Aggressives Einschlafstillen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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marmeladetigerin
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Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von marmeladetigerin »

Ihr Lieben,

Ich weiß, es gibt bereits einige nicht unähnliche Themen, allerdings ist meine Verzweiflung groß genug, um mein Eigenes zu öffnen. Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen, eine neue Perspektive zu finden. Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Mein Sohn ist 17 Monate alt und wird noch 2x täglich (einschlaf-)gestillt, einmal zum Mittagsschläfchen und einmal abends. Nachts wacht er noch gelegentlich auf, das ist aber halb so wild. Unser Problem ist das Einschlafstillen, das mich prinzipiell nicht stören würde, wenn es sich nicht seit 5 oder 6 Wochen einfach nur zum Krampf entwickelt hätte.

Mein Sohn hatte schon immer große Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden. Er war ein Schreibaby und hat die ersten 4 Monate brüllend im Tragetuch verbracht, auch dann ging es nur mit weißem Rauschen und wippen, als es dann nur mehr ein Mittagsschläfchen war, hat Stillen (eine Zeit lang) gereicht. Er ist sehr lebhaft, temperamentvoll, neugierig, aufgekratzt und überdreht leicht. Und momentan ist ALLES interessant. So weit, so normal.

Nun möchte er momentan partout nicht schlafen, wir legen uns hin, stillen, dann dreht er sich doch noch einmal zur Seite und steht auf, krabbelt durchs Bett, dreht das Licht auf und ab, zerrt am Vorhang, zeigt auf meine Nase, ...... stillt wieder, fummelt mit der 2. Hand aggressiv an meiner 2. Brust herum, zwickt in die Brustzwarze (was ich mit „NEIN, das möchte ich nicht“ unterbinde und abbreche), daraufhin wird er wütend, fängt zum hauen an (wieder: Nein, nicht die Mama hauen, das tut mir weh. Wenn Du wütend bist, dann darfst Du den Polster hauen), er wird laut(er), beginnt zu beißen, zu weinen und nach einer Stunde KAMPF schläft er dann irgendwann ein.

HILFE! Ich möchte nicht abstillen, aber ich ertrage das so nicht mehr länger. Jeden Abend bin ich wütend. Und ich will da auch eine deutlichere Grenze setzen, aber ich weiß einfach nicht, wie! Aufstehen und alleine lassen möchte ich nicht. Mich eine Stunde lang zwicken, beißen und hauen lassen möchte ich aber noch viel weniger. Ich weiß, er macht es nicht absichtlich, aber...

Gleichzeitig tu ich mir schwer, an der momentanen Situation etwas zu verändern. Der Kindergarten hat gerade erst wieder begonnen (er war vor Corona erst seit einem Monat: war also nicht gut eingewöhnt), ich habe wieder zu arbeiten begonnen, bin also tagsüber weg und möchte dann nicht unser kleines gemeinsames Zeitfenster auch noch an den Papa abtreten, aber wenn es so schrecklich ist.... das ist ja auch nicht harmonisch. Die Schwierigkeiten haben aber schon zuvor begonnnen! Schub ist es keiner.

Im Kindergarten schläft er übrigens auch nicht zu Mittag und die Pädagonnen versuchen wirklich alles, mit Händchen halten, streicheln, sich dazu legen, summen... er tut sich furchtbar schwer. Ich habe hier immer wieder gelesen, dass es das Schlafen im Kindergarten kein Problem ist, auch, wenn zuhause gestillt wird. Bei uns geht es leider nicht.

Was mache ich bloß? So kann es nicht weitergehen. Abstillen möchte ich nicht, Abstillen nach Gordon ist bei uns nicht so relevant, da die Nacht an sich ja nicht das Problem ist.

Er schläft meistens bis 7 in der Früh – Mittagsruhe ist zuhause und im Kindergarten von 12-2 und abends geht es gegen 19.30 ins Bett. Es ist sehr schwierig, sein Müdigkeitsfenster zu finden: er zeigt es nämlich überhaupt nicht, man merkt es erst, wenn er etwas fahrig wird. Aber Verschiebungen um 15 Minuten machen überhaupt keinen Unterschied. Ich bin ratlos. Ritual haben wir, wir schauen auch, dass genug Zeit ist, um zur Ruhe zu kommen (also am frühen Abend nicht mehr auf den Spielplatz gehen usw.) ....

