Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

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mignonange
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von mignonange » 14.02.2018, 08:53

Bei uns ist es grad ähnlich wie bei dir Glückskatze, wobei ich es bei einer Brust ein bissi mehr spüre. Ich vermute momentan, dass sich da eventuell bei den Zähnen was tut. Momentan sieht man noch nichts, aber ich hab schon oft gelesen, dass sich das schubweise entwickelt und bereits vorm Durchbruch (dem Kind) schmerzen bereiten kann. Also vielleicht saugen sie dadurch auch anders um diesem Schmerz irgendwie auszugleichen? Wie gesagt momentan nur eine Vermutung die bei mir dahintersteckt.

Mit dem Zyklus kann es aber glaub ich auch zusammenhängen. Das hab ich schon öfter von Freundinnen gehört. Meine Periode kann mir aber ehrlich gesagt noch eine Weile gestohlen bleiben :lol:
Liebe Grüße
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Glückskatze » 14.02.2018, 10:51

Ja, an die Zähne habe ich auch schon gedacht. Aber da ich seit einem Monat nix sehe, doch wieder auf den Zyklus geschoben.
Obwohl deine Vermutung und dieses schubweise Zahnen schon auch hinkommen kann. Gefühlt saugt er auch viel heftiger zur Zeit.
Vielleicht gibt es ja eine "Lösung" für das Problem.
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sanilii
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von sanilii » 14.02.2018, 11:38

Zähnchen können definitiv schubweise und teilweise Monate bevor sie durchbrechen blöd und unangenehm sein. War hier genauso, da hat Osanit ganz gut geholfen. Bärchen hat dann allerdings immer schon direkt "gebissen".
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von LilyGreen » 14.02.2018, 12:35

Zähne sind ärsche.
Mein Kind laboriert seit Oktober (!) an Backenzähnen herum - wahrscheinlich 8 auf einmal. Man sah lange nix, könnte es aber fühlen. Seit gut 4 Wochen ist es monstermäßog geschwollen.
Und immer wenn es sie arg stört, laut sie tagsüber auf ihrer Hand und nuckelt nachts (blutige) Kerben in die BW...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von ynnetch » 14.02.2018, 12:41

Schnuppsi hat schon länger ihr komplettes Milchgebiss und trotzdem immer wieder Phasen, in denen sie extrem sabbert und auf ihren Händen lutscht. Einmal habe ich gesehen, dass sich ihre Zähne verschoben haben - da hatte sie plötzlich kleine Lücken zwischen den Schneidezähnen. Ein paar Tage später waren die wieder weg. Es scheint also so zu sein, dass auch abseits der normalen „Zahnungsphasen“ der Kiefer irgendwie arbeitet.
07/15 Schnuppsi
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Yelma » 14.02.2018, 13:18

Macht Sinn, der wächst ja auch und vermutlich wie der Rest vom Kind auch nicht gleichmäßig sondern Schubweise.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Tweety2606 » 14.02.2018, 13:22

Kann es echt sein, dass das Stillen so unterschiedlich meinen Zyklus beeinflussen kann? Also beim Großen ließ meine Regel 16 Monate auf sich warten, zu dem Zeitpunkt hatten wir seit etwa 3 Monate 7-8 Stunden Stillpause tagsüber, den Rest des Tages und in der Nacht wurde nach Bedarf mehrmals gestillt. Der Kleine ist jetzt 18 Monate alt, wir haben seit 7 Monaten tagsüber fast 10-11 Stunden Stillpause (abends und nachts nach Bedarf, in etwa gleich oft wie beim Großen damals) und von meinem Zyklus fehlt jede Spur. Nicht, dass ich jetzt sooo scharf darauf wäre, aber ich habe momentan wieder seit Tagen wie Regelschmerzen und es tut sich einfach nix...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von bayleaf » 14.02.2018, 13:26

Fledertierchen hat geschrieben:
13.02.2018, 21:04
Baummaedchen hat geschrieben:
13.02.2018, 20:20
Kann Stillen eines Kleinkindes (16 Monate) so auszehren, dass Krankheiten länger als normal zum Abheilen brauchen (V.a. Grippe in meinem Fall). Das will mir meine Hausärztin weis machen.
Ich bin zwar sehr schlank, das ist aber normal bei mir.
Stillen ist schon körperlich anstrengend, aber dass es deshalb länger dauert, ehe eine Krankheit wieder weg ist, glaube ich nicht. Was wohl eher der Fall ist, dass man als Mama von Kleinkindern wahrscheinlich nicht dazu kommt, sich ordentlich auszuruhen und die Krankheit richtig auszukurieren. Und das betrifft sicherlich auch nichtstillende Mütter, da der Alltag mit Kleinkindern einfach anstrengend ist.
Wenn die Milchbildung etabliert ist, ist Stillen eine Körperfunktion wie jede andere auch. Ja es werden etwas mehr Kalorien gebraucht, aber ‚zehrend‘ ist es nicht und hat keinerlei Einfluss auf das Imunsystem.
Wie Fledertierchen beschreibt ist der Alltag mit Kleinkindern (auch körperlich) anstrengend, das hat aber per se nichts mit dem Stillen zu tun.
Gute Besserung!
Mit meinen 09/12/16 Jungs

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von Raya » 14.02.2018, 13:31

Was ich mir allerdings schon vorstellen kann: Durch das Stillen ist der Bedarf an einigen Vitalstoffen erhöht, zum Beispiel Eisen, Jod, B-Vitamine. Leere Eisenspeicher machen einen oftmals anfälliger für Infekte, daher könnte man mal Hausarzt oder Hausärztin fragen, ob der Ferritinwert mal überprüft wird (und ggf. einige andere Parameter). Ganz abwegig finde ich es daher nicht zu behaupten, dass Stillen eine gewisse Belastung für den Körper darstellen kann.
Raya, 38, unterwegs mit Tochter *08/2016
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Beitrag von meme2017 » 15.02.2018, 07:42

Hallo,

bei mir sorgt das Stillen, bzw. die wenige Ruhe und das unregelmäßige Essen dafür, dass meine Schilddrüse etwas schwerer einzustellen ist. (Unterfunktion, substituiert durch L-Thyroxin.)
Wenn ich in die Überfunktion rutsche, ein Gefühl wie zu viel Kaffee und sehr dicht am Wasser gebaut, dünnhäutig. Wenn ich in die Unterfunktion rutsche, bin ich noch müder und infektanfällig. Wenn Du eh zum Arzt gehst, kannst Du ja Deine Schikddrüsenwerte testen lassen. Vielleicht liegt die Infektanfälligkeit auch daran.

LG,
Meme
Mit dem kleinen Mann (01/17)

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