Einschlafen nach dem Abstillen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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ShinyCheetah
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von ShinyCheetah »

Reh, ganz im Ernst, wenn er euch dabei nicht stundenlang konzentriert zuguckt ist das doch super! :)

...falls du gerne computerst, natürlich ;)
mit Sohn F (Ende September 18)

Reh
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Reh »

Bis jetzt schläft er erstaunlich schnell ein dabei, Viertelstunde oder so. So richtig ideal find ich es trotzdem nicht (auch wenn ich das gern mal Spiele, hab ich vorher ewig nicht mehr).
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Reh
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Reh »

Update:

Wenn ich mich mit Kind an den PC setze, damit es schläft, bleibt es natürlich wach -.-

Jeder Vorschlag wird mit "Neeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiin!!!!" quittiert, ob es nun "Geschichte hören" oder "kuscheln" oder "im Beistellbett spielen" oder "wieder aufstehen" ist, wobei letzteres für uns eh nur selten in Frage kommt, weil wir einfach auch müde sind und schon schlafen wollen. Ist ja nicht so, dass wir das Kind ins Bett bringen und danach noch irgendwas machen.
Vor dem Abstillen hat das manchmal geklappt, wenn das Rehlein einfach im Wohnzimmer auf dem Sofa eingeschlafen ist, dann sind wir manchmal noch etwas wach geblieben. Aber jetzt sehe ich es nicht, selbst wach mit einem wachen Kind ins Bett zu gehen, um mich anbrüllen, treten und beklettern zu lassen. Oder im Bett zu liegen, während das Kind im Beistellbett spielt - dann kann ich besser im Wohnzimmer sitzen, während das Kind spielt.

Statt Hörspiel haben wir jetzt so eine kurze Geschichte probiert, also mehr Hörbuch, das kann ich zumindest ertragen. Das Ergebnis war durchwachsen: entweder anderthalb Stunden "nochmal! Nochmal!" Schon lange bevor die Geschichte überhaupt zu Ende war, oder auch Gebrüll, dass die Geschichte doch nicht an sein soll.

Eigentlich suche ich schon fast gar nicht mehr einen Weg, wie das Kind einschläft, sondern wie ich es schaffe, dass es stattdessen einfach mich schlafen lässt, egal ob es selbst wach bleibt oder nicht.
Müde im Bett zu liegen und gern schlafen zu wollen, stattdessen aber angebrüllt, getreten, gebufft und beklettert zu werden, die Decke Weggezogen zu bekommen, gefällt mir einfach nicht, ich möchte davon weg.

Leider haben wir kein wirklich komplett kindersicheres Zimmer im Haus (entrümpeln ist im Gange, das macht es kurzfristig schlimmer, langfristig aber hoffentlich besser), sonst hätte ich ihn da bestimmt schon mal einfach rein gesetzt, einfach um nicht irgendwann zurück zu brüllen.
Zum Glück sind wir in der komfortablen Situation, dass mein Mann den Tag über arbeiten ist und somit abends noch in der Lage, genug Geduld aufzubringen, das brüllende tretende Wesen aus dem Bett raus zu tragen, damit ich einen kurzen Moment durchatmen kann.
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Goldhamster
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Goldhamster »

Oh je, Reh, lass dich drücken 😔das klingt echt super anstrengend.
Bei uns ist es derzeit ähnlich. Kratzen, zwicken, an den Haaren ziehen, nicht schlafen wollen, dazu kommt das schludrige An- und Abdocken. Sprechen kann sie noch nicht, sonst würde ich sicherlich einiges zu hören bekommen 😉
Ich überlege, ob ich nachts zumindest abstille. Aber wenn ich den Thread hier lese, bin ich ratlos, was wir stattdessen "machen" sollen. Hm. Ich lese hier weiter und hoffe auf schnelle Besserung...
Töchterlein 01/19

Reh
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Reh »

Das nachts abstillen war kein Problem, solange wir zum einschlafen noch gestillt haben. Es hat ein paar Monate mit nachts öfter aufwachen, jammern, kuscheln, gedauert, aber dann hat das Rehlein nach dem einschlafstillen recht zuverlässig geschlafen (wenn auch mit nächtlichen Wanderungen durchs Bett und Kuschelattacken mit Kopf und Füßen, aber eben ohne richtiges aufwachen).
Und auch jetzt: wenn es erst mal schläft, schläft es "durch", aber der Weg dahin ist nicht so sehr angenehm.

