sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

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Glyzinie
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von Glyzinie » 03.01.2018, 22:26

Guten Abend!

Wir hatten mit 16 Wochen auch so ein ähnliches Problem. Und zwar nachts. Unser Sohn trank damals noch ca. 3-4x nachts. In einem Zeitraum von knapp zwei Wochen brauchte er 15-20 Minuten zum Auslösen. Mehrmals ging auch gar nichts.
Ich war damals hier schon in Beratung. Die Vermutung war: Infekt beim Kind.
Zusätzliche kontaktierte ich eine Bekannte meiner Mutter, die auch Stillberaterin ist. Hier war die Meinung auch, dass das nach Monaten ohne Probleme nicht an mir liegt.
Unser Sohn war ein Frühchen, daher kann ich jetzt nichts zum Start sagen. Der war bei uns anders als üblich.
In dieser Zeit nahm der Kleine etwas ab. Es hörte dann aber urplötzlich wieder auf. Noch heute braucht er nachts, wenn er da überhaupt was will, etwas länger als tags.
Vielleicht kannst du dein Mädchen ja mal beim Kinderarzt anschauen lassen, ob gerade was ist.
Mit eiligem Piffi (11/2016)

strickliesl
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von strickliesl » 03.01.2018, 22:50

Du klingst in der Tat sehr erschöpft! Bei Deiner Beschreibung musste ich noch an Zähne denken... bei uns machten die sich auch in ungefähr dem Alter bemerkbar. Und zwar in der Form, dass mein Sohn auf einmal nicht mehr abends beim Stillen einschlief, sondern saugte, saugte und saugte und dabei immer unzufriedener wurde. Und ich hatte dabei nicht das Gefühl, dass er trinkt. Aufgrund unserer Vorgeschichte mit Zufüttern hatte ich auch erst das Gefühl, dass es Hunger ist und er deswegen nicht runterkommt. Ich habe mittlerweile mehrfach gelesen, dass die Schmerzen beim Zahnen durch Saugen verstärkt werden. Das ist natürlich doof, weil die Kinder saugen, um sich zu beruhigen...
Wir hatten in dieser Zeit auch abends immer ewig zu tun, bis der Kleine eingeschlafen ist. Der Eiertanz war ähnlich wie von Dir beschrieben. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was wir dann gemacht haben, teilweise getragen, nochmal eine Runde spazieren, weißes Rauschen plus körperliche Begrenzung...
Nur als neuer Gedanke - keine Ahnung, ob das bei Euch auch so ist... du schreibst ja, Du bist sicher, dass sie Hunger hat...

Ich wünsche Euch auf jeden Fall, dass ihr für Euch eine Lösung findet...
mit kleinem Lausejungen (10/16)

DolphinFFM
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von DolphinFFM » 03.01.2018, 23:34

Uii, das hört sich echt anstrengend an! Und dein Kind definitiv wie ein High-Need-Baby. Ein Kind muss nicht „alle“ Kriterien erfüllen, es reicht das ihr das so empfindet. Ich fand daher für Eltern den Begriff 24h-Kind ein bisschen besser - weil unser Kind uns 24h am Tag gebraucht und gefordert hat - bekam sie das war sie ein Sonnenschein, aber wehe, wenn nicht! So scheint es bei euch ja auch zu sein.

Ein Gedanke noch zum späten MSR am Abend - du bist ja extrem gestresst derzeit und gerade die Abende sind DiE Herausforderung für euch. Abends hoffst und bangst du, das die Milch bitte, bitte fließen möge. Ich wäre dann wohl angespannt bis in die letzte Sehne, was nicht gerade förderlich für den MSR ist. Kannst du etwas tun um dich abends irgendwie zu entspannen? Du schreibst doch, das du Yoga machst - gibt es da eine Übung? Oder autogenes Training um die Situation anzunehmen?

Oder du versuchst doch mal Abendbrei (falls sie schon beikostreif ist?), BLW lässt sich auch mit Brei vereinbaren. Dein Kind darf essen, muss aber nicht - und dann fängst du halt am Abend an. So hast du einen „Trumpf“ um dem abendlichen Heißhunger zu begegnen und dich selbst zu entspannen, was dann wiederum hoffentlich die Milch leichter fließen lässt.

