Fahrradfahrerinnen - Austausch

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LaSarda
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von LaSarda »

Linda89 hat geschrieben:
21.11.2020, 06:49
Vielleicht sind die 35 Minuten einfach und die 35 km hin und zurück. 30 km/h wäre aber auch schon schnell als Durchschnitt, selbst für ein S Pedelec. Wir fahren mit E-Bike im Schnitt 22 km/h wen es gut läuft und als mein Mann noch ein S Pedelec hatte, hatte er glaube ich meistens unter 30.
Die dreissig kommen gut hin. Da ich kaum Verkehr habe, kann ich gut Gas geben. Und dank Klickpedalen habe ich auch bergauf einen guten Zug. Im Flachen bin ich immer schneller als 33 km/h unterwegs.

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Nane85
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Nane85 »

Linda, es kommt halt auf viele Dinge an, das finde ich auch. Meine Große ist einfach grobmotorisch nicht geschickt. Die Mittlere fährt jetzt schon besser Fahrrad als sie. Wir fahren ja auch viel, aber oft packe ich sie auch in den Anhänger, weil es mir zu lang dauert, wenn sie selbst fahren.
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fine82
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von fine82 »

Wir sind auch alle Radfahrer. Ich fahre täglich knapp 5km zur Schule, Kind von mir aus gut 3km zur Kita. Wenn ich sie bei mir habe, komm ich auf 20km. Die Hälfte des Weges geht dabei durch den park bzw am Fluß entlang, die andere Hälfte ist Fahrradweg an der Straße. Ich bin gespannt auf den Winter, weil ich bis Februar noch eine andere Arbeitsstelle hatte, die ich nur mit dem Zug erreichen konnte. Theoretisch könnte ich mit dem Bus zur Schule fahren, aber 1. wäre ich deutlich langsamer und 2. fahren da auch viele Schüler mit, das muss ich nicht haben. Und zu guter Letzt will ich Öffis in diesen Zeiten meiden.

Aktuell bei 5 bis 10 Grad trage ich einen ÜBergangsmantel, der wetterfest ist. Im Winter dann eben eine Winterjacke. Darunter Zwiebelprinzip aus Merinowolle bzw Wolle-Seide. Normale Jeans und Schuhe sowie manchmal schon Fleecehandschue. Mützen trag ich nie,obwohl ich schnell kalte Ohren krieg. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Und auch keinen Helm :oops: . So langsam fängt die Motte aber an zu fragen, warum sie und der Papa Helm tragen und ich nicht. Ich schätze, ich komme bald nicht mehr drum herum, auch wenn ich der Meinung bin, dass es eben Sachen gibt, die Kinder müssen und Erwachsene nicht. Beim Helm gibts - bis auf die Optik - aber eben kein vernünftiges Gegenargument. Na mal sehen...
Für Regenwetter hab ich mir eine gute Regenhose gekauft und ich hätte noch ne Softshellhose im Schrank, bei der ich mal ausprobieren muss, ob sie über ne Jeans passt.
Insgesamt fühl ich mich viel fitter seitdem ich täglich so viel Rad fahre. Und die Motte macht das auch schon super. Im Sommerurlaub sind wir Tagestrecken von 20km+ gefahren. Seitdem hat sie das 4er Woom und mit dem klappt das super.
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen

LaSarda
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von LaSarda »

Gibt es in D kein Mindestalter für e-Bikes? In der CH sind sie erst ab 14 erlaubt. Die S-Ped nur mit Führerausweis.
https://www.ch.ch/de/velofahren-der-schweiz/

Sam
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Sam »

mayra hat geschrieben:
20.11.2020, 14:56
LaSarda hat geschrieben:
19.11.2020, 16:37
Ich wollte schon seit Monaten einen solchen Thread starten, besonders wenn ich morgens bei Dunkelheit und Kälte auf dem Arbeitsweg bin.

Gibt es hier noch weitere FahrradfahrerInnen? Vielleicht will sich ja jemand mit mir austauschen und Tipps weitergeben.

Zu mir: Ich gehe seit bald zwei Jahren früher eher dreimal pro Woche, heute fast fünfmal mit dem s-Pedelect zur Arbeit. Ganzjährig, ausser bei Schnee, wenn auch die Umfahrungswege zu sind. Mein Arbeitsweg ist insgesamt 35 km lang und 700 HM. Ich fahre hauptsächlich auf Nebenstrassen und im bewohnten Gebiet auf dem Veloweg (das ist in der Schweiz auch mit s-ped erlaubt). Wenn es die Zeit erlaubt gehe ich im Sommer auch mit dem Gravelbike (meine grosse Liebe).

Sonst noch jemand hier, der ganzjährig oder nur teilweise pendelt? oder auch nur hobbymässig fährt? Mögt ihr euch austauschen? Ich fände es ja auch spannend zu wissen, wie ihr ausgerüstet seit. Bei uns ist die ganze Familie angefressen, mein Mann fährt Ultradistanzen und versucht mich auch mit dem Virus anzustecken. Für nächstes Jahr habe ich mir mind. 150 km vorgenommen.
Wie lang fährst du da ungefähr? So weit hätte ich es auch... und wie findet man einen Weg, der Fahrrad geeignet ist? Google zeigt mir auch bei Fahrrad nur Autobahn und Landstraße...

