Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Sakura
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von Sakura » 25.02.2016, 22:24

Ich schrieb:
Sakura hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich glaube nicht an die Eulen-Theorie, wie sie hier oft verstanden wird.

Das ist etwas anderes als: ich glaube nicht an die Eulen-Theorie.
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kleinePrinzessin
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von kleinePrinzessin » 03.08.2016, 16:41

Hallo, ich mag immer Updates in anderen Threads, deshalb wollte ich mal kurz berichten:
Unser Sohn ist jetzt 33 Monate alt und ich habe das Gefühl, dass der Mittagsschlaf so langsam immer öfter ausfällt. Früher waren es einzelne Tage, jetzt reiht er schon manchmal einige aneinander. Und, tatatata, wenn er mittags nicht schläft, geht er tatsächlich zu "normalen Kinderzeiten" ins Bett, zwischen 19:30 und 20:30.
Lustigerweise muss ich sagen, dass es für uns manchmal auch gar nicht so leicht ist mit der Umstellung, denn für manche Unternehmungen war die späte Einschlafzeit auch ganz praktisch. Und ich muss auch ehrlich zugeben, dass die späten Nachmittage wirklich extrem viel anstrengender geworden sind. Dennoch habe ich das Gefühl, einfach wieder mehr Luft zum Atmen zu haben und nicht mehr so gestresst zu sein - und uns zu zweit als Eltern tut es auch gut. Sich einfach mal nur länger als 5 Minuten ohne Unterbrechung unterhalten zu können, ist einfach super. Einschlafen geht auch meist schneller.

Sakuras Tip mit den Schlafphasen (nach einer Schlafphase wecken bei leichter Unruhe) war auch super und hat - nachdem ich es konsquent mehrere Tage/Wochen hintereinander gemacht habe - auf jeden Fall geholfen, den Mittagsschlaf nicht ganz so ewig auszudehnen und zumindest zu verhindern, dass das Kind näher an 23:00/23:30 ins Bett geht. Allerdings scheint unser Gespensterchen ein eher harter Fall zu sein, denn auch mit verkürztem Mittagsschlaf wurde es immer mindestens 21:45/22:00.

Ganz nett ist im Moment, dass man es manchmal damit, wann man das Gespensterchen morgens weckt, selbst beeinflussen kann, ob es einen Mittagsschlaf gibt oder nicht - je nach Tagesplanung ;) Und ab und zu ist ein gut gelauntes Kind bis 22:30 mit zwei verfügbaren Eltern auch ganz nett im Vergleich zu einem quengeligen, verzweifelten kleinen Müdigkeitsball ab 17:30, wo ich meist noch alleine bin.

Und wie geht es Euch mit Euren "Nachteulen"?
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LaSonja
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von LaSonja » 03.08.2016, 22:59

Gute Idee mit dem Update :) . Seit einer Woche macht F. keinen Mittagsschlaf mehr! Jetzt schläft sie tatsächlich zwischen halb sieben und halb neun ein. Das ist total ungewohnt. Dummerweise wird sie öfters in der Nacht wach (evtl. wegen Hunger / Durst oder sie ist es gewohnt nach acht Stunden Schlaf aufzuwachen ). Und somit sind die Nächte zur Zeit wenig erholsam.

Bevor sie den Mittagsschlaf abgeschafft hat, hat sie so zwischen acht und elf Uhr geschlafen. Wir sind dann meistens gemeinsam ins Bett gegangen. Der Vorteil war, dass mein Mann und meine Tochter viel Zeit am Abend zusammen verbringen konnten.
(10/2013)

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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von kleinePrinzessin » 04.08.2016, 10:44

Ja, das mit der Papa-Zeit am Abend ist bei uns jetzt auch das Problem. Man kann nicht alles haben :?