In jedem Fall, fühl dich gedrückt! Du leistest gerade wahnsinnig viel! Und du lässt dein Baby NICHT im Stich, wenn abends die Milch nicht so schnell fließt. Du kannst auch nichts dafür, genausowenig wie dein Baby. Es ist ein Dilemma und eine Sitiation die ihr euch beide nicht ausgesucht habt. Zusammen schafft und bewältigt ihr das aber, es liest sich als seit ihr ein tolles Team!
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Grizelda
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von Grizelda » 04.01.2018, 02:59

Wahnsinn, das klingt echt anstrengend bei euch. Meinen größten Respekt davor, was Du alles leistest. Ich kann nur ansatzweise nachempfinden, wie anstrengend das sein muss und finde, Du machst das klasse! Deine Tochter hat sich eine tolle Mama ausgesucht!

Bezüglich MSR fällt mir noch Brustkompression ein. Oder vielleicht ein intensiver Kuss von Deinem Mann? Der sollte ja vielleicht auch eine Oxytocin-Ausschüttung bewirken können. Und wenn nicht, tut er wenigstens euch beiden gut und sorgt für einen kleinen Moment Entspannung.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
Liebe Grüße von Grizelda mit der Maus (08/17)

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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von haselnussheike » 04.01.2018, 19:16

Wir hatten mit 16 Wochen auch so ein ähnliches Problem. Und zwar nachts. Unser Sohn trank damals noch ca. 3-4x nachts. In einem Zeitraum von knapp zwei Wochen brauchte er 15-20 Minuten zum Auslösen. Mehrmals ging auch gar nichts.
Oh wie heftiug. Das tut mir jetzt rückblickend für dich noch total leid! Aber es hat ein Gutes: Du fängst mich damit grad sehr auf. Dankeee! Ich kenne so eine Story einfach nicht, von niemandem und irgendwie fühlt sich das dann nach eine Defekt bei mir an. Oder nach Anstellerei und Einbildung. Jaja. MSR kommt nicht. Jaja. Entspann dich mal.
Also wirklich: Danke! Allein schon fürs Teilen!
Infekt können wir ausschließen. Ärztlich sind wir mit allem durch, die wird immer wieder nur gesagt, wie kerngesund und prächtig sie gedeiht. Zitat der Osteopathin: "95% der Babys, die bei uns ankommen haben eine Blockade. Ihres nicht." Super beruhigend, aber wir hatten da irgendwie auf eine Art "Wunderheilung" gehofft. :lol: Na, die Hoffnung stirbt zuletzt. ;)
Ich würde sie aber noch mal zu KiÄ schleppen, wenn sich weiter nichts tut auch siehe unten, Thema Zähne.
Frühchen ist sie nicht, absolut termingerecht.
Bei Deiner Beschreibung musste ich noch an Zähne denken... bei uns machten die sich auch in ungefähr dem Alter bemerkbar. Und zwar in der Form, dass mein Sohn auf einmal nicht mehr abends beim Stillen einschlief, sondern saugte, saugte und saugte und dabei immer unzufriedener wurde. Und ich hatte dabei nicht das Gefühl, dass er trinkt. Aufgrund unserer Vorgeschichte mit Zufüttern hatte ich auch erst das Gefühl, dass es Hunger ist und er deswegen nicht runterkommt. Ich habe mittlerweile mehrfach gelesen, dass die Schmerzen beim Zahnen durch Saugen verstärkt werden. Das ist natürlich doof, weil die Kinder saugen, um sich zu beruhigen...
Zähne hatten wir auch schon mal vermutet und das auch bei der KiÄ geäußert, zumal das ja meines Wissens nach eine erbliche Komponente trägt, wie früh die Zähne kommen und in meiner Familie hatten alle von denen ich es weiß früh Zähne. Im Alter zwischen 4 und 6 Monaten. Und da sind wir ja jetzt. KiÄ meinte, da wäre nix, dass sie so intensiv kaut (am liebsten auf dem Gurt ihrer Trage (wir haben eine Mysol, als so ein dichtes Baumwollgewebe, in das sie da reinbeißt und sabbert), das wäre Selbststimulation. Ich habe ihr das einfach mal gegleubt, zumal ich einfach keinen Erfahrungswert als Vergleich habe. Aber nch deinen Worten hier, werde ich ihr jetzt so einen kühlbaren Beißring besorgen. Wenn der nix bringt, ist das eine verschmerzbare Investition. Beißringe und Greiflinge hat sie, findet sie aber uninteressant. Sie stopft sich am liebsten diverser Stoffe und Strickwaren in den Rachen. AM liebsten eben die Mysol oder ein Seidentuch. Dicht gefolgt von unseren Fingern und der eigenen Faust.
Und dein Kind definitiv wie ein High-Need-Baby. Ein Kind muss nicht „alle“ Kriterien erfüllen, es reicht das ihr das so empfindet. Ich fand daher für Eltern den Begriff 24h-Kind ein bisschen besser - weil unser Kind uns 24h am Tag gebraucht und gefordert hat - bekam sie das war sie ein Sonnenschein, aber wehe, wenn nicht! So scheint es bei euch ja auch zu sein.
Genau, den Begriff kenne ich auch. Und ja, genau so ist es. Wer sie tagsüber bei uns kennenlernt, der glaubt mir meine Horrorgeschichten kaum. Sie ist fröhlich, aufmerksam, sogar wirklich geduldig. Wenn ich im selben Raum bin, sie mich sehen kann und ich mit ihr spreche, dann kann ich sie sogar mal absetzen/ablegen. Z.B. in der Küche was kochen, während sie mir von der Wippe aus zusieht und mit Handtüchern spielt. Tagsüber gibt sie mir auch wirklich gut Vorlauf, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Sie kündigt Pipi ein paar Minuten lang an, auch Hunger und Müdigkeit. Da muss ich nicht sofort springen. Ich kann dann noch das, was ich gerade mache, ordentlich weglegen und muss nicht alles stehen und liegen lassen. Z.B. kann ich mich noch fertig abtrocknen und rasch was überziehen, wenn sie mit mir im Bad sitzt und ich mich fertig mache. Wenn sie dann was auch immer muss, lässt sie sich mit Gesang etwas hinhalten. Abends... einfach keine Chance. Ich habe tagsüber so viel, was ihr gefällt, worüber sie sich freut, womit ich sie zum Lachen oder zur Ruhe bringen kann. Nichts davon hilft abends. Außer Milch und Tragen und beides muss dann absolut im perfekten Timing kommen. Da geht es um Sekunden, weil sie sich dann so schnell hochpegelt.
Bezüglich MSR fällt mir noch Brustkompression ein. Oder vielleicht ein intensiver Kuss von Deinem Mann? Der sollte ja vielleicht auch eine Oxytocin-Ausschüttung bewirken können. Und wenn nicht, tut er wenigstens euch beiden gut und sorgt für einen kleinen Moment Entspannung.
Alles schon probiert bzw. bin ich dermaßen platt, dass mir keiner mehr mit Knutschen kommen muss. Ich bin derzeit ein Neutrum mit Brüsten. *oweia*
Heike mit Merle 28.8.2017
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koalina
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von koalina » 04.01.2018, 20:41

