Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

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Lele22
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Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Lele22 » 01.10.2017, 16:22

Hallo!
Ich wende mich heute an euch mit der Frage, wie ich die "richtige" zufüttermenge für unseren kleinen Sohn finden kann oder ob es möglich ist das zufüttern sogar zu reduzieren und wäre sehr dankbar für unterstützung hierbei. Meine Geschichte:
Unser zweiter Sohn ist am 18.8.17 geboren, ist jetzt also gut 6 Wochen alt und zum Glück gesund und munter. Bei unserem ersten Sohn hat das stillen nicht besonders gut geklappt, was ich sehr traurig fand. Nach einer schweren Geburt und starker Gelbsucht wurde ihm damals in den ersten Tagen im Krankenhaus schon so viel pre Nahrung per Flasche gegeben (mind.5-6 mal 70ml pro Tag), dass wir davon nicht mehr weggekommen sind. Dazu hatte ich einen ausgeprägten babyblues über mehrere Wochen, der mich stark belastete. Die Sorge, dass er nicht genug Nahrung bekommt, hat hier bestimmt eine große Rolle gespielt. Trotzdem habe ich ihn dann schlussendlich fast ein Jahr teilgestillt, wobei ich davon ausgehe, dass nach ein paar Monaten nur noch ein Bruchteil seiner Nahrung Muttermilch war. Es hat uns einfach gut getan, zu "kuschelstillen" und auch als einschlafhilfe war das stillen sehr wertvoll, da er keinen Schnuller wollte.
In dieser Schwangerschaft habe ich mich schon vor der Geburt ausführlich über's stillen informiert, bin zur Entbindung in ein babyfreundliches Krankenhaus und hatte zudem trotz sehr großem Kind glücklicherweise eine unkomplizierte Wassergeburt. Leider war seine Gewichtsentwicklung trotz vielem vielem anlegen in den ersten Tagen nicht wie erhofft, so dass wir nach 12 Tagen angefangen haben, zuzufüttern. Etwa in Woche 4 habe ich nach Rücksprache mit einer stillberaterin vor Ort angefangen, häufig wechselzustillen und domperidon (aktuell 4x10mg pro Tag) zu nehmen. Bockshornklee nehme ich seit der Geburt und hab ich auch nicht abgesetzt als ich mit dem domperidon angefangen habe. Die ersten beiden Tage zufüttern habe ich mit der Flasche gemacht, danach aber nach etwas Recherche auf Sonde&Becher (die sonde ist wie beim BSE in seinem Mund und das andere Ende hängt in einem Becher mit Milch etwas unterhalb seiner Kopfhöhe) umgestellt. Das funktioniert für uns gerade sehr gut, daher haben wir uns bisher kein BES gekauft.
Parallel zum zufüttern habe ich anfangs etwa 1-4 mal am Tag gepumpt. Pumpen klappt bei mir leider nicht sehr gut, ich bekomme pro pumpvorgang nach dem stillen max.5- 10ml raus, manchmal auch gar nichts. Die Pumpe stresst mich ungemein, daher habe ich sie wieder zur Seite gestellt und streiche nun nach dem stillen manchmal noch ein wenig Milch aus. Da komme ich dann auf etwa 20-30ml am Tag. Wieder mit der Pumpe zu beginnen wäre für mich keine gute Alternative, da ich auch dieses Mal emotional noch nicht ganz stabil bin und mich die pumperei jedes Mal runterzieht. Außerdem ist der kleine einfach ein Tragling und schläft tagsüber nur im Tuch. Dann muss ich ehrlich sagen, dass ich lieber bei etwas mehr zufüttern bleiben würde.
Hier noch die Beantwortung der Fragen und die GewichtsListe, die ich für mich bisher geschrieben habe.

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.