Bei uns habe ich festgestellt, dass Gut-Schlafen/Durchschlafen offenbar wenig mit Hunger zu tun haben, es ist völlig egal, ob abends nur ein bisschen geknabbert wurde oder zwei Erwachsenenportionen Nudeln verdrückt, und manchmal schläft er von 8-8, manchmal von 8-4, manchmal von 23-3 Uhr durch... Leider habe ich noch nicht herausgefunden, welche Stellschraube man stattdessen drehen kann - aber ich habe auch aufgegeben, darüber nachzudenken. Irgendwann wird er (konstanter) durchschlafen, hoffe ich einfach. Immerhin wird er meist nur einmal wach und ist dann noch ein wenig unruhig, da bin ich dann froh, dass ich noch stille, damit kriegt man dieses Gemecker/Rumgewälze nämlich meist schnell beendet.
Mein Problem ist gerade eher, dass ich nach dem Aufwachen am frühen Morgen dann selber schlecht wieder einschlafen kann, aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von kleinePrinzessin » 29.11.2017, 10:57

Ich wollte nach laaaaanger Zeit mal ein Update schreiben, vielleicht als Hoffnungsschimmer für alle, die noch im Schlaf-Horror drinhängen...
Mein Sohn hat dann mit circa 34 Monaten tatsächlich den Mittagsschlaf dauerhaft aufgegeben, seitdem schläft er nur noch spät, wenn er weiß, dass er dann abends Silvesterraketen sehen/auf eine Party mitgehen/bei einer Hochzeitsfeier dabei sein darf oder ähnliches :D . Das hat dann die Einschlafzeit konstant auf 19:30-20:45 gedrückt, je nachdem, wie lange er morgens geschlafen hat und wie der Tag so war. Wir hatten dann in der 2. Nachthälfte (Familienbett) dennoch nervige Stillzeiten und ich habe dann irgendwann, als die Kindergarten-Eingewöhnung vorbei war, ein Nachtlicht/Still-Licht mit Timer angeschafft, so dass die Brust nachts auch "schlafen" konnte, nach und nach Intervalle verlängert auf die ganze Nacht. Das hat sehr zum längeren Durchschlafen beigetragen, allerdings wollte er die zweite Nachthälfte dann meist auf meinen Bauch wie ein Neugeborenes. :shock:
Mit circa dreieinhalb hat er dann von einem Tag auf den anderen beschlossen, in seinem eigenen Zimmer in seinem eigenen Bett zu schlafen, im komplett anderen Teil der Wohnung. Ich muss immer noch ein bisschen lachen und sage immer, er hat wirklich nochmal Mami getankt und dann einfach gemerkt, es reicht. Ich bin total froh, dass das so gelaufen ist, dass wir ihn nicht ausquartieren mussten. Manchmal bei Alptraum oder starker Krankheit landet er bei uns und alle paar Wochen mal soll ich bei ihm "übernachten" - mache ich dann auch.
Einschlafbegleitung ist Vorlesen, manchmal kurz (wirklich kurz!) stillen und dann noch bei ihm bleiben und kuscheln, bis er eingeschlafen ist - was aber selten länger als 15 Minuten dauert, oft auch kürzer.
Durchschlafen! Großartig. (Dass wir das jetzt nächstes Jahr wieder durch ein Neugeborenes sabotieren, ist natürlich irgendwie ein Fehler im Plan :wink: )
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von Serafin » 29.11.2017, 11:09

Wow, das hört sich echt super an!!!!

(Nur dass wir dann wohl noch so 12 Monate auf erleichterung warten müssen....)
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Re: Schlaf-Dilemma bei kleiner Nachteule (27 Monate)

Beitrag von kleinePrinzessin » 29.11.2017, 11:25

Ja, es hat lange gedauert.
Aber vielleicht geht es bei Euch ja schneller... ich drücke die Daumen! Schreib mal, wie es weitergeht. Ich bin mir auch gar nicht so sicher, warum es dann letztlich klick gemacht hat. Ich hatte auch überlegt, diese Sachen mit Still-Licht usw. früher zu machen, aber dann war so viel, u.a. Umzug und Kindergartenbeginn, dass ich es verschoben habe.
Ach ja, wir haben irgendwann dauerhaft eine Matratze bei ihm im Zimmer auf den Boden gelegt als Lese-/Kuschelecke und mal aus Spaß da "übernachtet" oder Mittagsschlaf gemacht, um das zu etablieren, aber sonst gar nichts dazu gesagt. Darauf hat er dann zunächst geschlafen und sich dann explizit auch weiter ein floor bed gewünscht, weil er Angst hatte, allein aus einem normalen Bett zu fallen.
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