Was ist normal?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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IndieRina
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Re: Was ist normal?

Beitrag von IndieRina »

Mein Sohn hat damals als kleines Baby suuuper geschlafen (acht Stunden am Stück mit zwölf Wochen). Dafür war sein Schlaf ab dem Krabbelalter zwischen neun und 18 Monaten katastrophal. Danach wurde es wieder besser. Er hat auch erst mit 15 Monaten nennenswerte Mengen gegessen. Davor nur mal an einem Stück Brot oder Obst gelutscht.

Meine Tochter ist ganz anders. Sie ist wie deine Kleine grad 16 Monate alt und schläft zum Glück viel besser als mein Sohn zu dem Zeitpunkt. Sie hat auch schon mit sieben Monaten losgefuttert. Dafür läuft sie noch nicht.

Welches meiner Kinder ist jetzt "normal"? 😉 Ich denke, beide 🙂
Mama von Knopf (09/15) und Knöpfin (02/19)

bluestar
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Re: Was ist normal?

Beitrag von bluestar »

Mein Kind ist da wohl ähnlich wie IndieRinas Sohn. Sie hat auch als Baby recht gut geschlafen und dann ging es mit cirka einem Jqhr los mit nächtlichen Wachphasen, durchs Bett Robben, ständig stillen usw. Wie ich im anderen Thread auch schon geschrieben hatte, hat sie auch erst sehr spät angefangen mehr zu essen und isst immer noch wenig.
Die Bandbreite dessen was normal ist ist einfach sehr groß. Schau dir doch mal an wie unterschiedlich wir Erwachsene sind (insgesamt, aber auch in Bezug auf Essen und Schlafen). Das Standardkind bei dem alle Standardlösungen „funktionieren“ ist wohl selten.
Wenn ihr aber einen hohen Leidensdruck habt, solltet ihr versuchen, für euch Lösungen zu finden.
Kann dein Mann woanders schlafen und dich dafür dann an anderer Stelle entlasten?
Wäre es für dich eine Möglichkeit nachts abzustillen?

Je nachdem wie eure Situation ist, also ob ihr beide arbeitet, euer Kind in die Betreuung geht, ihr Unterstützung durch die Familie habt, würde ich an eurer Stelle versuchen, mit solchen Lösungen durch diese Zeit zu kommen.
(((())))
+ die Kleine *04/ 2018

Caitrionagh
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Re: Was ist normal?

Beitrag von Caitrionagh »

Ich weiß nicht mehr, in welchem Alter es war, aber mein Kind hatte nachts ab und zu Hunger und schlief kaum weiter, wenn es nichts bekam (hauptsächlich bei einem Wachstumsschub). Da hatte es auch abends immer wenig gegessen. Hast du schon probiert, etwas zu essen oder auch Wasser anzubieten?
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Goldhamster
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Re: Was ist normal?

Beitrag von Goldhamster »

Huhu, ich gebe auch meinen Senf dazu: das schlafen klingt für mich (leider) völlig normal. Es gibt ja um die 74. Woche oder so in etwa noch einen Schub, den merken wir ganz schön krass. Außerdem hat Töchterlein ihren Radius erweitert, will alleine draußen rum laufen und entdeckt jeden Tag neue spannende Sachen, das merkt man nachts einfach.
Das Abendessen fällt hier auch spartanisch aus. Avocado geht manchmal noch ganz gut oder irgendein Brei mit Obst, aber generell hat sie abends nicht großartig Lust zu essen.
Töchterlein 01/19

victogro
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Re: Was ist normal?

Beitrag von victogro »

Also der 17. Monatsschub plus Backenzähne und Tagesmuttereingewöhnung haben sich genauso ausgewirkt und tun es immer noch.
Abendessen und generell essen waren hier schon immer ein Lotteriespiel. Es hat sich etwas gebessert seitdem ich nur noch zwei Mal am Tag aktiv eine Mahlzeit anbiete (den Rest „sucht“ er sich aus also was und wann - geht selber zur Schublade oder Kühlschrank, zeigt was er will oder sieht wenn wir essen und holt sich was ab). Ist das normal? Habe mir immer eingeredet nein, aber habe dann in mich hineingehorcht und auch gesagt: jeder Mensch ist anders, schläft anders, hat anders Hunger, usw... wieso sollte ich mein Kind in irgendeine Schablone zwingen. Wozu?
Er ist mit 10,5 Monaten gelaufen und alle so „viel zu früh!“ und ich „ja, soll ich ihn jetzt ausschimpfen?“ Mein Kind schläft bei mir bis heute an der Brust ein - alle so „boah, das ist doch nicht normal! Der lernt nie schlafen!“ und ich so „warum soll ich es mir und ihm schwer machen wo es unnötig ist?“ und zack langsam aber sicher dauert Einschlafstillen auch nicht mehr 20 sondern 2 Minuten. Alles zu seiner Zeit.
Ich kann dich auch nur bestärken durchzuhalten. Hier ist es immer noch von Nacht zu Nacht schwierig. Mein Mann und ich haben uns darauf geeinigt, dass ich deutlich mache, wenn ich nicht mehr kann und dann übernimmt er. Ansonsten würde wir es nicht schaffen.
Vicky mit Mäuserich 01/2019

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