Danke 😊
Du kannst schauen, ob deine Stadt in BikeCitizens gemapt ist. Das ist eine App, die speziell für Radfahrer Wege vorschlägt. Gibt es aber leider nicht flächendeckend.

Mir fällt auf, dass wir im Vergleich nicht besonders gut ausgestattet sind, obwohl wir fast nur mit dem Rad unterwegs sind. Für kalte Finger und Zehen kann im vom mountainbiken einen Tipp geben: Seidenunterzieh-Handschuhe unter normalen Radhandschuhen anziehen. Und bei Eiseskälte hilft es, Gefrierbeutel über die Socken zu ziehen (auch wenns noch so seltsam klingt).
Mama vom Wutzi seit Ende Mai 18.

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Linda89
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Linda89 »

LaSarda hat geschrieben:
21.11.2020, 10:52
Gibt es in D kein Mindestalter für e-Bikes? In der CH sind sie erst ab 14 erlaubt. Die S-Ped nur mit Führerausweis.
https://www.ch.ch/de/velofahren-der-schweiz/
Ich glaube nicht.
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Elena
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von Elena »

Linda89 hat geschrieben:
21.11.2020, 08:45
Ah, meine finanzielle Rechnung geht gar nicht auf. Ich sehe gerade, dass in Hessen die Kosten für die Schüler fürs Busfahren übernommen werden :shock: Ich musste in RLP als Kind 40 Euro im Monat für den Bus bezahlen. Und jedes Jahr 300 Euro für Schulbücher. Beides gibt‘s hier kostenlos, krass.
Ich habe mich da vorhin schon gewundert, konnte aber nicht schreiben wegen Katze auf dem Schoß. Bei uns wird der Bus für die Schüler auch bezahlt. :mrgreen:

Vögelchen schrieb weiter vorne, dass ihre Kinder E-Bikes haben, glaube ich. Die sind 10 und 12 oder so? Meine Große ist neulich mal kurz E-Bike gefahren. Eigentlich fahre ich im Moment nur mit dem normalen Rad, weil ich mit den Kindern fahre, und es irgendwie assi finde, wenn ich einen Motor dabeihabe. :lol: Aber an dem Tag hatte ich noch einen Termin die der Stadt, der mit E-Bike am besten erreichbar war. Da habe ich auf dem Rückweg am letzten, steilen Berg das Rad mit meiner Tochter getauscht. Das hat aber auch Schnellspanner an Sattel und Lenker, ist also ruckzuck verstellt. Und meine Große ist 11 Jahre alt und 1,65m groß. Also quasi erwachsen von der Größe her. :lol: Naja, und der Berg hat 12% Steigung und das E-Bike ist uralt, da bestand keine Gefahr.

Ich brauche für 10 km Weg morgens gute 30 min. Der begrenzende Faktor ist aber nicht meine Kraft, ich könnte viel schneller. Aber ich fahre vom Stadtrand in die Innenstadt und habe deshalb viele Ampeln und Kreuzungen. Deshalb kaufe ich mir auch kein gescheites E-Bike. Eine Zeit/Kraftersparnis hätte ich eigentlich nur auf dem Rückweg, und da tut es das alte auch.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642

chriss
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von chriss »

Ich betreue momentan 3 Dienststellen, je1 Tag pro Woche ca.

Bis zum nächsten Bahnhof hab ich 15 km.

Ich bin im sommer oft mit dem ebike zum Bahnhof, mit dem Zug weiter zur jeweiligen dienststelle und nach Hause dann mitm ebike (120kg, 45kg bzw. die dritte Dienststelle ist da wo der Bahnhof ist 15 kg) das war echt cool, aber wennschule ist ists immer so knapp mit dem Kinder vom Hort abholen, da muss ich mit dem Auto fahren)
Chris mit J 9/10, und S 03/13

chriss
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von chriss »

Kilometer, nicht Kilogramm
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novembersonne
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Re: Fahrradfahrerinnen - Austausch

Beitrag von novembersonne »

La Sarda, uff, jetzt hast du mich beruhigt.
Ich weiss schon, dass ich nicht schnell bin, aber das war gerade echt ein Dämpfer....

Aber ich finde 35 Minuten für 17 km schon flott....


E-Bike/Pedelec:

Ich glaube, es ist Gold wert, wenn man Kinder da dran führen kann.
Ich finde all die E-Bikes mit all den Muttis/Opis drauf immer so gruselig. Ohne Helm, oft ohne Rücksicht. Wenn da eine Situation kommt, wo sie bremsen müssen, will ich nicht dabei sein. 20 km/h müssen echt auch gebremst werden können und da fahren welche, die echt so aussehen, als hätten sie den Führerschein schon abgeben müssen, deutlich schneller.

Ich bin echt sportlich, wachsam wie ein Hund, aber wenn ich um die 24km/h fahre, möchte ich keinen Unfall.

Wenn da Kinder an die Problematik herangeführt werden, von Eltern, die das beherrschen,macht das Mut für zukünftige Verkehrsteilnehmer.
Liebe Grüße
kado

Bub 07/2005; Bub 01/2008; lütte Deern 2/2012

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