Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

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Schneekugel
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Schneekugel » 29.12.2017, 20:03

Ah oke, ich vertrage Knoblauch auch so null. Curry mache ich mit kokosnussmilch
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cebe
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von cebe » 29.12.2017, 20:50

Polenta ist mir noch eingefallen... Dazu vielleicht ein Fleischgericht wie Braten oder Gulasch oder eben Gemüse?

Vielleicht gehen auch Gnocchi mit Gemüsesoße?
Gruß CeBe
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Maja
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Maja » 29.12.2017, 21:40

Ich mache Currys auch ausschließlich mit Kokosmilch (Dose, ungeschwefelte Sorten).

Was ist mit Nüssen und Kernen? Spieße mit Erdnusssauce, Mandelmilchpfannkuchen, Mandelmus-Dip für Banane, Mandel-Crumble-Varianten, salzige Saucen mit Mandelmus/Kokosmus/Nussmus, ...
Auch afrikanische Erdnusssuppe ist hier als Sattmacher beliebt.

Wie sieht es mit Kichererbsen, Amaranth, Quinoa, Buchweizen aus?
2004/2006/2014

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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von NIN » 30.12.2017, 09:33

Also das klingt wirklich nicht einfach...
Hier werden auch sehr gerne Suppen gegessen, auch weil sich da eben auch gut Reste verarbeiten lassen. Da ich fertige Brühe nicht mehr ausstehen kann, wird regelmässig ein Huhn oder ein Stück Rind/Knochen ausgekocht und die Brühe wandert in den TK. Das kann man dann mit allem möglichen kombinieren und jeder isst dann aus der Suppe das, was ihm am meisten liegt.
Zur "Stättigung" der Kinder kann ich vielleicht etwas beitragen...hier werden liebend gerne "Grießklöschen" gegessen. Die gibt´s dann immer in die Suppe rein. Oder hier im Schwäbischen werden Pfannkuchen in Streifen als "Flädle" in der Suppe gegessen. Vielleicht kannst Du so die Kinder abends auch mit einer Suppe satter kriegen, wenn Suppen für Deinen Mann gerade gut sind.
VLG NIN

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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Doro31 » 30.12.2017, 19:21

Ok, Curry mit Kokosmilch wird definitiv mal ausprobiert. :mrgreen:
Maja hat geschrieben:
29.12.2017, 21:40
Was ist mit Nüssen und Kernen? Spieße mit Erdnusssauce, Mandelmilchpfannkuchen, Mandelmus-Dip für Banane, Mandel-Crumble-Varianten, salzige Saucen mit Mandelmus/Kokosmus/Nussmus, ...
Auch afrikanische Erdnusssuppe ist hier als Sattmacher beliebt.
Die Erdnussuppe finde ich im Netz immer nur mit Tomaten. Kann man die auch weglassen, oder schmeckt das dann nicht mehr? Tomaten sind nämlich auch ungünstig :cry:
Maja hat geschrieben:
29.12.2017, 21:40
Wie sieht es mit Kichererbsen, Amaranth, Quinoa, Buchweizen aus?
Nichts Nachteiliges bekannt, aus dem einfachen Grund, dass die hinteren drei bisher überhaupt nicht auf unserer Essensliste steht :oops: Kichererbsen mag ich eigentlich ganz gern, aber ich kenne bisher nur türkische Kichererbsenrezepte, und da ist immer Tomate drin. Und die geht ja nicht.
Mit Buchweizen kenne ich nur die französischen Galettes, und die sind nicht nach meinem Geschmack. Was kann man sonst noch damit anstellen?
NIN hat geschrieben:
30.12.2017, 09:33
Zur "Stättigung" der Kinder kann ich vielleicht etwas beitragen...hier werden liebend gerne "Grießklöschen" gegessen. Die gibt´s dann immer in die Suppe rein. Oder hier im Schwäbischen werden Pfannkuchen in Streifen als "Flädle" in der Suppe gegessen. Vielleicht kannst Du so die Kinder abends auch mit einer Suppe satter kriegen, wenn Suppen für Deinen Mann gerade gut sind.
Flädle kenne ich, wir kommen aus dem Schwäbischen :mrgreen: Grießklößchen sind auch mal eine gute Idee, danke!
cebe hat geschrieben:
29.12.2017, 20:50
Polenta ist mir noch eingefallen... Dazu vielleicht ein Fleischgericht wie Braten oder Gulasch oder eben Gemüse?
Vielleicht gehen auch Gnocchi mit Gemüsesoße?
Bei Gnocchi streiken alle 3 Kinder... seufz... Polenta. Stimmt, da war was. Muss mal die Schwiegermutter nach ihrem Rezept fragen :mrgreen:

