Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: deidamaus, Mondenkind, SchneFiMa, bayleaf, Teazer, Atsitsa

Antworten
Mondenkind
ModTeam-Stillberatung
Beiträge: 26495
Registriert: 25.09.2008, 17:33

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Mondenkind »

Ups, danke, klassischer copy&paste fail.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Niemand hat das Recht zu gehorchen. Hannah Arendt

Mondenkind mit Glitzerschnecke 11.3.08 und Buntschnuppe 12.3.11

blassblau
ist gern hier dabei
Beiträge: 60
Registriert: 15.01.2019, 17:21

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hm, naja... was soll ich dazu sagen... es ist schon hart, wenn man so etwas gesagt bekommt. Ich habe hier im Forum schon einige Geschichten gelesen und da waren viele Frauen dabei, die sich, so wie ich, verrückt gemacht haben. Das Abhandeln nach dem Motto „Geh und kümmere dich um dein psychisches Problem“ war jetzt schon verletzend, muss ich gestehen. Denn: Das Wiegen beim Kinderarzt machen die vor dem Impfen immer, es war jedenfalls nicht mein expliziter Wunsch. Die plötzlich viel geringere Zunahme im Vergleich zu den ersten 2 Monaten hat mich einfach verunsichert.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn... Danke trotzdem für die bisherige Beurteilung der Gewichtsdaten.

Mondenkind
ModTeam-Stillberatung
Beiträge: 26495
Registriert: 25.09.2008, 17:33

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Mondenkind »

Ich kann gut verstehen, dass es Dich trifft, auch wenn es letztlich etwas war, was ich mehrfach schon mehr als angedeutet hatte. Das Wort "Fütterstörung" fiel jetzt ja schon einige Male.
blassblau hat geschrieben:
04.05.2020, 17:16
ch habe hier im Forum schon einige Geschichten gelesen und da waren viele Frauen dabei, die sich, so wie ich, verrückt gemacht haben.
Ja, das stimmt. Und auch denen wurde in einigen Fällen angeraten, sich anderweitig Hilfe zu holen. Und mitnichten habe ich gesagt "geh und kümmer Dich um Dein psychisches Problem". Aber es wäre schlicht falsch und unprofessionell, wenn ich hier weiter mit Dir auf die Gewichtsdaten schauen würde, obwohl das gar nichts nützt, und das eigentliche Problem nicht beim Namen nennen würde. Ich habe klar kommuniziert, wo in meinen Augen das Problem liegt und Dir Adressen an die Hand gegeben.

Wenn Du mit einem Problem an der Lunge zum Arzt gehst, dann erwartest Du doch auch, dass der Arzt die Lunge behandelt oder Dich entsprechend überweist, statt einfach mal was an der Niere zu beobachten, was gar nicht Dein Problem ist und es auch nicht löst?

Wir drehen uns hier im Kreis. Es tut mir leid, wenn ich Dich verletzt habe. Aber es ist schlicht meine Aufgabe, zu benennen, was das Problem ist. Und das ist nicht das GEwicht.

ZU sehen, was das Problem ist, ist ja auch eine Chance, nur so kann man das Problem auch richtig angehen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Niemand hat das Recht zu gehorchen. Hannah Arendt

Mondenkind mit Glitzerschnecke 11.3.08 und Buntschnuppe 12.3.11

Polarfuchs
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 340
Registriert: 20.11.2019, 14:31

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Polarfuchs »

blassblau hat geschrieben:
04.05.2020, 17:16
Hm, naja... was soll ich dazu sagen... es ist schon hart, wenn man so etwas gesagt bekommt. Ich habe hier im Forum schon einige Geschichten gelesen und da waren viele Frauen dabei, die sich, so wie ich, verrückt gemacht haben. Das Abhandeln nach dem Motto „Geh und kümmere dich um dein psychisches Problem“ war jetzt schon verletzend, muss ich gestehen. Denn: Das Wiegen beim Kinderarzt machen die vor dem Impfen immer, es war jedenfalls nicht mein expliziter Wunsch. Die plötzlich viel geringere Zunahme im Vergleich zu den ersten 2 Monaten hat mich einfach verunsichert.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn... Danke trotzdem für die bisherige Beurteilung der Gewichtsdaten.
Blassblau, ich verstehe dich, dass du Dir immer wieder Sorgen um dein Kind machst, ich denke, das liegt einfach in der Natur einer Mutter. Und ich erkenne mich in dir manchmal wieder.