Angefangen haben wir mit zufüttern als er nach 12 Tagen nochmals abgenommen hat mit etwa 100-180ml pre& etwas Muttermilch (ca30ml am Tag). Zwischendurch waren wir bei 280-290 ml in größeren Portionen am Tag, bis ich wieder vor ein paar Tagen auf kleinere Portionen und in Summe 220-250 umgestiegen bin. Mit einer kleinen Portion meine ich , 35ml (30ml Wasser & 1 Löffel pre), manchmal gebe ich ihm auch nach kurzem Abstand 2x35ml, wenn ich das Gefühl habe, er hat immer noch Hunger.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?

Wir stillen gerade etwa 10-12 mal am Tag, wobei da auch sehr kurzes stillen vor dem einschlafen dabei ist oder auch recht kurzes stillen nach 1,5/2 Stunden Pause, wenn er noch sehr satt von der vorigen Runde scheint. . Das letzte mal stillen wir mit Sonde etwa zwischen 21 und 22 Uhr, nachts klappt es meist ohne zufüttern und ich stille ihn zwischen ca um 1, dann wieder zwischen 4 und 5 und dann wieder zwischen 7 und 8. wenn diese Mahlzeit ohne zufütterung erfolgt, hat er um 9 meist schon wieder Hunger und dann kommt die erste Mahlzeit mit Sonde und dann jede weiter sondenmahlzeit im 3 bzw abends dann im 2 stunden abstand.
Mein Eindruck ist, dass er auch deutlich mehr zufütterung nehmen würde, vor allem ab nachmittags/ abends angesichts der recht positiven gewichtsentwicklung der letzten Wochen versuche ich das aber bisher zu vermeiden. Nach großen Portionen zufütterung ist er einfach sehr lange satt.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Nasse Windeln hat er häufig, bestimmt 4-5 m Tag, wobei ich nachts versuche, nicht zu wickeln um ihn nicht zu sehr zu wecken. Stuhlgang machte er von Anfang an nur alle 2-3 Tage und dann auch meist nur nach einem KümmelZäpfchen, dann aber eine sehr ordentliche Portion wie ich finde.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Eigentlich unkomplizierter stillstart nach unkomplizierter Geburt. Leichte Gelbsucht hatte er schon, daher war er die ersten 2 Wochen ziemliche müde. Daher hat er vermutlich wenig effektiv gesaugt.
Insgesamt wundere ich mich manchmal, wann er die viele Muttermilch (er hat doch bestimmt einen Bedarf von 700ml oder mehr bei der Größe, oder?) von mir bekommt, ich muss viel wechselstillen und Brustmassage machen, damit er effektiv schluckt. Meist warte ich aber auch nicht, bis er sich wegen Hunger meldet und lege ich oft an. Interessant finde ich, dass er, wenn er mal angefangen hat zu trinken, tagsüber auch meist seinen sondennachschlag fordert.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Fälschen hat er insgesamt 2 Tage bekommen, davon sind wir schnell wieder weg. Einen Schnuller will er nicht.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Unsere Hebamme kommt immer noch regelmäßig zum wiegen und unterstützt mich auch bei meinen emotionalen Tiefs. Wir haben auch eine Stillberatung bei einer sehr netten stillberaterin in Anspruch genommen, die mir wertvolle Tipps z.b. Zum anlegen gegeben hat. Ein Tipp von ihr, eher größere dafür weniger Portionen täglich zuzufüttern, damit es alltagstauglicher wird und wir auch außer Haus mal ohne Sonde stillen zu können, hat mir besonders gut gefallen, ist aber für uns irgendwie nicht umsetzbar. Mein Eindruck war, dass er dann zwar länger satt ist, dann aber trotzdem nach fast jeder Mahlzeit einen ( größeren) Nachschlag braucht und wir so in Summe nur die Anzahl der stillmahlzeiten reduzieren und mehr zufüttern.
Beide, Hebamme und stillberaterin raten mir aufgrund der gewichtsentwicklung ruhig beim zufüttern nach Gefühl zu bleiben, weil es damit ja anscheinend ganz gut läuft. Mir wäre aber irgendwie ein strukturierter Plan lieber, von dem ich ja dann ggfs. auch mal abweichen kann.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte vor 16 Jahren eine brustverkleinerung. Es könnte also durchaus sein, dass daher die milchmenge nicht gesteigert werden kann. Die stillberaterin hat sich die Brust aber angesehen und vermutet das nicht als Grund. Ich nehme domperidon (40mg pro Tag) und bockshornklee (aktuell 3x2 pro Tag). Meine Schilddrüsenwerte sind getestet und unauffällig.
Unser kleiner hatte am Anfang eine leichte Gelbsucht und kam einfach schon sehr groß zur Welt.