Aber ihr seid super. :D Wir werden viiieel Neues ausprobieren, und irgendwann wird dieser blöde Schub ja mal vorbei sein... So extrem war es seit mehr als 10 Jahren nicht mehr...
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)

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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von aida1903 » 30.12.2017, 20:57

Zum Suppe pimpen für die Kinder könntest du
- Nudeln
- verkleppertes Ei
- Croutons (aus dem verschmähten Brot)

rein tun
Beste Grüße
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von delfinstern » 01.01.2018, 11:27

Curry (Gemüse, Hähnchen, Kokosmilch, ggf. Ananas, Currypulver) mit Reis. Dein Mann müsste dann das Gemüse weg lassen. Zusammen kochen gibge aber?
Nudelsuppe, Pfannkuchensuppe, Grießklöschen oder Ribbele (keine Ahnung wie man das schreibt, Kleine Klumpen aus Ei und Mehl)
Kartoffelsalat (ohne Zwiebeln eben, essig-öl-Dressing) mit Bratwurst/Steak
Herzhafte Pfannkuchen mit Schinken/Salami, Paprika(pulver), Pfeffer, Salz. Für euch vllt noch mit Lauch oder Zwiebeln
Nudelauflauf (Schinken/Hack oder vegetarisch, Gemüsebrühe statt Milch/Sahne, Gemüse nach Bedarf)
Frikadellen ohne Zwiebeln mit Kartoffeln oder Brötchen(Hamburger)
Abends für die Kinder mehr Kartoffel in die Suppe?
Rote beete-Kichererbsensalat hatte ich letztens gemacht. Geht das? Kichererbsen kann man aber auch in Currys tun oder Eintöpfe, Salate... Ähnlich wie Bohnen. Falls du da Ersatz brauchst.
Liebe Grüße
Delfin*
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Helenchen
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Helenchen » 01.01.2018, 11:46

Hallo Doro

Ich habe auch eine CED und vertrage im Schub auch so gut wie nichts. Allerdings ist das ja keine Unverträglichkeit im eigentlichen Sinn wie bei einer laktoseintoleranz sondern der Darm ist einfach zu entzündet. Müsst ihr als Familie dann das gleiche essen? Das würde hier nie funktionieren.
Ich esse im Schub: (bzw wenn essen wieder klappt)

Kartoffeln
Katopü mit Wasser angerührt
Hühner Nudelsuppe (gern auch die Dosenvariantr 😅)
Dosen Ravioli (ja das geht...)
Das weiße Sandwichbrot (frisch gebacken geht nicht)
Banane
Avocado
Brühen jeglicher Art
Joghurt geht oft ganz gut

Sobald es mir besser geht erweitere ich das Repertoire Stück für Stück und außerhalb eines Schubs esse ich praktisch normal. Nur Koffein und Milch vertrage ich insgesamt schlecht, vor allem auf ersteres kann ich aber schlecht verzichten.

Experimente mit kochen mache ich gar nicht. Zumal ich oft nach 2 bissen solche schmerzen habe dass ich aufhören müss. Und kohldampf habe ich auch oft - der Magen ist ja gesund. Meine Familie isst also normal und ich gucke was geht.

