Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Polarfuchs
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Polarfuchs »

Hey Blassblau!

Ich weiß nur, dass die Zunahme im 5.-6. Monat bei 70-140g pro Woche liegen sollte, da wäre dein kleiner also gut drin! Aber Mondenkind wird sicherlich noch genauer etwas sagen. Lass dich nicht zu sehr verunsichern. Du hast als Mama sicher ein gutes Gefühl dafür wie es mit dem Stillen klappt!!
Polarfuchs mit Babyhase 10.06.19 👨‍👩‍👧

blassblau
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hallo Polarfuchs, danke für deine Nachricht! Also ich finde, dass das Stillen gut klappt. Wir stillen tagsüber meistens ca. alle 2-3 Stunden. Schmerzen habe ich keine. Das Thema Beikost hatte ich noch gar nicht so auf dem Schirm, da ich 6 Monate vollstillen und dann weiterschauen wollte. Der Kinderarzt hat mich dahingehend etwas überfahren, aber ich habe aus der Erfahrung mit meinem großen Sohn gelernt und wollte mir hier erst mal Rat holen und dann in Ruhe überlegen bzw. überhaupt erst mal wissen, ob Grund zum sofortigen Eingreifen besteht. Das mit den WHO Daten zur Zunahme dachte ich mir auch, aber mich hat dann verunsichert, dass er meinte, die Kurve würde abfallen. Ich weiß auch nicht... Woran macht man eigentlich fest, welche Zunahme für das jeweilige Baby gut ist? Der WHO Referenzbereich ist ja immer recht groß. Woran macht dann der Arzt fest, dass es für mein Baby zu wenig ist?! Wegen der Kurve? Wenn ich den Kleinen anschaue, kommt er mir aber eigentlich normal gebaut vor. Er hat ein bisschen Speck an den Beinchen, ein kleines Doppelkinn usw. Er wirkt also nicht so, als ob ihm etwas fehlt. Wir sind im Pekip und die Babys dort sind alle recht proper und schwer. Klar, wenn man das vergleicht, dann wirkt mein Baby nicht so massig, aber es muss ja nicht jedes Baby gleich sein😊 Für mich macht auch wenig Sinn, dass er einfach sagt, die Milch würde nicht ausreichen. Ich weiß ja eigentlich, dass genug Milch da ist. Oder kann ich mich dahingehend so sehr täuschen?! Ach Mensch... so ein bisschen nervt es mich ja schon, dass ich irgendwie wieder in der Situation bin, wie mit dem Großen damals...

Polarfuchs
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Polarfuchs »

Ich verstehe das manchmal mit den Kurven auch nicht. Die sind auch sehr unterschiedlich.
Wir waren gerade heute bei der U6, die Kleine ist dort auch „abgerutscht“, von der 86. auf die 75. Perzentile (zumindest wenn du die UHeft Kurve nimmst). Schaut man die WHO Kurve an liegt sie seit der Geburt zwischen der 82. und 87. Perzentile... welcher „glaubt“ man ?!

Ich denke Mondenkind wird sich die Zahlen anschauen und was dazu sagen :-) bestimmt ist alles gut!!

Und vergiss nicht, dein Kleiner war doch schon zur Geburt so zart, dass das kein riesiges Speckbaby draus wird ist doch auch vollkommen okay und richtig so :-)
Polarfuchs mit Babyhase 10.06.19 👨‍👩‍👧

blassblau
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Ja, ich bin auch froh, wenn Mondenkind ihre Einschätzung dazu abgibt. Ich möchte nicht wegen der Aussage des Arztes nun irgendwelche Schritte gehen, die eventuell gar nicht sein müssen. Ich stehe diesmal besser über der Situation, als bei meinem großen Sohn. Aber wie gesagt, ein bisschen lastet es schon auf meinem Gemüt, dass wieder diese blöden Sprüche vom Kinderarzt kommen und er unsere schöne Stillbeziehung dadurch irgendwie schlecht macht. Aufgrund der Vergangenheit beschwört es wieder dieses „Ich kann mein Kind nicht ausreichend ernähren“... Was natürlich rational gesehen Quatsch ist, denn es muss nach so langer Stillzeit doch immer noch genug Milch da sein, die wird ja nicht einfach so weniger.

