Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Tamtam31
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Tamtam31 »

Gargantula hat geschrieben:
10.09.2020, 12:13
Ja, rational betrachtet wäre das auch ok. Aber trotzdem bedrückt es mich irgendwie. Essen vorenthalten würde ich ihr nie, damit sie weiter stillt! Ich hatte mich nur schon so auf längeres stillen eingestellt. Vielleicht geht es ja auch auch noch lange weiter nur halt früher weniger als gedacht. Sie sieht auf jeden Fall nicht aus als würde ihr irgendwas fehlen. 😉

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass alles einfach so schnell geht und nie mehr wieder kommt...
Ach ja, das kenne ich... wenn man sich auf etwas eingestellt hat und dann läuft es ganz und gar anders. :lol:
Bei uns wird auch schon fleißig gefuttert... inzwischen weiß ich, dass ein sättigendes Abendessen echt dafür sorgt, dass die nächtlichen Stillmahlzeiten kürzer/weniger werden.
Viele Grüße von mir und dem Zwergenkind (10/19)

Gargantula
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Gargantula »

Bisher hatte ich eher das Gefühl der voll Bauch sorgt für schlechteres einschlafen, auch weil nicht so recht Appetit fürs Einschlafstillen bleibt und ohne geht es noch nicht. Manchmal nur ein paar Züge, aber nicht ohne. Aber vielleicht ändert sich das ja auch mit dem besseren Schlafen durchs Essen noch.
Liebe Grüße
Gargantula

Mit Mupfelchen aka Derwisch-Baby 🏕️

🧚‍♀️02/20

Leominor
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Leominor »

Ich glaube, wie viel gegessen wird macht für das Schlafen keinen großen Unterschied.

Der Kleine hier isst manchmal abends richtig viel und wacht 4x in der Nacht auf und ein anderes Mal fast nichts und schläft bis 6:30 Uhr durch.

Da machen Zähne, die gerade kommen, ein leichter Infekt oder etwas neues das gerade gelernt wird, Wachstum etc. deutlich mehr aus. Und es ist wohl auch einfach Typsache...

Das Tigermädchen ist als Baby phasenweise 6-8x (oder noch öfter?!) nachts aufgewacht. In einer guten Nacht dann nur 3-4x. 3-4x wach ist beim Kleinen eine schlechte Nacht. Er schläft aber schon seit Geburt deutlich besser, als das Tigermädchen. An der unterschiedlichen Ernährung bei beiden wird es vermutlich eher nicht liegen. 😉
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und dem kleinen Bärenjunge (2/20)

Tamtam31
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Tamtam31 »

Leominor hat geschrieben:
10.09.2020, 15:24
Ich glaube, wie viel gegessen wird macht für das Schlafen keinen großen Unterschied.

Der Kleine hier isst manchmal abends richtig viel und wacht 4x in der Nacht auf und ein anderes Mal fast nichts und schläft bis 6:30 Uhr durch.

Da machen Zähne, die gerade kommen, ein leichter Infekt oder etwas neues das gerade gelernt wird, Wachstum etc. deutlich mehr aus. Und es ist wohl auch einfach Typsache...

Das Tigermädchen ist als Baby phasenweise 6-8x (oder noch öfter?!) nachts aufgewacht. In einer guten Nacht dann nur 3-4x. 3-4x wach ist beim Kleinen eine schlechte Nacht. Er schläft aber schon seit Geburt deutlich besser, als das Tigermädchen. An der unterschiedlichen Ernährung bei beiden wird es vermutlich eher nicht liegen. 😉
Bei uns merk ich den Unterschied sehr zuverlässig. Ich glaube, man kann weder sagen, dass es keinen Unterschied macht, noch, dass es bei allen einen Unterschied macht. :wink:
Viele Grüße von mir und dem Zwergenkind (10/19)

Alpaka
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Alpaka »

Gargantula, ich kann deine Gedanken verstehen, weil ich ähnliche habe... Mein Sohn ist glaube ich nur etwas älter als dein Kind , von daher ist hier eine ähnliche Thematik. Mir fällt auch auf , dass er weniger stillt, bzw längere Pausen macht , tagsüber zumindest. Ich denke aber auch, dass das normal ist und für mich scheint es Grade passend zu sein von der Entwicklung her . Er futtert teilweise auch schon echt gut , aber ich habe oft das Gefühl, dass es gar nicht nur daran liegt, dass er bis zum nächsten stillen länger durchhält. Weil zb heute hat er zum Mittagessen "nur" Möhren gegessen, nicht viel, und dann ca drei -4 Stunden nicht gestillt, was für iihn lang ist , und es kam auch schon vor, dass er nach nem ordentlichen Getreide Frucht Brei sofort viel gestillt hat . Ich glaube dass es bei uns auch mit dem länger ohne Schlaf durchhalten zusammen hängt, weil er eigentlich nur richtig zum einschlafen stillt, bzw beim Schlafen dann nochmal, ... Bisher hat er dann halt meistens zwei/drei Stunden Wachphase gehabt und jetzt wird es analog zum Stillabstand Länger. Nachts weiß ich es nicht , da Guck ich nicht auf die Uhr, jedenfalls würd mehrmals gestillt....
:D Januar 2020

muggel
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von muggel »

Regenbogen3141 hat geschrieben:
10.09.2020, 11:05
muggel hat geschrieben:
09.09.2020, 20:53
Ich habe meinen grossen mit 6 Monaten abgestillt und das ohne Stillprobleme. Für mich passte es so.
Der zweite hat sich mit 3 Jahren und 5 Monaten selbst abgestillt. Auch das stimmte für mich.
Darf ich fragen wie es zu diesem großen Unterschied kommt?
Knapp 3,5 Jahre ist ja selbst für SuT-Verhältnisse eher lang.
Hat sich da die eigene Einstellung geändert, oder passte es jeweils einfach besser zu den äußeren Umständen?