Es klingt sehr nach Zähnen. Spreche da aus Erfahrung. Habt ihr mal testweise Schmerzmittel gegeben? Mein krümelchen scheint arge Schmerzen beim Zähnen zu haben, Krümel reichte ein beissring. Sie schläft pünktlich 30 Minuten nach schmerzmittelgabe ein wenn es zahnweh war.
--.-'-;@

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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von AnnaH85 » 04.01.2018, 21:28

Liebe Haselnuss, dein Alltag klingt sehr anstrengend so ganz allein mit Baby, ohne Unterstützung. Ich kann gut nachvollziehen wie erschöpft du bist. Ich hatte auch massive stillprobleme zu Beginn als mein Sohn geboren wurde und auch wir mussten zufüttern. Ich war oft verzweifelt und habe geweint. Ich konnte auch nie mehr als 5-10ml abpumpen da ich den milchspendereflex hierbei nicht auslösen konnte. Auch bei meinem Sohn klappte es oft nicht. Es war ein schrecklicher Kreis den ich nicht schaffte zu durchbrechen aber ich hielt durch.

Unsere stillbeziehung wurde besser mit beikostbeginn weil er da nicht mehr so abhängig von mir war und auch sehr gern gegessen hat. Es blieb trotzdem anstrengend da er ein wirklich furchtbarer Schläfer war (und bis heute mit 21m noch ist) aber sie normalisierte sich irgendwann und ich war automatisch mit der zeit nicht mehr so verkrampft. Zeitweise konnte ich das stillen auch wirklich genießen.

Um den 1. Geburtstag hatten wir einen stillstreik der 2 Tage anhielt. Um einem milchstau zu entkommen holte ich die alte verhasste pumpe hervor und pumpte auf Anhieb 60ml in wenigen Minuten ab.

Fazit: es lag einfach an der fehlenden Ruhe und mangelndem vertrauen zu mir selbst, gepaart mit verkrampfter Erschöpfung, warum ich den msr anfangs nicht gut auslösen konnte. Ich dachte zu viel darüber nach und war so müde und besorgt.. furchtbar. Als diese 60ml aus mir flossen dachte ich gar nicht darüber nach. Ich glaube dein Problem ist ein ähnliches und leider ist es ganz schwer da raus zu kommen. Je mehr man versucht Ruhe reinzubringen desto mehr verkrampft man. Es ist wirklich ein teufelskreis und ich habe keinen Rat wie du da raus kommst, außer eben: kommt Zeit, kommt Rat.