Ich habe mir auch lange Sorgen gemacht, das passiert wohl wenn man am Anfang einen nicht so einfachen Start hatte.
Dein Kind kam ja zierlich auf die Welt und wird wohl nie auf der 75. Perzentile liegen.

Wir hatten hier auch einen schwierigen Start und mussten 2 Wochen zufüttern, ich habe mir noch Monate danach immer wieder Sorgen gemacht und die Hebamme zum wiegen kommen lassen. Beim letzten Besuch haben wir ehrlich darüber gesprochen wo das eigentliche Problem herrührt. Und da habe ich zum ersten Mal laut ausgesprochen, dass ich Angst habe mein Kind nicht ernähren zu können. Nach dem Gespräch mit ihr und nochmal guten Zuspruch, dass es dafür einfach keinen Grund gibt ging es mir viel besser. Ich habe mir eingestanden wo das Problem liegt und erinnere mich jetzt immer wieder, wenn ich einen Anflug von „ob das Kind wohl genug isst“ habe, daran zurück. Gewogen haben wir schon lange nicht mehr, weil es mich auch einfach mehr verunsichert hat als alles andere.
Ich denke es ist wichtig sich einzugestehen, wo das Problem ist und vielleicht auch mit jemandem darüber zu reden. Da gebe ich Mondenkind recht.

Dein Kind wird größer, es wird immer mehr verstehen, dass du dir Sorgen machst, die sind aber total unbegründet. Das hat dir Mondenkind bestätigt und der Arzt heute hätte sicher etwas gesagt wenn es notwendig wäre.

Noch zwei Sachen Thema Fütterungsstörung:
Ich glaube wir hatten hier zwischenzeitlich einen Stillsteik, weil ich mir bei jedem stillen dachte „du musst doch trinken“ und sie meine Unsicherheit gespürt hat.

Die Beikosteinführung wird der nächste große Schritt. Vielleicht handelt dein kleiner da auch anders als du denkst und isst wenig (wie hier zum Beispiel). Irgendwann musst du akzeptieren, dass er genau weiß wie viel er braucht und wann er Hunger hat und wie viel er von deinem Angebot annimmt.
Wenn du zu sehr drängst oder dir Gedanken machst wird dein Kind vielleicht umschlagen und mit dem Gegensatz wie Verweigerung reagieren.

Versuch es etwas gelassener zu sehen und vertraue mehr darauf, dass dein kleiner weiß was er braucht. Er verlernt es nicht aus heiterem Himmel. Kennst du das Buch „mein Kind will nicht essen?“ von Dr. Gonzales? Wenn nicht dann empfehle ich es dir!
Ich lasse dir einen Drücker da.
Polarfuchs mit Babyhase 10.06.19 👨‍👩‍👧