UFF.
Danke fürs Zuhören!
mit einem Sohn (12/2018)

pqr
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von pqr »

Hallo

Klingt anstrengend.
Mein Bauchgefühl wäre, dass er, wenn er 2 h Mittagsschlaf machen soll, vielleicht eher so gehen 21:00 oder 21:30 und Bett müsste.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017

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Larala
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von Larala »

Das war beim Lesen auch mein erster Gedanke. Vielleicht ist er einfach noch nicht müde? Wir hatten auch Phasen, in denen das Einschlafstillen so ein Kampf war. Ich bin dann wieder mit ihr aufgestanden und nochmal ins Wohnzimmer gegangen. Eine Runde Spielen, Bücher anschauen oder so, und dann nochmal probieren.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17

Pirouge
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von Pirouge »

Uff, das klingt super anstrengend (())!
Konkrete Tipps habe ich keine, höre aber gerade Interviews aus einem Online-Kongress zum Thema Geburtstrauma. Und mich berühren sehr Berichte darüber, wie viel Kinder aus Schwangerschaft und Geburt mit sich tragen und dann ausdrücken - durch Weinen, später Wüten. Ich merke in mir manchmal eine starke Skepsis, wenn ich im Kopf bin und dann wieder ein tiefes Stimmigkeitsgefühl. Ein Therapeut erzählte von krass emotionale Momenten, die er regelmäßig hatte - bis er sich dann mal mit seiner Geburt beschäftigt hat und Themen gelöst hat .Als Beispiel vielleicht für ein spomtan gelöstes Thema: Eine Frau erzählte, dass ihre Tochter immer krasse und andauernde Wutanfälle hatte. Und mit 5 der Mutter mal an den Kopf schmiss: Du hast mich doch gar nicht gewollt. Tatsächlich war in der Frühschwangerschaft eine Ablehnung da und die Mutter antwortete der Tochter ehrlich mit "Ja, so war das.", die Tochter weinte lange und intensiv in den Armen der Mutter und danach gab es keine Wutanfälle mehr.
Vielleicht ist das eine Richtung, in die ihr mal schauen wollt? Franz Ruppert, Franz Renggli, Andreas Krüger, Alexandra Lehmann sind mir in Erinnerung als Menschen, die Methoden entwickelt haben. Einige arbeiteten nach Aware Parenting von Altha Solter.
...mit Winterkind 12/14 und Herbstkind 11/19

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Myeskathry
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von Myeskathry »

Ich drück dich mal! (())
Wir hatten als erstes Kind einen ähnlichen Spezialisten. Das schwierige ist die Wage zu finden zwischen “zu müde“ und deshalb überdreht und “noch nicht müde genug“ und deswegen nicht zum Einschlafen zu bekommen. Wenn er die zwei Stunden Mittagsschlaf braucht (der Ritter hatte die tatsächlich lange gebraucht) dann würde ich auch erst zwischen 20 und 21 Uhr wieder schlafen legen. Vorher war bei uns sonst auch immer Kampf angesagt. Ich bin so froh, seit von den beiden großen keiner mehr Mittagsschlaf braucht und wir sie schon eher zum Schlafen bekommen. Das wäre die zweite Möglichkeit. Überlegt das mal gut durch! Wie kaputt ist er Mittags wirklich? Was passiert wenn er mal keinen Mittagsschlaf machen muss (es nur ein beruhigtes Zeitfenster gibt, wo eben sonst nichts los ist)? Gäbe es diese Möglichkeit in der Kita? Oder könnt ihr später ins Bett bringen? Wir haben die Erfahrung Gemacht, dass es hier am besten läuft, wenn die Kinder gleich nach dem Abendessen bettfertig gemacht werden, dann noch etwas Zeit zum Spielen/Hörspiel anhören/Buch ansehen haben und wir dann zu Bett bringen. Wenn sie sich kurz vor dem Schlafengehen erst bettfertig machen, sind sie zu müde und es kommt beim Umziehen/Zähneputzen zu Stress und Gequake. Dann klappt das zu Bett bringen hier auch nicht besser. Bei unseren, die ja schon größer sind, stellen wir fest, dass eine konsequente Kontinuität da auch sehr hilfreich ist. Aber das scheint weniger euer Problem zu sein. Wir vertrödeln uns abends gerne und bereuen das immer, wenn es dann wieder knatsch gibt beim Umziehen...
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20)

Sisqi
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von Sisqi »

Mein Großer hatte auch erst Probleme im KiGa zu schlafen, da hat es einfach seine Zeit gedauert bis er und die Erzieherinnen ihren Weg gefunden haben. Danach schlief er im KiGa wunderbar ohne Stillen und Kampf und zu Hause so schlecht wie immer. :lol:
A 06/13, E 03/16 & P 11/18

marmeladetigerin
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von marmeladetigerin »