Hier seine Gewichts- und Zufütterliste:
18.8. 4740g / 57cm Geburtsgewicht (KH)
21.8. 4310 (U2 KH)
22.8. 4380 (Hebamme mit Tuchwaage)
24.8. 4400 (Hebamme)
28.8. 4300 (Hebamme), das war für mich ein echter Schock, da er in den 5 Tagen ohne wiegen sehr viel an der Brust und im tragetuch war und ich nicht den Eindruck hatte, dass er gehungert hat, seitdem bekomme ich auch die Sorge nicht mehr los, das so etwas wieder passiert. Am 30.8. habe ich dann vor sorge angefangen, zuzufüttern.
30.8. 110ml Pre
31.8. 4350 (Hebamme), 90ml Pre
1.9.- 15.9. 100ml - 180ml Pre und ein wenig Muttermilch, so genau habe ich das nicht aufgeschrieben. Zugefüttert habe ich nach Gefühl, wenn ich den Eindruck hatte, er wird nicht richtig satt.
4.9. 4480 (Hebamme)
6.9. 4560 (Hebamme)
11.9. 4670 (Hebamme)
13.9. 4700 (Kinderärztin, U3, sie war insgesamt sehr zufrieden, meinte er wäre ein fittes (großes) kerlchen))
15.9. 4770 (Hebamme), damit hatte er nach 4 Wochen endlich sein Geburtsgewicht wieder, 10% von dem hohen ausgangsgewicht war einfach eine Menge aufzuholen, nachdem das Gewicht am Anfang so lange quasi stagniert hat.
Am 16.9. hatte ich den Termin mit der stillberaterin, wegen ihres Tipps, den ich gern versucht habe umzusetzen (s.o.) ist dann die zufüttermenge hochgegangen und ich habe vom 16.9. bis 26.9. etwa 270-290ml zugefüttert, überwiegend pre, manchmal etwas gepumpte oder ausgestrichene Muttermilch. Mein Gefühl ist trotzdem er würde noch deutlich mehr Pre trinken, wenn ich es ihm anbieten würde.
20.9. 4925 (Hebamme)
25.9. 5120 (Hebamme)
27.9. - 30.9. 220 - 250 ml täglich, 6 x mit Sonde zu je 35ml + 20ml MM, Reduktion irgendwie "automatisch" (sinnvoll?) durch wieder kleinere und dafür häufigere Portionen.
29.9. 5350 (Hebamme, da hatte er aber schon drei Tage keinen Stuhlgang mehr gehabt und die Portion war danach sehr groß und es war direkt nach einer sondenmahlzeit.)

Eine eigene Waage haben wir noch nicht, die könnte ich aber in der Apotheke leihen
denke ich.

Meine Fragen sind vor allem:
- er will tagsüber eigentlich nach jeder Mahlzeit, die nicht einschlafstillen ist, seine 35ml hinterher. Danach ist er meist zufrieden, würde aber bestimmt noch mehr trinken. Soll ich ihn mehr anbieten? Gibt es irgendeine Chance, ihn auch mal tagsüber an eine pure stillmahlzeit zu gewöhnen?
- er ist ein großes Kerlchen, reicht die Zunahme trotzdem die letzten Wochen? Auf den perzentilen ist er ja die letzten Wochen schon runtergerutscht bzw wir waren am Anfang ja sogar deutlich über jeder Kurve.
- Ich seh wenig, was ich noch ändern könnte, vielleicht gibt es aber ja noch etwas? Wie gesagt wäre für mich Pumpen eine echte Belastung, falls das aber eurer Ansicht nach der Clue ist, würde ich schon wieder anfangen.