Gestern Abend hat es glaub ich nur ne halbe Stunde gedauert. Aber eben die halbe Stunde zwischen Mitternacht und halb eins morgens. Und dann um 8.30 Uhr wach. Gut, dass mein Mann aufgestanden ist, mir reicht das schwanger nicht an Schlaf...
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Seifenblasenfrau
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Seifenblasenfrau »

Hattest du schon was zum Tragen geschrieben? Unser Kleiner wird jetzt auf den Rücken zwangseingebunden, wo er erst mal zappelt und schreit, aber dann (Anfangs nach 1-2 Stunden, jetzt schon meistens nach 30 Minuten) schläft er ein. Im Bett ist es auch schwierig, weil er immer abhaut und ich ihn nicht gegen Gebrüll festhalten will.
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Reh
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Reh »

Dazu hatte ich tatsächlich noch nichts geschrieben.
Eigentlich ist das auch nicht das Ziel, weil es einfach schon so spät ist... ein Gedanke wäre, das Tragen früher stattfinden zu lassen, aber am Ende wacht er dann nach ner Stunde wieder auf und ist nochmal 3 Stunden fit. Vielleicht müssen wir da einen Rhythmus finden, zu genau dem Zeitpunkt zu tragen, dass es als Nachtschlaf-Einschlafzeitpunkt taugt.

Vorgestern Abend hat mein Mann ihn tatsächlich doch getragen, aber im Sling, den er offenbar wohl sehr suboptimal gebunden hat, jedenfalls kam er nach 10 Minuten mit noch wachem Kind wieder und meinte, sein Arm ist taub 8)

Ich selbst darf im Moment nicht (mehr) tragen, jedenfalls nicht für länger, wenn es sich vermeiden lässt, deshalb müsste das mein Mann übernehmen. Ich könnte ihm das mal vorschlagen, ob und wie wir das lösen, denn oft ist es so, dass das Rehlein noch relativ wach hier rum turnt, wenn wir beide müde werden und ins Bett wollen. Bis wir dann letztlich im Bett liegen, ist das Rehlein dann auch müde, aber eben auch schlafunwillig. Ob mein Mann zu dem Zeitpunkt statt schlafen gehen lieber ne Stunde spazieren geht, wage ich zu bezweifeln.
Wenn es aber wirklich gar zu schlimm wird und das Rehlein viel zu "aggressiv", dann ist das auch jetzt schon unsere Notlösung.
Das werde ich ihn mal fragen, ob das für ihn in Frage käme, das schon mal vorsorglich zu probieren, statt erst die Situation im Bett eskalieren zu lassen.
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Leominor
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Leominor »

Oder ihr probiert es doch nochmal mit Mittagsschlaf streichen... Da habt ihr zwar auch Theater, aber mittags wenn ihr noch nicht ganz so müde seid.
Und nach einiger Zeit spielt es sich vielleicht ein, dass nachts mehr geschlafen wird und die Laune trotz gestrichenen Mittagsschlaf tagsüber gut ist. Ist bei uns jetzt wohl der Fall (nach etwa 5 Wochen ohne Mittagsschlaf). Sie geht jetzt zuverlässig zwischen 19:15 Uhr und 20:15 Uhr schlafen und schläft meist bis etwa 7 Uhr.
Mit Mittagsschlaf ist hier auch bis 22 Uhr mindestens Party...
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und dem kleinen Bärenjunge (2/20)

Reh
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Reh »

Leider ist das Mittagsschlaf- Theater meistens erst gegen 17 oder 18 Uhr. Da ist dann die Frage, wie wir es schaffen, das Abendessen noch ins Kind zu kriegen.
Wenn er um die Zeit schläft, wird es abends spät. Wenn er nicht schläft, ist er eben ungenießbar und würde nichts zu Abend essen (und wir könnten gerade so nacheinander abwechselnd essen, während der jeweils andere das brüllende, tretende Kind bändigt).