Danke für Eure Antworten!!
pqr hat geschrieben:
27.05.2020, 21:44
Hallo

Klingt anstrengend.
Mein Bauchgefühl wäre, dass er, wenn er 2 h Mittagsschlaf machen soll, vielleicht eher so gehen 21:00 oder 21:30 und Bett müsste.
Im Kindergarten ist von 12-2 MittagsRUHE, aber kein Zwang... also wenn wer nicht schlafen möchte oder kann, dann spielt er leise. Da er das Schlafen momentan nicht schafft, oder vielleicht mal maximal 15-20 Minuten schläft, ist eh wenig Pause...

Und er ist noch recht klein für 21/21.30 Uhr mit 17 Monaten, oder? Die anderen "Babies" in meinem Bekanntenkreis in diesem Alter schlafen alle von 7-6.30 durch! (ANGEBLICH! :lol: ) und tagsüber sogar oft noch 2x! Davon kann ich ja nur träumen! Und er ist abends wirklich müde.
Pirouge hat geschrieben:
27.05.2020, 22:28
Uff, das klingt super anstrengend (())!
Konkrete Tipps habe ich keine, höre aber gerade Interviews aus einem Online-Kongress zum Thema Geburtstrauma. Und mich berühren sehr Berichte darüber, wie viel Kinder aus Schwangerschaft und Geburt mit sich tragen und dann ausdrücken - durch Weinen, später Wüten. Ich merke in mir manchmal eine starke Skepsis, wenn ich im Kopf bin und dann wieder ein tiefes Stimmigkeitsgefühl. Ein Therapeut erzählte von krass emotionale Momenten, die er regelmäßig hatte - bis er sich dann mal mit seiner Geburt beschäftigt hat und Themen gelöst hat .Als Beispiel vielleicht für ein spomtan gelöstes Thema: Eine Frau erzählte, dass ihre Tochter immer krasse und andauernde Wutanfälle hatte. Und mit 5 der Mutter mal an den Kopf schmiss: Du hast mich doch gar nicht gewollt. Tatsächlich war in der Frühschwangerschaft eine Ablehnung da und die Mutter antwortete der Tochter ehrlich mit "Ja, so war das.", die Tochter weinte lange und intensiv in den Armen der Mutter und danach gab es keine Wutanfälle mehr.
Vielleicht ist das eine Richtung, in die ihr mal schauen wollt? Franz Ruppert, Franz Renggli, Andreas Krüger, Alexandra Lehmann sind mir in Erinnerung als Menschen, die Methoden entwickelt haben. Einige arbeiteten nach Aware Parenting von Altha Solter.
Hmm.... er ist ein (ungeplantes :mrgreen: ) Wunschkind, seeeehr harmonische Schwangerschaft, schreckliche Geburt, aber gefühlsmäßig ist es das nicht. Er war schon im Bauch unglaublich quirlig und ist es auch jetzt: das ist nichts Schlimmes, aber er braucht (bzw. brauchte) ungemein viel Hilfe bei der Reizverarbeitung. Ich glaube, das trifft es eher: aufgrund seiner Lebhaftigkeit tut er sich sehr sehr schwer abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Ich denke, das ist mehr etwas "Charakterliches" und ich würde ihm gerne helfen dabei.
mit einem Sohn (12/2018)

marmeladetigerin
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von marmeladetigerin »