Vielen herzlichen Dank schon jetzt für die Unterstützung! Bin über jeden Tipp dankbar und ich hoffe, das war jetzt nicht schon viel zu viel Info. Mein kopfkarussel brummt ständig, so einfach abschalten lässt sich das nur leider nicht. Danke auf jeden Fall!
Mit dem Großen (12/2014) und dem Kleinen (8/2017)

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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Glyzinie » 01.10.2017, 19:21

Herzlich willkommen und Glückwunsch zum Sohn!

Es meldet sich bestimmt bald eine Fachfrau bei dir.
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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von SchneFiMa » 02.10.2017, 21:45

Hallo Lele,

Herzlich willkommen hier und vielen Dank für deinen ausführlichen Text.

Toll, dass ihr stillfreundlich zufüttert. Eure Stillmahlzeiten sind ausreichend und seine Gewichtsentwicklung ist gut.
Meine Fragen sind vor allem:
- er will tagsüber eigentlich nach jeder Mahlzeit, die nicht einschlafstillen ist, seine 35ml hinterher. Danach ist er meist zufrieden, würde aber bestimmt noch mehr trinken. Soll ich ihn mehr anbieten? Gibt es irgendeine Chance, ihn auch mal tagsüber an eine pure stillmahlzeit zu gewöhnen?
Nein, ich würde ihm nicht mehr anbieten. Woran machst du fest, dass er noch mehr möchte?
Ich denke, dass die Chancen gut sind, ihm die Zufütterung abzugewöhnen, langsam und Schritt für Schritt ist das durchaus möglich.
- er ist ein großes Kerlchen, reicht die Zunahme trotzdem die letzten Wochen? Auf den perzentilen ist er ja die letzten Wochen schon runtergerutscht bzw wir waren am Anfang ja sogar deutlich über jeder Kurve.
Nach meiner Kurve war er zur Geburt über der 90% Perzentile, ja. (Hast du Infusionen bekommen?) Er hat dann 9% seines Gewichtes verloren, was noch ok ist. Nach 2 Wochen hat er dann kurventreu zugenommen und liegt seitdem zwischen der 50% und 75% Perzentile. Das ist gut.
- Ich seh wenig, was ich noch ändern könnte, vielleicht gibt es aber ja noch etwas? Wie gesagt wäre für mich Pumpen eine echte Belastung, falls das aber eurer Ansicht nach der Clue ist, würde ich schon wieder anfangen.
Du machst schon sehr viel sehr gut. Wechselstillen und Brustkompression sind neben dem häufigen Anlegen die besten Mittel zu Anregung der Milchproduktion.

Eine Waage ist bei Reduktion der Zufütterung sinnvoll. Falls wir das angehen wollen, ist es gut, wenn du dir eine Babywaage aus der Apotheke leihst.

Was meinst du, wollen wir das zusammen versuchen?

Viele Grüße
SchneFiMa
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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Lele22 » 02.10.2017, 22:37

Hallo SchneFiMa,
Danke für deine Antwort! Ich freu mich sehr, dass du mich unterstützen willst und ja, ich würde es sehr gern versuchen:-)
Zu deinen Fragen:
- Mein kleiner kam 9 Tage nach Termin mit einer unkomplizierten Wassergeburt, ich habe keine Schmerzmittel, Infusionen oder ähnliches bekommen. Er war einfach schon so groß. Schwangerschaftsdiabetes hatte ich auch keine, das wurde ich wegen seiner Größe immer wieder gefragt.
- ich habe mir heute schon eine Waage in der Apotheke geliehen, morgen früh fange ich mit dem wiegen an
- meim Eindruck ist, dass er den milchspendereflex manchmal nicht gut auslösen kann und dann wird er ganz nervös und unruhig an der Brust, manchmal fängt er auch an zu weinen. Mit der Sonde fließt dann einfach konstant Milch und er bekommt während der Zeit bestimmt auch einiges aus der Brust. Ich nehme sie dann auch häufiger wieder raus und er trinkt manchmal einfach weiter. Die 35ml (oder mehr) trinkt er aber einfach weg. Von sich aus hat er noch selten was stehen lassen.