Und wenn ich hier so lese, was andere aus ihrem Umfeld berichten, habe ich schon das Gefühl, dass ich hier in einer "untypischen" Gegend wohne.
Mit abstillen wird gewartet, bis das Kind genug isst um kein Fläschchen mehr zu brauchen.
Das ist halt irgendwo zwischen 9-12 Monaten, bei Schlechtessern eher später. Ob das jetzt ideal ist oder nicht sei mal dahingestellt, aber für viele ist das wohl die pragmatischste Vorgehensweise.
Geht natürlich am besten mit klassischen Breifahrplan, der ist auch hier in der Region Standard denke ich.
Wirklich aus Überzeugung länger stillen tuen aber auch erstaunlich viele, man bekommt es so natürlich nicht mit, aber bekommt überraschend oft ein "ja, hier wird auch abends/morgens/nachts/... noch gestillt" zur Antwort, wenn man "beichtet" dass das eigene Kind noch stillt.
Mein erster war ein super unkompliziertes Kind. Der hat Brei bekommen und hat den geliebt und super gegessen. Dann hatte er einen Schnuller und ich fand es damals einfach ok ihn mit 6 Monaten Abzustillen. Ich glaube er war mein erstes Kind und ich habe einfach viel gemacht weil man es so macht. Mit dem kleinen hatten wir eine sehr schwere Anfangszeit, er war ein Schreibaby wegen Blockaden. Dann hat er nicht gegessen, war extrem dünn und ich dachte eigentlich ich stille ihn so mit einem Jahr ab aber da hat er noch nicht viel gegessen. Und dann fand ich Stillen auch schön und sehr innig. Das empfand ich beim grossen nicht so.
Lustigerweise ist der Kleine schon immer viel mehr das Papa Kind. Mit 2 1/2h Jahren habe ich ihn nachts abgestillt und seit da schläft an der Seite von Papa und ich kann ihn nur ins Bett bringen wenn Paps weg ist.
Mit Oktober 2011 muggelchen an der Hand und November 15 muggelbaby

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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Carraluma »

Ich glaube, dass öfters künstliche Sauger das vorzeitige Abstillen fördern. Es gibt doch wohl auch Statistiken, dass Schnullernutzung mit niedrigerer Stilldauer korreliert. (Meine ich mich zu erinnern, hier im SUT gelesen zu haben.)
Ohne künstliche Sauger und mit einer Mutter, die gerne stillt, halte ich vorzeitiges Abstillen für sehr, sehr unwahrscheinlich.
Carraluma mit der Tanzmaus (*2012), dem kleinen Waschbären (*2016) und der Minimaus (*Nov. 2019)

Kaba
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Kaba »

Wir hatten so eine Phase auch und ich hätte die gleichen Sorgen. Sie hat früh angefangen zu essen und wollte dann schon mit 5 Monaten oft lieber essen als stillen. Das war für mich besonders seltsam, weil sie kurz vorher noch eine Phase hatte, in der alle 1-2h stillen angesagt war.
Wir stillen jetzt mit gerade einem Jahr nochmal, allerdings schon lange nur noch ca 4-5 mal in 24h (morgens, mittags, abends, nachts). Wenn wir unterwegs sind und sie im Wagen oder Trage schläft, fällt mittags auch manchmal aus, so dass sie tagsüber gar nicht stillt. Wir nutzen einen Schnuller, es kann gut sein, dass der zu weniger Stilleinheiten nachts beigetragen hat.

Ich finde das so ehrlich gesagt sehr entspannt, ich fange jetzt mit Arbeiten an und muss mir schonmal keine Gedanken machen, dass die Ernährung dann nicht klappt. Und für mich könnte ich mir momemtan nicht so gut vorstellen, ein 2jähriges Kind noch oft und auch unterwegs zu stillen, so wie es jetzt ist, darf es aber gerne noch länger weitergehen.

Also, selber ganz Abstillen würde ich auch nicht vermuten; vielleicht stellt dein Kind auf weniger Stilleinheiten um, aber das ist ja als Stillen nach Bedarf auch in Ordnung (wenn ihr auch noch bei der empfohlenen Anzahl an Stilleinheiten für das Alter seid; wir hatten glaub ich auch mal tage- oder wochenweise etwas weniger und ich hab dann zwar eher mal öfter angeboten, aber sonst nix geändert.)
Kaba mit Milchmädchen (09/19)

Gargantula
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Gargantula »

Danke für eure Geschichte, das tat gut und hat mir Sorgen genommen.

Auch allen anderen danke ich für euren Input. Mal sehen wie es sich entwickelt, ich glaube das kann ich jetzt etwas gelassener.
Liebe Grüße
Gargantula

Mit Mupfelchen aka Derwisch-Baby 🏕️

🧚‍♀️02/20

Gargantula
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Re: Versehentliches Abstillen / Abstillalter (abgetrennt)

Beitrag von Gargantula »

Ein paar Tage Durchfall haben jetzt zu sehr viel stillen geführt. Mir hat das gezeigt, dass gerade alles im Fluss ist und sich noch oft hin und her ändern wird. Sie hat jetzt rittlings auf meinem Bein sitzend stillen für sich entdeckt, es macht ihr Spaß und es ist so süß, wie sie sich die Brust schnappt.
Ich glaub sie stillt noch gern 💞
Liebe Grüße
Gargantula

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