Myeskathry hat geschrieben:
28.05.2020, 00:04
Ich drück dich mal! (())
Wir hatten als erstes Kind einen ähnlichen Spezialisten. Das schwierige ist die Wage zu finden zwischen “zu müde“ und deshalb überdreht und “noch nicht müde genug“ und deswegen nicht zum Einschlafen zu bekommen. Wenn er die zwei Stunden Mittagsschlaf braucht (der Ritter hatte die tatsächlich lange gebraucht) dann würde ich auch erst zwischen 20 und 21 Uhr wieder schlafen legen. Vorher war bei uns sonst auch immer Kampf angesagt. Ich bin so froh, seit von den beiden großen keiner mehr Mittagsschlaf braucht und wir sie schon eher zum Schlafen bekommen. Das wäre die zweite Möglichkeit. Überlegt das mal gut durch! Wie kaputt ist er Mittags wirklich? Was passiert wenn er mal keinen Mittagsschlaf machen muss (es nur ein beruhigtes Zeitfenster gibt, wo eben sonst nichts los ist)? Gäbe es diese Möglichkeit in der Kita? Oder könnt ihr später ins Bett bringen? Wir haben die Erfahrung Gemacht, dass es hier am besten läuft, wenn die Kinder gleich nach dem Abendessen bettfertig gemacht werden, dann noch etwas Zeit zum Spielen/Hörspiel anhören/Buch ansehen haben und wir dann zu Bett bringen. Wenn sie sich kurz vor dem Schlafengehen erst bettfertig machen, sind sie zu müde und es kommt beim Umziehen/Zähneputzen zu Stress und Gequake. Dann klappt das zu Bett bringen hier auch nicht besser. Bei unseren, die ja schon größer sind, stellen wir fest, dass eine konsequente Kontinuität da auch sehr hilfreich ist. Aber das scheint weniger euer Problem zu sein. Wir vertrödeln uns abends gerne und bereuen das immer, wenn es dann wieder knatsch gibt beim Umziehen...
Ah, das klingt vertraut! (()) Ich möchte derweilen zumindest eine Art Mittagsruhe etablieren, da er so lebhaft ist, damit er nicht nonstop tobt! Weil abends ist er (ohne Schläfchen) wirklich wie betrunken: fahrig, fällt dauernd um, tut sich weh, quengelig... Es soll kein Schlafzwang sein, aber auf jeden Fall eine Ruhephase. So ist es auch im Kindergarten, kein Kind MUSS schlafen, wer nicht will oder kann, darf leise spielen oder in eine andere (ältere) Gruppe.

Umziehen und so machen wir eh so: also gleich nach dem Abendessen.
Sisqi hat geschrieben:
28.05.2020, 00:41
Mein Großer hatte auch erst Probleme im KiGa zu schlafen, da hat es einfach seine Zeit gedauert bis er und die Erzieherinnen ihren Weg gefunden haben. Danach schlief er im KiGa wunderbar ohne Stillen und Kampf und zu Hause so schlecht wie immer. :lol:
NA FEIN!!! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Dann bin ich geduldig und "FREUE MICH!" ...
Es wäre auch für ihn besser, wenn er dort schläft. Weil um 11.45 abholen mit der U-Bahn nach Hause etc., das regt ihn alles wieder SO auf, dass dieses kurze Müdigkeitsfenster nach dem Essen wieder geschlossen ist und er überdreht ist und keine Ruhe findet.
mit einem Sohn (12/2018)

marmeladetigerin
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von marmeladetigerin »

Aber was mir mehr Bauchweh macht:

Wie mit diesem aggressiven Einschlafstillen umgehen? Beenden? Ich möchte nicht mehr, dass er sich körperlich an mir so abreagiert. Aber wie geht das ohne Kampf. Ständig wegsetzen und NEIN sagen ist für die Dauer einer Stunde wirklich anstrengend und auch nicht harmonisch vor dem Einschlafen. Kennt das jemand (hauen, beißen, zwicken - aus überdrehter Müdigkeit). Er ist noch so klein, kann noch nicht sprechen, dehalb ist es so schwierig, ...
mit einem Sohn (12/2018)

luise90
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Re: Aggressives Einschlafstillen

Beitrag von luise90 »

Hallo,
mein kleiner ist zwar erst 10 Monate, aber deine Beschreibung kommt mir schon jetzt bekannt vor und irgendwie macht es mir etwas Angst.
Ich kenne auch das Verhalten abends beim einschlafenstillen und diese betrunken sein.
Ich behelfe mir im Moment meistens mit Tragen. Ich weiß nicht ob das langfristig gesehen klug ist, aber es schont meine Nerven sehr.
Ich finde es auch sehr schwierig abends den richtigen Moment abzupassen. Tagsüber schaffe ich es meistens, weil wir ja auch noch keine Kita oder durch corona anderes Programm haben. Aber abends klappt das sehr selten, da ist er einfach immer zu aufgedreht.
Habt ihr sowas schonmal probiert, also kurz vorm ins Bett gehen spazieren gehen?
Das haben wir auch schon gemacht, Kind schon total bettfertig mit Schlafsack in den Kinderwagen und spazieren gegangen. Da wurde er dann Bett schwer und konnte einschlafen.

Aber ich weiß auch, dass das nicht unbedingt eine Lösung die man sich so wünscht aber vllt wenn die Nerven blank liegen?

Vorm schlafen in der krippe fürchte ich mich auch etwas, aber ich versuche mich nicht schon vorher wild zu machen.

Also von mir eher solidarische Grüße als gute Ratschläge.
Mit Wubbi 07/19

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