Ohne Brust (wieder) einschlafen lernen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Ellies
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Re: Ohne Brust (wieder) einschlafen lernen

Beitrag von Ellies »

Vielen Dank für eure Worte und Ideen, ich versuch mal darauf einzugehen. Tatsächlich bin ich heute etwas froheren Mutes, da hat die Forenmagie hoffentlich schon geholfen. Heute Nacht hat er sich ein paar mal weggedreht nach dem Abdocken und ist eingeschlafen.
schlangengurke hat geschrieben:
10.10.2020, 22:59
Mit ca zwei Jahren (wenn ich mich recht erinnere) habe ich nachts abgestillt. Einschlafstillen haben sie aber noch länger weitergemacht, das war kein Problem.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es einfach eine Gewohnheit ist in dem Alter, und dass ihr da durch ein paar schlechte Nächte durch müsst.
Bist du abends/nachts manchmal weg und dein Partner allein mit ihm? Wie klappt es dann?
Ja das hört sich gut an, ich möchte eigentlich auch nicht unbedingt Abstillen, nur nachts brauch ich jetzt einfach mal mehr Schlaf.
Ich war jetzt schon länger nicht mehr abends weg, aber wie gesagt klappt das Einschlafen mit Tragen eigentlich gut (gestern auch mit Papa, nachdem ich keine Lust mehr hatte). Bis er wieder wach wird nachts bin ich wieder da, so ganz ausquartiert hab ich mich noch nie.
Ohne Trage bleibt er einfach wach bis ich komme. Ohne Gebrüll und so, aber er schläft halt nicht ein.

Minja, genau, das mit dem Grenzen überschreiten ist das Thema warum ich es jetzt angehen wollte. Nach ein paar Nächten ist es bei mir schon wieder nicht mehr so schlimm, aber eben kein Dauerzustand. Deine Tochter hört sich echt nach nem schwierigen Fall an. Ich hoffe bei uns klappt es mal früher mit dem Durchschlafen (wobei ich mir da ja auch nicht sooo viele Hoffnungen mache :D)

Danke dir Jule! Wir haben ja kein eigenes Zimmer, daher muss ich mal schauen ob wir das so machen könnten. Tatsächlich hat er das mit dem tagsüber nicht stillen aber sehr schnell verstanden und von sich aus schon nie mehr nachgefragt. Aber nachts ist halt eine andere Situation. Das mit dem Stück für Stück ersetzen ist ein guter Tipp. Als er kleiner war hab ich das schon ein paar mal angegangen (auch Pantley) und danach ist es immer noch viel schlimmer geworden. Daher hatte ich das jetzt verbannt. Bzw. So ein bisschen mache ich das schon, ich streichle mittlerweile und mache pschscht.

Serafin, auf dich hatte ich ja hier gesetzt. Tatsächlich ist es bei uns auch noch Hunger bzw. Durst manchmal denke ich. Er trinkt auch recht viel nachts im Moment. Die letzten Tage isst er aber sehr gut, daher ist jetzt vielleicht auch in dieser Hinsicht ein guter Zeitpunkt.

Sommermama, danke den Artikel kenne ich schon, habe das wie oben beschrieben auch schon ein paar Mal gemacht, was es dann aber komischerweise immer schlimmer gemacht hab weswegen ich dann aufgegeben hab. Streicheln und pschscht mache ich jetzt eben schon und ab und zu habe ich das Gefühl er wacht dann nicht auf obwohl er kurz davor ist.

Carraluma, das mit der Stilldauer an ein Lied knüpfen ist auch eine gute Idee und wäre vielleicht einen Test wert. Heute Nacht hat er sich ja ganz gut Abdocken lassen, aber falls das nochmal schwieriger werden sollte ist es für ihn dann vielleicht auch greifbarer. Zähne putzen machen wir auch mit langsam bis 10 zählen, da hat es auch geholfen.
Ellie mit dem kleinen Muulwürfle (04/2018) :)

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Sam
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Re: Ohne Brust (wieder) einschlafen lernen

Beitrag von Sam »

Hi Ellies.
Ich hatte das mit Gordon auch einmal versucht, aber ähnlich wie bei euch hat das so gar nicht geklappt. Das Problem war, dass Wutz an der Brust jederzeit eingeschlafen wäre, aber die Idee, WACH abzudocken und DANN einzuschlafen lief ihm einfach komplett gegen den Strich. Und auch ich fand dieses Rumgehample (stillen, aber blos nicht einschlafen, abdocken, Geschrei, stillen, Zeitfenster beachten....) wirklich stressig, und hatte noch weniger Schlaf als sowieso schon.

Ich habe dann für uns beschlossen, dass nachts nicht gestillt werden soll, Punkt. Ohne „Zwischenschritte“ und Zeitfenster. Wir stillen zum Einschlafen und morgens. Das habe ich Wutz auch so gesagt, mehrmals und auch abends nochmal. Wenn er nachts wach wurde, habe ich ihn erinnert („Es ist Nacht, in der Nacht schlaft der Busen... ich hab dich lieb, kuschel dich an... usw.“) und ich war selbst erstaunt, wie gut das funktioniert hat.

Er hat wirklich auf Anhieb längere Zeitabschnitte geschlafen, und ich hatte den Eindruck, er hat verstanden, was ich ihm gesagt habe (er war fast 2). Es hat längere Zeit gedauert, bis ich nachts nichts mehr sagen musste und es gibt noch immer ab und zu schlechte Nächte. Aber unsere Nächte sind seitdem deutlich besser. Leider schläft er noch immer nicht länger als 8 Stunden pro Nacht - aber 8 Stunden Schlaf mit einer oder keiner Unterbrechung ist ja schon himmlisch.

Das Einschlafstillen habe ich beibehalten, ich finde das sehr stressfrei für mich. Bei Oma und Opa hat es auch ohne geklappt.
Mama vom Wutzi seit Ende Mai 18.

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