Vielen lieben Dank schon jetzt, ich hab die letzten Wochen gefühlt schon so viel ums stillen gekämpft, obwohl viele um mich herum das gar nicht verstehen können.
Mit dem Großen (12/2014) und dem Kleinen (8/2017)

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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Lele22 » 04.10.2017, 08:09

Guten Morgen!
Hier unsere aktuelle Liste:

18.8. 4740g / 57cm Geburtsgewicht (KH)
21.8. 4310 (U2 KH)
22.8. 4380 (Hebamme)
24.8. 4400 (Hebamme)
28.8. 4300 (Hebamme)
30.8. 110ml Pre
31.8. 4350 (Hebamme), 90ml Pre mit Flasche
1.9.- 15.9. 100ml - 180ml Pre und ein wenig Muttermilch pro Tag mit Sonde
4.9. 4480 (Hebamme)
6.9. 4560 (Hebamme)
11.9. 4670 (Hebamme)
13.9. 4700 (Kinderärztin, U3)
15.9. 4770 (Hebamme)
16.9. - 26.9. 270-290ml täglich mit Sonde überwiegend Pre plus etwas Muttermilch.
20.9. 4925 (Hebamme)
25.9. 5120 (Hebamme)
27.9. - 30.9. 220 - 250 ml Pre täglich, 5-7 x mit Sonde zu je 35ml, manchmal durch etwas Muttermilch ersetzt
29.9. 5350 (Hebamme), 1xStuhl
1.10. 190ml Pre, 30ml MM (2x35,1x65,1x35,1x50), 0xStuhl, 5xPipi
2.10. 12xStillen, 5xSonde (200ml Pre, 4x35,1x60), 0xStuhl, 4xPipi
3.10. 5410g (Apothekenwaage), 12xStillen, 5xSonde (175ml Pre, 5x35), 1xStuhl, 4xPipi
4.10. 5380g

Wir hatten gestern und vorgestern zwei erstaunlich gute stillTage, dafür war die Nacht sehr anstrengend, da unser kleiner einen blöden Schnupfen hat. Gestern hatte ich den Eindruck er hat die Sondenmahlzeiten gar nicht so dringend verlangt wie die Tage zuvor (getrunken hat er sie dann aber trotzdem gerne bis auf das letzte nur halb, da hat er vorher schon so fest geschlafen) und er hat es tagsüber auch mal eine gute Stunde nach einer puren Stillmahlzeit wach und gut gelaunt ausgehalten. Daher kamen über den Tag dann auch nur 5x35ml Zufütterung zusammen. Ich hoffe, es hat ihm trotzdem gereicht, bei dem Gewicht heute Zweifel ich aber daran. Das ist wohl der Nachteil am täglichen wiegen. Aber er war insgesamt zufrieden und ausgeglichen. Mal sehen wie es heute läuft. Ich würde auf jeden Fall heute wieder 210ml anbieten wollen, vielleicht auf 6 Mahlzeiten. Meinst du das passt?
Danke und viele Grüße!
Mit dem Großen (12/2014) und dem Kleinen (8/2017)

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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Brianna » 04.10.2017, 09:00