blassblau
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hallöchen, ich weiß nicht, ob mein Beitrag evtl. untergegangen ist... wir haben hier nach dem Arztbesuch erst mal so weitergemacht wie bisher, aber aus Stressgründen (Hausbau/großer Umzug) habe ich aufgehört zu pumpen. Es tut mir zwar Leid für den Großen, aber es war nicht mehr machbar. Ich würde nach wie vor gerne mit der Beikost warten, weiß aber nicht, ob es nach der Aussage des Arztes bzgl. Gewichtszunahme bzw. Kurve vertretbar ist und bin unsicher. Nachts hat der Kleine zudem teilweise Schlafphasen von bis zu 8 Stunden und ich weiß nicht, ob das ok ist oder ich ihn wecken muss da evtl. dadurch die Milch weniger wird. Es wäre super, wenn ich dazu kurz eine Rückmeldung kriegen könnte! LG

luise90
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von luise90 »

Sonst melde doch deinen Beitrag einmal, ist bestimmt einfach durchgerutscht.
Neben deinem Beitrag gibt es so ein Ausrufezeichen.
Dann bekommst du eine Antwort und brauchst dir hoffentlich keine Sorgen mehr zu machen.
Mit Wubbi 07/19

Mondenkind
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Mondenkind »

Ich melde mich heute Abend.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Mondenkind mit Glitzerschnecke 11.3.08 und Buntschnuppe 12.3.11

blassblau
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Danke!

Mondenkind
ModTeam-Stillberatung
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Mondenkind »

Die Kurve verläuft jetzt etwas flacher, das ist richtig. Ich sehe das nicht dramatisch. Viele Kinderärzte drängen auf einen Beikoststart nach 4 Monaten.

Wie oft stillt ihr denn jetzt in 24 Stunden? Die Nachtpause nicht länger als 5 Stunden werden zu lassen und tagsüber einmal mehr Stillen unterzubringen wäre jetzt meine erste Maßnahme gewesen.

Ist er denn überhaupt schon beikostreif?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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blassblau
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Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hallo, vielen Dank für die Rückmeldung! Das beruhigt mich schon, dass du es nicht so dramatisch siehst. Wir stillen in 24 Stunden so ca. 7-8 Mal. Ich lege ihn zwar bestimmt 12 Mal an, aber effektiv sind nur die 7-8 Mal. Er trinkt jetzt irgendwie eher längere Mahlzeiten, aber dafür weniger oft. Wenn er nicht hungrig ist, dann dreht er sich einfach weg und fertig. Da lässt sich dann echt nichts machen, ich habe nämlich auch schon versucht, einfach mal öfter zu stillen in der Hoffnung, dass die Windeln schwerer werden. Manchmal hat er vormittags zB super viel getrunken und ich dachte schon wow, weil die Windeln so schwer waren und am Nachmittag hat er dann losgelassen, sobald die Milch losgeflossen ist und wollte kaum an die Brust. In dem Monat, in dem er laut Arzt nicht gut zugenommen hat, kam er zu 90% mind. 1x nachts. Beikostreif ist er nicht, wenn ich nach seinem Interesse an Beikost gehe. Er sperrt den Mund nicht wirklich auf, wenn der Löffel kommt und die Zunge schiebt auch eher raus als rein. Interesse am neuen Geschmack ist mäßig. Mit Unterstützung sitzen kann er allerdings. Ich habe da aber auch ehrlich gesagt nichts intensiv nachverfolgt. Das war nur mal ein Testlauf mit pürierter Birne :)

Was mich irgendwie umtreibt ist, dass das sich mit dem Gewicht so entwickelt hat... Irgendwie kann ich nämlich nicht verstehen, wieso. Denn gefühlsmäßig ich würde nicht sagen, dass zu wenig Milch da ist. Bis vor Kurzem und auch in dem o.g. Monat habe ich ja durch die Pumperei für den Großen sogar eher eine Überproduktion gehabt, zwar „nur“ 100-150ml, aber das ist ja trotzdem etwas. Kann ich mich dennoch täuschen und zu wenig Milch für den Kleinen haben, sodass die Zunahme abgeflacht ist?

Vor dieser Situation hatte ich ehrlich gesagt immer ein bisschen Angst, dass die Zunahme schlechter wird und die Ursache nicht so richtig greifbar ist.

LG

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