blassblau
ist gern hier dabei
Beiträge: 60
Registriert: 15.01.2019, 17:21

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hallo Polarfuchs,

Danke für deine Nachricht. Das tut gut, wenn man weiß, dass man nicht allein ist. Ich weiß, dass es nicht böse gemeint war, aber dennoch haben Mondenkinds Worte mich getroffen. Das Wort Fütterstörung ist auch so negativ behaftet... als würde ich mein Kind irgendwie zwanghaft füttern oder ihm bestimmte Ernährungsweisen usw. aufdrängen. Das ist ja absolut nicht der Fall. Ich stille ganz normal nach Bedarf. Dieses häufige Wiegen, wie ich es gemacht habe, beeinflusst ja nicht, wie und wie oft ich den Kleinen ernähre. Aber ja, vielleicht spürt er auch bei mir Unsicherheit. Ich weiß, dass es nicht jede Mutter macht und auch nicht jede Mutter interessiert, die Gewichtsentwicklung ihres Kindes zu verfolgen. Durch die Dinge, die nun mal in meinem Leben bzgl. Plazentainsuffizienz/Mangelgeburten bzw. SGA passiert sind, fühle ich mich einfach irgendwie „abgesichert“, wenn ich das Gewicht nicht aus den Augen verliere. Der Kinderarzt hat mich bei meinem Großen ständig verrückt gemacht, da er ihm immer zu leicht war und zu klein. Das Essen war immer ein großes Thema und hat mich oft genervt und auch belastet. Mein Großer ist auch heute noch nicht groß und schwer, aber irgendwann um seinen 14./15. Monat habe ich es geschafft, mich dem ständigen Druck und der Angst komplett zu entziehen. Er hat in der Kita endlich angefangen, auch normale Sachen zu essen und daheim dann auch. Heute wiegen wir ihn eigentlich nie oder mal alle paar Monate auf der Personenwaage. Die Ernährung ist bei ihm interessanterweise nun gar kein Thema mehr. Ich weiß aber schon, wieso ich die Dinge bei meinem Kleinen so mache, wie ich sie mache. Und wieso meine Ängste so sind, wie sie sind. Ich habe auch Angst, dass ich mein Kind nicht versorgen kann. Das war im Prinzip ja in der SWS schon so, da alle meine Kinder nicht gut versorgt waren. Klar konnte ich nichts dafür, aber es sitzt eben tief. Der Kleine ist noch so mini und ich will einfach, dass es ihm an nichts fehlt. Das Nichtwissen bzgl. des Gewichts ist für mich leider keine „Erleichterung“ im Sinne von, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß :) Aber ich wiege trotzdem nicht mehr daheim. Er hat Speckröllchen und macht normal Pipi, das muss reichen! :)
LG

Benutzeravatar
Kleine
Profi-SuTler
Beiträge: 3451
Registriert: 13.01.2011, 15:47
Wohnort: zw Muc und dem Bayerwald

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Kleine »

"Fütterstörung" ist ein weites Feld. Es gibt grundsätzlich zwei Gruppen davon: von außen induziert (Interaktionsstörung) und physiologisch.
Mein Mini hat zB eine physiologische Fütterstörung. Er hat große Probleme mit der Mundmotorik, ist in dem Bereich stark hypoton. Daher klappen auch Sprechen und Schlucken nicht so gut und automatisch wie bei anderen Kindern. Er muss alles ganz mühsam und kleinschrittig lernen. Aber auch daraus kann dann eine Interaktionsstörung werden, wenn man nicht aufpasst, sich und dem Kind zu viel Druck macht.
Eine von außen indizierte Fütterstörung schleicht sich ein, wie eine schlechte Angewohnheit. Es kann mit dem dauernden Wiegen anfangen, dann wird das Essen argwöhnisch und skeptisch betrachtet, vielleicht als nicht genug oder nicht abwechslungsreich genug befunden. Irgendwann merkt das Kind, dass es damit kontrollieren kann, Aufmerksamkeit ziehen kann. So wie das manche Kinder mit schlechtem Verhalten zB Kaputtmachen provozieren. Sie merken, dass sie in dem Bereich mit dem Verhalten besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Das machen sie natürlich nicht bewußt oder absichtlich, das ist klar. Aber es wird zum Teufelskreis. Als Eltern regt man sich immer mehr auf = mehr Aufmerksamkeit = noch mehr von dem eigentlich nicht erwünschten Verhalten. So einen Kreislauf wieder aufzulösen, braucht unglaublich viel Energie.