Du wiegst täglich, damit die Mods die wöchentliche Zunahme bestimmen können. Die Schwankungen durch unterschiedliche Darm-, Blasen- und Magenfüllung können dreistellig sein. Versuche das gewogene Gewicht nicht deinen Tag bestimmen zu lassen. Gucke auf dein Baby und versuche die Gewichtsbeurteilung an deinen Stillmod abzugeben. Das ist nicht einfach. Das weiß ich selbst. Allen hier ist am wichtigsten, dass dein Baby gut gedeiht.
J 05/13 L 12/15

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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Lele22 » 04.10.2017, 09:05

Danke für den netten Zuspruch!
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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von SchneFiMa » 04.10.2017, 19:30

Hallo Lele,

Prima, dass du eine Waage hast.
Bitte bleibe ein paar Tage bei den 5x35ml, so können wir eine Entwicklung absehen.
Bitte schau nicht auf die einzelnen Tage, wir schauen immer auf die Entwicklung von einer Woche.

Ist das so in Ordnung für dich?

Viele Grüße
SchneFiMa
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sowie
den zwei kleinen Zwergen 26.02.18

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Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von Lele22 » 05.10.2017, 08:17

Guten Morgen SchneFiMa!
Hier unsere aktuelle Liste:
18.8. 4740g / 57cm Geburtsgewicht (KH)
21.8. 4310 (U2 KH)
22.8. 4380 (Hebamme)
24.8. 4400 (Hebamme)
28.8. 4300 (Hebamme)
30.8. 110ml Pre
31.8. 4350 (Hebamme), 90ml Pre mit Flasche
1.9.- 15.9. 100ml - 180ml Pre und ein wenig Muttermilch pro Tag mit Sonde
4.9. 4480 (Hebamme)
6.9. 4560 (Hebamme)
11.9. 4670 (Hebamme)
13.9. 4700 (Kinderärztin, U3)
15.9. 4770 (Hebamme)
16.9. - 26.9. 270-290ml täglich mit Sonde überwiegend Pre plus etwas Muttermilch.
20.9. 4925 (Hebamme)
25.9. 5120 (Hebamme)
27.9. - 30.9. 220 - 250 ml Pre täglich, 5-7 x mit Sonde zu je 35ml, manchmal durch etwas Muttermilch ersetzt
29.9. 5350 (Hebamme), 1xStuhl
1.10. 190ml Pre, 30ml MM (2x35,1x65,1x35,1x50), 0xStuhl, 5xPipi
2.10. 12xStillen, 5xSonde (200ml Pre, 4x35,1x60), 0xStuhl, 4xPipi
3.10. 5410g (Apothekenwaage), 12xStillen, 5xSonde (175ml Pre, 5x35), 1xStuhl, 4xPipi
4.10. 5380g, 12xStillen (170ml Pre, 30ml MM, 3x35,1x50,1x45 0xStuhl, 5xPipi)
5.10. 5450g

Danke für deine Antwort! Wir hatten bis auf den Schnupfen wieder einen ganz guten Tag gestern. Deine Nachricht habe ich nur etwas zu spät gelesen, weil wir abends beim Elternabend meines Großen waren, da hatte ich dann schon 200ml für den Tag angepeilt.
Mir wäre es irgendwie lieber, wenn wir mit 200ml anfangen könnten und etwas das Gewicht beobachten. Über die letzte Woche habe ich ja irgendwie automatisch schon ziemlich reduziert. Wäre das auch ok?

Danke und viele Grüße!
Mit dem Großen (12/2014) und dem Kleinen (8/2017)

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Registriert: 04.10.2009, 13:20

Re: Zufüttern: wie finde ich die "richtige" Menge?

Beitrag von SchneFiMa » 05.10.2017, 08:19

Guten Morgen,

natürlich ist das in Ordnung. Wir beobachten ein paar Tage das gewicht unter dieser Zufütterungsmenge und dann besprechen wir, wie wir die Reduzierung angehen.

Viele Grüße
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
SchneFiMa mit
der großen Madame (09/07) und der kleinen Madame (05/10)
sowie
den zwei kleinen Zwergen 26.02.18

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