Ich würde mir das Leben etwas erleichtern und zufüttern bis zum beikostbeginn. Das macht dich nicht zu einer versagerin, auch wenn du dich so fühlst... ich wünsche dir viel kraft. Du wirst sehen, es wird Calls von alleine besser. Du machst das echt toll und bist sehr tapfer!
Mama A mit Papa A und Baby A 04042016

Cocolin
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von Cocolin » 04.01.2018, 21:41

Hallo Heike!

Zum MSR kann ich leider nichts sinnvolles beitragen, vielleicht meldet sich ja noch eine der Stillberaterinnen dazu.

Aber unsere Kinder klingen wie Geschwister im Geiste 😜. Und gerade in dem Alter fand ich es extrem anstrengend und ging auch total auf dem Zahnfleisch. Er wollte da abends auch ständig trinken, war extrem unruhig und hat sich hin und her geworfen...und auch nachts ständig gestillt in der Zeit.
Und mir hat das auch keiner geglaubt weil er tagsüber immer so wach und fröhlich war...

Du liest dich ziemlich ausgelaugt, daher finde ich es auch gut dass du die Familienhebamme kontaktiert hast. Es ist eine harte Zeit, gerade als Kleinfamilie ohne großes Unterstützungsnetzwerk. Mach dir das immer wieder klar, du machst sooo viel für dein Kind und alles richtig! Da ist auch kein Defekt, sondern es läuft eben gerade nicht ganz rund - aber du suchst ja eine Lösung und das wird auch wieder!!!

Zähne dachten wir vor 2 Monaten auch, ist aber immer noch keiner da. Was er liebt zum kauen sind Naturkautschuksachen. Wir haben einen 'Beissring' in Fischform, auf dem beißt er am liebsten rum.

Sorry, dass war jetzt auf deine eigentliche Frage bezogen nicht sehr hilfreich, aber ich finde mich in deinen Posts immer ein bisschen wieder, wenn auch bei uns die Phasen gerade vorbei sind. Daher wollte ich dir ein "Kopf hoch" da lassen 😀.

Lg
Coco
Cocolin mit Bub ( Juli '17)

DolphinFFM
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von DolphinFFM » 04.01.2018, 22:33

koalina hat geschrieben:
04.01.2018, 20:41
Es klingt sehr nach Zähnen. Spreche da aus Erfahrung. Habt ihr mal testweise Schmerzmittel gegeben? Mein krümelchen scheint arge Schmerzen beim Zähnen zu haben, Krümel reichte ein beissring. Sie schläft pünktlich 30 Minuten nach schmerzmittelgabe ein wenn es zahnweh war.
Da schließe ich mich an. Deine Beschreibung klingt nach Zähnen oder zumindest Zahneinschuss. Das kann dann auch noch 1-2 Monate dauern bis da wirklich was kommt.
Hast du schon mal nasskalten Waschlappen probiert? (Nass machen und für ne Weile in den Kühlschrank) wäre vielleicht was für tagsüber. Abends würde ich auch mal Schmerzmittel probieren.
Wenn’s hilft sind’s die Zähne, wenn nicht, hat der KiA recht. ;-)
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Re: sehr später Milchspendereflex und Erschöpfung

Beitrag von Nachtblau » 04.01.2018, 22:42

Oh man. Einen großen Hut ab vor deiner Leistung. Dass klingt alles seeeehr anstrengend. :(


Ausbleibender MSR war hier auch immer mal Thema und ist es heute immer noch. Wie es mit vier Monaten war, weiß ich nicht mehr. Bei mir spielen da die Hormone mit rein. Fallen die zyklusmäßig ab, kommt auch die Milch schlecht. Ich war echt manchmal so frustriert, weil ich wusste, dass die Milch eigentlich da sein müsste, aber nix rauskam.

Was mir manchmal geholfen hat, ist mir (bitte nicht lachen) einen Rasensprenger vorzustellen. Oder einen Brunnen mit so einzelnen Wasserrohren und wie es da so rausfließt. Vielleicht war es nur die Ablenkung, vielleicht hat das Bild was gebracht. Beruhigend war es alle Mal. Und wenn gar nix geht, heiß duschen. Einfach um wieder ein gutes Gefühl zu kriegen.

Du bist auf jeden Fall nicht alleine mit dem Problem und ich hoffe, dass es bald wieder aufwärts geht.
Sprotterich (09/12), Kleine Krabbe (03/15)
gestillt, getragen und familiengebettet

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