Beispiel Essen: mein Mini hat Tage, da ernährt er sich von 5 Nudeln und 100ml Wasser in 24h (deswegen musste ich gerade in einem anderen Thema lächeln, weil es da um Mengen bei einem einjährigen Kind ging, die mein Mini nie zu einer Mahlzeit auf einmal essen würde). Es gibt Tage, da isst und trinkt er gar nichts, besonders wenn er krank ist. Das ist schwer auszuhalten, aber würde ich es kommentieren oder ihn "bitten", was zu essen, begebe ich mich auf einen schmalen sehr gefährlichen Pfad. Also nehme ich das nächst beste Kissen, beisse rein (natürlich nicht wirklich, aber manchmal gehe ich unter einem Vorwand kurz raus, um mich wieder einzufangen und möglichst gelassen diese Situationen zu ertragen). Natürlich muss ich immer gut beobachten und die eine oder andere Erkrankung hat uns auch schon ins KH gebracht, das ist klar. Aber wir waren immer da, "weil Du krank bist" und nicht "weil Du nicht isst". Verstehst Du den Unterschied? Der Kerl hat bei 100cm und 14kg nichts an Reserven... Aber es hilft nichts, ich würde es nur schlimmer machen. Ich freue mich, wenn wir gute Tage haben und er die vorgegebenen 1700kcal schafft oder manchmal auch mehr. Aber auch das nur für mich, ihm gegenüber versuche ich das Essen nicht zu bewerten, obwohl ich jede Nudel zählen muss, jede Backerbse, jeden Kürbiskern, aber alles ohne dass er es merkt. Schmackhaft machen, ihn dazu verleiten, mal was Neues zu probieren, ja, aber niemals mit Bedingungen. Keine Ablenkung durch irgendwas, es gibt nur Essen, dabei wird nicht gespielt oder Radio gehört oder gar ferngesehen, auch wenn die Verlockung groß ist, denn unter Ablenkung würde er ganz prima essen...

Wenn Dein Sohn Speckröllchen hat, ist das doch super ;-) Versuche es zu genießen, dass es dieses Mal ohne Probleme geklappt hat, so ein leichtes Kind vollständig an die Brust zu bekommen, Du weißt aus Erfahrung, dass es auch anders laufen kann. Sag es Dir laut vor: Ihr seid ein tolles Team, Ihr habt das geschafft!!! Die Zeit ist so schnell vorbei... Wenn ich ein Kind mit Freude und Genuss essen sehe, freue ich mich immer ohne Ende. Und beneide die Eltern ein ganzes Stück, weil es für meinen Mini und mich so viel Arbeit bedeutet, das alles zu lernen...
LG
Anika

mit Grinsebacke (04/11) an der Hand, Mini-Kämpfer (11/14) im Arm und Kampfkuschelkater, Apportierkatze sowie rotem Einohrtiger auf dem Schoß

Mondenkind
ModTeam-Stillberatung
Beiträge: 26495
Registriert: 25.09.2008, 17:33

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Mondenkind »

blassblau hat geschrieben:
07.05.2020, 13:20
Ich weiß, dass es nicht böse gemeint war, aber dennoch haben Mondenkinds Worte mich getroffen.
Das kann ich nachvollziehen, aber meine Aufgabe hier ist eine fachlich fundierte Einschätzung. Die tut manchmal weh, das mach ich dann auch nicht gern. Aber ich kann es nicht verantworten, dann anders zu handeln. Es geht ja hier nicht um mich und darum, dass man mich nett findet, sondern darum, dass ich dem Baby und ihren Eltern nicht schade.
blassblau hat geschrieben:
07.05.2020, 13:20
Dieses häufige Wiegen, wie ich es gemacht habe, beeinflusst ja nicht, wie und wie oft ich den Kleinen ernähre.
Doch, tut es. Unnützes oder falsches Wiegen schadet. Gegen falsches Wiegen kann ich von hier aus noch gut was tun, gegen unnützes Wiegen nur solange, wie wir uns hier einig sind. Dass Du gegen das Wiegen beim Kinderarzt so ja gar nichts tun konntest war mir im ersten Moment nicht klar gewesen, das tut mir leid. Aber letztlich hatten wir das Thema schon wiederholt, auch das Pumpen. Unnützes Wiegen schadet, der Intuition, dem Bauchgefühl und letztlich auch im schlimmsten Fall der Stillbeziehung. Es beeinflusst massiv das Stillen und das Füttern. Auch das Pumpen über den Bedarf hinaus gehört dazu.

Es tut mir wirklich sehr leid, dass wir hier nicht zusammen gekommen sind. Mir ist es aber wichtig, ein Stillproblem zu benennen, wie ich es sehe und das habe ich hier getan.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Niemand hat das Recht zu gehorchen. Hannah Arendt

Mondenkind mit Glitzerschnecke 11.3.08 und Buntschnuppe 12.3.11

blassblau
ist gern hier dabei
Beiträge: 60
Registriert: 15.01.2019, 17:21

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von blassblau »

Hallo,

@Kleine
Da habt ihr ja schon einiges mitgemacht. Das war sicher oft schwierig und belastend. Aber jeder Fortschritt ist so viel wert und wunderbar! Toll, wie du gelernt hast, in schwierigen Situationen inne zu halten und immer erst zu reflektieren. Da braucht man schon viel innere Stärke.
Ich musste bei meinem großen Sohn auch aufpassen, dass ich mich in diesen Strudel nicht reinziehen lasse und es war oft sehr schwierig, da der Kinderarzt uns so verrückt gemacht hat. Heute würde ich anders reagieren und es dem Arzt klar kommunizieren, wie ich die Dinge angehen möchte. Aber naja, beim ersten Kind ist es noch anders.