Und wie gesagt, es gibt auch viele Tage, gefühlt die Hälfte, wo er ohne Mittagsschlaf und auch ohne 18-Uhr-Tief bis 23 Uhr hier rum hopst.
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Leominor
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Re: Einschlafen nach dem Abstillen

Beitrag von Leominor »

Was das Abendessen angeht: Wenn sie zu müde ist hilft es bei uns sie zu füttern. Brot klein schneiden und füttern, Joghurt oder Getreide-Obst-Brei gehen dann gut. Alternativ Milch aus dem Becher oder Banane. Und wenn gar nichts geht (hatten wir 1x bisher) dann so in‘s Bett bringen und eine Banane mitnehmen. Wenn sie aufwacht kriegt sie die sofort. An dem Tag hat sie trotz ausgefallenem Abendessen aber durchgeschlafen. Die Banane war in der Früh dann aber bitter nötig.
Zu müde zum Essen hatten wir aber auch nur kurz während der Umstellung. Mittlerweile essen wir sehr früh zu Abend. So gegen 18 Uhr bereiten wir es vor und spätestens 18:30 Uhr wird gegessen. Und das reicht tatsächlich bis in der Früh.
Hat ein bisschen gedauert, bis das bei mir im Kopf angekommen ist, dass unsere kleine Eule jetzt so früh schläft und ich sie gegen 19 Uhr in‘s Bett bringen muss. Sie war immer sehr sehr spät im Bett und hat lang geschlafen. So wie Stupsi. Entsprechend gab es bei uns auch erst um 20 Uhr Abendessen. Das geht jetzt definitiv nicht mehr. Sonst schläft sie nachts zu wenig. Aufgestanden wird nämlich fast immer zur gleichen Zeit, egal wann sie abends einschläft.

Wenn er aber trotz gestrichenen Mittagsschlaf nicht schläft ist das natürlich richtig übel! 😞 Gerade schwanger braucht man einfach viel Schlaf. Ging mir zumindest so...

Wir hatten das in den ersten Tagen nach der Umstellung allerdings auch, dass sie trotzdem spät geschlafen hat. Da hat sie dann insgesamt viel zu wenig geschlafen und ist ein paar Mal auch einfach so (😳, gab es vorher bei ihr nie!) mittags auf dem Sofa eingeschlafen (und dann Abends wieder ewig spät in‘s Bett, ein Teufelskreis).Hat sich aber nach einiger Zeit eingependelt. Allerdings will ich da nichts schönreden, das waren jetzt auch gute 5 Wochen... Wenn nicht der Kleine gewesen wäre der ein Frühaufsteher ist hätten wir wohl auch nichts geändert. Aber ein Kind, das erst um 23 Uhr schläft und eines, das um 6 aufsteht (und mehrfach nachts stillt) hat zu massivem Schlafmangel bei mir geführt. Da mussten wir was ändern.

Was ich sagen will, ich hoffe ihr findet bald eine gute Lösung!
Falls aber gar nichts helfen sollte könnt ihr es vielleicht nochmal probieren. Ich weiß nicht, ob das bei euch auch klappen könnte wie bei uns. Eine andere Lösung wäre vermutlich besser und deutlich weniger anstrengend. Aber bevor du völlig fertig bist wäre es vielleicht doch einen Versuch wert. Dauert halt ziemlich sicher einige Wochen- mit ungewissem Ausgang. 😔
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und dem kleinen Bärenjunge (2/20)

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