Meines Wissens gibt es auch keine spezielle CED Diät.
Hat dein Mann mal Nahrungskarenz probiert? Mir hilft es mal 1-2 Tage auf essen komplett zu verzichten. Danach starte ich mit schonkost. Der Tipp ist aus der Uniklinik hier, wenn es ganz schlimm ist nehmen die hier stationär auf und streichen auch trinken aus dem Plan für 1-2 tage. Das hat hier schon wunder gewirkt und brachte oft mehr als der Cortison Stoß.
mit den Mädels an der Hand (2012/2015)und dem Bärchen auf dem Arm (7/2017)

Mein Nähpark: Pfaff quilt ambition 2.0, W6 Overlock und Juki mcs 1500

Maja
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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Maja » 01.01.2018, 16:28

Doro31 hat geschrieben:
30.12.2017, 19:21
Ok, Curry mit Kokosmilch wird definitiv mal ausprobiert. :mrgreen:
Maja hat geschrieben:
29.12.2017, 21:40
Was ist mit Nüssen und Kernen? Spieße mit Erdnusssauce, Mandelmilchpfannkuchen, Mandelmus-Dip für Banane, Mandel-Crumble-Varianten, salzige Saucen mit Mandelmus/Kokosmus/Nussmus, ...
Auch afrikanische Erdnusssuppe ist hier als Sattmacher beliebt.
Die Erdnussuppe finde ich im Netz immer nur mit Tomaten. Kann man die auch weglassen, oder schmeckt das dann nicht mehr? Tomaten sind nämlich auch ungünstig :cry:
Ja, kann man weglassen. Ich habe mein Rezept gerade nicht hier, aber es besteht im Wesentlichen aus Erdnüssen, Kartoffeln, Möhren, Zucchini und TK-Erbsen. Du kannst im Prinzip jedes Gemüse verwenden, ich denke auch dass z.B. Kürbis-Erdnuss oder Süßkartoffel-Erdnuss auch lecker sind. (Standardrezept: Geröstete gesalzene Erdnüsse aus der Dose mahlen/mixen/kurz pürieren, beiseite stellen, dann festes Gemüse schreddern oder in kleine Stücke schneiden, in Brühe knapp weichkochen, zerdrücken, dann Erdnüsse, kurz garendes Gemüse in Stückchen und Gewürze (Salz, Kräuter, Curry, Ingwer, Pfeffer, Agavensirup - frei nach Schnauze was euch schmeckt) dazu, kräftig rühren, noch kurz aufkochen, abschmecken, fertig.)
Maja hat geschrieben:
29.12.2017, 21:40
Wie sieht es mit Kichererbsen, Amaranth, Quinoa, Buchweizen aus?
Nichts Nachteiliges bekannt, aus dem einfachen Grund, dass die hinteren drei bisher überhaupt nicht auf unserer Essensliste steht :oops: Kichererbsen mag ich eigentlich ganz gern, aber ich kenne bisher nur türkische Kichererbsenrezepte, und da ist immer Tomate drin. Und die geht ja nicht.
Mit Buchweizen kenne ich nur die französischen Galettes, und die sind nicht nach meinem Geschmack. Was kann man sonst noch damit anstellen?
Kichererbsen kannst Du z.B. rösten (1 EL warmes Kokosöl, Salz, ggf. Würzmischung nach Geschmack verrühren, 1 Glas abgetropfte Kichererbsen dazu, das ganze gründlich rühren, auf Backblech mit Backpapier schütten, bei 170 Grad Umluft 10 Minuten rösten, dann alle 2-3 Minuten wenden und noch ca. 5-15 Minuten weiterbacken bis zur gewünschten Konsistenz - von "weich" bis "knusprig") und dann mit Dip servieren. (Das Kichererbsen"wasser" ist übrigens als "Aquafaba"--> google ein allergiearmer Eiklar-Ersatz.)
Oder in Gemüsepfannen mit einrühren.
Oder pürieren als Dip.
Oder im Fleisch-Bratfett kurz anrösten und dann als Beilage servieren.
Oder natürlich Falafel (da nehm ich aber meist ne Fertigmischung zum Anrühren...).

