Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder

Austausch, Rezepte und Erste Hilfe für die Ernährungsumstellung bei Zöliakie, Milcheiweißunverträglichkeit, Lactoseintoleranz, etc.
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Stefania
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Re: Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder

Beitrag von Stefania » 12.06.2016, 21:33

Ich werde mich nicht mehr äußern, ist schon ok

Habe gerade das Gefühl,ich sei zu blöd um alles nachzulesen,was geschrieben wurde und habe ehrlich gesagt auch das Gefühl,von dir irgendwie gemaßregelt zu werden bzw. von oben herab behandelt zu werden (weil ich ja den I-Status als "sinnlos"bezeichne) und in keinster Weise verstanden zu werden,weil du auch ein sehr vorgefertigtes Bild im Kopf hast.
Die virtuelle Diskussion ist nichts für mich,stelle ich immer wieder fest.
Meine Erfahrungen haben mir gezeigt,dass es trotzdem hilft,auch loszulassen,auch wenn das Kind in manchen Lebensbereichen vielleicht gefährdeter ist als andere Kinder.
Dem Kind etwas zutrauen,das geht auch ohne I-Helfer,die Erfahrungen habe ich gemacht und klar,hängt alles vom jeweiligen Sachbearbeiter etc.ab,ob einer Genehmigung stattgegeben wird oder nicht.
Den falschen Keks kann mein Kind aber nicht nur auf dem Schulhof essen ,aber wenn ich mich besser fühle und der Sachbearbeiter meint,das Kind bräuchte in diesem Fall unterstützung,dann ist das ok. Und hoffentlich bekommen auch alle anderen Kinder,die eine I-Hilfe bräuchten(und vielleicht gar nicht wissen,dass sie in ihrem Fall eine beantragen könnten) ,auch eine Unterstützung.
Nahrungsmittelallergien vetwachsen sind zum Glück auch ,nicht alle...in diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute!

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Dickkopf-Mama
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Re: Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder

Beitrag von Dickkopf-Mama » 12.06.2016, 21:38

Stefania hat geschrieben:Und ja,auch wenn du es mir immer noch nicht glaubst,dieser Sonderstatus belastet.


Wie kannst du das bitte so allgemeingültig feststellen?
Ich glaube gerne, dass es Hilfen gibt die ihren Job so ausüben, dass es für das Kind belastend ist. Im Kindergarten meines Sohnes war so eine für ein Kind dabei. Sie hat einen schlechten Job gemacht, definitiv. Aber nicht jede Hilfe macht einen schlechten Job und ich glaube ich kann es bei meinem Sohn besser beurteilen als du,(und da der Kerl gerade wieder aufgetaucht ist habe ich ihn mal selber gefragt) dass es Fälle gibt in denen eine Helferin eben keine Belastung sondern eine echte Hilfe auf dem Weg zum selbständigen Umgang mit Einschränkungen ist und ich hoffe sehr, dass wir keine Ausnahme sind. Von einigen Fällen die über diese Art Weg genauso glücklich waren wie wir weiß ich zumindest.
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)

Das Leben ist schön!
von einfach war nie die Rede :P
Ich tipp dank dem Jüngsten wieder mit Spiderapp, eigentlich bin ich der deutschen Sprache halbwegs mächtig :roll:

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Stefania
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Re: Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder

Beitrag von Stefania » 12.06.2016, 21:55

Ich meine nicht den Helfer an sich,sondern die Tatsache,dass man eine Nahrungsmittelallergie hat und somit schon einen "Sonderstatus".
Kommt dann noch der Helfer hinzu,bekommt man für Außenstehende den doppelten Stempel auf die Stirn.
Jedes Kind nöchte doch normal sein,wie andere auch...hat es jetzt jemanden zur Assistenz in der Schule (wo es sicherlich mehr auffällt,als im Kindergarten),ist sein "anderssein"offensichtlicher".
Es reicht ja schon,wenn es ständig sagen muss:" nee,darf ich leider nicht essen,danke.."
Dann kommen immer Kommentare wie :" ach du armer/arme etc.." oder was weiß ich..das nervt schon auf Dauer...oder findet das dein Kind gut??

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Re: Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder

Beitrag von feniliro » 12.06.2016, 22:00

Ich habe kein Allergiekind zuhause und bin über die Zeitachse in diesem Thread gelandet.
Ich möchte nur kurz dalassen, dass Inklusion u.A. bedeutet, dass eigentlich nicht benannt wird für wen der Schulhelfer da ist. Weder den Kindern noch den Eltern gegenüber.
Das ist ja u.A. Unterschied zur Integration. Einen Sonderstatus sollte es hier also nicht geben.

Zum Wegnehmen des I-Helfers für jemand anderen: Das ist zumindest in Berlin (weiß nicht wie das in anderen Bundesländern geregelt wird) totaler Quatsch.
Jeder kann einen Antrag stellen und falls der Bedarf da ist, wird der Helfer bewilligt. Das wird ja individuell entschieden.
Interessant bzw. verwunderlich finde ich aber, dass es viiiiel schwieriger ist hierzulande integrative Hilfen für die Schule zu erhalten im Gegensatz zum Kindergarten.
Ich weiß von einem Fall wo über ein Jahr für eine Schulbegleitung für einen Autisten gekämpft wurde.
Auch bekommen Grundschulen erst ab 10 Kindern mit Integrationsstatus Mittel für einen Sonderpädagogen. Die ersten neun haben einfach Pech gehabt bzw. ggf. die ganze Klasse gleich mit. Das System hinkt leider teilweise gewaltig
Sorry für das OT
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