuungsschlüssel, flexible Zeiten... gibt's nicht alles auf einmal.

Eine für mich wichtige Frage war, ob sie ein Problem mit stillen haben. Anhand dieser Antwort kannst du meiner Meinung nach viel ablesen. Hier wurde ich ganz erstaunt angesehen und gesagt, nein, warum?
kleiner Maulwurf 12/15

Serafin
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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von Serafin » 18.02.2018, 22:19

Bioessen und in den Schlaf tragen natürlich
kleiner Maulwurf 12/15

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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von Seifenblasenfrau » 18.02.2018, 22:20

Kalotta93 hat geschrieben:
18.02.2018, 22:10
Zeit für mich wäre dennoch schön. Zum Kuscheln mit der Hündin. Und zum Wohnung gründlich putzen. Und zum Lernen. Und Joggen ;)
Du bist nicht nett genug zu dir selbst! Du brauchst auch Zeit fürs nichtstun, für Rumliegen, für deine liebsten Hobbys. Lernen, Haushalt, klar, aber deine Akkus sind dann trotzdem irgendwann leer. Es gibt verschiedene Babysitterportale, einige kosten etwas Geld, aber dafür kann man sich schon mal ein gutes Bild machen. Und für den Anfang würde es wahrscheinlich auch reichen, wenn du dich in die Badewanne legst, während ein liebes Mädel mit deinem Kind im Wohnzimmer spielt. Und wenn du dein Kind quietschvergnügt brabbeln und lachen hörst, wirst du bestimmt süchtig nach solch kleinen Auszeiten.
Die Große 08/15
Der Kleine 04/18

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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von Sakura » 18.02.2018, 22:31

Kalotta93 hat geschrieben:
18.02.2018, 18:17
Ich tue mir wirklich sehr sehr schwer mit dem Gedanken, meine Tochter vor Sprechalter betreuen zu lassen. Dazu müsste ich in die Person volles Vertrauen haben.
Babys und Kinder teilen sich mit. Immer. Ab Geburt. Auch ohne Sprache.

Betreuungspersonen, die sensibel auf die Signale eines Kindes reagieren, reagieren darauf sensibel, EGAL ob das Kind die deutsche Sprache benutzt, oder sich eben wie ein Baby/Kleinkind ausdrückt. Wenn ein Kind weint, wird eine sensible Betreuerin versuchen, das Kind zu trösten und/oder nach Möglichkeit die Ursache der Trauer zu beseitigen. Wenn ein Kind dasteht, sich nach etwas streckt, gestikuliert, blubbert, dadada sagt, dann wird die einfühlsame Betreuungsperson ihr den gewünschten Gegenstand nach Möglichkeit reichhen (zb Trinkflasche), oder dem Kind erklären: ja, das ist ein Vogel im Baum/der Mond am Himmel, was auch immer. Erwachsene und Kinder kommunizieren LANGE bevor das Kind die deutsche Sprache auch nur ansatzweise beherrscht.

Und aus eigener, bitterer Erfahrung kann ich sagen: unsensible Betreuungspersonen betreuen das Kind (für meine Ansprüche) ungenügend, auch wenn es die deutsche Sprache schon sehr gut beherrscht.

Und aus eigener, bitterer Erfahrung kann ich berichten: auch wenn ein Kind schon sehr sehr gut sprechen kann, auch wenn ein Kind schon 6 Jahre alt ist: Kinder erzählen zu Hause nicht, was im KiGa schief läuft (denn das ist Interpretation, das ist an ein System von Werten und Einstellungen geknüpft, die ein Kind noch gar nicht haben kann). Kinder erzählen nicht zuverlässig, und gleich gar nicht ungefragt. Selbst aus der Schule erzählt mir meine Große jetzt manchmal noch Begebenheiten, und ich spüre, dass sie mir das erzählt, weil sie es nicht einordnen kann. Sie bittet mich quasi um die Einschätzung, das ist gut/böse von der Lehrerin. Kinder nehmen alles wahr, aber sie interpretieren soooo vieles anders als wir Erwachsenen. Kinder sehen den Brokkoli auf dem Teller. Erwachsene, dass der Brokkoli bio ist. Kinder sehen die Wiener auf dem Teller. Erwachsene, dass die Wiener nicht vegetarisch ist. Kinder sehen die Schokolade. Erwachsene sehen den Zucker vor dem 2. Geburtstag, und überhaupt, Süßigkeiten geht gar nicht. Kinder sehen die Pfütze. Erwachsene sehen, dass das Kind keine Gummistiefel trägt. Das könnte ich endlos so fortsetzen.