Buchweizen kann man als Stückchen mit ins Müsli tun, mahlen und in jedes Gebäck machen. Du kannst die Körner aber auch kochen und dann ähnlich wie Reis servieren oder daraus sättigende Salate oder Desserts machen, ähnlich wie mit Hirse.
Auch gut geeignet für Getreidebratlinge.
2004/2006/2014

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Re: Viele Unverträglichkeiten, neue Gerichte gesucht

Beitrag von Doro31 » 01.01.2018, 19:25

Helenchen hat geschrieben:
01.01.2018, 11:46
Müsst ihr als Familie dann das gleiche essen? Das würde hier nie funktionieren.
"Müssen" nicht unbedingt, aber wenn ich für meinen Mann extra koche, kann ich überhaupt nicht mehr einschätzen, wieviel ich wovon kochen muss. Kind 1 will dann ganz oder teilweise bei Papa mitessen (z.B. die Hühnersuppe oder das Fleisch), Kind 2 jammert, dass ihm sein Essen nicht schmeckt, weil von Papas Essen so ein komischer Duft da ist, und Kind 3 schließt sich abwechselnd Nummer 1 oder 2 an... Da versuche ich lieber durchzukommen mit einem Gericht. Vor allem hat mein Mann durchaus Lust zu essen, auch auf abwechslungsreiches Essen. Bei jedem Tag Kartoffelbrei würde er streiken :wink:
Helenchen hat geschrieben:
01.01.2018, 11:46
Ich esse im Schub: (bzw wenn essen wieder klappt)

Kartoffeln
Katopü mit Wasser angerührt
Hühner Nudelsuppe (gern auch die Dosenvariantr 😅)
Dosen Ravioli (ja das geht...)
Das weiße Sandwichbrot (frisch gebacken geht nicht)
Banane
Avocado
Brühen jeglicher Art
Joghurt geht oft ganz gut
Die Dosenravioli klingen wirklich seltsam da drin :lol:
Helenchen hat geschrieben:
01.01.2018, 11:46
Sobald es mir besser geht erweitere ich das Repertoire Stück für Stück und außerhalb eines Schubs esse ich praktisch normal. Nur Koffein und Milch vertrage ich insgesamt schlecht, vor allem auf ersteres kann ich aber schlecht verzichten.
Experimente mit kochen mache ich gar nicht. Zumal ich oft nach 2 bissen solche schmerzen habe dass ich aufhören müss.
Also direkt beim Essen hat mein Mann keine Schmerzen. Dafür kann er dann die Nacht auf dem Klo verbringen, wenn er was Unpassendes gegessen hat :cry:
Helenchen hat geschrieben:
01.01.2018, 11:46
Hat dein Mann mal Nahrungskarenz probiert? Mir hilft es mal 1-2 Tage auf essen komplett zu verzichten. Danach starte ich mit schonkost. Der Tipp ist aus der Uniklinik hier, wenn es ganz schlimm ist nehmen die hier stationär auf und streichen auch trinken aus dem Plan für 1-2 tage. Das hat hier schon wunder gewirkt und brachte oft mehr als der Cortison Stoß.
Vor mehr als 15 Jahren wurde mein Mann auf ein Immunsuppressivum eingestellt, und abgesehen von ein paar Sachen, die er generell nicht verträgt, ist er seither relativ beschwerdefrei. Den jetzigen Schub wollte er dementsprechend auch nicht wahrhaben - seit Ende November versuche ich, ihn zu einem Arztbesuch zu überreden :roll: Na ja, jetzt hat er einen im Januar. Mal sehen, was der so sagt.

Und Majas Erdnussuppe werde ich dann definitiv mal testen :D
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