@Mondenkind
Wie gesagt, das Wiegen habe ich nun sein lassen. Beim Kinderarzt ging es nicht anders. In zwei Wochen haben wir U4, da werde ich es auch nicht vermeiden können. Ich lasse es nun einfach auf mich zukommen. Es läuft mit dem Stillen gut. Ich notiere da auch gar nichts mehr, auch Windeln zählen usw. mache ich ja schon eine Weile nicht mehr. Ich würde also schon behaupten, dass ich nun nicht mehr „eingreife“. Das Pumpen mache ich nur noch 2x am Tag, also morgens und abends. Die Milch trinkt mein Großer nämlich sehr gerne. Der Kleine kommt mit dem Milchspendereflex mittlerweile gut klar. Dieser ist bei mir leider immer recht stark, ob bei vollen oder „leeren“ Brüsten. Du hast geschrieben, dass das Pumpen schädlich sein kann und ich weiß, anfangs habe ich mit der Menge usw. übertrieben. Das habe ich ja ziemlich zurückgeschraubt. Ich pumpe jetzt am Tag nur noch ca. 200-300ml für den Großen. Kann das in dieser Form wirklich noch dem Kleinen schaden?!
Danke, dass du uns unterstützt hast und auch für deine Ehrlichkeit.

LG

Benutzeravatar
Kleine
Profi-SuTler
Beiträge: 3451
Registriert: 13.01.2011, 15:47
Wohnort: zw Muc und dem Bayerwald

Re: Wieder leichtes Baby-schaffen wir es an die Brust?

Beitrag von Kleine »

blassblau hat geschrieben:
10.05.2020, 22:00
Hallo,

@Kleine
Da habt ihr ja schon einiges mitgemacht. Das war sicher oft schwierig und belastend. Aber jeder Fortschritt ist so viel wert und wunderbar! Toll, wie du gelernt hast, in schwierigen Situationen inne zu halten und immer erst zu reflektieren. Da braucht man schon viel innere Stärke.
Ich musste bei meinem großen Sohn auch aufpassen, dass ich mich in diesen Strudel nicht reinziehen lasse und es war oft sehr schwierig, da der Kinderarzt uns so verrückt gemacht hat. Heute würde ich anders reagieren und es dem Arzt klar kommunizieren, wie ich die Dinge angehen möchte. Aber naja, beim ersten Kind ist es noch anders.

LG
Der Mini ist mein zweites Kind, der Große hat zwar spät (mit 8 Monaten) dafür dann mit Wucht angefangen zu essen, so schnell konnte meine Brust gar nicht runterschrauben wie er die Stillmahlzeiten reduziert hat :lol:
Ich denke, Essen oder Ernähren ist ein so zentrales Thema, dass man als Mama/Eltern gar nicht anders kann wie in einen Panikmodus zu verfallen, wenn das nicht so klappt wie es soll oder einem gesagt wird, dass es nicht so klappt wie es soll. Da hilft auch nicht die Erfahrung, wenn man schon ein Kind problemlos "zum Essen gebracht hat". Außer vielleicht, dass ich mir ziemlich sicher war, dass nicht ich das Problem bin, das ist als Erstmama vermutlich schwieriger.

Ich finde es toll, dass Du Dein Verhalten reflektierst und Dir selber auf die Finger klopfst ;-) Und hin und wieder schadet es ja auch nicht, wenn von außen auch nochmal jemand mit Nachdruck draufklopft...
LG
Anika

mit Grinsebacke (04/11) an der Hand, Mini-Kämpfer (11/14) im Arm und Kampfkuschelkater, Apportierkatze sowie rotem Einohrtiger auf dem Schoß

Antworten