Kinder sehen die Welt anders als Erwachsene. Sie erzählen andere Dinge zu Hause über die Betreuung, als man wünscht. Beispiel: Erzieher lassen Kinder (tw schon bei der Eingewöhnung) weinen, und trösten sie nicht. Routinemäßig. Erzieher zwingen die Kinder zum Aufessen. Erzieher schreien Kinder an. Usw. Kleinkinder sehen so etwas. Sie nehmen es wahr. Aber sie erzählen es zu Hause nicht (nicht zuverlässig). Sie filtern die Wirklichkeit anders als wir Erwachsenen. Meine Kleine hat leider unglaubliche Dinge erlebt. Sie hat NIE etwas davon erzählt. ABER sie hat mir nonverbal sehr sehr klar gemacht, dass da etwas sehr schief läuft. Nonverbal waren da keine Fragen offen. ETWAS klarer erzählt haben mir dann Vorschulkinder, oder mein eigenes großes Kind auf Nachfragen (!!!), und dann eben das, was ich selbst gesehen habe.


Das alles will sagen: ich finde für die Qualität der Betreuung und Kontrolle darüber die Sprachfähigkeit eines Kindes absolut unerheblich
(denn darum geht es Dir ja, oder?)


Meine Große ist früher morgens zur Tagesmutter in den Garten GERANNT. Hat sich nie umgedreht, war weg, ehe ich mich verabschieden konnte.
Nachmittags war sie glücklich, und wollte gar nicht weg. Samstags war sie enttäuscht, dass sie nicht hin konnte.
Da muss sie mir nicht auf deutsch erzählen, dass es ihr dort gut ging.


Aus eigener, guter Erfahrung kann ich berichten: es gibt unglaublich tolle Tagesmütter. Es gibt unglaublich liebevolle, einfühlsame, sensible Tagesmütter. Es gibt tolle, professionelle, ruhige, freundliche, liebevolle Kindergartenerzieherinnen. Es gibt gute KiGas. Es gibt gute Krippen. Du musst suchen, und Du musst vor allem Deinem Bauchgefühl vertrauen.

Und noch ein wenig Geduld haben. Dein Baby ist 9 Monate. In wenigen Monaten ist es 1 Jahr, läuft, entdeckt die Welt.....
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von Sakura » 18.02.2018, 22:39

Kalotta93 hat geschrieben:
18.02.2018, 22:10
Von dort aus suche ich dann nach geeigneter Betreuung. Wie findet man die?
Du solltest jetzt aktiv werden, die Plätze werden jetzt vergeben.

Ich hatte bisher den größten Erfolg mit Klinkenputzen. Hingehen, vorsprechen. Unsere Stadt hat eine zentrale Vergabestelle und ein Internetportal für die Vergabe, aber das alles hat für uns nie funktioniert. Ich habe rumgefragt, und bin dann die Empfehlungen abgeklappert. Und habe auf mein Bauchgefühl gehört. Bei der TaMu war das ein Volltreffer.

Beim Kindergarten hatte ich ab Anfang ein blödes Bauchgefühl, aber auch keine Alternative. Und meine Große hat das dann im KiGa auch gepackt. Meine Kleine gar nicht. Die habe ich dann rausgenommen, bin wieder Klinkenputzen gegangen, und als wir dann wirklich einen Platz gefunden hatte UND das Bauchgefühl stimmte (!) habe ich sie angemeldet, und bisher hat mein Bauchgefühl recht.

Tagesmütter und Krippenerzieherinnen kennen das Phänomen, dass man als Mutter riesige Probleme hat, sein erstgeborenes Kind abzugeben, sehr gut. Wenn sie was taugen, dann reagieren sie darauf sensibel, und ohne blöde Sprüche!

Schau mal auf die Homepage Eurer Stadt. Gibt es da eine Liste der örtlichen Krippen und Tagesmütter?
Kennst Du andere Mütter mit Babys? Vielleicht sogar Mütter mit älteren Kindern, die Dir Krippen/TaMus empfehlen können?
In manchen Städten ist das Jugendamt / Sozialamt in die Vergabe eingebunden, und hat Listen der Einrichtungen.
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Re: Teuren Jogger auf Raten kaufen oder günstigeren "Jogger" gebraucht kaufen?

Beitrag von NataschaZ » 19.02.2018, 15:38

Und schau auch mal, ob es an deiner Uni eine Kita, Elterninitiative o.ä. extra für Studis gibt. Dann sparst du schon die Fahrzeit zur Uni.
Gruß Natascha
mit großem Mäuserich und kleiner (9/15) Maus

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